Erbe

1991 hat sich für den Weinort im Burgund in doppelter Hinsicht als großer Jahrgang erwiesen. Die Tour de France gastierte hier damals zum ersten Mal und durfte nach einem entscheidenden Zeitfahren Miguel Indurain auf dem Siegertreppchen bejubeln.
Nur wenige Wochen zuvor hatte ein zukünftiger Fußball-Weltmeister in Mâcon das Licht der Welt erblickt: Antoine Griezmann.
Beim Critérium du Dauphiné 2011 feierte der junge Deutsche John Degenkolb mit seinem Sieg an den Ufern der Saône, am Fuße der Statue des Dichters Lamartine, einen triumphalen Einzug in den Kreis der besten Sprinter.

Aufgrund seiner zentralen Lage auf der französischen Landkarte wurde die Stadt der Waffenfabrikation und der Fahrradproduktion vor 1945 nie von der Tour besucht, denn die Frankreichrundfahrten der Vorkriegszeit folgten überwiegend dem Verlauf der Landesgrenzen. Seit 1950 allerdings, war die Tour bereits 25 Mal hier zu Gast. Bei der letzten Zielankunft 2014 konnte sich hier im Sprint erstmals der norwegische Sprintspezialist Alexander Kristoff durchsetzen. In Erinnerung geblieben ist jedoch vor allem das Bild eines Bernard Hinault im blutigen Gelben Trikot, mit gebrochener Nase, 1985.

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