Erbe

Über fast tausend Jahre wurden in Reims die französischen Könige gekrönt. In späteren Zeiten gelangten hier Weltmeister – wie Theo Middelkamp – zu Ruhm und Ehren.
In Reims sicherte sich bei der Auflage von 1958 außerdem die Luxemburgerin Elsy Jacobs den ersten Weltmeistertitel im Radsport der Frauen.
Auf der Tour wurden die letzten vier Etappen mit Zielankunft in Reims jeweils im Sprint entschieden, und zwar von wahren Trophäensammlern: Dschamolidin Abduschaparow (1991), Robbie McEwen (2002), Alessandro Petacchi (2010) und André Greipel (2014).

Die „Stadt mit dem goldenen Tor“, in der die Tour bereits seit 1905 immer wieder Station macht, erinnert Radsportfans nicht zuletzt an den Pechvogel Christophe Mengin, der sich 2005 durch einen Sturz in der letzten Kurve noch die Butter vom Brot nehmen ließ.
Lachender Gewinner war Lorenzo Bernucci, der diesem Missgeschick seinen einzigen Tagessieg bei der Grande Boucle verdankte.
Zuvor hatte bereits ein anderer Italiener der Stadt seinen Stempel aufgedrückt: Obschon er insgesamt nur drei Mal an der Tour de France teilnahm, wurde Fausto Coppi in Nancy gleich zwei Mal Tagessieger (1949, 1952), was einer Erfolgsquote von 100 % entspricht.

Folge uns

Erhalten sie exklusive informationen zur Tour de France

By browsing this site, you accept the use of Cookies in order to offer to you an advertising tailored to your interests, and to perform traffic statistics.

To find out more