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Doppelsieg für Alpecin-Fenix

Tour de France 2021 | Etappe 3 | Lorient > Pontivy

Die erste Flachetappe sollte ein Fest für Sprinter werden, wurde jedoch überschattet von mehreren Stürzen. Auch Gesamtsieg-Favoriten wie Geraint Thomas und Primoz Roglic waren betroffen. Im allgemeinen Durcheinander holte Alpecin-Fenix einen Doppelsieg. 

Zusammenfassung - Etappe 3 - #TDF2021

Sofort nach dem scharfen Start der Etappe wurde attackiert. Wieder mittendrin: Ide Schelling von Bora-Hansgrohe! Der junge Niederländer wollte mit wenigstens einem Punkt in der Bergwertung das Bergtrikot für sich alleine haben. Mit ihm fuhren noch Jelle Wallays (Cofidis), Michael Schär (AG2R-Citroën), Cyril Barthe und Maxime Chevalier (B&B-KTM) in der Gruppe, die vom Feld aber nie viel mehr als drei Minuten Vorsprung erhielt. 

Schelling holt den Punkt

Ide Schelling erreichte sein Ziel und holte einen Punkt an der Bergwertung, so dass er im Klassement der besten Kletterer nun an der Spitze liegt, einen Punkt vor dem Mann in Gelb, Mathieu Van der Poel (Alpecin-Fenix). Nach der Bergwertung ließ er sich ins Feld zurückfallen. Zum dritten Mal in drei Tagen war er ausgerissen. 

Folgenschwere Stürze

Schon nach 37 km stürzten Geraint Thomas (Ineos Grenadiers), Tour-Sieger 2018 und einer der Kapitäne von Ineos, sowie Tony Martin und Robert Gesink (beide Jumbo-Visma, wichtige Helfer von Primoz Roglic). Während der Deutsche rasch wieder im Sattel saß, muss sein Kapitän ab heute auf die Dienste des holländischen Kletterers verzichten. Schmerzverzerrt kämpfte sich Thomas mit Hilfe einiger Mannschaftskameraden ins Feld zurück. 12 km vor dem Ziel wieder ein Sturz. Erst Gaudu und Madouas (FDJ), dann erwischte es zwei Kilometer weiter erneut Jumbo-Visma und diesmal auch Kapitän Primoz Roglic. Verletzt ging es weiter für ihn, von Tony Martin angeführt ein Mannschaftszeitfahren, um so wenig Zeit wie möglich zu verlieren. Vier Kilometer vor dem Ziel der nächste Sturz u.a. mit Démare und Pogacar. Und um das Maß voll zu machen kurz vor der Ziellinie noch ein Sturz des Etappen-Favoriten Cadel Ewan, der Peter Sagan mit sich riss.  

Merlier vor Teamkollege Philipsen

Die Ausreißer wurden 5 km vor dem Ziel eingeholt. Ein dezimiertes Peloton fuhr in Richtung Ziel, wo Tim Merlier die Vorarbeit seiner Teamkollegen Van der Poel (in Gelb!) und Jasper Philipsen veredelte. Erster Tour-Etappensieg für den Beliger Tim Merlier, Philipsen Zweiter. Das Gesamtklassement wurde durch die Stürze kräftig durcheinandergewirbelt. 

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