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Ausgabe 2026

Etappesiege 0
Gesamtklassement 12
Die fahrer im Rennen 6
Teamleiter ENGELS Addy / LEYSEN Bart

Geschichte

Die Formation IAM Cycling, die von 2012 bis 2016 besteht und an drei Auflagen der Tour de France (2014, 2015, 2016) teilnimmt, ist das letzte professionelle Radsportteam der Schweiz, nachdem die ursprünglich aus der Schweiz stammende Formation BMC (2007-2018) offiziell unter amerikanische Flagge wechselt. Um diese Lücke zu schließen und vor allem jungen einheimischen Fahrern (Stefan Bissegger, Mauro Schmid, Yanis Voisard, Robin Froidevaux…) den Zugang zum Spitzensport zu ermöglichen, entsteht 2018 das Team Swiss Racing Academy, das 2019 eine Pro-Continental-Lizenz erhält und 2020 der Leitung des ehemaligen Meisters Fabian Cancellara unterstellt wird, der zunächst Berater und dann Eigentümer des Teams wird.

Mit dem Einstieg des Uhrenherstellers Tudor als Hauptsponsor im Mai 2022 steigt das Team im Jahr darauf zum Zweitdivisionär auf und macht gleich mit dem Sieg des niederländischen Sprinters Arvid de Kleijn beim Radrennen Mailand-Turin 2023 von sich reden, bevor es die Gesamtwertung der beiden Etappenrennen im Nordwesten Frankreichs gewinnt: die Région Pays de la Loire Tour dank des Dänen Alexander Kamp und die Tour de Bretagne durch den Walliser Simon Pellaud, der die gute Seele des Schweizer Teams in Europa, in Nord- und Südamerika sowie in Asien ist, wo die Uhrenmarke ihre Präsenz ausweitet.

Tudor Pro Cycling steigert sich von Jahr zu Jahr: 2024 gewinnt Arvid de Kleijn eine Etappe des Rennens Paris-Nizza (die erste für das Team in der WorldTour) und nimmt danach erstmals am Giro teil. Diese Teilnahme weckt bei ihm den Wunsch, 2025 auch bei der Tour de France zu starten. Ermöglicht wird dies durch die Verpflichtung von Marc Hirschi, der Ende 2024 Sechster der Weltrangliste ist, und Julian Alaphilippe, der 2020 und 2021 Weltmeister wird und seit 2016 eine feste Größe bei der Tour de France ist.

Bei seiner ersten Tour de France mit dem neuen Team reckt Alaphilippe in Carcassonne (15. Etappe) im Ziel den Arm zum Zeichen des Siegs in die Höhe – doch leider irrtümlich, denn er weiß nicht, dass Tim Wellens und Victor Campenaerts als Vorhut bereits vor ihm über die Ziellinie gegangen sind und er um den dritten Platz sprintet. Neben Matteo Trentin (Fünfter in Lille und Sechster in Paris) und erneut Alaphilippe (Fünfter in Boulogne-sur-Mer und Achter am Mont Ventoux) schaffen es auch Michael Storer (Dritter in Vire und Fünfter in Le Mont-Dore) sowie Alberto Dainese (Achter in Laval und Sechster in Valence) aus dem Team Tudor in die TOP 10 der Etappen, was für ein Debüt von einer beachtlichen Konstanz zeugt.

  • Finalsieg0
  • Etappensieg0
  • Gelbes Trikot0
  • Sonstige verdientes Rennen0

Gesamtsiege: 0
Podiumsplatzierungen: 0
Etappensiege: 0
Siege in anderen Wertungen: 0
Gelbe Trikots: 0

TEILNAHMEN: 1

DIE ZAHL
3: Die besten Etappenplatzierungen von Tudor Pro Cycling beim Tour-Debüt des Schweizer Teams 2025 (Michael Storer in Vire und Julian Alaphilippe in Carcassonne).

MEILENSTEINE
- 26. Juni 2022: Robin Froidevaux schenkt Tudor Pro Cycling bei der Schweizer Meisterschaft den ersten Sieg im Profilager.

- 4. März 2024: Arvid de Kleijn gewinnt in Montargis im Sprint die zweite Etappe des Rennens Paris-Nizza und schenkt dem Team den ersten Sieg in der WorldTour.

- 20. Juli 2025: Julian Alaphilippe wähnt sich bei der Zieleinfahrt der 15. Etappe der Tour de France als Sieger, aber er ist nur Dritter.

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