Ausgabe 2018

Etappensiege 0
Gesamtklassement 10
Die fahrer im Rennen 6
Sportliche Manager : KONYCHEV Dmitri / SCHMIDT Torsten https://teamkatushaalpecin.com/

TEAM KATUSHA ALPECIN

Bei neun Teilnahmen an der Tour de France sammelt das Team Katusha, das die frühere Formation Tinkoff beerbt, die 2006 in Europa auf den Plan tritt, sieben Etappensiege: den ersten beim Tour-Debüt 2009 mit seinem damaligen Kapitän Sergej Iwanow. 2010 beginnt die Blütezeit von Joaquim Rodriguez, der am Ende des Anstiegs zum Croix Neuve in Mende seinen Landsmann Alberto Contador schlägt, der wiederum Alexander Winokurow, seinen Teamkollegen bei Astana, angreift. „Purito“ verdrängt den „Pistolero“ 2013 ebenfalls vom Siegerpodest der Gesamtwertung, gewinnt 2015 die spektakulären Etappen von Huy und dem Plateau de Beille und beendet seine Karriere 2016 im Alter von 37 Jahren mit einer Platzierung in den TOP 10 (7. Platz). Im Sprint setzt sich Katusha dank Alexander Kristoff 2014 in Saint-Étienne und in Nîmes durch.

Die Russen und Kasachen scheinen angetreten zu sein, um den weltweiten Radsport mit ihren Megabudgets zu dominieren, die sie der Gas- und Ölgewinnung verdanken, aber das „Russian Global Cycling Project“, das bis 2015 die Umrisse des Kreml auf den Trikots seiner Fahrer abbildet, erzielt nicht die von seinen Köpfen erwünschten Fortschritte. In Ermangelung einheimischer Talente wirft Katusha seine Netze weiter aus, um seinen Rang bei der Tour de France verteidigen zu können. Aber paradoxerweise fällt die internationale Ausrichtung des Teams aus wirtschaftlichen Gründen mit dem lange erhofften Aufstieg eines russischen Fahrers zusammen. Ilnur Sakarin, der 2017 Fünfter beim Giro und Dritter der Vuelta wird, holt 2016 den zweiten russischen Etappensieg für Katusha bei der Tour de France. Er nutzt seine Fähigkeiten als Bergfahrer, um sich den Sieg am Staudamm von Finhaut-Emosson zu holen. Die Gruppe, die inzwischen in der Schweiz registriert ist und vom Portugiesen José Azevedo geführt wird, gewinnt zur (Werbe-)Freude des Co-Sponsors Alpecin die deutschen Meister, bei denen man sich jedoch fragen darf, ob sie nicht auf dem absteigenden Ast sind: Nach Tony Martin, der beim Zeitfahren in Düsseldorf im letzten Jahr hinter den Erwartungen zurückbleibt, steht Marcel Kittel unter Druck, seine fünf Etappensiege mit Quick Step im letzten Jahr zu wiederholen.

  • Finalsieg 0
  • Etappensiege 7
  • Gelbes Trikot 0
  • Sonstige verdientes Rennen 0

Etappensiege : 7

  • 2009: Sergej Iwanow in Besançon
  • 2010: Joaquim Rodriguez in Mende
  • 2014: Alexander Kristoff in Saint-Etienne und in Nîmes
  • 2015: Joaquim Rodriguez in Huy und am Plateau de Beille
  • 2016: Ilnur Sakarin in Finhaut-Emosson

Siege in anderen Wertungen : 0

Gelbe Trikots : 0

DIE ZAHL

9: Teilnahmen von Katusha an der Tour de France

ECKDATEN

18. Juli 2009: Auf einer Übergangsetappe zwischen den Vogesen und den Alpen holt der Veteran Sergej Iwanow den ersten Etappensieg eines russischen Teams in der Geschichte der Tour de France.

20. Juli 2013: Joaquim Rodriguez verdrängt in Le Semnoz Alberto Contador vom Siegerpodest der Gesamtwertung der 100. Tour de France.

20. Juli 2016: Der Etappensieg geht erneut an einen russischen Fahrer von einem russischen Team: Ilnur Sakarin gewinnt auf einer Etappe (die 16.), die vollständig in der Schweiz ausgetragen wird, seit 2017 Zufluchtsort von Katusha-Alpecin.

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