Ausgabe 2018

Etappensiege 3
Gesamtklassement 13
Die fahrer im Rennen 7
Sportliche Manager : STEELS Tom / BRAMATI Davide http://www.quickstepfloorscycling.com/

QUICK - STEP FLOORS

Dieses Kapitel der Geschichte beginnt im neuen Jahrtausend, als Patrick Lefévère Ende 2000 Mapei verlässt, um seine eigene Formation zu gründen. Diese heißt zunächst Domo, ab 2003 dann Quick Step, und wird von verschiedenen Co-Sponsoren unterstützt. Inzwischen gehört die Equipe dem tschechischen Milliardär Zdenek Bakala, der Hauptanteilseigner ist.

Die Zusammensetzung der belgischen Formation, die sich auf die Klassiker spezialisiert, zielt nicht auf die Gesamtwertung der Tour de France ab. Ihr bestes Ergebnis ist der 11. Platz von Michal Kwiatkowski 2013, bis Dan Martin 2016 auf den 9. Platz und 2017 auf den 6. Platz fährt und das Niveau hebt. Trotzdem schafft sie es immer, im Juli von sich reden zu machen, vor allem weil sie gern beliebte französische Fahrer in den Kader holt. Lefévère bereut es nicht, Richard Virenque nach dessen Suspendierung 2001 die Hand gereicht zu haben, denn ihm gelingt es im Jahr darauf, am Anstieg des Mont Ventoux die Stars in Schach zu halten und im Jahr des 100-jährigen Bestehens elf Jahre nach seinem Tour-Debüt in Morzine noch einmal das Gelbe Trikot zu übernehmen. Bei Quick Step vervollständigt er 2004 seine Sammlung von sieben gepunkteten Trikots in Paris und seine französischen Nachfolger im belgischen Rennstall stehen ihm in Nichts nach, denn Cédric Vasseur und Sylvain Chavanel holen Etappensiege bei der Tour. Jetzt ist Julian Alaphilippe an der Reihe, Sieger der Flèche wallonne.

Das Team, das aktuell Quick-Step Floors heißt und zunehmend internationaler wird, jagt weiter Etappensiege: In drei Auflagen von 2013 bis 2015 gewinnt es zehn Etappen, fünf davon gehen allein 2017 auf das Konto von Marcel Kittel! Trotzdem lässt Lefévère seinen Star-Sprinter ziehen, wie bei Mark Cavendish 2015, um auf die Zukunft zu setzen, in diesem Jahr mit Fernando Gaviria. Bob Jungels übernimmt den Staffelstab von Dan Martin für die Gesamtwertung.

  • Finalsieg 0
  • Etappensiege 33
  • Gelbe Trikots 10
  • Sonstige gewonnene Rennen 5

Etappensiege : 33

  • 2002: Richard Virenque am Mont Ventoux
  • 2003: Richard Virenque in Morzine; Servais Knaven in Bordeaux
  • 2004: Tom Boonen in Angers und in Paris; Richard Virenque in Saint-Flour; Juan Miguel Mercado in Lons-le-Saunier
  • 2005: Tom Boonen in Les Essarts und in Tours
  • 2006: Matteo Tosatto in Mâcon
  • 2007: Gert Steegmans in Gent; Tom Boonen in Bourg-en-Bresse und in Castres; Cédric Vasseur in Marseille
  • 2008: Gert Steegmans in Paris
  • 2010: Sylvain Chavanel in Spa und in Les Rousses
  • 2013: Mark Cavendish in Marseille und in Saint-Amand-Montrond; Tony Martin am Mont-Saint-Michel; Matteo Trentin in Lyon
  • 2014: Matteo Trentin in Nancy; Tony Martin in Mulhouse und in Périgueux
  • 2015: Tony Martin in Cambrai; Zdenek Stybar in Le Havre; Mark Cavendish in Fougères
  • 2016: Marcel Kittel in Limoges
  • 2017: Marcel Kittel in Lüttich, Troyes, Nuits-Saint-Georges, Bergerac und Pau

Siege in anderen Wertungen : 5

  • 2003: Richard Virenque (gepunktetes Trikot)
  • 2004: Richard Virenque (gepunktetes Trikot und kämpferischster Fahrer)
  • 2007: Tom Boonen (Grünes Trikot)
  • 2010: Sylvain Chavanel (kämpferischster Fahrer)

Gelbe Trikots : 10

  • 2003: Richard Virenque, ein Tag
  • 2006: Tom Boonen, vier Tage
  • 2010: Sylvain Chavanel, zwei Tage
  • 2015: Tony Martin, drei Tage

DIE ZAHL

10: Anzahl der Etappensiege durch Patrick Lefévères Mannen in drei aufeinanderfolgenden Auflagen (2013-2015), die Hälfte davon gehen allein 2017 auf das Konto von Marcel Kittel.

ECKDATEN

12. Juli 2003: Im 100. Jahr der Tour de France gelingt es Richard Virenque, sich in Morzine ein barockes Trikot zu sichern: zur Hälfte gelb, zur Hälfte gepunktet… denn ihm werden beide Wertungen zugesprochen, zusätzlich zum Etappensieg.

5. Juli 2006: Weltmeister Tom Boonen durchquert auf dem Gipfel seiner Karriere Belgien im Gelben Trikot (von Huy bis Saint-Quentin), nachdem er sich in Valkenburg an die Spitze der Gesamtwertung setzt.

18. Juli 2007: In einem französischen Duell gewinnt Cédric Vasseur die Etappe von Marseille mit einer Haaresbreite Vorsprung vor Sandy Cesar und geht zehn Jahre, nachdem er das Gelbe Trikot getragen hat, in den wohlverdienten Ruhestand.

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