„Es ist wirklich toll, meine Eltern hier zu haben. Sie haben mich bei meinen vier Tour-de-France-Teilnahmen begleitet. Ich versuche, eine Etappe zu gewinnen, solange sie da sind. Zumindest stehe ich heute auf dem Podium – das ist ein Schritt in die richtige Richtung! Vom Sieg war ich allerdings weit entfernt [lacht].
Gegen Ende der Grand Tours werde ich immer stärker. Ich glaube, das hängt mit meiner Physiologie zusammen. In der ersten Woche tue ich mich wirklich schwer, dann komme ich immer besser in Fahrt. Ich bin froh, dass ich diesen Schwung auch dieses Jahr wieder mitnehme.
Das Team hat deutlich gemacht, dass es dem Sieg von Mads [Pedersen] und dem Grünen Trikot mehr Bedeutung beimisst als meinem eigenen Etappensieg. Schließlich bezahlt es mich, also muss ich gehorchen. Ich bin voll und ganz da, Mads bei seinem Kampf um das Grüne Trikot zu unterstützen, nachdem er die Punktewertung beim Giro und bei der Vuelta gewonnen hat. Wenn ich einen wesentlichen Beitrag dazu leisten könnte, wäre das wirklich außergewöhnlich.“

