„Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach dieser Etappe das Weiße Trikot tragen würde. Der Plan war, den Etappensieg zu holen. Erst 30 Kilometer vor dem Ziel wurde mir klar, dass ich auf dem besten Weg war, das Weiße Trikot zu holen. Das hat mir nochmal einen richtigen Schub gegeben. Von da an habe ich versucht, so hart wie möglich zu fahren, um die Gruppe für Mads zusammenzuhalten und die Führung in der Nachwuchswertung zu sichern.
Ich habe vor der Tour gesagt, dass ich dieses Rennen Schritt für Schritt angehen und ohne Druck fahren will. Ich bin in guter Form und habe daran geglaubt, dass die Chance auf einen Etappensieg besteht. Heute haben wir es als Team geschafft, und unsere Leistung war super gut. Es ist meine dritte Grand Tour und mein drittes Weißes Trikot – das ist unglaublich.
Das war heute ein Meisterwerk. Für das Team lief heute einfach alles perfekt. Selbst wir hätten nicht erwartet, dass wir so gut sein würden. Wir drei waren heute wirklich stark. Wir mussten unser Ego beiseite lassen und einfach einen Plan schmieden, um die Etappe zu gewinnen. Mads [Pedersen] hat sich heute richtig gut gefühlt. Die Priorität lag darauf, das Grüne Trikot zu holen, aber wir wussten, dass er um den Etappensieg mitfahren könnte, wenn er die Anstiege überstehen würde, denn er war der beste Sprinter in der Gruppe.
Als ich mit [Jan] Tratnik vorne war, konnte ich nicht mitführen, da unser Plan darin bestand, Mads zu unterstützen. Es war trotzdem gut, dass ich dort vorne war, um die Situation zu kontrollieren. Am letzten Anstieg haben die anderen richtig Gas gegeben, aber dann haben wir Mads ein wirklich gutes Tempo vorgelegt. Von da an wussten wir, dass wir den Sieg heute zu 100 % holen würden, denn wir haben uns großartig gefühlt und gut zusammengearbeitet. Es war eine super Teamleistung.“

