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Im Rausch der Geschwindigkeit

Nach dem gestrigen Massensprint in Nevers folgt heute bereits die nächste Gelegenheit für einen royalen Sprint und wohl die letzte vor Paris. Passend zum neuen Geschwindigkeitsrekord für Tour-Etappen startet die Etappe auf dem Circuit Nevers Magny-Cours, auf dem bereits Motorrad- und Formel-1-Rennen ausgetragen wurden.

Die 12. Etappe unterscheidet sich nur wenig vom 11. Streckenabschnitt: Es gibt einen Berg der 4. Kategorie mehr und sie ist 18 km länger. In der Tat bietet die Strecke auf den 179,1 km nach Chalon-sur-Saône mit drei Bergwertungen der 4. Kategorie und nur 1.800 Höhenmetern alles was das Sprinterherz hochschlagen lässt. Ein weitgehend flaches Gelände, einen frühen Zwischensprint und eine lange Zielgerade.

Drei Anstiege der 4. Kategorie

Gestartet wird südlich des gestrigen Etappenziels Nevers auf dem Circuit Nevers Magny-Cours. Nach einem Richtungswechsel führt die Strecke zurück nach Decize, das die Fahrer gestern nach 90 km passiert haben. Heute findet dort bereits nach 45 km die Sprintwertung statt. Zuletzt war Max Kanter gerade bei den Zwischensprints ganz vorne dabei und konnte Mads Pedersen, Jasper Philipsen & Co Paroli bieten. Danach folgen im Abstand von etwas mehr als 20 km zwei Berge der 4. Kategorie: die Côte de Lanty (2 km, im Schnitt 4 % Steigung) und die Côte de Cuzy. Dorthin muss schon etwas länger und mehr gestrampelt werden: 2,4 km mit im Schnitt 4,5 %. Wie auf einem Hochplateau geht es weiter in Richtung des dritten Berges der 4. Kategorie. Zuvor steht allerdings noch eine nicht kategorisierte Erhebung von 427 m Höhe den Fahrern im Weg.

Heute gilt's

Die Côte de Monatgny-les-Buxy (2,6 km à 4,3 %) könnte nochmal für Unruhe unter den Sprinterteams sorgen, falls ein paar verwegene Angreifer den schnellen Männern einen Strich durch die Rechnung machen wollen. Erst nach diesem dritten kategorisierten Berg geht es weitgehend bergab zum Ziel an der Saône. Dort läuft das Finale auf einer 1,6 km langen Zielgeraden. Es könnte eine Kopie der gestrigen Etappe werden: Ausreißer am langen Arm verhungern lassen und auf den letzten Kilometern abfangen. Da es sich womöglich um das letzte Sprintfinale dieser Tour handelt, muss mit einem nervösen Finale gerechnet werden, in dem die Sprinter nochmal alles reinwerfen.

Auf der 13. Etappe geht es in die Vogesen. Daher heißt es für die Sprinter: heute gilt’s!

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