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Wieder Philipsen vor Ewan und Bauhaus

Tour de France 2023 | Etappe 4 | Dax > Nogaro

Eine lange gemütliche Ausfahrt mit einem explosiven Ende auf der Rennstrecke von Nogaro. Wieder siegte Jasper Philipsen, wieder hatte ihn Mathieu van der Poel in die bestmögliche Position gebracht. Wieder unterstrich Phil Bauhaus seine gute Form und wurde nach dem zweiten Platz gestern heute Dritter.

Highlights - Etappe 4 - Tour de France 2023

Sehr unterhaltsam war die heutige Etappe vor allem aus der Sicht der 174 Fahrer, die sich offensichtlich quer durch die Teams viel zu sagen hatten. Denn statt wie bisher mit Attacken vom ersten Meter an und der frühen Bildung einer Ausreißergruppe ließ es das Feld heute gemütlich angehen. Kaum Druck auf den Pedalen, die Durchschnittsgeschwindigkeit deutlich unter dem mit 43 Sachen errechneten langsamsten Mittel. Als nach über 10 km doch vier Mann los zu brettern versuchten, blieb es beim Versuch - kurz gezuckt und rasch geschluckt. So ging die ruhige Fahrt weiter durch das Land der Musketiere um D’Artagnan & Co. Zumindest bis ca. 120 km vor dem Ziel, als plötzlich Wout van Aert Hummeln im Allerwertesten zu spüren schien. Seiner Attacke folgten einige Fahrer, so dass sich eine Lücke zum Rest des Feldes auftat. Doch auch das war wohl nur ein Versuchsballon. Denn die Tempoverschärfung verpuffte wenig später - die gemütliche Landpartie ging weiter. Noch hatten sich die Profis wohl nicht alles erzählt. 

Sprintwertung für Philipsen - Doch noch 2 Ausreißer

5 km vor der Sprintwertung in Notre-Dame des Cyclistes kam immer noch keine Bewegung ins Feld. Lediglich das Tempo nahm leicht zu. Dann wurde es doch noch richtig schnell. Wieder war der gestrige Sieger Jasper Philipsen der Schnellste, vor Bryan Coquard, Caleb Ewan, Mads Pedersen, Jordi Meeus & Co. Damit trug Philipsen ab sofort virtuell das Grüne Trikot. Danach zurück zum alten Trott. Außer den beiden Franzosen Benoît Cosnefroy (ACT) und Anthony Delaplace (ARK), die volle Pulle weiter rasten. Ihr Vorsprung um eine Minute. Die Sprinterteams blieben aufmerksam. Bei der einzigen Bergwertung des Tages, der Côte de Dému (4. Kategorie) 27 km vor dem Ziel, sicherte sich Delaplace den einen Punkt. 35 Sekunden vor dem immer schneller werdenden Feld. 2 km weiter waren die Ausreißer eingeholt. Die Sprinterteams formierten sich zum Finale auf der Rennbahn.

Phil Bauhaus erneut knapp geschlagen

Das Finale auf dem Circuit Paul Armagnac: 3.636 m - mit Kurven und einer 800 m langen Zielgeraden. Die Sprinterteams vorne. Die Anfahrer mit Höllentempo. Wie Degenkolb und Politt für ihre Teams.  Dann Jumbo Visma vorne. Sturz mit Mitfavorit Jakobsen. Dann schien Kristoff die beste Position zu haben. Wieder ein Sturz. Doch wie gestern schoss Mathieu van der Poel mit Philipsen an seinem Hinterrad unwiderstehlich an allen vorbei, so dass der Belgier zum zweiten noch knapperen Sieg vollenden konnte. Dahinter tauschten Ewan und Bauhaus die Plätze. Coquard Vierter vor Cavendish. Einzige Änderung bei den Trikotträgern: Neu in Grün nach dem 2. Sieg hintereinander Jasper Philipsen. Morgen erste echte Kletterpartie in den Pyrenäen.

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