_ « Ich habe während dieser Tour viele unterschiedliche Gefühle empfunden. Ich bin vor allem mit der Ambition angetreten, eine Etappe zu gewinnen. Ich habe es mehrfach versucht, doch es ist mir nicht gelungen, auch wenn ich nicht weit davon entfernt war. Das andere Ziel aber war der Gewinn des Gepunkteten Trikots, und das habe ich erreicht. Außerdem kann ich mit demjenigen für den Kampfgeist zwei Preise mit nach Hause nehmen, was beweist, dass ich jeden Tag dabei war und dass wir mit der Mannschaft das Rennen mitgestaltet haben. Vor den Augen meiner Frau Claudia und meiner beiden Kinder das Podium der Tour de France zu besteigen, war für mich ein unglaubliches Gefühl. Ich hatte zwar schon die Tour auf den Champs-Elysées beendet, aber noch nie diese Zeremonie erlebt. Die Konfrontation um das Gepunktete Trikot wurde über einen langen Zeitraum ausgetragen. Es war eine große Herausforderung, es zu erobern und dann auch zu behalten. Ich bin der erste Italiener nach Claudio Chiapucci, der es gewinnt, und das bedeutet mir sehr viel. Als ich ihn damals auf den Straßen der Tour mit diesem Trikot fahren sah, gehörte dies zu den Bildern, die mir die Inspiration gegeben haben, es auch eines Tages zu gewinnen. »
Interview
26 Juli 2009
- 18:45
Franco Pellizotti : « Ich war jeden Tag dabei »

