Tour de France 2022

Am 14. Oktober: Vorstellung der Strecke der Tour de France 2022

Ein nicht unbeträchtlicher Teil des Pelotons kann nach dieser Etappe den Ruhetag in Andorra zu Hause verbringen. Julian Alaphilippe, Egan Bernal, Dan Martin, die Yates-Brüder und zahlreiche andere haben sich mittlerweile in dem Fürstentum niedergelassen, das Monaco bei den Radprofis allmählich den Rang abläuft – sowohl wegen seines steuerlichen Status als auch der direkten Nähe der Berge. In Andorra la Vella lebte auch der 2019 verstorbene Nicolas Portal, der sportlicher Leiter des Ineos-Teams war. Dank seiner privilegierten Lage waren bereits viele Radsportrennen im Fürstentum und seiner Hauptstadt zu Gast, wie die Katalonien Rundfahrt, die Setmana Catalana de Ciclisme (Katalanische Woche), aber wegen der Grenzlage kamen mit der Tour de France und der Vuelta auch zwei der drei großen Rundfahrten. Julio Jimenez, der spätere dreifache König der Bergwertung der Tour de France, sicherte sich 1964 den ersten Eintrag in der andorranischen Siegliste der Tour de France. Seither diente Andorra la Vella vor allem als Startrampe für Etappen, die in der Ebene endeten, zuletzt 2009, als Luis León Sánchez in Saint-Girons gewann. Das letzte Gastspiel der Tour im Fürstentum war 2016, als Tom Dumoulin vor einem Ruhetag in der Hauptstadt in Arcalis gewann. Die Vuelta war zwischen 1965 und 2015 auch regelmäßig in der andorranischen Hauptstadt zu Gast, wo sich Mikel Landa gegen Fabio Aru durchsetzte.

Vue générale sur Andorre la Vieille
Vue générale sur Andorre la Vieille © Comú d'Andorra La Vella

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