"Diese Saison ist ein echter Durchbruch für mich. Ich hätte mir zwar andere Umstände gewünscht, aber jeder kennt mich wegen dieser Sache [dem Sturz und dem Sieg beim GP Gippingen, Anm. d. Red.]. Vielleicht wird man sich jetzt auch wegen etwas anderem an mich erinnern.
Ich habe wirklich lange an meine Chance geglaubt, denn zwischen 30 und 15 Kilometern vor dem Ziel habe ich nicht viel Zeit verloren. Dann habe ich auf den großen Straßen ziemlich viel Zeit verloren, und von diesem Moment an wusste ich, dass es schwierig werden würde. Aber ich habe trotzdem daran geglaubt, denn wenn man das nicht tut, ist es besser, gar nicht erst anzutreten.
Ich habe immer schon davon geträumt. Als ich sechs Jahre alt war, stand ich am Straßenrand und habe die Tour de France verfolgt, und seitdem habe ich davon geträumt, auch mal dabei zu sein. Zwanzig Jahre später bin ich nun hier.“

