TOUR DE FRANCE 2019: GELBES TRIKOT WILL HOCH HINAUS

25 Oktober 2018 - 12:01

Die Einzelheiten der 106. Tour de France, die am Samstag, den 6. Juli 2019, von Brüssel aus startet, wurden heute Morgen im Palais des Congrès von Paris im Beisein von Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain bekanntgegeben. Die fünffachen Tour-Sieger wurden anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Gelben Trikots eingeladen, die Feierlichkeiten zu eröffnen.
Die Strecke 2019 bietet unter anderem ein anspruchsvolles Gebirgsprogramm mit drei Zieleinfahrten in über 2.000 m Höhe: am Col du Tourmalet, in Tignes und in Val Thorens. Das gab es noch nie in der Geschichte der Großen Rundfahrt.
Die 6. Ausgabe von La Course by le Tour de France wird in Pau auf einer für Puncheure prädestinierten Strecke ausgetragen.
Die Tour de France 1919 – die erste nach dem vier Jahre währenden Weltkrieg – startete just am Tag nach Unterzeichnung des Versailler Vertrags. Es hatte Symbolkraft, als das Feld unter Führung des hell leuchtenden Gelben Trikots, das am Morgen der Etappe von Grenoble nach Genf Eugène Christophe überreicht wurde, aus der grauen Eintönigkeit hinausfuhr. Einhundert Jahre nach ihrer Wiedergeburt und der Geburt des Gelben Trikots feiert die Tour de France gleichzeitig den 50. Jahrestag ihrer ersten Begegnung mit dem größten Radrennfahrer aller Zeiten, der seinen Namen erstmals 1969 in ihrer Siegerliste eintrug. In der Heimat von Eddy Merckx in Brüssel trifft das Peloton der 106. Auflage erstmals aufeinander. Hier sollen die Kämpferinstinkte der Anwärter auf die Wertungstrikots und 21 Etappensiege geweckt werden, die es auf der 3,460 km langen Strecke der Tour de France 2019 zu holen gibt.
Nach dem Grenzübertritt von Belgien nach Frankreich könnte sich die Auseinandersetzung der Sprinter in der Champagne und dann in Lothringen fortsetzen, aber das Klettertalent der Anwärter auf das Gelbe Trikot könnte sehr schnell gefragt sein. Sie haben es inzwischen zur schönen Tradition gemacht, sich in La Planche des Belles Filles ein heftiges Kräftemessen zu liefern. Diese Einstellung sollten sie sich auf dem Weg nach Saint-Etienne und Brioude bewahren, sich dabei vor eventuellen Massenausreißversuchen bei Albi hüten und vor allem für eine erste kräftige Aussprache in den Pyrenäen gewappnet sein. Nach dem Zeitfahren in Pau ist eine Replik der Bergfahrer an die Sprinter angesagt, denn auf dem Col du Tourmalet beginnen die Bergfestspiele. Es folgt ein einwöchiges Kletterprogramm ohnegleichen, das mit fünf Gebirgsetappen aufwartet, von denen drei auf über 2.000 m über N.N. entschieden werden: auf dem Géant des Pyrénées (2.115 m), dann in Tignes (2.113 m) bei einer Etappe, die am Col de l’Iseran (2 770 m) ihren „Höhepunkt“ erreicht, und schließlich in Val Thorens (2.365 m) am Tag vor dem Finale in Paris. Vorher haben die Fahrer auch noch Gelegenheit, einen Tag in den Alpen auf höchstem Niveau zu erleben. Auf dem Programm stehen die Passhöhen am Col de Vars (2.109 m), Col d’Izoard (2.360 m) und Col du Galibier (2.642 m), bevor die Abfahrt nach Valloire für Nervenkitzel und Schwindelgefühle sorgt!
La Course by le Tour de France: Die Frauen geben sich in Pau die Ehre
Fünf Jahre nach der Erstauflage des La Course by le Tour de France, die 2014 die größten Vertreterinnen des internationalen Radsports nach Paris führte, misst sich die Elite beim Zeitfahren in Pau. Aber im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen werden die Frauen die Schleife, die auf dem Programm steht, fünfmal über eine Gesamtstrecke von 120 km absolvieren. Diese gewinnt durch den Anstieg von Esquillot besondere Dynamik, der sich als Sprungbrett für die explosivsten unter ihnen anbietet. Nach den Sprinterinnen auf den Champs-Elysées, den Bergfahrerinnen am Col d’Izoard und dann in Le Grand-Bornand haben 2019 die Etappenjägerinnen das Sagen.
Die Etape du Tour: die 29. Auflage feiert Rekord
Die prestigeträchtigste aller Radsportveranstaltungen findet am 21. Juli auf der Strecke der 20. Etappe
statt, die zwischen Albertville und Val Thorens verläuft. Die 15.000 Radsportamateure, die erwartet
werden, müssen insgesamt 4.563 Höhenmeter bezwingen, bevor sie den höchstgelegenen Skiort
Europas erreichen, der gleichzeitig auch der höchste Zielort in der Geschichte des Sportereignisses
ist. Er übertrifft den Col d’Izoard, den 2017 sage und schreibe 11.000 Radsportfreunde erklommen,
um fünf Meter.
Die Anmeldung ist ab Montag, 29. Oktober, 12h über folgende Plattform möglich: timeto.com.

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