"Diesen schlimmen Sturz haben ja alle Fernsehzuschauer gesehen. Da die vier Ambulanzfahrzeuge und die beiden Autos des medizinischen Teams am Unfallort beschäftigt waren, gab es keine Möglichkeit, die Sicherheit des Rennens weiter zu gewährleisten. Zudem stand der Zusammenschluss mit der Ausreißergruppe unmittelbar bevor und wir waren noch nicht im Anstieg in den ersten Berg – also kein Einfluss auf das Renngeschehen, wenn wir den Kurs anhalten und neutralisieren. Denn die Sicherheit geht vor allem. Wir – Tour de France und UCI - haben damit nicht in den Ablauf des Rennens eingegriffen. Das haben allerdings nicht alle Fahrer so gesehen, die schon wieder losstürmen wollten und mit der Entscheidung nicht einverstanden waren. Das kann ich zwar verstehen, aber wenn sie jetzt die Bilder vom Sturz sehen, werden sie unsere Entscheidung besser nachvollziehen können."
Interview
6 Juli 2015
- 18:46
Christian Prudhomme: "Sicherheit geht vor allem"

