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Ein Tony kommt selten allein

Tour de France 2014 | Etappe 9 | Gérardmer > Mulhouse

Voeckler am Schluchtpass in Führung
Die Kandidaten für den Ausreißversuch oder eine eventuelle Eroberung des Gepunkteten Trikots sind zu Beginn der Etappe zahlreich. Eine imposante Gruppe bildet sich in mehreren Ansätzen im Anstieg zum Col de la Schlucht, mit Pate (Sky), Herrada (Movistar), Rodriguez, Spilak (Katusha), Paulinho (Tinkoff), De Marchi (Cannondale), Ten Dam (Belkin), Bakelants (OPQS), Gastauer (AG2R), Dumoulin (Giant), Durasek (Lampre), Vichot (FDJ), Gallopin (Lotto), Moinard (BMC), Gautier, Quemeneur, Voeckler (Europcar), Navarro, Taaramae, Edet (Cofidis), Albasini (Orica), Wyss (IAM), Konig, Mendes (NetApp) und Feillu (Bretagne). Thomas Voeckler erreicht den Gipfel als Erster, doch das Peloton rückt wieder auf diese erste Ausreißergruppe auf, die bei km 13 aufgeben muss.

Gallopin im virtuellen Gelben Trikot
Alessandro De Marchi (Cannondale) leitet im Anschluss daran (km 16) einen Angriff ein, der auch Tony Martin (OPQS) inspiriert. Das Duo schafft es, dem immer noch unruhigen Peloton etwa vierzig Sekunden abzunehmen, bis sich dann eine neue umfangreiche Verfolgergruppe im Anstieg zum Col du Wettstein bildet. Trotz der Bemühungen der 28 Fahrer, die die Verfolgung aufgenommen haben (darunter Rodriguez, Gallopin, Van Avermaet, Rolland, Cancellara, Navarro, Chavanel, Feillu…), behalten die beiden Ausreißer ihren Vorsprung nicht nur am Col du Wettstein, sondern auch am Gipfel der Côte des Cinq Châteaux (km 70) und dann am Anstieg von Gueberschwihr (km 86).

Alleinfahrt für Martin
Die Nachführarbeit, die vorrangig von den Europcar-Fahrern geleistet wird, führt nicht zum Erfolg, außer für Tony Gallopin, der sich ab dem Zwischensprint von Linthal in der Position des virtuellen Gelben Trikots wiederfindet (2’30’’ Rückstand für die Gruppe Rodriguez-Rolland, 6’45’’ für das Peloton). Ab den ersten Anstiegen zum Markstein, 59 km vor dem Ziel, entscheidet sich Tony Martin, Alessandro De Marchi abzuhängen und zu einer Alleinfahrt für den Rest der Strecke anzusetzen. Er erreicht den Gipfel des Grand Ballon mit 2’50’’ Vorsprung auf Joaquim Rodriguez, der De Marchi kurz vor der Wertungslinie noch den letzten zu vergebenden Punkt abjagt. Es bleiben da noch 43 Kilometer für den dreifachen Zeitfahrweltmeister zurückzulegen, der im Finale seine ganze Kraft sprechen lässt.

Martin hebt die Arme
Hinter ihm stürzt sich Tony Gallopin tatendurstig in einen ähnlichen Kraftakt, um seinen Vorsprung auf Nibali zu erhalten oder sogar auszubauen. Auf der Ziellinie genießt Tony Martin erstmals die Freude, die Arme zu heben, um seinen Sieg zu feiern. Der Lotto-Belisol-Fahrer wiederum erreicht die Ziellinie mit 2’45’’ Rückstand auf den Sieger, vor allem aber mit 5’01’’ Vorsprung auf das Peloton und Vincenzo Nibali, der die Führung in der Gesamtwertung an ihn abtritt.

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