„Das war wirklich echter Sport heute. Es hatte geheißen, wir hätten dieses Jahr ‚kleine Pyrenäen‘ mit nur zwei Etappen! Und letztlich war es ein großes Spektakel, ganz klar, es hat aber auch einer großen Kraftanstrengung bedurft. Ich denke, diese Etappe gehört zu jenen, die sich in einer Tour de France erheblich auf die Organismen auswirken können. Ich selbst habe eine Zeit lang daran geglaubt, doch als die Movistar-Fahrer das Kommando übernommen haben, habe ich sehr bald verstanden, dass es sehr kompliziert werden würde. Sie sind stark, doch das ist nicht wirklich überraschend, ich habe sie z.B. bei der Baskenland-Rundfahrt schon einmal in dieser Art erlebt. Sie haben das Verdienst, Dinge zu probieren, sehr schöne Dinge.
Ich persönlich schreibe die Gesamtwertung ab. Das Ziel wird darin bestehen, einen Etappensieg für die Mannschaft einzufahren, ob nun für mich oder für einen anderen Fahrer. Und dieses Trikot werde ich zu behalten versuchen, da ist ein Lebenstraum. Das ist jetzt leicht gesagt, wird aber in der Umsetzung sehr viel schwieriger werden. In meinen Erinnerungen ist dies das Trikot von Richard Virenque und von Laurent Jalabert, die in meiner Jugend meine Idole waren.“
Interview
7 Juli 2013
- 17:22
Pierre Rolland : « Ich schreibe die Gesamtwertung ab »

