„Ich hatte heute etwas Pech, aber ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Dritter zu werden ist im Kampf um das grüne Trikot gar nicht schlecht, aber was den Etappensieg betrifft, bin ich leicht frustriert. Ich dachte, ich hätte mich mit Mark Cavendish an den Richtigen gehängt. Ich versuche jeden Tag aufs Neue, die Etappe zu gewinnen. Aber das gestrige Zeitfahren, bei dem ich alles gegeben habe, obwohl es so nicht gedacht war, hat mir viel abverlangt. Vielleicht die Kraft, die mir heute gefehlt hat, um zu gewinnen. Ich bin zufrieden, dass ich einen weiteren Tag ohne Zwischenfall überstanden habe. Im Finale war ich kurz davor zu stürzen. Aber ich habe mich viel mehr darüber geärgert, was beim Zwischensprint passiert ist. Ich habe nicht verstanden, warum Kris Boeckmans mich gegen die Absperrung gedrückt hat. Das ist nicht normal! Er hat doch mit der Punktewertung überhaupt nichts zu tun. Wir hatten schon gut beschleunigt und der Wind kam von der Seite. Ich habe geschrien, damit er mich nicht zu Fall bringt. So etwas kann jeden Tag passieren. Ich muss ständig mit beiden Beinen fest auf der Erde bleiben und vor allem meine Haut retten. Ich werde auch morgen wieder versuchen, die Etappe zu gewinnen, aber mein Hauptziel lautet, das grüne Trikot zu behalten.“
Interview
11 Juli 2013
- 18:48
Peter Sagan: "Ich muss vor allem meine Haut retten."

