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Evans, der Puncher

Tour de France 2011 | Etappe 4 | Lorient > Mûr-de-Bretagne Guerlédan

Fünf Fahrer vorne _ Die Fahrer verlassen Lorient im dichten Regen, was die Ausreißer aber nicht davon abhält, auf den ersten Kilometern das Weite zu suchen. Nach 9 km löst der bereits auf der 1. Etappe äußerst aktive Jérémy Roy (Fra-FDJ) die Bildung einer Ausreißergruppe mit Gorka Izagirre Insausti (EUS), Imanol Erviti (MOV), Blel Kadri (ALM) und Johnny Hoogerland (VCD) aus. Die fünf Verbündeten erreichen bei km 24 ihren größten Vorsprung auf das Hauptfeld: 4’55’’. _ Hoogerland hat Appetit _ Um den eigenen Kapitän zu schützen bzw. um das Renngeschehen zu kontrollieren, wechseln sich die Teams BMC und Omega Pharma Lotto an der Spitze des Pelotons ab und bestimmen die Schlagzahl. In der Côte de Laz schüttelt Johnny Hoogerland seine Weggefährten ab, um auf dem Scheitelpunkt den einzigen Punkt der Bergwertung einzufahren. Rund 15 Kilometer weiter kämpft er mit Jérémy Roy um den Sieg beim Zwischensprint, um auch hier die größte Punktausbeute einzuheimsen. Die Aussicht auf den 6. Platz motiviert die Sprinter im Feld, das einen Rückstand von 2’30’’ aufweist. Wie schon am Vortag in Redon und beim Zwischensprint der 1. Etappe ist Tyler Farrar der Schnellste. _ Contador um eine halbe Radlänge _ Die Ausreißer sind einem Dauerdruck ausgesetzt, und ihr Vorteil beläuft sich 40 km vor dem Ziel noch auf 2’25’’. Die Situation wird bei noch zehn bevorstehenden Kilometern und 55’’ Marge aussichtslos. Das beunruhigt Izagirre und Hoogerland, die 7,5 km vor dem Ziel in die Offensive gehen. Wie ihre Weggefährten werden auch sie 4 km vor dem Ziel gestellt. Kurz vor dem Schlussanstieg ist Philippe Gilbert gut positioniert, kann sich im Hang aber nicht absetzen. Vor ihm fährt eine ganze Schar erklärter Sieganwärter. Alberto Contador verschärft als Erster das Tempo, 1,5 km vor dem Ziel, was wenig später auch Rigoberto Uran und dann Jurgen Van den Broeck versuchen. Aber auf dem flachen Abschnitt entsteht wieder eine kleine Gruppe für einen Königssprint. Cadel Evans, der in der Führungsposition geblieben ist, widersteht dem herannahenden Alberto Contador. Der Titelverteidiger landet auf Platz zwei, eine halbe Radlänge hinter seinem australischen Rivalen.

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