_ "Heute war der für mich bislang härteste Tag der Tour in diesem Jahr. Viele werden das heute sagen, weil alle im Geiste schon bei der morgigen Etappe waren und gestern ein hartes Zeitfahren war. Es war somit eine harte Woche, aber morgen werden die Beine sprechen. Es ist kein Geheimnis: wir werden in guter Position in den Anstieg gehen, und wir werden vom Fuße an sehr aufmerksam sein. Ich habe persönlich noch nie eine Etappe bei der Tour gewonnen, vielleicht wird sich morgen dazu eine Gelegenheit bieten. Wenn Frank bei mir ist… nun, ich habe ihm letztes Mal geholfen, somit könnte es diesmal an ihm sein, mir zum Sieg zu verhelfen. Aber natürlich wollen viele am Ventoux gewinnen, und es wird nicht leicht sein, Alberto abzuhängen oder ihn im Anstieg zu schlagen. Wir werden aber da sein und es versuchen
Ich hatte eigentlich heute ein wenig Energie sparen wollen, ich habe aber nichts sparen können. Ich musste alles geben, nur um am Ende am Rad der Sprinter zu bleiben. Es war eine unglaublich harte Etappe. Ich weiß nicht, welches Stundenmittel wir hatten, ich kann mich aber nicht erinnern, nach unten geschaut und weniger als 50 gesehen zu haben. Dies hat eine gute Seite: der Tag ging schnell vorbei, aber es war auch hart für alle.
_Am Ventoux muss das Rennen vor dem Chalet Reynard gemacht werden, und das sind im Grunde noch sechs Kilometer vor dem Gipfel, und da muss die Auswahl erfolgen, denn danach wird es hart, einen Unterschied zu machen. Es wird nicht lange dauern,bis das Rennen am finalen Anstieg explodiert."

