«Heute haben wir gute Arbeit geleistet. Auf dem Gipfel des letzten Anstiegs waren nur noch einige Fahrer übrig, und wir lagen alle im roten Bereich. Ich sage bewusst alle, denn das gilt für einen jeden einzelnen von uns! Es war ein sehr hohes Tempo, und danach wartete eine schwere Abfahrt. Ich hatte ein wenig Angst, war aber dennoch eher zuversichtlich und wusste, dass es gut ausgehen würde. Natürlich habe ich an den Sturz von Pereiro gedacht, und an meinen Sturz bei der Tour de Suisse. Es tut aber gut zu wissen, dass ich bis zur Ziellinie durchhalten kann. _ Ich muss Bernard Hinault danken, der mit mir gesprochen und mir einige Tipps für die Abfahrt gegeben hat. Es hat ziemlich gut geklappt. Ich habe allen Grund zur Zufriedenheit. _ Morgen muss ich unbedingt angreifen und die anderen abhängen. Heute haben wir es versucht, und ich muss Carlos beglückwünschen, der zu Rennbeginn die richtige Entscheidung getroffen hat. Er hat gesagt «okay, wir lassen alle ziehen, und bleiben als Team zusammen. Danach haben wir ein gutes Tempo vorgelegt, und es hat funktioniert. Morgen geht es um die Wurst. _ Carlos hat auf dem Gipfel einen Antritt gewagt, doch herrschte ein zu starker Wind von vorne. Wir hätten nicht gedacht, dass Andy das Weiße Trikot übernehmen würde. Dafür sind wir nicht gefahren, sondern er hat soviel Klasse! Eines Tages wird er die Tour de France gewinnen.»
Interview
22 Juli 2008
- 18:45
Franck Schleck: «Morgen muss ich angreifen.»

