Tom Boonen: „Der Cauberg ist ein ideales Terrain für mich“ _ „Ich hatte weniger als fünf Kilometer vor dem Ziel einen Reifenschaden und bin dann im gesamten Finale mit sehr wenig Druck im Vorderrad gefahren. Von da an musste ich nur noch versuchen, im Sattel zu bleiben und zu versuchen, dass alles hält. Das war sehr stressig. _ Das Trikot des Weltmeisters ist sicherlich schöner als dieses Gelbe Trikot, aber dazu bin ich hergekommen. _ Manche zweifeln zwar an mir, weil es mir nicht gelungen ist, mich bei einer der ersten beiden Etappen durchzusetzen, sie werden wohl an vielen Leuten zweifeln. Aber ich habe auch schon 17 Rennen in diesem Jahr gewonnen, und die Erwartungen sind entsprechend hoch. _ Der Cauberg ist wirklich ein ideales Terrain für mich. Ich bin mir sicher, dass ich ohne diesen Reifenschaden an Kessler und Gilbert hätte dranbleiben können. Ich dachte, dass Boogerd es weiter schaffen würde, bei 1 km hat er aber aufgehört. Dann habe ich beschleunigt und gehofft, dass andere mir folgen würden. Ballan kam dazu, dann habe ich mich lieber bei ihm eingehängt, um so bis zur Ziellinie zu gelangen.“
Interview
4 Juli 2006
- 18:54
Tom Boonen: „Der Cauberg ist ein ideales Terrain für mich“

