Téléchargez l'application
Plongez au coeur du Tour de France
Utiliser

Die Region Grand Est ist 2028 Gastgeberin des Grand Départ sowie der ersten vier Etappen und damit die Kulisse für sportliche Spitzenleistungen.

In Reims tritt das Peloton in die Fußstapfen von Raymond Kopa, Just Fontaine und den Stars von Stade Reims — dem dominanten französischen Klub der 1950er-Jahre, zweimal Europapokal-Finalist gegen Real Madrid. Mit Pauline Ferrand-Prévot, der modernen Ikone der Krönungsstadt, wird diese Tradition der Champions, die Geschichte schreiben, nahtlos fortgesetzt.

Nördlich der Marne zieht die Karawane durch die Ardennen nach Charleville-Mézières – von L'Équipe zur sportlichsten Stadt Frankreichs gekürt. Diese von Kriegen stark gezeichneten Gebiete haben einen beispielhaften Wiederaufbau vollzogen und neue Perspektiven eröffnet. Verdun im Departement Meuse steht exemplarisch dafür.

Weiter östlich führt der Grand Départ durch das Departement Moselle mit Etappen in Metz und Thionville – Städten, die ihre staatliche Zugehörigkeit mehr als einmal wechselten. Seit über einem Jahrhundert ist die Tour immer wieder zu Gast in dieser Region im Wandel, die ihre Geschichte schon seit den ersten Ausgaben mitgeprägt hat. Im Grand Est fährt das Peloton nicht nur von Stadt zu Stadt – es macht eine ganze Region zur Bühne.


TDF 2028 - Grand Départ en Champagne Grand Est

GRAND EST AUF GROßER TOUR – Christian Prudhomme, Direktor der Tour de France

Der Grand Départ steht für Exzellenz. Die Tour de France passt daher perfekt in die Kulisse der Region Grand Est, die wie geschaffen ist für die zentralen Werte des Rennens: anspruchsvolle Strecken, reizvolle Landschaften und ein reiches Kulturerbe. Nicht zu vergessen die Schätze einer seit Jahrhunderten gepflegten Kulturlandschaft, die heute die Bühne für die größten Champions des Pelotons bildet.
Vier Tage lang sind die Fahrer von der Marne bis zur Mosel, von den Weinbergen der Champagne bis zu den Tälern der Ardennen und der Maas unterwegs – eine Vielzahl unterschiedlicher Landschaften erwartet sie. Den Auftakt bildet die Kathedrale von Reims – Stadt des Frankenkönigs Chlodwig und Heimat von Pauline Ferrand-Prévot –, an deren Türmen einst Gino der Fromme und Julian der Verwegene im Gelben Trikot vorbeizogen. Soweit das Auge reicht – und ganz besonders in Richtung Épernay – verzaubern die Weinberge den Blick. Doch ans „Bummeln“ ist für die Fahrer nicht zu denken: Die Kreidehänge, auf denen die Reben gedeihen, sind ein ebenso tückisches wie verführerisches Terrain. Das Peloton kennt die Radsportschlachten, die hier ausgetragen wurden: Die Favoriten werden sich bereits auf den ersten Kilometern dieser Tour in Szene setzen. Auch auf dem Weg nach Thionville und an die Mosel, vorbei an Charleville-Mézières und Verdun, wird die Erinnerung allgegenwärtig sein. Kriege haben diese Landschaften zerrissen, die Rimbaud zu seinem so schönen wie tragischen Gedicht „Der Schläfer im Tal“ inspirierten. Inmitten der Gedenkstätten würdigt die Tour dieses Erbe und feiert ihre eigene Geschichte – insbesondere in Metz, der damals ersten ausländischen Stadt, die das Rennen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausrichtete. Der Grand Départ der 115. Ausgabe kehrt nach Frankreich zurück.

FEIERN, MITEINANDER UND REGIONALSTOLZFranck Leroy, Präsident der Region Grand Est

In einer Zeit, in der der Sport Menschen zusammenbringt und einer Region weit über ihre Grenzen hinaus Strahlkraft verleiht, ist die Ankündigung der Austragung des Grand Départs der Tour de France 2028 in Reims eine großartige Anerkennung für die Champagne und die Region Grand Est.
Wir freuen uns über diese Entscheidung, durch die unsere Region ins Zentrum des weltweiten Sportgeschehens rückt. Mehrere Tage lang werden alle Augen auf unser architektonisches und landschaftliches Erbe gerichtet sein und unser Savoir-faire und unsere Lebensart im Mittelpunkt stehen. Die Strecken durch die Champagne bieten den Fahrern eine einzigartige sportliche Kulisse, die ebenso anspruchsvoll wie spektakulär ist und zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Zwischen Hängen, Weinbergen und Dörfern entfaltet sich der besondere Charakter dieser Region – Geschichte und Begeisterung für den Radsport vereint. Auch die Departements Ardennes, Meuse und Moselle stehen im Rampenlicht und bilden für diese weltweit verfolgte Veranstaltung ein abwechslungsreiches Terrain, das ein Rennen voller Überraschungen verspricht. Für die Tour-begeisterten Einwohner:innen der Region Grand Est ist dieser Grand Départ weit mehr als ein Sportereignis: ein Moment des Feierns, des Miteinanders und des Regionalstolzes. Alle lokalen Akteure – Gebietskörperschaften, Vereine und Verbände sowie Freiwillige – rücken für ein gemeinsames Projekt zusammen, das unsere Region nachhaltig prägen wird. Die Region Grand Est wird sich mit ganzer Kraft für einen der Tour de France würdigen Erfolg dieser Veranstaltung einsetzen. 2028 steht eine ganze Region im Windschatten der Champions.

EIN KÖNIGLICHER GRAND DÉPART – Arnaud Robinet, Bürgermeister von Reims und Präsident des Gemeindeverbands Grand Reims

Reims, Krönungsstadt und Hochburg des Champagners, tief verwurzelt in der Geschichte Frankreichs, ist Austragungsort des Grand Départ der Tour de France 2028.
Die Entscheidung der Veranstalter, den Auftakt der Tour de France in unserer Stadt stattfinden zu lassen, ist eine großartige Nachricht und ein Zeichen der Anerkennung für eine Region, die sich seit Langem für den Radsport begeistert. Nach 72 Jahren wird Reims nun wieder Schauplatz dieser weltweit einzigartigen Begeisterung, die mit dem Grand Départ verbunden ist. Ein Ereignis von universeller Ausstrahlung – im Herzen unseres sportlichen und historischen Erbes. Genau dieses außergewöhnliche Kulturerbe wird sich der nationalen und internationalen Öffentlichkeit präsentieren, denn Reims und der Gemeindeverband Grand Reims beherbergen gleich drei UNESCO-Weltkulturerbestätten. Umso schöner ist es daher, unsere Region und die Champagne mit der Tour de France zu verbinden, diesem weltweiten Schaufenster Frankreichs, das sich durch seine landschaftliche Vielfalt, seine Kultur und seine bedingungslose Leidenschaft für den Sport auszeichnet. Reims steht in den Startlöchern und wird mit seiner ansteckenden Begeisterung einen nie da gewesenen Gemeinschaftsgeist entfachen. Wir freuen uns darauf, Sie 2028 zu einem königlichen Grand Départ zu begrüßen und gemeinsam die Legende der Tour de France zu feiern.

Die Region Grand Est ist 2028 Gastgeberin des Grand Départ sowie der ersten vier Etappen und damit die Kulisse für sportliche Spitzenleistungen.

In Reims tritt das Peloton in die Fußstapfen von Raymond Kopa, Just Fontaine und den Stars von Stade Reims — dem dominanten französischen Klub der 1950er-Jahre, zweimal Europapokal-Finalist gegen Real Madrid. Mit Pauline Ferrand-Prévot, der modernen Ikone der Krönungsstadt, wird diese Tradition der Champions, die Geschichte schreiben, nahtlos fortgesetzt.
Nördlich der Marne zieht die Karawane durch die Ardennen nach Charleville-Mézières – von L'Équipe zur sportlichsten Stadt Frankreichs gekürt. Diese von Kriegen stark gezeichneten Gebiete haben einen beispielhaften Wiederaufbau vollzogen und neue Perspektiven eröffnet. Verdun im Departement Meuse steht exemplarisch dafür.
Weiter östlich führt der Grand Départ durch das Departement Moselle mit Etappen in Metz und Thionville – Städten, die ihre staatliche Zugehörigkeit mehr als einmal wechselten. Seit über einem Jahrhundert ist die Tour immer wieder zu Gast in dieser Region im Wandel, die ihre Geschichte schon seit den ersten Ausgaben mitgeprägt hat. Im Grand Est fährt das Peloton nicht nur von Stadt zu Stadt – es macht eine ganze Region zur Bühne.

REIMS

Vom fränkischen Herrscher Chlodwig bis zu Julian Alaphilippe, der bei der Tour 2019 an seinem ersten Tag im Gelben Trikot triumphierend an der Kathedrale vorbeizog – die Stadt der Könige hat schon viele glanzvolle französische Helden gesehen. Ihre Schätze – das prickelnde wie das architektonische Erbe, historisch und modern zugleich – machen Reims zu einem unvergleichlichen Kleinod für Frankreich und für die Tour, die dort bereits 1956 ihren Auftakt hatte. André Darrigade nutzte damals die Gelegenheit, um sich erstmals das Gelbe Trikot überzustreifen. Sein Nachfolger in der Perle der Champagne, dem Geburtsort von Pauline Ferrand-Prévot, wird eine einzigartige Geschichte fortschreiben. reims.fr

CHARLEVILLE-MÉZIÈRES
Das Peloton und Charleville-Mézières verbindet eine seit Langem gepflegte Leidenschaft. Die Stadt Arthur Rimbauds, an der Grenze zwischen dem Pariser Becken und den Ardennen, war auf dem Weg der Tour in den Osten Frankreichs ein traditioneller Etappenort, bevor sie von 2001 bis 2009 Schauplatz des Critérium International war und heute Fixpunkt des Circuit des Ardennes ist. „Man muss absolut modern sein“, schrieb der extravagante Dichter und rief gleichzeitig dazu auf, „das Leben zu verändern“. Die Tour de France folgt diesen Maximen, seit sie Charleville-Mézières 1906 auf der Etappe von Douai nach Nancy erstmals durchquerte. charleville-mezieres.fr

ÉPERNAY
Die Weinberge von Épernay – ausgehend von der Champagne crayeuse – sind längst ein berühmtes Kapitel der Tour-Geschichte. Westlich der Marne schlängelt sich die Strecke über mit Weinreben bewachsene Hänge – eine reizvolle Landschaft und ein kräftezehrendes Terrain, auf dem nur die Besten bestehen können. Als das Peloton das letzte Mal hier zu Gast war, konnte sich Julian Alaphilippe wagemutig vom Feld absetzen und riss das ganze Land mit. Einunddreißig Jahre zuvor trat Bernard Hinault hier zum ersten Mal im Gelben Trikot in die Pedale – am Vorabend seines ersten Gesamtsiegs bei der Tour 1978. epernay.fr

METZ
Metz – dreitausend Jahre alte Metropole und Sitz der Präfektur des Departements Moselle – nimmt in der Geschichte Frankreichs und insbesondere der Tour, die 1906 durch die Stadt führte und 1907 dort Station machte, einen einzigartigen Platz ein. Die noch junge Rundfahrt überschritt damals zum ersten Mal die Grenzen: Metz gehörte zum Deutschen Kaiserreich. Das wieder französische Metz war bereits 1919, kurz nach dem Ersten Weltkrieg, Austragungsort einer Etappe. Seitdem hat die Stadt unter anderem die Straßenweltmeisterin von 1990, Catherine Marsal, hervorgebracht – und den Sprintsieg von Peter Sagan im Jahr 2012 bejubelt. metz.fr

THIONVILLE
Thionville an der Mosel, auf halbem Weg zwischen Metz und Luxemburg gelegen, ist eine nach Europa hin offene Stadt. Sie stand im Laufe der Jahrhunderte unter karolingischer, luxemburgischer, französischer und deutscher Herrschaft, wobei jede dieser Epochen Spuren in der städtischen Architektur hinterlassen hat. 1999, kurz vor der Jahrtausendwende, gelang dem Italiener Mario Cipollini hier eine Glanzleistung, als er seinen vierten Etappensieg in Folge bei der Tour errang. Im Windschatten dieses Sieges schrieb Jaan Kirsipuu ein weiteres Kapitel der Tour-Geschichte: Er ist bis heute der einzige Este, der das Gelbe Trikot getragen hat. thionville.fr

VERDUN
Kriegsmetaphern sind in Sportberichten zwar nicht selten, doch die „Strafgefangenen der Landstraße“, wie sie der Journalist Albert Londres nannte, verstummen vor der großen und tragischen Vergangenheit dieser Stadt an der Maas. Als antike Stadt und Bischofssitz spielte das „Venedig des Grand Est“ beim Vertrag von Verdun im Jahr 843 eine entscheidende Rolle bei der Teilung des Karolingerreichs und der Entstehung des heutigen Frankreichs, bevor es im Laufe der Jahrhunderte – und insbesondere im Ersten Weltkrieg – Schauplatz großer Schlachten wurde. Den Eintritt ins 21. Jahrhundert feierte Verdun mit der Ankunft der vierten Etappe der Tour 2001, die Laurent Jalabert für sich entschied. verdun.fr

© André Greipel : en 2014, c’est à Reims que le collectionneur allemand a signé l’un de ses onze succès sur le Tour.
© Julian Alaphilippe : la « Louloumania » a démarré à Épernay en 2019, avec la première étape et le premier Maillot Jaune du futur champion du monde.
© Mario Cipollini : quatrième déboulé victorieux en quatre jours pour « Cipo » en 1999 ! Fin de série et dernier bouquet pour l’Italien, à Thionville.
© Laurent Jalabert : la moisson de « Jaja » a commencé à Verdun sur le Tour 2001, qu’il termine avec deux victoires d’étape et le maillot à pois.
© Peter Sagan : le phénomène slovaque est lancé, il remporte à Metz sa troisième étape lors de son premier Tour, en 2012.
© Cyrille Guimard : parmi ses sept victoires d’étape sur le Tour, il en a signé une à Reims en 1973.