Ausgabe 2018

Etappensiege 2
Gesamtklassement 3
Die fahrer im Rennen 7
Sportliche Manager : VERHOEVEN Nico / MAASSEN Frans http://www.teamlottojumbo.com/

TEAM LOTTO NL - JUMBO

Lange Zeit von Rabobank gesponsert, vertritt das derzeit einzige holländische Team die staatliche Lotterie der Niederlande, ähnlich wie die belgische Formation Lotto-Soudal. Die Bank in den Nationalfarben von Oranje, die die vorherigen Sponsoren der von Jan Raas gegründeten Teams Kwantum-Hallen (ab 1984, vorletzte Saison als Fahrer des fünffachen Siegers des Amstel Gold Race), Superconfex (ab 1987), Buckler (1990), WordPerfect (1993) und Novell (1995) ablöst, lässt sich 1996 auf eine langfristige Beziehung mit der Tour de France ein, bis die niederländischen Geldgeber Ende 2012 das Handtuch werfen. Belkin, ein US-amerikanischer Hersteller, der auf Internetverbindungen und Netzwerke spezialisiert ist, springt in die Bresche und so geht die Geschichte in einem radsportverrückten Land weiter, das jedes Mal in Massen und Zuständen höchster Entzückung in der Kurve von Huez-en-Oisans Aufstellung nimmt, wenn die Tour wie in diesem Jahr weiter oben in L’Alpe Station macht.

Die Formation, die sich lange darauf konzentriert hat, mit überwiegend niederländischen, auf die Klassiker spezialisierten Fahrern Etappen zu gewinnen, verfolgt inzwischen dank der Verstärkung durch ausländische Sprinter, Kletterer und Puncher wie Robbie McEwen, Oscar Freire, Michael Rasmussen, Denis Menchov, Juan Manuel Garate und Luis Leon Sanchez ehrgeizigere Ziele. Mit unterschiedlichem Erfolg, bevor man sich wieder darauf konzentriert, große niederländische Hoffnungsträger zur vollen Blüte zu bringen. Bauke Mollema, Moreno Hofland und Wilco Kelderman, die inzwischen zu anderen Ufern aufgebrochen sind, bringen nicht die gewünschten Erfolge. Oder Lars Boom, der 2014 auf dem Kopfsteinpflaster von Arenberg den Jackpot gewinnt und schließlich wieder in die Heimat zurückkehrt. Robert Gesink, der 2015 den 6. Platz in der Gesamtwertung hinter den „Fantastischen Vier“ holt (Froome, Quintana, Nibali, Contador, unter die sich Valverde mischt, der 2016 nur knapp den Sieg beim Giro verpasst), und Steven Kruijswijk können nicht alle ihre Träume bei der Tour de France verwirklichen. Im Gegensatz zu Primoz Roglic, früherer Skisprungmeister, der zum Radsport konvertiert: Er holt im vergangenen Jahr den ersten slowenischen Etappensieg, als im Alleingang als Erster den Col du Galibier überquert! Der Sprinter Dylan Groenewegen erlebt mit seinem Sieg auf den Champs-Élysées ebenfalls einen Höhepunkt seiner Karriere, noch bevor seine mehr oder weniger gleichaltrigen Rivalen (1993-94 geboren) – Fernando Gaviria und Caleb Ewan – ihr Tour-Debüt geben.

  • Finalsieg 0
  • Etappensiege 50
  • Gelbe Trikots 17
  • Sonstige gewonnene Rennen 6

Etappensiege : 50

  • 1984: Jan Raas in Bordeaux
  • 1985: Gerrit Solleveld in Pont-Audemer; Henri Manders in Roubaix; Maarten Ducrot in Epinal
  • 1986: Ludo Peeters in Saint-Hilaire-du-Harcouët
  • 1987: Jelle Nijdam in Berlin (Prolog); Nico Verhoeven in Berlin; Jean-Paul van Poppel in Epinay-sous-Sénart und Avignon; Rolf Gölz in Blagnac
  • 1988: Jean-Paul van Poppel in Le Mans, Besançon, Bordeaux und Paris; Jelle Nijdam in Liévin; Rolf Gölz in Nancy
  • 1989: Jelle Nijdam in Wasquehal und Gap
  • 1990: Frans Maassen im Futuroscope; Gerrit Solleveld in Rouen; Jelle Nijdam in Epinal
  • 1991: Jelle Nijdam in Valenciennes
  • 1995: Dschamolidin Abduschaparow in Paris
  • 1996: Michael Boogerd in Aix-les-Bains; Rolf Sorensen in Super-Besse
  • 1998: Leon van Bon in Pau
  • 1999: Robbie McEwen in Paris
  • 2000: Leon van Bon in Tours; Erik Dekker in Villeneuve-sur-Lot, Revel und Lausanne
  • 2001: Marc Wauters in Anvers; Erik Dekker in Pontarlier
  • 2002: Karsten Kroon in Plouay; Michael Boogerd in La Plagne
  • 2005: Peter Weening in Gérardmer und Michael Rasmussen in Mülhausen
  • 2006: Oscar Freire in Caen und Dax; Denis Menchov in Pla de Beret; Michael Rasmussen in La Toussuire
  • 2007: Michael Rasmussen in Tignes und am Col d’Aubisque
  • 2008: Oscar Freire in Digne-les-Bains
  • 2009: Juan Manuel Garate am Mont Ventoux
  • 2011: Luis Leon Sanchez in Saint-Flour
  • 2012: Luis Leon Sanchez in Foix
  • 2014: Lars Boom in Arenberg
  • 2017: Primoz Roglic in Serre-Chevalier; Dylan Groenewegen in Paris

Siege in anderen Wertungen : 6

  • 1985: Maarten Ducrot (kämpferischster Fahrer)
  • 1987: Jean-Paul van Poppel (Grünes Trikot)
  • 2000: Erik Dekker (kämpferischster Fahrer)
  • 2005: Michael Rasmussen (Gepunktetes Trikot)
  • 2006: Michael Rasmussen (Gepunktetes Trikot)
  • 2008: Oscar Freire (Grünes Trikot)

Gelbe Trikots : 17

  • 1984: Ludo Peeters, ein Tag; Jacques Hanegraaf, zwei Tage; Adrie Van der Poel, ein Tag
  • 1987: Jelle Nijdam, ein Tag
  • 1988: Jelle Nijdam, zwei Tage
  • 2001: Marc Wauters, ein Tag
  • 2007: Michael Rasmussen, neun Tage

DIE ZAHL

24: Etappensiege von Rabobank bei 17 Teilnahmen in den Farben der niederländischen Bank, d.h. fast die Hälfte der Erfolge seit Gründung des ersten Teams von Jan Raas

ECKDATEN

5. Juli 1996: Im strömenden Regen schenkt Michael Boogerd – Liebling der niederländischen Radsportfans – Rabobank in Aix-les-Bains den ersten Etappensieg bei der Tour de France.

19. Juli 2000: Erik Dekker macht mit seinem Etappensieg in Lausanne den Hattrick voll.

27. Juli 2008: Oscar Freire holt sich das Grüne Trikot, nachdem er in seiner Karriere bereits drei Etappensiege für Rabobank eingefahren hat.

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