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Das Pech in Glück umwandeln

Zwar trat Greipel nur zwei Wochen nach seinem Sturz bei Paris-Nizza an und sprintete bei der Etappe nach Romans-sur-Isère sogar auf den dritten Rang. Zwei Tage vor dem Ende der Fernfahrt musste er jedoch das Rennen beenden und auf ärztlichen Rat eine Rennpause einlegen. Damit fiel Greipel u.a. für Mailand-San Remo aus. 

Und auch Marcus Burghardt (BMC) musste leiden: Er stürzte bei der Tour Down Under und zog sich Brüche im linken Ellenbogen zu. Mittlerweile sitzt er wieder auf dem Rad und freut sich auf die Klassiker in Belgien, Frankreich und den Niederlanden. 

Marcel Kittel ist zurück

Besser lief es für Marcel Kittel. Nach einem völlig verkorksten Jahr 2015 wechselte er zur neuen Saison zum belgischen Team Etixx-Quick Step und feierte dort gleich je zwei Etappensiege bei der Algarve-Rundfahrt und der Dubai Tour, wo er sogar die Gesamtwertung für sich entschied. Kittel scheint auf dem Weg zurück zu alter Stärke, auch wenn er bei den Sprint-Ankünften zwischen Paris und Nizza nicht in die Entscheidungen des Tages eingreifen konnte. 

Kittels Teamkollege Tony Martin wollte bei der einwöchigen Rundfahrt Tirreno-Adriatico seinen ersten Saisonerfolg landen, musste sich im Zeitfahren jedoch mit einem dritten Rang hinter seinem ewigen Rivalen Fabian Cancellara sowie dem Franzosen Johan Le Bon begnügen. Nun fiebert der 30-Jährige seiner Premiere bei Paris-Roubaix entgegen. Seine letzten Erfahrungen auf Kopfsteinpflaster waren großartig: Er gewann die „Roubaix-Etappe“ der Tour de France 2015 nach Cambrai und eroberte das Gelbe Trikot! 

Simon Geschke (Giant-Alpecin), der im vergangenen Jahr mit einem Etappensieg bei der Tour de France den größten Erfolg seiner Karriere feierte, beendete Paris-Nizza auf dem 23. Rang der Gesamtwertung. Sein bestes Tagesergebnis dort war ein achter Platz auf der ersten Etappe. 

Freude bei Bora-Argon 18

Grund zum Jubeln gab es zuletzt auch für das deutsche Team Bora-Argon 18. Der Sprinter des Teams, Sam Bennett, feierte mit einem Etappensieg beim Critérium International den ersten Saisonerfolg für seine Mannschaft 2016. 

Bei den nun anstehenden Klassiker-Rennen werden den deutschen Radfahrern erst einmal nur Außenseiter-Chancen eingeräumt. Genau das könnte allerdings auch ihre große Chance sein. Denn wie sagte Tony Martin nach seinem Etappensieg bei der Tour 2015: „Das ganze Pech hat sich heute in Glück umgewandelt.“ So gesehen dürfen wir uns in den kommenden Wochen auf ein paar tolle Ergebnisse der deutschen Teams und Fahrer gefasst machen. 

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