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Cadel Evans: "Wir haben unseren Plan befolgt."

„Im letzten Jahr sagte mir Aldo Sassi: ‚Jetzt hast du die Weltmeisterschaften gewonnen und in deiner Karriere fast alles erreicht. Du kannst noch eine große Rundfahrt gewinnen. Und ich hoffe für dich, dass es die Tour de France sein wird.’ Er hat seit 2001 an mich geglaubt und nie an meinen Fähigkeiten gezweifelt. Er hat mich nie aufgegeben und mit mir die guten, aber auch schlechten Zeiten durchlebt. Ich hatte in den letzten zehn Jahren schwere Momente, aber das macht die guten Momente umso besser. Im Zeitfahren 2007 war Contador in außergewöhnlich guter Form und ich hatte einen mittelmäßigen Tag und wurde 7. oder 8. Und 2008 war ich verletzt, erschöpft. Ich war jeden Tag kurz davor aufzugeben. Körperlich und seelisch war es zu hart für mich. Und bei einem Zeitfahren können sich kleine Schwächen enorm auswachsen. Deswegen war ich misstrauisch, wenn mir alle gesagt haben: ‚es ist sicher, du wirst gewinnen’. Das war die schwerste Tour, an der ich teilgenommen habe. Ich bin heute wie an jedem anderen Tag an diese Etappe herangegangen. Wir hatten einen Plan mit den Punkten A-B-C-D und den haben wir befolgt. Wir haben unser Bestes gegeben und kommen bis auf wenige Sekunden an den Etappensieg heran. Aber ich bin mir sicher, wenn ich es mir später anschaue, werde ich mich darüber freuen. Das Rennen war ziemlich seltsam. In den Bergen hatten wir kein sonderlich starkes Team. Wir haben aber jederzeit das getan, was getan werden musste. Jeder im Team hat auf jeder Etappe alles gegeben, damit ich dahin komme, wo ich heute bin. Ich kann es noch nicht so richtig glauben. Ich danke allen, die an diesem Erfolg beteiligt sind. Ich spreche über 20 Jahre Arbeit, die zu dieser Leistung geführt haben. Jetzt hoffe ich, dass morgen auf den Champs-Elysées das Wetter gut ist und ich dort ohne Probleme ankomme.“

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