«Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich als Vierter von einem Quartett ins Ziel komme, aber trotzdem bin ich mit dem Tag zufrieden. In erster Linie, weil es mir geglückt ist, die richtige Ausreißergruppe abzuwarten, deren Bildung sehr lange hat auf sich warten lassen. Leider konnte ich mich mit niemandem absprechen, es wäre wohl leichter gewesen, wenn ich einen anderen Franzosen an meiner Seite gehabt hätte. _ Ohnehin habe ich von Anfang an überdreht. Als ich gesehen habe, wer sich noch in der Ausreißergruppe befand, wusste ich, dass dieser Tag kein Zuckerschlecken würde. _ Dieses Mal hat es nicht geklappt, doch ich werfe die Flinte nicht ins Korn. Es bleiben noch viele Etappen, und vielleicht werde ich auf dem Podium zu sehen sein.»
Interview
14 Juli 2006
- 17:58
Christophe Le Mével: «Ich habe überdreht.»

