
Saint-Flour
208 km
Sonntag 10 Juli
Die Zeit für Thor Hushovd im Gelben Trikot ist vorbei. Die neuen Top 10 in der Gesamtwertung bei der Tour de France 2011 lauten: 1. Thomas Voeckler (FRA) EUC 2. Luis Leon Sanchez (ESP) RAB 1’49" zurück 3. Cadel Evans (AUS) BMC 2’26" 4. Frank Schleck (LUX) LEO 2’29" 5. Andy Schleck (LUX) LEO 2’37" 6. Tony Martin (GER) THR 2’38" 7. Peter Velits (SVK) THR 2’38" 8. Andreas Kloden (GER) RSH 2’43" 9. Philippe Gilbert (BEL) OLO 2’55" 10. Jakob Fuglsang (DEN) LEO 3’08"
Es gibt einen neuen Gesamtführenden, der heute Zweiter wurde. Die Top 10 bei Etappe 9 lauten: 1. Luis Leon Sanchez (ESP) RAB - 208km in 5h27’09" 2. Thomas Voeckler (FRA) EUC 5" zurück 3. Sandy Casar (FRA) FDJ 13" 4. Philippe Gilbert (BEL) OLO 3’59" 5. Peter Velits (SVK) THR 3’59" 6. Cadel Evans (AUS) BMC 3’59" 7. Andy Schleck (LUX) LEO 3’59" 8. Tony Martin (GER) THR 3’59" 9. Frank Schleck (LUX) LEO 3’59" 10. Damiano Cunego (ITA) LAM 3’59"
Heute ist das erste Mal, dass zwei Fahrer den von Brandt gesponserten Preis für den Kampfgeist gewinnen. Es geht dabei um die Ehrung des angriffslustigsten Fahrers und wird per Abstimmung ermittelt. Die Stimmen des heutigen Tages gingen sowohl an Juan Antonio Flecha als auch an Johnny Hoogerland, die auf das Podium steigen und die rote Nummer in Empfang nehmen werden. Sie sind 35 km vor dem Ziel von der Straße ‚gefegt‘ worden, als sie noch Mitglieder in der Ausreißergruppe waren. Beide haben die Etappe beendet – bravo an beide!!
Gilbert führt das Peloton zur Ziellinie in St. Flour, mit 4‘00“ Rückstand auf den Etappensieger, und steigert seine Führung in der Wertung um das Grüne Trikot.
Gilbert führt das Peloton im finalen Anstieg nach St.Flour an, 4‘00“ hinter dem Etappensieger, und erhöht seine Führung im Wettstreit um das Grüne Trikot.
Die Top 3 der neunten Etappe sind: 1. Luis Leon Sanchez (ESP) RAB 2. Thomas Voeckler (FRA) EUC 3. Sandy Casar (FRA) FDJ
Flecha (SKY) und Hoogerland (VCD) wird wegen ihres herausragenden Kampfgeistes der betreffende Preis verliehen…
Luis Leon Sanchez hat die neunte Etappe der Tour de France gewonnen. Mit dem Daumen im Mund als Teil seines Sieggrußes . Dies ist sein dritter Etappensieg bei der Tour de France (nach Aurillac in 2008 und St.Girons in 2009).
Die führenden Fahrer beginnen den Anstieg nach Saint-Flour. Voeckler führt weiterhin, aber Casar und Sanchez sitzen ihm im Nacken…
Hat der Franzose nicht zu viele Kräfte gelassen…?
Hoffentlich schafft es der Niederländer zeitig ins Ziel…
Der designierte Kapitän der Rabobank-Mannschaft für die Tour 2011 ist Gesink, doch der Niederländer im Weißen Trikot ist auch heute als einer der ersten zurückgefallen. Nach der Leistung von Sanchez bei der heutigen Etappe wird die Taktik des niederländischen Teams vielleicht geändert… ?
Die Garmin-Mannschaft fährt nicht mehr an der Spitze des Hauptfeldes. Die Jagd wird nun von drei BMC-Fahrern geleitet. Dies ist eine gute Nachricht für Voeckler, da der Wechsel in der Führung des Pelotons es ihnen ermöglicht hat, den Vorsprung noch zu erhöhen, von 4’15" auf 4’40", seit Danielson seine Bemühungen eingestellt hat.
Casar (FDJ), Sanchez (RAB) und Voeckler (EUC) sehen so aus, als ob sie sich das Peloton vom Hals halten können. BMC-Fahrer ziehen nun nach vorne, um die Führungsarbeit im Peloton zu übernehmen, zu dem immer noch Hushovd gehört, doch seine Kollegen vom Team Garmin-Cervélo geben nicht mehr das Tempo vor. Das Führungstrio hat einen Vorsprung von 4‘15“.
Das Peloton hat die Côte de Château-d’Alleuze mit 4’10" Rückstand auf die Voeckler-Gruppe erreicht. Es bleibt nur noch der finale Anstieg nach St-Flour.
Porte, Hernandez und eine Reihe von anderen Fahrern werden derzeit vom Peloton abgehängt, das weiterhin von vier Garmin-Fahrern angeführt wird, darunter Hushovd. Danielson gibt derzeit das Tempo der Gruppe vor, die 4‘10“ hinter dem Trio um Voeckler zurückliegt.
Roman Kreuziger dürfte nun theoretisch der Kapitän im Astana-Team sein, doch der junge tschechische Fahrer ist am Anstieg zur Côte du Château d’Alleuze als einer der ersten abgehängt worden…
Nach seinem Radwechsel hat sich Gilbert zurück ins Peloton gekämpft.
Gilbert musste 18 km vor dem Ziel anhalten und das Peloton ziehen lassen. Er hat ein neues Rad vom Omega Pharma-Teamwagen bekommen.
Dies ist die erste Saison, in der LL. Sanchez für Rabobank fährt. Der einzige Sieg in 2011 ist bislang die TT-Meisterschaft von Spanien (Ende Juni). Voeckler leistet so viel Arbeit, dass er – selbst wenn das Trio bis zum Ziel zusammen bleibt – wohl kaum noch Kraft übrig haben wird, um bei einem Sprint um den Etappensieg dabei zu sein…
Voeckler treibt die Führungsgruppe an, die nunmehr den vorletzten Anstieg der Etappe in Angriff nimmt, einen Anstieg von 2 km, dessen Gipfel 15 km vor der Ziellinie liegt.
Drei Garmin-Fahrer führen vor Hushovd und Gilbert, die nun im Gespräch sind. Das Thema könnte lauten: „Können wir Thomas noch einholen?“ Voeckler ist immer noch im virtuellen Gelben Trikot bei der Tour de France. Er fährt zusammenmit zwei ehemaligen Etappensiegern bei der Tour, Luis Leon Sanchez und Sandy Casar. Bei noch verbleibenden 20 km fährt das Hauptfeld 4‘00“ hinter dem Spitzentrio. Voeckler braucht einen Vorsprung von 1‘29“ auf das Peloton, um die Führung in der Gesamtwertung zu übernehmen.
Das Peloton hat soeben Flecha eingeholt, der 35 km vor dem Ziel gestürzt… wurde. Team Garmin-Cervélo leistet die Führungsarbeit im Hauptfeld, mit 4‘10“ Rückstand auf das Trio um Voeckler.
Das Spitzentrio hat die letzten 20 km der Etappe erreicht. Die Fahrer liegen 4‘24“ vor dem Peloton und 6‘35“ vor Hoogerland.
Der Zaun, in den Hoogerland gestoßen wurde, war in der Tat aus Stacheldraht. Seine Beine sind über zugerichtet, überall fließt Blut… er ist mittlerweile vom Peloton abgehängt worden und versucht nun, es bis zur Ziellinie auszuhalten.
Drei Fahrer haben immer noch einen großen Vorsprung aufs Peloton: Casar, Voeckler und Sanchez. Sie fahren 3’10" vor Flecha und 4’30" vor dem Hauptfeld.
Das Resultat beim Zwischensprint der neunten Etappe lautet: 1. Casar (FDJ) 20 Pkte 2. Voeckler (EUC) 17 Pkte 3. Sanchez (RAB) 15 Pkte 4. Flecha (SKY) 13 Pkte - at 1’50" 5. Gilbert (OLO) 11 Pkte - at 4’48" 6. Vanendert (OLO) 10 Pkte 7. Vande Velde (GRM) 9 Pkte 8. Hesjdal (GRM) 8 Pkte 9. Hushovd (GRM) 7 Pkte 10. Danielson (GRM) 6 Pkte 11. Oss (LIQ) 5 Pkte 12. Basso (LIQ) 4 Pkte 13. Bodnar (LIQ) 3 Pkte 14. Longho Borgini (LIQ) 2 Pkte 15. Vanotti (LIQ) 1 Pkt
Bei der Tour 2008 führte die 159 km lange siebte Etappe über den Anstieg von Puy Mary (der auch heute erklommen wurde). Das Finale war in Aurillac, und Luis Leon Sanchez war Teil der Ausreißergruppe. Es gab einen kleinen Anstieg vor dem Finale, und hier schickte sich Sanchez an, den ersten seiner beiden Etappensiege bei der Tour de France zu erobern. Der Abfahrspezialist ist den Puy Mary hinunter gedonnert und hat seine Mitausreißer dann auf dem letzten Anstieg attackiert. Er ist mit sechs Sekunden Vorsprung in Aurillac angekommen und konnte die Etappe gewinnen – den Sieg widmete er – wie immer – seinem Bruder, der bei einem Quad-Unfall im Jahre 2007 umgekommen ist.
Gilbert hat 11 weitere Punkte für das Grüne Trikot gesammelt. Er wurde 4‘48“ hinter den Führenden von einem Teamgefährten an die Linie geführt. Es gab keine anderen Sprintbewerber um die Punkte für den fünften Platz…
Das Abenteuer von Hoogerland bei dieser neunten Etappe ist nun vorbei. Er fährt nun im Hauptfeld, das von drei Omega-Fahrern im Rennen um Sprintpunkte angeführt wird.
Flecha erreicht den Zwischensprint mit 1’50” Rückstand auf das Trio um Casar. Der Spanier sammelt 13 Punkte für den Sprint, vor allem aber viele Fans nur für die Tatsache, dass er immer noch im Rennen ist…
Das Führungstrio hat die Punkte des Zwischensprints eingeheimst. Die Reihenfolge dieser Wertung bei km 178 war: 1. Sandy Casar (FDJ) 20 Pkte 2. Thomas Voeckler (EUC) 17 Pkte 3. Luis Leon Sanchez (RAB) 15 Pkte... Flecha liegt etwa 1’30" hinter den ehemaligen Weggefähren.
Hoogerland fährt trotz aller Wunden. Er trägt erste Verbände nach seinem Sturz und scheint nun auf das Hauptfeld zu warten…
Hoogerland ist wieder auf dem Rad nach seinem spektakulären… und absolut unnötigen Sturz, der ihn im Zaun landen ließ… Wir haben keine Zeit, dies nun genau zu prüfen, können aber bestätigen, dass sowohl er als auch Flecha in Ordnung sind… mehr oder weniger. Nun, trotz des ‚Seitenhiebs‘ des Autos fahren beide noch…
Voeckler hat das Tempo eine Weile nach dem Sturz von Flecha und Hoogerland gedrosselt, doch der Franzose beschleunigt nun wieder auf den letzten 35 km. Er fährt nun wieder zusammen mit Casar und Sanchez…
Flecha konnte wieder aufs Rad steigen, nachdem er in einem spektakulären Unfall von einem Auto umgefahren wurde, das an der Führungsgruppe vorbeifahren wollte. Wir haben allerdings keine Nachricht von Hoogerland, der wohl im Stacheldrahtzaun gelandet ist…
Das grenzt an Wahnsinn! Flecha ist soeben von einem an der Führungsgruppe vorbeiziehenden Auto umgeworfen worden…
Obwohl das Peloton begonnen hatte, die Ausreißer allmächlich einzuholen, deutet die letzte Zeitnahme darauf hin, dass die Führungsgruppe bei 38 verbleibenden Kilometern wieder 5‘00“ Vorsprung hat. Garmin und Omega Pharma führen weiter das Hauptfeld an.
Die führenden Fahrer sind nun weniger als 50 km vom Ziel der neunten Etappe entfernt. Das Peloton hat den sechsten Gipfel mit einem Rückstand von 4‘50“ erreicht.
Die Punkte für den sechsten Anstieg der neunten Etappe gingen an: 1. Johnny Hoogerland (VCD) 5 Pkte 2. Thomas Voeckler (EUC) 3 Pkte 3. Sandy Casar (FDJ) 2 Pkte 4. Juan Antonio Flecha (SKY) 1 Pkt
Team Omega Pharma-Lotto hat fast den ganzen Tag schon einen Fahrer an der Spitze des Pelotons. In der ersten Phase der Nachführarbeit hat Sebastian Lang das Tempo vorgegeben. Jetzt ist Jurgen Roelandts mit der Arbeit an der Spitze des Pelotongs betraut, dass weiterhin 4’40” hinter dem Quintett um Voeckler liegt.
Voeckler und seine Weggefährten in der heutigen Ausreißergruppe haben noch weniger als 2 km bis zum Gipfel des Plomb du Cantal zurückzulegen. Bei diesem Anstieg der 2. Kategorie sind 5, 3, 2 und 1 Pkt an die vier ersten Fahrer zu vergeben. Sie liegen 4‘40“ vor dem Hauptfeld, das weiterhin von den Fahrern der Teams Omega Pharma und Leopard-Trek angeführt wird.
Der ehemalige französische Meister, der den heutigen Ausreißversuch am ersten Anstieg eingeleitet hat (d.h. mit einem Angriff bei km 40), ist nach wie vor im virtuellen Gelben Trikot. Die Gruppe um Voeckler liegt 4‘45“ vor dem Peloton und leistet den größten Teil der Führungsarbeit an der Spitze… Der Kapitän vom Team Europcar hat die Etappe als 19. in der Gesamtwertung begonnen, 1‘29“ hinter Hushovd. Er hat das Gelbe Trikot 2004 während 11 Tagen getragen, nachdem er die fünfte Etappe als 4. beendet hatte.
Die führenden Fahrer haben in der vierten Rennstunde 34,8 km zurückgelegt, was einem Stundenmittel von 37,2 km/h seit Etappenbeginn entspricht.
Voeckler hat nicht nur den Rückstand auf seine Weggefährten wettgemacht, sondern sich gleich an die Spitze gesetzt, um die 5 km des Anstiegs zum Col de Prat de Bouc in Angriff zu nehmen (auch bekannt als Plomb du Cantal).
Sanchez, der Rabobank-Fahrer, der in der Vergangenheit in dieser Gegend Frankreichs gewonnen hat (2008 in Aurillac), hat den Reissverschluss seines Trikots geöffnet, und das ist das erste Mal bei der Tour 2011, dass die Tour unter heißen Bedingungen ausgetragen wird. Die fünf führenden Fahrer liegen derzeit 4‘55“ vor dem Peloton.
Die Fahrer, die wegen verschiedener Knochenbrüche zur Aufgabe bei der Tour gezwungen waren, werden zum Krankenhaus in Aurillac transportiert.
Das Tempo im Hauptfeld auf der Abfahrt des fünften Anstiegs ist hoch ( mit Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h). Die Teams Omega Pharma-Lotto und Leopard-Trek leisten die Nachführarbeit.
Das Peloton um das Gelbe Trikot liegt am fünften Anstieg 5’30” hinter der Ausreißergruppe. Derweil haben die Führenden der Etappe den Anstieg zum Col de Prat de Bouc in Angriff genommen. Der sechste Anstieg ist 8 km lang, bei einem durchschnittlichen Gefälle von 6,1 %.
Die Karriere von Winokurow könnte ein frühzeitiges Ende erfahren. Er wollte sich zum Ende der Saison aus dem Profiradsport zurückziehen, er hat sich beim Sturz bei km 102 jedoch einen Oberschenkelknochenbruch zugezogen. Zu den Verletzungen der anderen Fahrer der Liste gehören: Frederik Willems (OLO) Schlüsselbeinbruch, Dave Zabriskie (GRM) Handgelenkbruch, Jurgen van den Broeck (OLO) Schulterblattbruch.
Am Gipfel der Côte de la Chevade (km 139,5) gingen die Punkte an: 1.Johnny Hoogerland (VCD) 2 Pkte 2. Thomas Voeckler (EUC) 1 Pkt
Voeckler führt die Spitzengruppe an den Gipfel des fünften Anstiegs. Sie haben noch 5‘35“ Vorsprung auf das Hauptfeld. Dieser Gipfel an der Côte de la Chevade liegt 68,5 km vor dem Ziel. Dies ist ein 3 km langer Anstieg bei 7,9 % Gefälle. Die Ausreißer fahren 1 km vor dem Gipfel, während das Peloton den Fuß zum Anstieg erreicht.
Am Col del Agnel in der Tour 2008 gehörte Simon Gerrans auch zu einer Ausreißergruppe mit vier Fahrern. Der Australier hat die Etappe letztlich gewonnen, und dies war vielleicht auf einen Zwischenfall etwa bei der Häflte der Etappe zurückzuführen, nach dem der Toursieger von 2006, Oscar Pereiro, das Rennen verlassen musste. Der Spanier war schwer gestürzt und hatte eine zeitweilige Tempounterbrechung im Peloton hervorgerufen, um auf der weiteren Abfahrt ins Tal keine weiteren Risiken einzugehen. Heute lagen die Ausreißer vor dem Sturz 3‘35“ vor dem Peloton und 7‘20“ bis zur Entscheidung im Hauptfeld, das Rennen wieder aufzunehmen.
Der Rückstand auf Voeckler, Flecha, LL. Sanchez, Casar und Hoogerland lag am Col de Cère bei 6‘15“.
Bei km 126 liegt das Peloton noch 6‘20“ hinter dem Quintett um Voeckler.
Voeckler überlässt Hoogerland die Führung beim Überqueren des Gipfels am Col de Cère. Die Punkte gehen an: 1.Hoogerland (VCD) 2 Pkte 2.Voeckler (EUC) 1 Pkt
Am Fuße des vierten Anstiegs liegt das Peloton noch 6‘55“ hinter der Gruppe um Voeckler.
Hoogerland führt die Gruppe in diesem Anstieg an.
Das Hauptfeld fährt wieder zusammen, hat aber bei km 122 immer noch einen Vorsprung von 7‘15“ auf Voeckler, Flecha, LL. Sanchez, Casar und Hoogerland.
Ein lang gezogenes und in der Mitte unterbrochenes Hauptfeld lässt darauf schließen, das das Peloton beschlossen hat, das Tempo wieder anzuziehen…
Diskussionen zwischen Voeckler und Casar deuten auf unterschiedliche taktische Ansichten hin…
Der Sturz bei km 102 hat vier Fahrer gezwungen, die Tour 2011 aufzugeben. Frederik Willems (OLO) ist ein weiteres Opfer.
Hoogerland hat sich wieder zu den führenden Fahrer vorgekämpft. Sie haben nun gemeinsam 5‘40“ Vorsprung auf ihren ehemaligen Weggefährten Terpstra.
Hoogerland musste die Führungsgruppe wegen einer Reifenpanne verlassen. Er hat ein neues Rad montiert bekommen und sich auf die Verfolgung von Voeckler, Casar und Flecha an der Etappenspitze begeben.
Das Peloton hat den Gipfel des dritten Anstiegs mit einem Rückstand von 7‘40“ auf Hoogerland und Voeckler erreicht.
Der Fahrer von Garmin-Cervélo, der ebenfalls in den Sturz bei km 102 verstrickt war, verlässt die Straßen der Tour de France.
1. Hoogerland, 5 Pkte 2. Voeckler, 3 … 10’’ 3. Flecha, 2 …. 15’’ 4. Casar, 1
Am Col du Perthus hat sich Hoogerland im Sprint mit Voeckler die 5 Punkte gesichert.
Die führenden Fahrer haben in der dritten Rennstunde 32,4 km absolviert, was einem Stundenmittel von 38 km/h seit Etappenbeginn entspricht.
Der Kapitän von Team Omega Pharma Lotto verlässt ebenfalls die Straßen der Tour…
Die fünf Fahrer an der Spitze arbeiten sich weiter vor, während das Hauptfeld das Tempo seit dem Sturz von km 102 brutal gestoppt hat…
Der Fahrer von Omega Pharma Lotto hatte das Rennen nach seinem Sturz bei km 102 zunächst wieder aufgenommen, hat aber jetzt wieder angehalten, um sich von den Tour-Ärzten versorgen zu lassen.
An der Rennspitze haben Voeckler, Flecha, LL. Sanchez und Casar den Weggefährten Hoogerland abgehängt. Sie nehmen den Anstieg zum Col du Perthus in Angriff.
Im Gespräch mit France Télévisions liefert der Rennleiter von Saxo Bank den neuesten Stand zu Alberto Contador nach dessen Sturz bei km 84: „Er ist bei geringem Tempo gestürzt, ins Gras, nicht weiter schlimm. Er hat sich nicht weh getan, alles ok.“
Der kasachische Fahrer wird vom medizinischen Dienst der Tour de France betreut.
Der Kapitän vom Team Astana braucht Hilfe beim Gehen…
Mehrere Fahrer sind in der Abfahrt zu Boden gegangen, darunter Winokurow, Klöden und Van den Broeck…
Voeckler, Casar und Flecha fahren vorne weg, gefolgt von LL. Sanchez, während Hoogerland, der sich selbst in einer Kurve einen Schrecken eingejagt hat, etwas weiter zurückliegt.
Am Gipfel hatten die führenden Fahrer einen Vorsprung von 3‘25“.
1. Voeckler, 5 Pkte 2. Hoogerland, 3 3. Casar, 2 4. Flecha, 1 Terpstra hat den Gipfel mit einem Rückstand von 30’’ auf die Führungsleute erreicht.
Voeckler (EUC), Flecha (SKY), Hoogerland (VCD), LL.Sanchez (RAB) und Casar (FDJ) liegen jetzt etwa hundert Meter vor Terpstra (QST).
Bei der Etappe von Amiens nach Chartres, bei der Thomas Voeckler das Gelbe Trikot erobert hatte, war er bei einer Ausreißergruppe dabei, an der sich auch Sandy Casar beteiligt hatte. An diesem Tag hatte er Lance Armstrong von der Führung in der Gesamtwertung verdrängt.
Der Fahrer vom Team Quick Step ist auf dem steilsten Abschnitt des Anstiegs mit etwa 9% Gefälle von seinen Weggefährten um einige Längen abgehängt worden.
Der unter den Outsidern der Tour und derzeit an 7. Stelle in der Gesamtwertung geführte Tony Martin hat bereits ein gutes Ergebnis in Saint-Flour vorzuweisen. Bei der letzten Etappe der Tour de l’Avenir hatte er den 3. Platz (vor Vanendert, Mollema und Boasson Hagen) erzielt und das Rennen an 2. Stelle in der Gesamtwertung beendet, hinter Bauke Mollema.
Am Fuße des Anstiegs haben Voeckler (EUC), Flecha (SKY), Hoogerland (VCD), LL.Sanchez (RAB), Casar (FDJ) und Terpstra (QST) nur noch 2‘50“ Vorsprung auf das Hauptfeld.
Im Gespräch vor dem Start mit letour.fr trifft der Teamgefährte von Alberto Contador eine Bestandsaufnahme zur ersten Woche der Tour 2011: „Gestern brauchte ich bloß in der Nähe von Alberto Contador zu bleiben, um im Bedarfsfalle im Finale einen Angreifer abzufangen, das hat er aber sehr gut alleine hinbekommen. Bis zu den Pyrenäen müssen wir uns noch in Geduldsübungen betätigen, denn heute wird es wahrscheinlich noch keine großen Abstände geben. Ich persönlich warte sehnsüchtig auf den Ruhetag. Alle passen sich den Bedingungen an. Es war in den letzten Tagen feucht und kalt, im Team ist aber niemand erkrankt. Einige sind zu Beginn gestürzt, haben sich aber gut erholt. Und ich denke, wir werden jeden Tag besser. Wir haben ein kleines Trainingspeloton in Monaco, u.a. mit Thor Hushovd, Philippe Gilbert, Tom Boonen. Und es ist für mich keine Überraschung, dass Thor immer noch in Gelb fährt. Er ist ein guter Kletterer!“
Voeckler (EUC), Flecha (SKY), Hoogerland (VCD), LL.Sanchez (RAB), Casar (FDJ) und Terpstra (QST) nehmen den Anstieg zum Puy Mary in Angriff.
Er hat nochmals kurz angehalten, um das Sportgerät zu wechseln.
Der Kapitän vom Team Saxo Bank hat in Begleitung von drei Teamgefährten wieder den Anschluss ans Peloton geschafft.
Der Titelträger ist bei km 84 zu Boden gegangen. Er ist jedoch schnell wieder aufs Rad gestiegen, um möglichst schnell wieder Anschluss zum Ende des Pelotons zu finden.
Voeckler (EUC), Flecha (SKY), Hoogerland (VCD), LL.Sanchez (RAB), Casar (FDJ) und Terpstra (QST) haben Schwierigkeiten, sich deutlicher abzusetzen. Sie haben bei km 84 nur 3‘10“ Vorsprung.
Die Fahrer von Omega Pharma Lotto geben das Tempo vor, während die Verpflegungsstelle passiert wird.
Die führenden Fahrer haben in der dritten Rennstunde 36,6 km absolviert, was einem Stundenmittel von 40,9 km/h seit Etappenbeginn entspricht.
Das Peloton hat bei km 76 weiterhin einen Rückstand von 3‘45“ auf die Ausreißer.
Ein weiterer ehemaliger Träger des Gelben Trikots feiert heute seinen Geburtstag. Ronen Pensec, der die Tour als Berater für France Télévisions begleitet, wird heute 48. Er hatte sich bei der Tour 1990 an die Spitze der Gesamtwertung gesetzt, nachdem er sich an einem Ausreißversuch beteiligt hatte, der von Frans Maassen gewonnen wurde, der heute sportlicher Leiter bei Rabobank ist.
Der Rückstand auf die 6 Ausreißer wird auf 3’50’’ begrenzt.
Bei km 61,5 hat das Peloton einen Rückstand von 4’ auf die Ausreißer.
Ein einziger Kolumbianer hat das Gelbe Trikot der Tour de France getragen, und zwar Victor Hugo Pena, der nach dem Sieg seiner Mannschaft beim Teamzeitfahren 2003 in Saint-Dizier die Führung in der Gesamtwertung übernommen hatte. Er feiert heute seinen 37. Geburtstag.
Das von Garmin-Cervélo angeführte Peloton hat einen Rückstand von 3‘10“ auf Voeckler (EUC), Flecha (SKY), Hoogerland (VCD), LL.Sanchez (RAB), Casar (FDJ) und Terpstra (QST).
Der russische Meister Pavel Brutt verlässt ebenfalls die Straßen der Tour de France.
Amets Txurruka (Spa-EUS) verlässt nach einem Sturz die Straßen der Tour de France.
Der Initiator der heutigen Ausreißergruppe ist darin auch der bestplatzierte Fahrer, als 19. in der Gesamtwertung zu Etappenbeginn mit 1‘29“ Rückstand auf Thor Hushovd. Der Franzose wird sicher alles daran setzen, die Tage in Gelb wieder zu erleben, die er bei der Tour 2004 erlebt hatte.
Sandy Casar war schon 2005 bei der siegreichen Ausreißergruppe der letzten in Issoire gestarteten Etappe dabei und hatte den Tag in Puy-en-Velay an 2. Position hinter Guerini beendet. Er hat jedoch bestimmt eine bessere Erinnerung an den letzten Tag, der er in einer Ausreißergruppe mit Luis-Leon Sanchez in Richtung Saint-Jean-de Maurienne verbracht hat. Er hatte den Spanier damals im Sprint geschlagen und sich einen dritten Etappensieg bei der Tour gesichert.
Bei km 52,5 hat das Peloton einen Rückstand von 3‘35“ auf Voeckler (EUC), Flecha (SKY), Hoogerland (VCD), LL.Sanchez (RAB), Casar (FDJ) und Terpstra (QST).
Die belgsiche Mannschaft durchlebt schwere Tage (Aufgabe von Boonen, Schulterverletzung für Chavanel…), heute aber feiert einer ihrer Rennleiter, Wilfried Peeters, seinen 47. Geburtstag. Letztes Jahr war für seinen 46. Geburtstag Champagner angesagt, denn Sylvain Chavanel gewann in Rousses seine zweite Etappe bei der Tour 2010 und konnte das Gelbe Trikot überstreifen.
Bei km 51 hat sich eine Gruppe von sechs Fahrern an der Spitze gebildet: Voeckler (EUC), Flecha (SKY), Hoogerland (VCD), LL. Sanchez (RAB), Casar (FDJ) und Terpstra (QST).
Wouter Poels (Hol-VCD) verlässt die Straßen der Tour de France.
Voeckler, Flecha und Hoogerland haben 15“ Vorsprung auf LL. Sanchez, Casar und Terpstra.
Voeckler, Flecha und Hoogerland werden jetzt von LL. Sanchez, Casar und Terpstra verfolgt. Das Hauptfeld hat nunmehr einen Rückstand von 1‘ auf die Rennspitze.
Thomas Voeckler fährt jetzt an der Spitze in Begleitung von Flecha (SKY) und Hoogerland (VCD). Sie haben derzeit 20“ Vorsprung auf Casar, dem ersten Gegenangreifer, und 25“ auf LL. Sanchez und Terpstra, den nächsten Gegenangreifern. Das Peloton hat bei km 47,5 einen Rückstand von 30“.
Dort sind u.a. Feillu (VCD), Millar (GRM) und Duque (COF) zu finden.
Ten Dam (RAB) und Flecha (SKY) haben sich vom Hauptfeld abgesetzt, um zu versuchen, zu Thomas Voeckler vorzustoßen. Das Peloton liegt 24“ zurück.
Bei km 44 hat sich das Hauptfeld in drei Gruppen geteilt. Voeckler hat 20“ Vorsprung auf die erste, in der sich u.a. Thor Hushovd, der Träger des Gelben Trikots, befindet.
Der Franzose hat den Gipfel der Côte de Massiac als Erster vor Johnny Hoogerland erreicht, der dafür auch noch einen Punkt kassiert.
Der Kapitän von Europcar gehörte zu den sechs Angreifern. Er hat 1 km vor dem Gipfel eine Attacke gesetzt und fährt jetzt alleine an der Spitze.
L’Equipe hat ebenfalls den Leidensweg von Robert Gesink mitverfolgt, der seit seinem Sturz in der 5. Etappe gegenüber den anderen Outsidern des Rennens ins Hintertreffen geraten ist: „Auf diesem Niveau habe ich bei der Tour nichts verloren, meinte er dazu. Man hofft immer, doch noch besser zu sein, aber die Beine reagieren nicht. Ich kann meine Leistungsniveau nicht abrufen. Und man weiß, dass man sich bei einem Rennen wie der Tour nicht wirklich mehr fangen kann. Ich bin nicht gut genug, Punktum.‘ Robert Gesink ist erst auf den letzten fünfundzwanzig Kilometern abgehängt worden, doch sein Leidensweg hat den ganzen Tag angedauert. ‚Vom Start weg konnte man sehen, dass es nicht ging, erzählt sein Teamgefährte Bauke Mollema. Wir haben alles getan, was wir konnten, um ihm zu helfen und ihn nicht zu viel Zeit verlieren zu lassen, aber es ging ihm wirklich schlecht. Wir werden sehen, ob er sich noch erholen kann.“
Bei km 41 hat sich an der Rennspitze eine kleine Ausreißergruppe gebildet, auf Initiative von Carlos Barredo (RAB).
L’Equipe unterstreicht die tolle Leistung von Thor Hushovd, der auf den Anstiegen der Etappe von Super-Besse den Anschluss zu den Kletterern gehalten hat, stellt aber auch fest, dass die Favoritten des Renngeschehens sich gegenseitig neutralisiert haben. ‚Genau so weit wie vorher‘ lautet der Titel von Philippe Bouvet, der dennoch Erkenntnisse über die Form von Alexandre Winokurow formuliert, der gestern eine Attacke gewagt hat: „Er ist im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Outsider geworden. Dennoch hat der Kasache, der am kleinen Pass vom Croix Saint-Robert – etwa dreißig Kilometer vom Ziel - eine Attacke gesetzt hatte, letztlich einen Vorsprung von etwas mehr als seinen 32“ Rückstand in der Gesamtwertung herausgefahren. Vor einigen Jahren hätte er das durchgezogen, mit dem für ihn so typischen kompakten Pedaltritt. Aber was soll’s, Wino kommt in die Jahre. Und da ist er an seine Grenzen gestoßen.“
Schon auf den ersten Hängen hat der Träger des Weißen Trikots, der schon gestern abgehängt wurde, Schwierigkeiten, das Tempo mitzuhalten. Er ist von seinen Teamgefährten der Rabobank umgeben.
Alle betroffenen Fahrer konnten das Rennen wieder aufnehmen.
Das Peloton befindet sich nun im Anstieg der Côte de Massiac.
Zubeldia, Zaits, Bak und Millar sind u.a. zu Boden gegangen…
Das Rennen ist mittlerweile bei km 38 angelangt, und das Peloton fährt nach wie vor geschlossen und hindert alle Ausreißkandidaten daran, sich abzusetzen.
Punkte für die Sprinterwertung werden an die 15 ersten Fahrer vergeben, die die Wertungslinie in Neuvéglise (km 178) erreichen.
Km 43,5 : Côte de Massiac, Kat.3 (3,4 km bei 6,2 %) Km 99,5 : Col du Pas de Peyrol (Puy Mary), Kat.2 (7,7 km bei 6,2 %) Km 116 : Col du Perthus, Kat.2 (4,4 km bei 7,9 %) Km 127,5 : Col de Cère, Kat.3 (2,9 km bei 6,3 %) Km 139,5 : Côte de la Chevade, Kat.3 (3 km bei 7,9 %) Km 154 : Col de Prat de Bouc (Plomb du Cantal), Kat.2 (8 km bei 6,1 %) Km 193 : Côte du Château d’Alleuze, Kat.4 (2 km bei 4,9 %) Km 208 : Saint-Flour, Montée des Orgues, Kat.4 (1,6 km bei 6,1 %)
Das Peloton fährt immer noch zusammen, trotz zahlreicher Ausreißversuche.
2005 war schon einmal eine Etappe der Tour de France in Issoire gestartet, in Richtung von Puy-en-Velay. Damals verlief ein Ausreißversuch erfolgreich, und zwar für Giuseppe Guerini, der seine beiden Weggefährten, Casar und Pellizotti, an der Roten Flammen abgehängt hatte.
Und erwischt hat es Leonardo Duque, der zum Wechsel des Hinterrades anhalten musste. Die Mannschaft scheint vom Pech verfolgt zu sein, sammelt sie doch seit dem Beginn der Tour die Reifenpannen.
Ein leichter Regen nieselt auf das Peloton, das bei km 13 weiterhin geschlossen fährt.
Das Hauptfeld fährt geschlossen, bei hohem Tempo.
Lieuwe Westra ist bei km 10 ebenfalls vom Hauptfeld gestellt worden.
Pavel Brutt ist mittlerweile vom Peloton eingeholt worden.
Das Peloton fährt bei hohem Tempo und stellt die beiden Gegenangreifer. Vorne hat sich Lieuwe Westra von Pavel Brutt abgesetzt.
Perez Moreno (EUS) und Delaplace (SAU) haben sich zwischen das Peloton und das Führungsduo geschoben.
Am Start zur heutigen Etappe vermittelt der Träger des Gepunkteten Trikots seine Ambitionen für den heutigen Tag: „Wir werden sehen, wie die Beine heute reagieren. Und dann weiß ich auch, ob ich in der Lage bin, Punkte holen zu gehen. Ein Tag ganz vorne fordert viel Energie. Aber um bei einer Ausreißergruppe dabei zu sein, muss man auch viel Glück haben. Ich werde es versuchen, aber jeden Tagen gibt es tausend Ansätze, aber nur einer schafft es.“
Brutt und Westra haben jetzt 25“ Vorsprung auf das Hauptfeld.
Lieuwe Westra (VCD) und Pavel Brutt (KAT) haben auf dem ersten Rennkilometer eine Attacke gesetzt.
Mit drei Fahrern in der gleichen Zeit wie der Drittplatzierte der Etappe (Christian Vande Velde, Thor Hushovd und Tom Danielson) erzielt Garmin-Cervélo die gleiche Zeit wie das siegreiche Team der heutigen Etappe, Leopard-Trek, dem mit den Schleck-Brüdern an 8. und 9. sowie Jakob Fuglsang an 18. Stelle ein tolles Gesamtergebnis gelungen ist, allesamt 15 Sekunden hinter dem Sieger Rui Costa. Die amerikanische Mannschaft behält somit die Führung in der Teamgesamtwertung, mit vier Sekunden Vorsprung auf die luxemburgische Mannschaft. RadioShack, um Chris Horner ärmer, verliert auch ein wenig an Boden und liegt nunmehr 35 Sekunden hinter Garmin-Cervélo. Das dritte US-Team, HTC-Highroad, das am Morgen mit 13 Sekunden Rückstand in Lauerstellung gelegen hatte, liegt nunmehr 2‘10“ zurück.
Die Fahrer haben die Linie von Kilometer 0 um 12.18 Uhr erreicht. 187 Fahrer am Start. Eine Absage: Juan-Manuel Garate (Esp-RAB).
Robert Gesink hat auf dem Anstieg zum Col de la Croix Saint-Robert gelitten und den Kontakt zur Gruppe der Favoriten verloren. In Super-Besse ist er demnach mit einem Rückstand von 1’23’’ auf den Sieger angekommen, bleibt aber als 17. in der Gesamtwertung dennoch der beste Jungprofi im Peloton. Er hat in diesem Klassement einen Vorsprung von 59“ auf Rein Taaramae.
Johnny Hoogerland hat zwar versucht, sich im Anstieg zum Col de le Crois Saint-Robert vom Peloton abzusetzen, er konnte Tejay Van Garderen jedoch nicht daran hindern, die fünf Punkte für den ersten Platz auf dem höchsten Tagesgipfel zu erobern. Der amerikanische Fahrer führt die Wertung damit punktgleich mit Rui Costa an, dem Sieger in Super-Besse. Nachdem er aber den einzigen an diesem Tag zu erklimmenden Anstieg der 2. Kategorie als erster Fahrer erreicht hat, trägt er bei der Etappe nach Saint-Flour das Gepunktete Trikot.
Nach der Ankunft in Super-Besse ist das Grüne Trikot von Rojas wieder zu Gilbert übergegangen, wo der belgische Meister den zweiten Platz und die damit einhergehenden 25 Punkte erobert hatte. Beim Zwischensprint hatte er bereits vor seinem spanischen Kontrahenten gelegen, der in Super-Besse zudem keine Punkte ergattern konnte. Insgesamt führt Gilbert nunmehr mit 15 Punkten.
Wider Erwarten ist es Thor Hushovd gelungen, der Gruppe der Favoriten während der gesamten Etappe von Super-Besse zu folgen, und dies insbesondere auf dem finalen Anstieg, nach dem das Hauptpeloton nur noch 80 Fahrer zählte. Bei gleicher Ankunftszeit wie Cadel Evans auf der Ziellinie behält er seinen anfänglichen Vorsprung von einer Sekunde in der Gesamtwertung. Fränk Schleck komplettiert nach wie vor das vorläufige Podium mit 4“ Rückstand.
Die Fahrer fahren derzeit im Konvoi in Issoire in Richtung des realen Starts, der sich 3,7 km von der Sammelstelle befindet.
Die Fahrer starten heute in Issoire zu einer Etappe über 208 km in Richting Saint-Flour, durch die Departements Puy-de-Dôme, Haute-Loire und Cantal. Der fiktive Start ist auf 12.10 Uhr angesetzt.