
Galibier Serre-Chevalier
200.5 km
Donnerstag 21 Juli
Auch wenn Thomas Voeckler die große Überraschung gelingt und er das gelbe Trikot einen weiteren Tag behält, ergeben sich doch beträchtliche Verschiebungen in der Gesamtwertung: 1. Thomas Voeckler (FRA) EUC 2. Andy Schleck (LUX) LEO mit 15" Abstand 3. Frank Schleck (LUX) LEO mit 1’08" 4. Cadel Evans (AUS) BMC mit 1’12" 5. Damiano Cunego (ITA) LAM mit 3’46" 6. Ivan Basso (ITA) LIQ mit 3’46" 7. Alberto Contador (ESP) SBS mit 4’44" 8. Samuel Sanchez (ESP) EUS mit 5’20" 9. Tom Danielson (USA) GRM mit 7’08" 10. Jean-Christophe Peraud (FRA) ALM mit 9’27".
Die Etappe von Pinerolo nach Gap versprach, ein Rennen epischen Ausmaßes zu werden. Und das hat sie gehalten. Die TOP 15 der 18. Etappe: 1. Andy Schleck (LUX) LEO - 200,5 km in 6h07’56" 2. Fränk Schleck (LUX) LEO mit 2’07" Abstand 3. Cadel Evans (AUS) BMC mit 2’15" 4. Ivan Basso (ITA) LIQ mit 2’18" 5. Thomas Voeckler (FRA) EUC mit 2’21" 6. Pierre Rolland (FRA) EUC mit 2’27" 7. Damiano Cunego (ITA) LAM mit 2’33" 8. Rein Taaramae (EST) COF mit 3’22" 9. Tom Danielson (USA) GRM mit 3’25" 10. Ryder Hesjedal (CAN) GRM mit 3’31" 11. Maxim Iglinskiy (KAZ) AST mit 3’35" 12. Christian Vande Velde (USA) GRM mit 3’38" 13. Haimar Zubeldia (ESP) RSH mit 3’44" 14. Jelle Vanendert (BEL) OLO mit 3’50" 15. Alberto Contador (ESP) SBS mit 3’50"
Thomas Voeckler ist als Fünfter ins Ziel gekommen. Der Kapitän von Europcar behält in der Gesamtwertung einen Vorsprung von 15’’ auf Andy Schleck.
Der Spanier hat auf dieser Etappe 3’50" und so gut wie alle Chancen auf einen weiteren Toursieg verloren.
Voeckler kann kaum noch gerade stehen, nachdem er sich mit 2’18" Rückstand auf Andy Schleck ins Ziel gekämpft hat. Der Franzose behält das gelbe Trikot einen weiteren Tag.
Den Schleck-Brüdern gelingt der Doppelsieg. Frank Schleck wird Zweiter der 18. Etappe.
Evans könnte noch Zweiter werden. Voeckler fällt erst auf den letzten 250 Metern zurück.
Voeckler wird begleitet von Frank Schleck, Basso und Evans.
Es ist sein dritter Etappensieg bei der Tour de France nach Morzine und dem Col du Tourmalet
Der Kapitän von Leopard hat auf dem letzten Kilometer Tempo rausgenommen.
Der Teamkollege von Voeckler beschleunigt 1,5 km vor der Ziellinie.
Andy Schleck hält seinen Vorsprung von 3’ auf das Feld um den Träger des gelben Trikots und hat 3’23’’ Vorsprung auf Contador.
Der Spanier hat versucht, sich zur Gruppe um Voeckler zurückzukämpfen, aber er fällt erneut zurück. Er hat mehr als 100 Meter Abstand.
Der Titelverteidiger kann 3 km vor dem Ziel nicht mehr mit dem Feld um Voeckler mithalten und fällt einige Längen zurück.
Andy Schleck ist auf dem Weg zu einem Etappensieg und hat auch noch die Möglichkeit, das gelbe Trikot zu übernehmen. Er hatte heute Morgen 2’36’’ Rückstand auf Thomas Voeckler.
Andy Schleck wird heute auf jeden Fall an der Siegerehrung teilnehmen, da ihm der Preis für den größten Kampfgeist der heutigen Etappe zugesprochen wird. Aber es sieht so aus, als könnte er außerdem noch einen Etappensieg feiern und das gelbe Trikot übernehmen.
Rein Taaramae sowie Jelle Vanendert fallen hinter Voecklers Gruppe zurück, die den Abstand auf Andy Schleck auf 3’05’’ verkürzt.
An der Spitze des Felds verteidigt er 3’15’’ Vorsprung auf seine Verfolger.
Contador ist noch in der Gruppe, die von Evans angeführt wird.
Der Fahrer von GRM, der auf dem 9. Rang der Gesamtwertung liegt, fällt auch hinter die Gruppe von Evans.
Evans führt weiterhin die Gruppe an, die nur noch zehn Fahrer zählt, darunter Voeckler, Rolland, Contador, F.Schleck, Cunego, Basso, Szmyd, Vanendfert, Taaramae.
Andy Schleck setzt an der Spitze seinen Alleingang ungehindert fort.
Cadel Evans gibt weiter das Tempo vor, dicht gefolgt von Thomas Voeckler und Ivan Basso. Samuel Sanchez fällt zurück. Der Abstand zur Spitze beträgt jetzt 3’23’’.
Andy Schleck, der im letzten Jahr die Etappe am Tourmalet anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Tour in den Pyrenäen für sich entscheiden konnte, ist vielleicht auf dem Weg zu einem erneuten prestigeträchtigen Etappensieg anlässlich des hundertjährigen Jubiläums eines weiteren Tour-Giganten.
Dem Luxemburger bleiben noch knapp 6 km bis ins Ziel am Col du Galibier.
Evans hat den Abstand auf Andy Schleck auf 3’30" verkürzt, aber diese Anstrengungen könnten den Australier teuer zu stehen kommen, sollten sich Contador, Basso oder Frank Schleck doch noch zum Angriff durchringen.
Andy Schleck liegt einsam in Führung. Er hat Iglinskiy 8 km vor dem Ziel abgeschüttelt. Sein Vorsprung auf die Gruppe um Evans beträgt 3’45".
Er schüttelt 7,5 km vor dem Ziel seinen letzten Mitstreiter ab. Maxim Iglinskiy fällt zurück.
Der Zweite der Gesamtwertung hat 12 km vor dem Ziel beschlossen, das Tempo zu erhöhen. Das Feld um das gelbe Trikot wird dabei zusehends dünner. Es sind nur noch 17 Fahrer. Bei der letzten Messung betrug der Abstand auf die Spitze 3’52’’.
Es liegen nur noch zwei Männer in Führung, nachdem sich Nicolas Roche dem hohen Tempo geschlagen geben musste: Andy Schleck und Maxim Iglinskiy.
Sanchez lässt sich zurückfallen, um sein Rad zu wechseln, und Evans greift die Gruppe um den Träger des gelben Trikots an.
Roche verliert auf den letzten 10 km den Anschluss zu Schleck und Iglinskiy.
Evans liegt gezwungenermaßen an der Spitze der Verfolgergruppe, wo er offensichtlich nicht sein möchte. Aber niemand löst ihn ab, was Andy Schleck in die Hände spielt. Sein Vorsprung beträgt weiter 4’10".
Die Favoriten im Feld des gelben Trikots werfen sich gegenseitig Blicke zu, aber niemand tritt in Aktion. Der Rückstand wächst indes auf 4’15’’.
Contador platziert sich vorn in der Verfolgergruppe, die sich immer mehr ausdünnt. Sie hat 13 km vor dem Ziel 4’05" Abstand auf Schlecks Führungstrio.
Verdugo (EUS) und Moinard (BMC) sind die letzten Fahrer, die das Tempo in Voecklers Gruppe nicht mehr halten können, die jetzt 4’05" Abstand auf Schlecks Trio hat.
An der Spitze des Felds wird Andy Schleck nur noch von Nicolas Roche und Maxim Iglinskiy begleitet.
Contador, Navarro, C. Sorensen (SAX), F.Schleck (LEO), S.Sanchez, Izagirre, Verdugo (EUS), Vanendert (OLO), Gesink (RAB), Danielson, Hesjedal, Vandevelde (GRM), Arroyo, Erviti, (MOV), Basso, Szmyd (LIQ), Dupont, Péraud, Riblon (ALM), Thomas, Uran, Zandio (SKY), De Weert (QST), Jeannesson, Meersman (FDJ), Evans, Moinard, Morabito (BMC), Taaramae (COF), Cunego, Loosli (LAM), Voeckler, Rolland (EUC), Karpets, Gusev (KAT), Ruijgh (VCD) und Coppel haben 3’57’’ Abstand auf die Spitze.
17,5 km vor dem Ziel übernimmt Andy Schleck die Führung an der Spitze.
Saxo Bank, Euskaltel und BMC führen das Feld um den Träger des gelben Trikots und halten die Gruppe um Schleck jetzt in Schach. Der Zweitplatzierte 2010 und 2009 führt mit 3’50". Das ist der größte Vorsprung, den Schleck seit seinem Angriff auf halber Höhe des Col d’Izoard erreichen konnte. Das Feld befindet sich auf den letzten 20 km.
Andy Schleck, Roche, Monfort, Devenyns, Iglinskiy und Silin liegen weiter in Führung und bauen ihren Vorsprung aus. Bei km 178 haben sie 3’50’’ zwischen sich und das Feld um Thomas Voeckler gebracht.
Andy Schleck, Roche, Monfort, Devenyns, Iglinskiy und Silin erreichen den Anstieg zum Col du Galibier, der 23 km lang ist. Die Steigung ist zunächst noch relativ sanft, aber dann steigt die Straße ab km 192 beim Col du Lautaret abrupt und steil an.
Andy Schleck, Roche, Monfort, Devenyns, Iglinskiy und Silin passieren die 176-km-Marke mit 3’28’’ Vorsprung auf das Feld, das von Chris-Anker Sorensen angeführt wird, einem Teamkollegen von Alberto Contador.
Andy Schlecks Gruppe hat 3’18" Vorsprung auf das Feld um das gelbe Trikot, das noch 25 km bis ins Ziel vor sich hat.
Die Männer an der Spitze begeben sich auf den letzten Anstieg am Col du Galibier.
Gut 25 km vor dem Ziel baut die sechsköpfige Gruppe um Schleck den Vorteil gegenüber dem Feld um Voeckler wieder auf 3’07" aus.
Nach fünf Stunden im Rennen beträgt die mittlere Geschwindigkeit seit Start der Etappe 34,1 km/h.
Die Gruppe um den Träger des gelben Trikots verschärft das Tempo und hat bei km 170 nur noch 2’47’’ Abstand auf Andy Schleck, Roche, Monfort, Devenyns, Iglinskiy und Silin.
Die Führungsgruppe besteht nun 29 km vor dem Ziel aus sechs Fahrern.
Iglinskiy hat nur noch gut zwanzig Sekunden Vorsprung auf seine fünf Verfolger Andy Schleck, Roche, Monfort, Devenyns und Silin.
Mit Ausnahme von Andy Schleck, der sich abgesetzt hat, ist die gesamte Top 10 der Gesamtwertung in der Gruppe um das gelbe Trikot vertreten.
Andy Schleck hat 1’00" Rückstand auf Iglinskiy. Der Fahrer von Astana ist kurz vor dem Anstieg zum Galibier.
Der Rückstand auf Iglinskiy beträgt 3’45’’, also etwa 3’ auf Andy Schleck.
Am Ortseingang zu Briançon hat Schlecks Quintett 2’40" Vorsprung auf die Gruppe um den Träger des gelben Trikots.
Contador hat den Anschluss an Voecklers Gruppe geschafft.
Contador kann nicht auf Teamkollegen zählen, während er sich durch den Konvoi an Begleitfahrzeugen wühlt und versucht, zum Träger des gelben Trikots aufzuschließen.
Contador fällt zurück, weil er das Rad wechseln muss.
Der Träger des weißen Trikots hat sich nach einem Sturz zur Gruppe um das gelbe Trikot zurückgekämpft.
Nicht zu vergessen in der Gruppe um den Träger des gelben Trikots ist der Titelverteidiger.
In der Gruppe um Voeckler sind Navarro, Jeannesson, Rolland, Evans, Bookwalter, Cunego, S.Sanchez, Basso, De Weert, Cunego, Gesink...
Iglinskiy liegt weiter mit 1’30’’ vor seinen fünf Verfolgern in Führung.
Der Abstand auf die Spitze beträgt 3’55’’, was in etwa 2’30’’ Rückstand auf die Gruppe um Andy Schleck bedeutet.
Damit besteht die Grupe, die Iglinskiy im Abstand von 1’35’’ folgt, aus fünf Fahrern: Roche, Andy Schleck, Monfort, Devenyns und Silin.
Der Träger des weißen Trikots stürzt auf der Abfahrt, aber steigt zurück aufs Rad und versucht, seinen Rückstand auf das gelbe Trikot wieder gutzumachen.
Daher folgen Schleck und Monfort mit Silin und Devenyns.
Silin und Devenyns werden von Andy Schleck und Maxime Monfort eingeholt.
Der Abstand zwischen Andy Schleck und dem Träger des gelben Trikots beträgt 2’15". Der Luxemburger rückt an die Führung der Tour de France heran. Er hatte heute Morgen 2’36" Abstand auf Voeckler und lag auf dem 4. Rang.
Andy Schleck fährt in Begleitung seines Teamkollegen Maxime Monfort.
Die Gruppe um den Träger des gelben Trikots erreicht den Gipfel 4’05’’ nach Iglinskiy.
1. Iglinskiy, 20 Pkte. Mit 1’15 Abstand: 2. Roche, 16 Pkte 3. Monfort, 12 Pkte 4. Devenyns, 8 Pkte 5. Silin, 4 Pkte. Mit 1’50’’ Abstand: 6. A.Schleck, 2 Pkte
Iglinskiy hat den Col d’Izoard überwunden. Er führt mit 2’08" vor Andy Schleck.
Schlecks Vorsprung auf den Träger des gelben Trikots wächst auf 1’55". Dies ruft Navarro (SBS) auf den Plan. Er liegt kurz vor Evans (BMC) und dem Rest des Felds um Voeckler, das jetzt ungefähr 25 Fahrer stark ist.
Nach einer kurzen Kooperation mit dem Holländer von Leopard geht Andy Schleck aus dem Sattel und versucht, seinen Vorsprung auf das Feld um Voeckler zu vergrößern.
Iglinskiy nähert sich dem höchsten Punkt des Passes. Hinter ihm haben sich Nicolas Roche und Maxime Monfort getrennt.
Der Luxemburger hat bei km 142 weiter 2’38’’ Rückstand auf Iglinskiy. Das Hauptfeld folgt mit 4’08’’ Abstand auf die Spitze.
Joost Posthuma übernimmt die Aufgabe des Schrittmachers für seinen Teamkollegen Andy Schleck.
Iglinskiy verteidigt seine Führung. Er nähert sich dem Gipfel des zweiten Anstiegs und hat 2’38" Vorsprung gegenüber Andy Schleck.
Er wird weiter von Monfort, Roche, Devenyns und Silin verfolgt.
5 km vor dem Gipfel hat Andy Schleck 3’ Rückstand auf Iglinskiy, während die Gruppe um das gelbe Trikot mit 3’47’’ Abstand folgt.
Andy Schleck hat sich 47" Vorsprung auf die Gruppe um Voeckler erkämpft, die aus etwa 20 Fahrern besteht.
Iglinskiys Vorsprung auf seine vier Verfolger Roche, Devenyns, Silin und Monfort beträgt 35".
Die Gruppe um das gelbe Trikot hat Perez Moreno eingeholt und setzt sich aus 18 Fahrern zusammen, darunter die gesamte TOP 10 der Gesamtwertung mit Ausnahme von Andy Schleck, der gerade einen Angrif fährt. Uran hat wieder zur Gruppe um Voeckler aufgeschlossen.
Ihm folgen vier Fahrer: Monfort, Roche, Devenyns und Silin.
Er platziert sich hinter seinem Teamkollegen Daniel Navarro, der das Feld um das gelbe Trikot anführt.
Rigoberto Uran (SKY), der auf dem 10. Rang der Gesamtwertung liegt, ist der letzte Fahrer, der nicht mehr mit dem Feld um Voeckler mithalten kann, während Andy Schleck seinen ersten Angriff auf dieser Etappe startet.
Der Kapitän von Leopard-Trek beschleunigt auf halber Höhe des Passes. Keiner seiner Rivalen hält dagegen.
Der Fahrer von Astana setzt sich 5 km vor dem Col d’Izoard an die Spitze der Ausreißer.
Das Hauptfeld hat das Tempo verschärft und holt Maxime Bouet ein. Der Abstand auf die Spitze beträgt 4’40’’ bei km 137.
Der Fahrer von Vacansoleil kann das Tempo der Spitzengruppe nicht mehr halten.
Wie in der Spitzengruppe hat Leopard-Trek auch im Hauptfeld das Kommando übernommen, das zunehmend kleiner wird.
Monfort, Posthuma (LEO), Urtasun Perez (EUS), Iglinskiy (AST), Roche (ELM), Devenyns (QST), Silin (KAT) und Hoogerland (VCD) sind weiter auf dem Anstieg.
Voigt und O’Grady fahren an der Spitze des Hauptfelds, das sich am Anstieg zum Izoard am hinteren Ende ausdünnt. Gerade verlieren Gerdemann und Boasson Hagen den Anschluss zum Feld um den Träger des gelben Trikots.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Ausreißer beträgt nach vier Stunden der 18. Etappe 34,6 km/h.
Leonardo Bertagnolli muss die Tour de France 2011 beenden.
Der Fahrer von AG2R La Mondiale holt Michael Delage ein und hat 4’20’’ Abstand auf die Spitze.
Posthuma gibt an der Spitze der Gruppe weiter das Tempo vor, gefolgt von Roche. Sie haben den steilsten Teil des Anstiegs noch nicht erreicht.
Die Spitzengruppe besteht nur noch aus neun Fahrern, nachdem Irizar mit Reifenpanne, aber auch Tjallingii und Perez Moreno zurückgefallen sind.
Der Fahrer von RadioShack, der in der Spitzengruppe mitfährt, muss einen neuen Reifen haben.
Ruben Perez Moreno fällt am Anstieg zum Col d’Izoard bereits früh hinter die Spitzengruppe zurück.
Das Peloton vereitelt Gilberts Vorstoß.
Im Tal, das zu dem Anstieg am Izoard führt, setzt sich Gilbert (OLO) mit dem Träger des gepunkteten Trikots, der zufällig auch sein Teamkollege ist, vor das Hauptfeld. Vanendert hängt ihm am Hinterrad. Eine Gruppe von etwa zehn Fahrern löst sich vom Feld.
Gilbert, Vanendert, De Weert und Voeckler fahren einen Angriff, der von der siebenköpfigen Gruppe um Leipheimer zunichte gemacht wird.
Posthuma übernimmt am Col d’Izoard erneut die Rolle des Schrittmachers.
Der Fahrer von HTC-Highroad steigt auf sein Rad und kann das Rennen fortsetzen.
Monfort, Posthuma (LEO), Perez Moreno, Urtasun Perez (EUS), Tjallingii (RAB), Navardauskas (GRM), Iglinskiy (AST), Irizar (RSH), Erviti (MOV), Roche (ELM), Devenyns (QST), Bookwalter (BMC), Silin (KAT) und Hoogerland (VCD) haben t 5’15’’ Vorsprung auf den Träger des gelben Trikots.
Westra wurde gerade vom Peloton eingeholt, das jetzt von Flecha (SKY) geführt wird.
Bookwalter und Erviti holen am Ende der Abfahrt ihren Rückstand auf und schließen zur Spitze auf.
Der Kasache wird eingeholt und die Spitzengruppe besteht wieder aus elf Fahrern.
Sein Vorsprung beträgt noch 15" auf den Rest der Spitzengruppe.
Iglinskiy scheint auf seine früheren Weggefährten zu warten.
Nach einem kurzen Intermezzo in Italien mit dem Ziel der gestrigen Etappe und dem Start der heutigen kehrt die Tour de France in heimische Gefilde zurück.
Gesink, Zeits, Leipheimer, Arroyo, Jeannesson, Moncoutié und Westra liegen 4’55’’ hinter der Spitze. Das Feld um das gelbe Trikot hat 5’35’’ Rückstand.
Nachdem sich der Kasache auf dem Dach der Tour de France 2011 20 Punkte geholt hat, fährt er auf der Abfahrt einige Radlängen Vorsprung gegenüber dem Rest der Spitzengruppe heraus.
1. Iglinskiy, 20 Pkte. Mit 10’’ Abstand: 2. Hoogerland, 16 Pkte, 3. Devenyns, 12 Pkte, 4. Monfort, 8 Pkte 5. Urtasun Perez, 4 Pkte 6. Silin, 2 Pkte
Posthuma (LEO) setzt sich an die Spitze der Ausreißergruppe und O’Grady (LEO) führt das Feld an, das 5’25" Rückstand auf die Ausreißer hat, die sich dem Gipfel nähern.
Der Titelverteidiger ist das Schlusslicht in der Gruppe um den Träger des gelben Trikots.
Gesink, Zeits, Leipheimer, Arroyo, Jeannesson, Moncoutié und Westra versuchen, ihren Rückstand auf die Ausreißer gutzumachen. Ihnen folgt mit 10’’ Rémy Di Gregorio.
Monfort, Posthuma (LEO), Perez Moreno, Urtasun Perez (EUS), Tjallingii (RAB), Navardauskas (GRM), Iglinskiy (AST), Roche (ELM), Devenyns (QST), Delage (FDJ), Silin (KAT) und Hoogerland (VCD) sind noch 1 km vom höchsten Punkt entfernt.
Die beiden Fahrer geben weiter in der Spitzengruppe den Ton an.
Weitere Fahrer fallen aus der Spitzengruppe heraus. Die jüngsten Opfer des steilen Anstiegs am Col Agnel sind Erviti (MOV), Irizar (RSH) und Bookwalter (BMC).
Eine andere Gruppe mit Gesink (RAB) und Moncoutié (COF) setzt sich vor das Feld.
Leipheimer und Riblon bekommen bei ihrem Angriff Gesellschaft von Westra (VCD). Die anderen scheinen die Verfolgung aufgegeben zu haben und lassen sich zum Feld des gelben Trikots zurückfallen.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit in der dritten Stunde der 18. Etappe betrug 34,5 km/h.
Zwei der sieben Verfolger sind wieder im Feld. Koren und Zeits, die den Angriff starteten, fallen hinter die nunmehr fünfköpfige Gruppe um Gilbert zurück.
Das Hauptfeld hat 25" Abstand auf die sieben Verfolger. Leopard-Trek übernimmt die Verfolgung. Im Moment sieht man O’Grady an der Spitze des Felds, das 6’10" hinter den 17 Führenden liegt.
Danilo Hondo und dann Anthony Delaplace fallen hinter die Spitzengruppe zurück.
Die sieben Verfolger haben 6’25" Abstand auf die Spitze, während das Hauptfeld mit 6’45" Abstand folgt.
Sieben Fahrer nehmen die Verfolgung der Ausreißer auf und verlassen das Feld: Riblon (ALM), Leipheimer (RSH), Barredo (RAB), Koren (LIQ), Zeits (AST), Di Gregorio (AST) und Gilbert (OLO).
Hivert und Bertagnoli können das Tempo des Hauptfelds nicht mehr halten.
Posthuma hat sich an die Spitze der Gruppe gesetzt.
Bei km 99 schert der Fahrer von Astana aus dem Hauptfeld aus.
Im Gespräch mit den Jungreportern der Tour de France äußerte sich der Teamkollegen des Trägers des gelben Trikots über die Etappe am Galibier: „Ich fühle mich gut, aber der Radsport ist keine exakte Wissenschaft. Ich hoffe, dass es gut laufen wird, wie auch bei den anderen Etappen. Wir werden unser Möglichstes tun, um das Trikot zu behalten. Ich bleibe an Thomas Voeckler dran.“
Die Gruppe an der Spitze besteht weiter aus 19 Fahrern.
Bisher hat Europcar das Tempo vorgegeben, aber jetzt kommen zwei Fahrer von Liquigas an die Spitze des Pelotons, das noch 7’45" Abstand auf die 19 Ausreißer hat.
Die Ausreißer erreichen den steilen Teil des Anstiegs und Hoogerland setzt sich an die Spitze der 19-köpfigen Gruppe.
Die 19 Ausreißer repräsentieren 16 Länder. Sie führen aktuell mit 7’50" vor dem Hauptfeld. Die Gruppe setzt sich wie folgt zusammen: Maxime Monfort (BEL) LEO; Joost Posthuma (NED) LEO; Ruben Perez Moreno (ESP) EUS, Pablo Urtasun (ESP) EUS, Maarten Tjallingii (NED) RAB, Ramunas Navardauskas (LTU) GRM, Maxim Iglinskiy (KAZ) AST, Markel Izazar (ESP) RSH, Imanol Erviti (ESP) MOV, Nicolas Roche (IRL) ALM, Dries Devenyns (BEL) QST, Mickael Delage (FRA) FDJ, Brent Bookwalter (USA) BMC, Marcus Burghardt (GER) BMC, Leonardo Duque (COL) COF, Danilo Hondo (GER) LAM, Egor Silin (RUS) KAT, Johnny Hoogerland (NED) VCD, Anthony Delaplace (FRA) SAU.
Vor dem Start sprach der Fahrer von Rabobank mit den Jungreportern der Tour de France über seine Ambitionen für die heutige Etappe: "Ich möchte mich heute vorn zeigen. Das Team fährt nicht für Gesink."
8 km vor dem Gipfel des Col Agnel gibt der belgische Fahrer den Ton auf dem Pass an, gefolgt von Burghardt, während Michael Delage die Nachhut bildet.
Monfort, Posthuma (LEO), Perez Moreno, Urtasun Perez (EUS), Tjallingii (RAB), Navardauskas (GRM), Iglinskiy (AST), Irizar (RSH), Erviti (MOV), Roche (ELM), Devenyns (QST), Delage (FDJ), Bookwalter, Burghardt (BMC), Duque (COF), Hondo (LAM), Silin (KAT), Hoogerland (VCD) und Delaplace (SAU) fahren weiter geschlossen, aber sie kommen gleich zum steileren letzten Teil. Auf den letzten 9 km beträgt die mittlere Steigung mehr als 9%.
Das Tempo des Hauptfelds liegt im Moment bei etwa 35km/h. Die ersten Kilometer des Passes am Agnel sind nicht so steil, aber der letzte Teil hat es mit einer Steigung von über 10% in sich.
Nachdem Monfort, Posthuma (LEO), Perez Moreno, Urtasun Perez (EUS), Tjallingii (RAB), Navardauskas (GRM), Iglinskiy (AST), Irizar (RSH), Erviti (MOV), Roche (ELM), Devenyns (QST), Delage (FDJ), Bookwalter, Burghardt (BMC), Duque (COF), Hondo (LAM), Silin (KAT), Hoogerland (VCD) und Delaplace (SAU) bei km 85 noch einen Vorsprung von 8’50’’ hatten, verkürzt sich dieser 5 km weiter bei km 90 auf 8’.
Robert Gesink trug zu Beginn der Tour einige Tage lang das weiße Trikot des besten Jungfahrers. Auf der dritten Etappe stürzte er jedoch und fiel in den Pyrenäen weit zurück. Vor der Tour wurde er als einer der Favoriten gehandelt, aber aktuell liegt er auf dem 44. Rang der Gesamtwertung mit 49’11" Abstand auf Voeckler. Könnte es sein, dass der Holländer heute versuchen wird, sich an das Punktetrikot heranzuarbeiten? Ein schwieriges Unterfangen, da er keine Punkte hat, aber heute gibt es jede Menge zu vergeben: 20 Punkte am Agnel, 20 Punkte am Izouard und 40 Punkte auf dem Schlussanstieg.
An der 117-Marke der 200,5 km langen Etappe kehrt die Tour de France in ihr Ursprungsland zurück.
Das Hauptfeld wird weiter von Europcar angeführt und rückt (etwas) näher an die Ausreißer heran. An der 88-km-Marke hat die 19-köpfige Gruppe um Roche noch 8’05" Vorsprung.
Der Col Agnel stand erst einmal auf dem Programm der Tour de France, nämlich 2008 auf der Etappe von Embrun nach Prato Nevoso. Es bildete sich eine vierköpfige Ausreißergruppe auf der gleichen Strecke, die allerdings in umgekehrter Richtung befahren wurde. Simon Gerrans holte sich den Etappensieg und Cadel Evans musste sein gelbes Trikot an Fränk Schleck abgeben.
Das Team um Thomas Voeckler setzt sich an die Spitze des Hauptfelds. Die Ausreißer erreichten ihren größten Vorsprung an der 83-km-Marke mit 9’10". Der Abstand des Felds hat sich auf dem Anstieg auf 8’50" verkürzt.
Sowohl Tjallingii als auch Perez Moreno waren auf der 17. Etappe in der Ausreißergruppe. Der Spanier trägt heute eine rote Nummer, da er gestern mit dem Preis für den größten Kampfgeist ausgezeichnet wurde.
Im Moment führt Nicolas die Spitzengruppe auf dem Anstieg zum Col d’Agnel.
Nach seinem Sturz ist Delage (FDJ) wieder zur Spitzengruppe zurückgekehrt, die 8’50" Vorsprung gegenüber dem Hauptfeld hat, das die 85-km-Marke erreicht.
Einer der Fahrer in der Spitzengruppe stürzt. Es ist Delage (FDJ).
Die Ausreißer haben 8’55" Vorsprung auf das Verfolgerfeld, während sie den 23,7 km langen Anstieg am Col Agnel in Angriff nehmen. Sieben der letzten acht Kilometer, die sie über die Grenze von Italien nach Frankreich führen werden, haben eine Steigung von über 10%. Es ist der höchste Pass der Tour de France 2011.
Monfort, Posthuma (LEO), Perez Moreno, Urtasun Perez (EUS), Tjallingii (RAB), Navardauskas (GRM), Iglinskiy (AST), Irizar (RSH), Erviti (MOV), Roche (ELM), Devenyns (QST), Delage (FDJ), Bookwalter, Burghardt (BMC), Duque (COF), Hondo (LAM), Silin (KAT), Hoogerland (VCD) und Delaplace (SAU) haben an der 78-km-Marke einen Vorsprung von 8’15’’.
Die Spitzengruppe hat in der zweiten Stunde des Rennens 34,6 km zurückgelegt. Das entspricht einem Durchschnitt von 42,6 km/h seit Start der Etappe.
Delage (FDJ), Burghardt (BMC) und Silin (KAT) haben bei km 83 am Fuß des Col d’Agnel zur Spitze aufgeschlossen.
Der Giro d’Italia 2007 führte ebenfalls in einer italienisch-französischen Etappe in der gleichen Richtung wie heute über den Col d’Agnel. Das Ziel war in Briançon. Yoann Le Boulanger setzte sich auf diesem grenzüberschreitenden Pass an die Spitze, gefolgt von Danilo Di Luca und Gilberto Simoni. Im Ziel dieser Etappe fuhr ein junger Fahrer, der gerade sein Debüt bei den großen Rundfahrten machte, auf den dritten Platz: Andy Schleck.
Im Gespräch mit letour.fr fasst der Manager des Teams BMC die Situation seines Kapitäns Cadel Evans vor einer Serie von drei Etappen zusammen, die für die Eroberung des gelben Trikots entscheidend sind. „Wir sind ganz gelassen, denn wir sind bisher eine gute Tour gefahren. Aber ich will mit beiden Beinen auf dem Boden und vorsichtig bleiben. Man kann nicht sagen, dass die Situation unter Kontrolle sei, denn wir wissen, dass sich alles ändern kann, dass die Rivalen lauern, ob es die Schleck-Brüder, Contador, Sanchez oder Voeckler sind. Ich schenke alle Kommentaren zu unserer Art, das Rennen zu fahren, oder zu unseren Siegchancen wenig Beachtung. Ich weiß zum Beispiel, dass wir kritisiert wurden, als wir auf der Etappe nach Saint-Flour hinter der Ausreißergruppe geblieben sind. Aber wenn wir das nicht gemacht hätten, wäre der Vorsprung von Voeckler jetzt vielleicht über vier Minuten. Ich weiß nicht, ob sich Cadel im Vergleich zu früher verändert hat, aber ich bin mir sicher, dass er der Gleiche ist wie im letzten Jahr. Und Stürze sind wie Krankheiten Teil der Tour. Cadel ist immer hoch motiviert und selbstbewusst. Nach der Tour im letzten Jahr haben wir viel Debriefing gemacht und ein Programm ausgearbeitet, dass sich an einwöchigen Rennen ausrichtet, wie dem Tirreno-Adriatico, der Tour de Romandie und dem Critérium du Dauphiné, sowie Bergtraining und Trainingsfahrten. Wir haben alles bedacht, damit er in Bestform zur Tour kommt, und bisher haben wir keine Fehler gemacht. Aber es bleiben immer noch die entscheidenden Tage. Cadel hat gezeigt, dass er seine Chancen nutzt, Zeit herauszufahren, wenn sie sich bieten. Aber es ist nicht seine Sache, bei scharfen Beschleunigungen in den Bergen anzugreifen. Und strategisch betrachtet, sind wir nicht in der Position, zur Offensive überzugehen, da wir einen guten Vorsprung gegenüber allen anderen mit Ausnahme von Thomas Voeckler haben. Wir bleiben ruhig.“
Das Hauptfeld hat die 73-km-Marke mit 7’25" Abstand auf die Ausreißer erreicht. Über dem Ziel fällt derweil Regen, aber es nieselt nur, nachdem heute Morgen kurz Schneeflocken in der Luft waren.
Die drei Verfolger schicken sich an, die Ausreißergruppe zu verstärken.
Monfort, Posthuma (LEO), Perez Moreno, Urtasun Perez (EUS), Tjallingii (RAB), Navardauskas (GRM), Iglinskiy (AST), Irizar (RSH), Erviti (MOV), Roche (ELM), Devenyns (QST), Bookwalter (BMC), Duque (COF), Hondo (LAM), Hoogerland (VCD) und Delaplace (SAU) haben 7’25’’ Vorsprung auf das Hauptfeld.
Delage (FDJ), Burghardt (BMC) und Silin (KAT) haben 1’25’’ auf die Ausreißer.
„Es war für alle die gleiche Abfahrt, aber ich bin keine großen Risiken eingegangen“, sagte Alberto Contador am Ende der 17. Etappe. „Es war eine gefährliche Abfahrt, aber ich hatte die Lage unter Kontrolle und bin nicht über das Limit gegangen. Es war sehr schwer, Zeit gutzumachen, weil viele Fahrer hinter mir waren, die zur Verfolgungsjagd bereit waren, und die hatten es leichter. Aber es ist wichtig, es jeden Tag zu versuchen. Es scheint, als erwarteten die Schleck-Brüder, dass ich angreife. Aber ich fahre einfach nur mein Rennen.“
Als die Tour zuletzt 2008 am Col Agnel zu Gast war, ging Egoi Martinez in einer vierköpfigen Ausreißergruppe als Erster über den Gipfel. Die Etappe gewann damals Simon Gerrans. Oscar Pereiro, Sieger der Tour 2006, stürzte auf der Abfahrt auf italienischer Seite. Danach nahm das Feld Tempo raus und beendete die Talfahrt in gemäßigtem Tempo, um die Sicherheit aller Fahrer zu gewährleisten. So konnten die Ausreißer ihren Vorsprung ausbauen. In diesem Jahr wird der Pass in der anderen Richtung befahren, mit dem Anstieg in Italien und der Abfahrt in Frankreich.
Der Träger des gelben Trikots und sein Team geben das Tempo an der Spitze des Hauptfelds vor, das bei km 62 einen Rückstand von 4’55’’ auf Monfort, Posthuma (LEO), Perez Moreno, Urtasun Perez (EUS), Tjallingii (RAB), Navardauskas (GRM), Iglinskiy (AST), Irizar (RSH), Erviti (MOV), Roche (ELM), Devenyns (QST), Bookwalter (BMC), Duque (COF), Hondo (LAM), Hoogerland (VCD) und Delaplace (SAU) verzeichnet. Die drei Verfolger Delage (FDJ), Burghardt (BMC) und Silin (KAT) folgen der Spitze mit 1’50’’ Abstand.
Fabio Sabatini (LIQ) belegt jetzt den 169. und letzten Rang der Gesamtwertung mit 2h53’02’’ Abstand. Nach 2982,5 km Rennen entspricht sein Rückstand einer Distanz von 117,19 km gegenüber Thomas Voeckler.
Die Ausreißer erhöhen ihren Vorsprung gegenüber dem Hauptfeld auf 3’25".
Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug in der ersten Stunde der 18. Etappe 50,3 km/h.
Die 16 Männer an der Spitze bauen ihren Vorsprung gegenüber ihren drei Verfolgern Delage (FDJ), Burghardt (BMC) und Silin (KAT) auf 1’35’’ aus.
Monfort, Posthuma (LEO), Perez Moreno, Urtasun Perez (EUS), Tjallingii (RAB), Navardauskas (GRM), Iglinskiy (AST), Irizar (RSH), Erviti (MOV), Roche (ELM), Devenyns (QST), Bookwalter (BMC), Duque (COF), Hondo (LAM), Hoogerland (VCD) und Delaplace (SAU) haben 1’ Vorsprung auf Delage (FDJ), Burghardt (BMC) und Silin (KAT) und 1’50’’ auf das Hauptfeld.
Von den 16 Fahrern, die sich an die Spitze der 18. Etappe gesetzt haben, hat Nicolas Roche die beste Platzierung in der Gesamtwertung. Er liegt auf dem 21. Rang mit 14’06" Rückstand auf Voeckler.
Nach etwas mehr als einer Stunde der 18. Etappe bildet sich eine Ausreißergruppe mit 16 Fahrern: Monfort und Posthuma (LEO), Perez Moreno und Urtasun Perez (EUS), Tjallingii (RAB), Navardauskas (GRM), Iglinkskiy (AST), Izizar (EUS), Erviti (MOV), Roche (ALM), Devenyns (QST), Bookwalter (BMC), Duque (COF), Hondo (LAM), Hoogerland (VCD) und Delaplace (SAU). Ihnen folgen drei Fahrer, die einen Gegenangriff starten: Delage (FDJ), Silin (KAT) und Burghardt (BMC).
Es bildet sich eine Ausreißergruppe, die 45" Vorsprung gegenüber dem Rest des Felds hat.
1. Duque, 20 Pkte 2. Posthuma, 17 Pkte 3. Delaplace, 15 Pkte 4. Devenyns, 13 Pkte 5. Tjallingii, 11 Pkte 6. Bookwalter, 10 Pkte 7. Irizar, 9 Pkte 8. Erviti, 8 Pkte 9. Hondo, 7 Pkte 10. Navardauskas, 6 Pkte 11. Perez Moreno, 5 Pkte 12. Urtasun Perez, 4 Pkte 13. Iglinskiy, 3 Pkte 14. Monfort, 2 Pkte 15. Roche, 1 Pkt
Es setzt sich eine kleine Gruppe vor das Hauptfeld, das nur noch 1 km vom Zwischensprint in Verzuolo entfernt ist.
Vor dem Start der heutigen Etappe sprach letour.fr mit dem Teamkollegen von Alberto Contador über das Finale der Etappe nach Pinerolo und die aktuelle Verfassung seines Kapitäns: „Alberto ist dabei, zu der Form zurückzufinden, die er beim Giro hatte. Wenn das, was er gestern gemacht hat, seine Gegner nicht beeindruckt hat, weiß ich nicht, was es noch braucht. Er war sehr angriffsstark. Und gleichzeitig tritt auch Cadel sehr beeindruckend auf. Samuel Sanchez darf man auch nicht vergessen. Damit Alberto gewinnen kann, muss er sehr viel Zeit aufholen. Wir kennen diese Anstiege sehr gut, die alle lang und schwer sind. Aber im Rennen ist alles anders als im Training. Bei km 45 kommt ein Sprint, und deshalb gibt es sicher einen schnellen und nervösen Start. Umso schneller, umso besser für Alberto.“
Die offizielle Webseite der Tour de France - LeTour.fr - führt jeden Tag eine Umfrage durch. Die heutige Frage lautet: Welcher von den Fahrern, die die Gesamtwertung schon angeführt haben, wird heute Abend das gelbe Trikot tragen?
Thomas Voeckler
Cadel Evans
Fränk Schleck
Andy Schleck
Alberto Contador
Der SRM-Tracker zeigt, dass das Feld im ersten Teil der Etappe ein sehr hohes Tempo an den Tag legt. "Umso schneller der Start", sagte Richie Porte heute Morgen, "umso besser für Alberto." Der Titelverteidiger dürfte mit dem Start also sehr zufrieden sein.
Das Feld erstickt weiter jeden Ausreißversuch im Keim.
Das Feld erreicht die 31-km-Marke und bleibt weiter geschlossen. Mehrere Fahrer versuchen anzugreifen, aber die Teams der Sprinter lassen sie nicht davonziehen. Sie reagieren systematisch auf alle Angriffe, da der Zwischensprint nur noch 15 km entfernt ist.
Das Feld rollt weiter geschlossen mit über 50 km/h.
Mit den zehn Tagen 2004 und dem neunten Tag in Folge in diesem Jahr, seit er auf der Strecke nach Saint-Flour das Kommando übernahm, kann Thomas Voeckler insgesamt 19 Tage im gelben Trikot der Tour de France für sich verbuchen. In der Wertung der Fahrer mit den meisten Tagen in Gelb in den letzten 20 Jahren rückt er auf den vierten Rang hinter Lance Armstrong, Miguel Indurain und Fabian Cancellara vor. Er trägt das gelbe Trikot länger als Jan Ullrich oder auch Alberto Contador.
Meersman (FDJ) und Marcato (VCD) werden bei km 19 vom Feld eingeholt, das weiter ein scharfes Tempo hält.
Meersman (FDJ) und Marcato (VCD) setzen sich bei km 16 vom Hauptfeld ab und erfahren sich einen Vorsprung von 12’’ auf den Rest.
Zu Beginn der Etappe beträgt die Temperatur 23 Grad Celsius und das Feld fährt unter blauem, wolkenlosem Himmel. Am Col du Galibier bietet sich freie Sicht, aber die Temperatur liegt nur bei 9 Grad.
Punkte gibt es für die ersten fünfzehn Fahrer, die über die Sprintlinie in Verzuolo (km 46,5) gehen.
Einer Gruppe von 20 Fahrern gelingt es kurzzeitig, aus dem Feld auszuscheren, aber sie wird wieder eingeholt.
Km 107: Col d’Agnel, HC (23,7 km mit 6,5% Steigung), Km 145,5: Col d’Izoard, HC (14,1 km mit 7,3%), Km 200,5: Col du Galibier, HC (22,8 km mit 4,9%).
Trotz des relativen Leistungseinbruchs auf der gestrigen Etappe (10. mit 5’22’’ Abstand auf die Sieger Sky) behält das Team Garmin-Cervélo, das gegenüber den direkten Verfolgern von Leopard-Treak 1’34’’ einbüßt, die Führung in der Mannschaftswertung. Die Abstände bleiben groß: 5’27’’ Vorsprung vor der luxemburgischen Formation der Schleck-Brüder, 8’04’’ vor Ag2r-La Mondiale und 14’24’’ vor Europcar. Aber die Alpenschlacht hat gerade erst begonnen und die Königsetappe über den Col Agnel, den Izoard und den Galibier könnte Bewegung in die Sache bringen.
Das Hauptfeld befindet sich jetzt bei km 9,5 und ist mit einer Geschwindigkeit von fast 60 km/h unterwegs.
Wie schon am Vortag war Edvald Boasson Hagen auf der Etappe nach Pinerolo der beste Jungfahrer, ohne dass dies Einfluss auf die Juniorenwertung hätte. Rigoberto Uran, der auf dem 10. Rang der Gesamtwertung liegt, behält das weiße Trikot mit 59’’ Vorsprung vor Rein Taaramae, dem es gelungen ist, im Ziel acht Sekunden gutzumachen. Pierre Rolland verliert etwas Zeit, verteidigt aber seinen dritten Platz mit 2’27’’ Rückstand auf Uran. Arnold Jeannesson folgt mit 3’16’’ Abstand, Jérôme Coppel mit 5’08’’.
Trotz einiger Angriffsversuche bleibt das Hauptfeld weiter geschlossen.
Mit den 18 Punkten, die er gestern während des Ausreißversuchs auf der Etappe nach Pinerolo sammelte, arbeit sich Sylvain Chavanel an die ersten Plätze der Bergwertung heran. Der französische Meister kann jetzt 38 Punkte für sich verbuchen und liegt damit auf dem vierten Rang, weit hinter Jelle Vanendert, der seit seinem Erfolg am Plateau de Beille mit zwei Punkten vor Samuel Sanchez führt.
Nach der Durchfahrt der gestrigen Ausreißergruppe gab es im Zwischensprint in Villar-Saint-Pancrace nur noch einen Punkt zu holen. Mark Cavendish ergatterte ihn und sicherte sich so eine zusätzliche Nasenlänge Vorsprung gegenüber Jose Joaquin Rojas, der ihm mit 35 Punkten Abstand folgt.
Das Feld hat die Linie bei Kilometer Null um 11h30 überquert. Am Start sind 169 Fahrer. Es gab seit gestern keine neuen Aufgaben.
Thomas Voeckler hat gestern gegenüber seinen Hauptrivalen auf der Abfahrt nach Pinerolo 27 Sekunden verloren. Er behält dennoch die Führung in der Gesamtwertung, die er seit der 9. Etappe nach Saint-Flour hat, aber sein Vorsprung gegenüber seinem direkten Verfolger Cadel Evans verkürzt sich auf 1’18’’. Fränk Schleck ist der dritte auf dem vorläufigen Siegerpodest mit 1’22’’ Abstand auf Voeckler. Mit A. Schleck, S. Sanchez, Contador, Cunego und Basso halten sich acht Fahrer in einem Intervall von 4’ an der Spitze der Hierarchie und es sind nur noch drei Tage bis nach Paris.
Das Peloton rollt zurzeit geschlossen auf den Punkt des realen Start zu, der sich in 4,6 km Entfernung des Treffpunkts befindet.
Die Fahrer starten heute in der italienischen Stadt Pinerolo auf eine 200,5 km lange Strecke in Richtung des Col du Galibier, wo die höchste Zieleinfahrt in der Geschichte der Tour de France entschieden wird, in 2645 m Höhe über dem Meerresspiegel. Der fiktive Start war für 11h20 vorgesehen.