Montag, den 24. Juli

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Grand Départ 2017 : Düsseldorf

Christian PRUDHOMME
Direktor der Tour de France

30 Jahre später

Thomas GEISEL, Oberbürgermeister von Düsseldorf und Christian PRUDHOMME, Direktor der Tour de France © A.S.O.

Zurück in die Zukunft - das ist durchaus ein Leitmotiv der Tour de France. Bereits 1987 wollte man ein historisches Zeichen setzen, als mit dem Tour-Start am Fuße der Berliner Mauer auch eine Einladung an den Osten Europas ausgesprochen wurde. Wir wollen daher einen Blick zurück auf 30 Jahre Radsport werfen und uns insbesondere mit der Entwicklung der deutschen Radrennfahrer auseinandersetzen, die lange Zeit im Wesentlichen durch die Erfolge von Rudi Altig und Dietrich Thurau geprägt war. Ein Jahrzehnt später erlebte das deutsche Publikum zunächst seinen größten Radsport-Triumph, dann aber auch seine bitterste Enttäuschung, die letzten Endes dazu führte, dass man sich von der Tour abwandte.

Trotz aller Strenge im Umgang mit der Tour haben die Deutschen in dieser Zeit jedoch auch Weitsicht bewiesen. Sie haben die Höhen und Tiefen unseres Sports widergespiegelt wie niemand sonst und dabei eine neue Generation großartiger Fahrer hervorgebracht. Darunter André Greipel, Tony Martin, Marcel Kittel und John Degenkolb, die zahlreiche Siege errungen und viele Radsport-Herzen zurückerobert haben. Sie alle haben den Radfans in Deutschland Hoffnung und Zuversicht zurückgegeben und damit auch dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD ermöglicht, zurückzukehren und einen neuen Blick auf den sich wandelnden Radsport zu richten.

Thomas GEISEL
Oberbürgermeister von Düsseldorf

Eine Ehre und eine Freude

enn Träume wahr werden… 2017 beginnt die Tour de France in Düsseldorf! Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir somit nach 30 Jahren als vierte deutsche Stadt den Grand Départ ausrichten dürfen und mit unseren Gästen das bekannteste Radrennen der Welt feiern können. Für unsere Stadt, die als Hauptstadt des bevölkerungsreichsten Bundeslandes alles mitbringt, was einen guten Gastgeber ausmacht, ist das sogleich eine große Ehre und eine riesige Freude. Wir werden die Besucher sehr gerne in unserem „Klein-Paris“, wie man Düsseldorf auch nennt, empfangen.

Ich lade Sie daher ganz herzlich ein, unsere Einwohner kennen zu lernen und die Schönheit unserer Stadt zu entdecken. Von der Historie, symbolisiert durch die Kirche Saint-Lambert, bis zur Moderne mit den von Frank O. Gehry entworfenen Gebäuden, und nicht zu vergessen die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Sie können sich aber auch ganz einfach nur von der rheinischen Lebensfreude anstecken lassen.

Auch mit dem Sport verbindet Düsseldorf eine wahre Leidenschaft. Unsere berühmtesten drei Mannschaften, die Fortuna im Fußball, die DEG im Eishockey und die Borussia im Tischtennis, haben zahllose Fans. Und genauso spielt auch der Breitensport mit seinen über 300 Vereinen eine wichtige Rolle in unserer Stadt.

Außerdem ist das Radfahren in einer wachsenden Metropole wie Düsseldorf mehr als nur eine Freizeit-Beschäftigung. Daher haben wir ein 300 Kilometer langes Radwegenetz angelegt, um das Fahrrad als schnelles und ökologisches Fortbewegungsmittel zu fördern. Der Grund Départ kann auch dafür einen wichtigen Beitrag leisten.

Wir, die Einwohner von Düsseldorf, freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Besuchern zum Grand Départ ein Fest des Sports, ganz besonders des Radsports und seiner Champions, zu feiern.

Thomas Geisel,
Oberbürgermeister von Düsseldorf

Messe Düsseldorf Königsallee Messe Düsseldorf Burgplatz

Düsseldorf am Rhein ist mit seinen 620.000 Einwohnern die Hauptstadt Nordrhein-Westfalens, des bevölkerungsreichsten Bundeslandes in Deutschland. Die Stadt liegt im Herzen der Rhein-Ruhr-Region mit 11,6 Millionen Einwohnern und 500.000 Unternehmen und ist einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte des Landes.

Düsseldorf hat außerdem den Ruf als deutsche Mode-Hauptstadt - daher auch der Spitzname, Klein-Paris“. Auf der Königsallee, auch einfach „Kö“ genannt, liegen die angesehensten Marken dicht beieinander. Nur wenige Schritte entfernt beginnt die Altstadt mit ihren zahlreichen Bars und Restaurants. Die angrenzende Rhein-Uferpromenade trägt zum mediterranen Lebensgefühl am Wasser bei. Die Kunstakademie sowie mehr als zwei Dutzend Museen und Ausstellungshäuser, Schloss Benrath, das Düsseldorfer Schauspielhaus, die Deutsche Oper am Rhein, die Tonhalle machen Düsseldorf zur anerkannten Kulturmetropole. Auch der Sport steht hoch im Kurs: Neben dem Breitensport und den Profimannschaften der Stadt stehen auch sportliche Großevents immer wieder auf dem Programm. Alleine 2017 finden neben dem Grand Départ auch noch die Tischtennis-WM und die Triathlon-EM in der Sportstadt Düsseldorf statt.

Kosmopolitischer Charme und rheinische Lebensfreude prägen das Bild der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf mit knapp 620.000 Einwohnern. Dabei entstand Düsseldorf einst aus einem Dorf am Düssel-Bach (daher der Name Düssel – Dorf) und erhielt 1288 die Stadtrechte. Heute steht die dynamische und sympathische Metropole am Rhein für Wirtschaft, Shopping, Kultur, Sport und Gastfreundschaft.

Der Wirtschaftsstandort Düsseldorf ist Zentrum der Rhein-Ruhr-Region mit 11,6 Millionen Einwohnern und 500.000 Unternehmen und eines der führenden Handels-, Dienstleistungs- und Kommunikationszentren. Von dem Shopping-Boulevard Königsallee, liebevoll „Kö“ genannt, ist es nicht weit zur historischen Altstadt mit 260 Bars und Restaurants, in denen Besucher sofort mit Düsseldorfern ins Gespräch kommen. Die angrenzende Rheinuferpromenade trägt zum mediterranen Lebensgefühl am Wasser bei. Die Kunstakademie sowie mehr als zwei Dutzend Museen und Ausstellungshäuser, Schloss Benrath, das Düsseldorfer Schauspielhaus, die Deutsche Oper am Rhein, die Tonhalle, über hundert Galerien, zahlreiche Bühnen und Konzerthallen machen Düsseldorf zur anerkannten Kulturmetropole. Auch der Sport steht hoch im Kurs: Neben dem Breitensport und den Profimannschaften der Stadt stehen auch sportliche Großevents immer wieder auf dem Programm. Alleine 2017 finden neben dem Grand Départ auch noch die Tischtennis-WM und die Triathlon-EM in der Sportstadt Düsseldorf statt. Kein Wunder, dass Düsseldorf in puncto Lebensqualität in internationalen Studien zu den führenden Städten weltweit gehört.

Die Sprinter stehen im Vordergrund

Tony Martin © Sébastien BOUE - Press Sports André Greipel © L'EQUIPE - Press Sports Marcel Kittel © MAO - Press Sports John Degenkolb © Bernard PAPON - Press Sports

Im Juli 2017 ist Düsseldorf Gastgeber des nach Köln (1965), Frankfurt (1980) und West-Berlin (1987) vierten Grand Départ der Tour de France in Deutschland. Die Sprinter und Rouleure der heutigen Generation um Greipel, Kittel und Martin sammeln weiterhin fleißig Etappensiege...

Historiker des Radsports kennen Josef Fischer als den Gewinner der ersten Austragung von Paris-Roubaix im Jahr 1896. Bei der Tour de France hinterließ er keine so deutlichen Spuren, und doch gehörte er zu den – frei nach Émile Zola – „ahnungslosen und derben Sämännern von Willenskraft“, von denen Henri Desgrange am Morgen der ersten Etappe 1903 sprach. Fischer, am Ende 15. der ersten Frankreich-Rundfahrt, wird für immer als Pionier aller deutscher Fahrer in Erinnerung bleiben. Einige Jahre später war Kurt Stöpel kurz davor, in die Geschichtsbücher einzugehen. Er gewann eine Etappe der Tour 1932, trug als erster Deutscher überhaupt für einen Tag das Gelbe Trikot und beendete das Rennen als Gesamt-Zweiter. In den folgenden Jahren konnte sich kein deutscher Fahrer mehr dem Gesamtsieg derart nähern, auch wenn Dietrich Thurau 1977 lange Zeit in Gelb durch Frankreich und für einige Tage durch Deutschland fuhr. Und auch wenn Jan Ullrich 20 Jahre später den Leuten bis zum bitteren Ende etwas vormachte. Dafür aber haben die deutschen Fahrer über viele Jahrzehnte als Etappensieger geglänzt. So wie in den 60er Jahren mit dem kürzlich verstorbenen Rudi Altig, der acht Etappensiege verbuchen konnte, und später mit Erik Zabel, der sechs Mal das Grüne Trikot der Tour gewann. Bei den letzten vier Ausgaben der Tour haben sich ihre Erben als wahre Sammler von Siegersträußen entpuppt, vor allem in den Sprints. In diesem Jahr schraubte André Greipel sein persönliches Konto auf elf Etappensiege hoch, während Marcel Kittel bereits neun Mal die Ziellinie als Erster überfuhr. Tony Martin schließlich hat seine fünf Tagessiege im Zeitfahren und bei normalen Etappen errungen, während John Degenkolb einen Zwischenfall erlebte, der seinen Eintritt in den Club der Etappensieger sicherlich nur aufgeschoben hat. Und die Ablösung steht bereits in den Startlöchern...

© Stéphane MANTEY

Anfahrt

Mit dem Flugzeug : Internationaler Flughafen (DUS), 8 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.
Mit dem Zug : Mehrere Verbindungen täglich ab Paris mit dem Thalys. Fahrtdauer: 3 Stunden 45 Minuten.
Mit dem Auto : 505 km von Paris nach Düsseldorf über die Autobahn.

Wichtige Termine

Mittwoch 28. Juni : Eröffnung des Hauptquartiers und des Pressezentrums in der Messe Düsseldorf.
Donnerstag 29. Juni : Präsentation der Mannschaften der Tour de France 2017 auf dem Burgplatz..
Samstag 1. Juli : Erste Etappe, Düsseldorf > Düsseldorf, Einzelzeitfahren über 13 Kilometer.
Sonntag 2. Juli : Start der zweiten Etappe, Düsseldorf > Liège

Offizieller Zeitnehmer

trikotträger 2017

klassements Am Ende der Etappe 21

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Around Sustainable Development

In 2017, after signing under the aegis of the French Ministry for Sport and the WWF (World Wide Fund for Nature) the environmental charter with 21 major sports events, the Tour de France has decided to structure its CSR policy and organise its action around three themes: “Cycling for Earth”, “Cycl’in your Life”, “In the Tour’s slipstream…”... More

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