Die Werbekarawane
Auf die Plätze...
Der Yeti von Škoda und L’Équipe © A.S.O. - B. Bade
Die Werbekarawane, die 1930 entstand, feiert ihr 80-jähriges Bestehen. Die Eröffnungsprozession, die feierlich und kreativ zugleich ist, hat die Marken und Herzen der Zuschauer erobert und sich zum festen Teil des Spektakels Tour de France gemausert.
Die Tour hat in ihrer Geschichte einige entscheidene Wendepunkte erlebt. Die Wende im Jahr 1930 gehört zu denen, die ihr ein neues Gesicht verliehen. Die erste Entscheidung des damaligen Leiters Henri Desgrange wurde wie eine Revolution aufgenommen. Über die Kungeleien der Markenrennställe verärgert, beschloss er, das Klassement vollkommen zu ändern, um ihren Einfluss auf das Rennen zu unterbinden. Die Idee trug Früchte: Das Feld bestand fortan aus nationalen Teams und alle Fahrer wurden mit dem gleichen Rad ausgestattet, das vom Veranstalter gestellt wurde. Das Vorhaben war verlockend, aber kostspielig. Desgrange, der selten um eine Idee verlegen war, fand eine Lösung, um seine Reform zu finanzieren. Er lud die großen Markenunternehmen des Lands ein, sich an einer Werbekarawane zu beteiligen und füllte so die Kassen der Tour. Damit schuf er außerdem ein einzigartiges Spektakel, das das Wesen der Veranstaltung veränderte. Von nun an kamen die Zuschauer nicht mehr nur wegen der Fahrer zur Tour.
47% der Zuschauer kommen vorrangig, um die Karawane zu sehen.
Der Erfolg der Formel, die aus einer Parade ungewöhnlicher Fahrzeuge besteht, die "Reklame machen", indem sie Geschenke verteilen, stellte sich sofort ein. Die ersten Werbekunden, wie La Vache qui rit, eroberten die Sympathie des Publikums, das bei dem Spiel gern mitmacht. Vierundzwanzig Jahre später hat sich der Werbetross zum festen Bestandteil der Tour entwickelt. Sie ist von dem Rennen, dem sie vorausfährt, nicht mehr wegzudenken. Die bunte, vielgestaltige Parade bietet den Zuschauern über 45 Minuten lang Unterhaltung. Jung und alt kommen an die Strecke, um die Größe und den Einfallsreichstum der vorbeiziehenden Wagen zu kommentieren; die Zuschauer drängen sich, um ein Geschenk zu erhaschen… Eine Studie, die unter den Zuschauern der Tour durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass 47% von ihnen vor allem wegen der Werbekarawane kommen.
Videos
Fotogalerie
Miror
Tour de France 1930
-
Miror
-
Pastilles Valda
-
La Vache qui Rit
-
Catch
-
Nesquik
-
Cochonou
-
Champion
-
Antargaz
-
Festina
-
LCL Banque
-
Aujourd’hui en France
-
Panach’
-
Éco Emballages
-
Roadsign
-
Étap hôtel
-
Haribo
-
Faubourg 36
-
Team Vittel
-
Panach’
-
Col
-
LCL Banque
-
Vittel
-
Ricoré
-
Kléber
-
La Vache qui rit
-
Carrefour
-
Haribo
-
L’Équipe
-
X.Tra
-
PMU
-
Škoda
-
Vision Plus
-
Belin
Der Werbetross in Zahlen
- Ein 20 km langer Zug von Fahrzeugen
- 160 animierte und geschmückte Fahrzeuge
- 600 Teilnehmer/innen
- 33 vorgestellte Marken
- 16 Millionen Geschenke
- 45 Minuten durchgehendes Spektakel
- 12 Schutzpolizisten
- 4 Ordner auf dem Motorrad
- 3 medizinische Fahrzeuge
- 200.000 € bis 500.000 € Investitionen pro Werbekunde
Trikotträger am ende der etappe 20
- gelben trikosWIGGINS B.SKY
- bergtrikotsVOECKLER T.EUC
- weißen trikotsVAN GARDEREN T.BMC
- tagessiegerCAVENDISH M.SKY
- mannschaftRADIOSHACK-.RNT
- super-kämpferSORENSEN C.STB
Klassements am ende der etappe 20
Tagebuch der etappe
- 23:00Zusammenfassung der Etappe
- 17:43Cavendish zündet das Feuerwerk
- 16:00Interview - Etappensieger
- 19:23Zum Schluss Lotto-Belisol
- 19:22Peter Sagan: "Ich hätte nicht gedacht,...
- 19:20Chris Froome: "Ich bin über diese...
- 19:09Tejay Van Garderen: "Noch ein paar Jahre,...
- 18:46Bradley Wiggings: "Das darf man nicht...
- 16:35Mark Cavendish: "Es gibt keine bessere...
- 11:45Analyse der Etappe
- 11:30Wer wird Cavendish Paroli bieten?
- 10:30Die strecke
Abo schalten
Erhalten sie exklusive informationen zur Tour de France
