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Interviews

Floyd Landis - "Von diesem Rennen voll in Anspruch genommen…



“Ich habe für dieses Trikot wirklich arbeiten müssen. Wir haben bei der Tour schon so oft sehen können, dass der Träger des Gelben Trikots eine zusätzliche Inspiration finden kann, wenn es um sein Trikot geht. Ich habe Vertrauen in meine Fähigkeiten beim Zeitfahren, wenn aber ein Rennen wie am heutigen Tag ansteht, ist nichts mehr eine Formalität.
Es ist wunderbar, dieses Rennen zu gewinnen, und ich fühle mich dadurch wirklich geehrt.
Ich habe schon oft gesagt, dass es für mich eine schöne Sache war, mit einem siebenmaligen Gewinner zu fahren; ich war dreimal dabei, der heutige Tag aber gibt mir ein ganz neues Gefühl der Zuversicht. Ich finde wirklich nicht die Worte, um Ihnen zu beschreiben, wie ich mich fühle.
Ich weiß nicht, was als Nächstes kommt. Ich bin von diesem Rennen voll in Anspruch genommen gewesen, aber es werden gewiss jede Menge Dinge auf mich zukommen, sobald das alles vorbei ist.
Allen, die zugeschaut haben: Danke für die Unterstützung: hoffentlich war es aufregend für Sie, für mich war es ein bisschen stressig.”

 

Oscar Pereiro – “Ich werde mich immer voller Freude an diesen zweiten Platz erinnern…“



“Ich trage zwar nicht mehr das Gelbe Trikot, aber glauben Sie mir, ich fühle mich gut, ich bin Zweiter bei der Tour de France geworden. Nach dem Zeitfahren über 57 km immer noch in dieser Position… das ist etwas Besonderes für mich. Es ist ein toller Tag für Floyd Landis, er war sehr gut, und ich freue mich für ihn.
Ich weiß nicht, wie ich mich morgen fühlen werde. Normalerweise werden an diesem Tage die Besten der Tour gefeiert, und ich glaube, ich werde diesen Augenblick bei der Etappe nach Paris einfach genießen.
Nach den harten Tagen, die ich in den Pyrenäen hatte, werde ich mich immer voller Freude an diesen zweiten Platz zum Abschluss erinnern. Es ist ein Sieg für ein Team, das immer an mich geglaubt hat. Ich bin bei einer Flucht mitgegangen in der Hoffnung, eine Etappe zu gewinnen, und habe letztlich mehr als 30 Minuten auf die Favoriten wettgemacht. Das war eine Überraschung, ich werde aber diesen Augenblick genießen. Das ist eine tolle Gelegenheit.
Ich wusste, welche Zeiten ich im Zeitfahren schlagen musste, und der Plan bestand, wie zuvor angekündigt, darin, an mein Limit zu gehen. Das habe ich getan, und der vierte Platz bei dieser Etappe ist für einen Fahrer wie mich ein gutes Ergebnis.“

 

Serhiy Honchar : « Das bleibt ein Mysterium »



“Ich weiss nicht, wie ich es geschafft habe, zu einer solchen Form wiederzufinden, wo ich doch so schwere Augenblicke in den Alpen durchlebt habe. Das bleibt ein Mysterium, denn ich war wirklich krank und musste sogar Antibiotika nehmen. Nun gut, es musste weiter für die Mannschaft gearbeitet werden, und das habe ich getan.
Und heute Morgen dann hat mein sportlicher Leiter mir gesagt, dass er voll auf mich zählte, um unseren Vorsprung in der Mannschaftswertung zu halten. Deshalb auch habe ich alles gegeben. In Rennes war es mein Ziel, den Etappensieg und gleichzeitig das Gelbe Trikot zu erobern. Heute ging es mir vor allem ums Team.
Was die weitere Folge betrifft, denke ich vor allem daran, es bis nach Paris zu schaffen und dann in Urlaub zu gehen und mich zu erholen. Danach mache ich mir dann Gedanken über die Weltmeisterschaften in Salzburg. Beim Zeitfahren hat das Team aber mit Michael Rogers schon ein heißes Eisen im Feuer.“»

 

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