Die Trikotträger
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Die Etappe im Rückblick
Freire imponiert
ABLAUF DER ETAPPE
93. Tour de France
6. Etappe: Beauvais - Caen (225 km)
Die Pässe und Anstiege im Programm
Km 10,5 : Mont des Fourches, Kat.4 (2,4 bei 3,9 %)
Km 109 : Côte du Buquet, Kat.4 (3,1 km bei 3,4 %)
Km 134,5 : Côte de Saint-Grégoire-du-Vièvre, Kat. 4 (3,2 km bei 3,4 %)
Km 159 : Côte du Boulay, Kat.4 (1,6 km bei 4,8 %)
Die Zwischensprints: Les Andelys (km 66,5), Saint-Georges-du-Vièvre (km 140,5), Pont-L’Evêque (km 175)
172 Fahrer am Start
Keine Absagen vor dem Start
Eigentliche Start um 11.54 Uhr gegeben
Angenehmes und bedecktes Wetter, mit einigen Regenschauern
Tankink vereitelt Ausreißversuch
Der erste Angriff des Tages wird bei Km 8 von Christophe Laurent eingeleitet, der sechs weitere Fahrer zu einem kurzen Ausflug von einem Kilometer mitnimmt. Am Mont des Fourches, der bei Kilometer 10 für das Peloton ansteht, gelingt es Pineau, in Begleitung von Teamgefährten von Bouygues Télécom seinen Vorsprung in der Bergwertung auszubauen. Anthony Geslin setzt seine Bemühungen nach der Passage am Gipfel fort, schafft aber nicht mehr als 15“ Vorsprung. Bei Kilometer 20 ergreift Quinziato die Initiative zu einem Ausreißversuch von acht Fahrern, mit Dumoulin, Lang, De Groot, Righi, Augé, Tankink, und Schröder. Das Peloton lässt sie aber nicht davonziehen, wegen der Anwesenheit von Tankink, einem Teamgefährten von Boonen. Vor dem Anschluss bei Km 38 zieht Dumoulin noch einmal an, gefolgt von Schröder. Das Duo erhält den Segen vom Peloton und vergrößert den Vorsprung: 3’ bei Km 44, dann maximal 12’50’’ bei der Zeitmessung an Kilometer 84.
Van Summeren erfüllt Auftrag
Die Teamgefährten des Gelben Trikots, Tom Boonen, ziehen als Erste bei Km 82 das Tempo im Hauptfeld an. Während Dumoulin und Schröder sich weiter an der Spitze abwechseln, geht es im Hauptfeld vor allem darum, die nach der Durchfahrt der Ausreißer verbleibenden Punkte zu erobern. Wegmann und Pineau teilen sich diejenigen für die Wertung der besten Kletterer an den Côtes du Buquet, de Saint-Grégoire-du-Vièvre und du Boulay. Van Summeren kümmert sich darum, diejenigen für die Zwischensprints einzuheimsen, im Auftrag seines Kapitäns Robbie McEwen. Die Arbeit des Pelotons macht sich zunehmend beim Vorsprung des Spitzenduos bemerkbar: 5’50’’ bei Km 156, 1’40’’ 15 km vor dem Ziel.
Freire über rechts
Das Ende des Abenteurers von Dumoulin und Schröder ist vorprogrammiert: bei 5 Kilometern vor der Ziellinie beträgt ihr Vorsprung nur noch 15’’. Im Peloton rüsten sich die Teamgefährten der besten Sprinter schon für den großen Massensprint. Bei 2 km werden die Ausreißer geschluckt. Tom Boonen ist bereits in den schützenden Windschatten zweier seiner Leute eingetreten. 400 m vor der Ziellinie aber ist es Oscar Freire, der den entschlossensten Vorstoß wagt. Er wählt die rechte Seite der Zielgeraden und überrascht damit all seine Rivalen, auch Boonen, dessen Nachsetzen auf den letzten Metern sich als zu zögerlich erweist.
Depeschen
17:32 -
Boonen weiter in GelbDer Weltmeister führt die Gesamtwertung weiter an, mit 13“ Vorsprung auf Michael Rogers. McEwen behält das Grüne Trikot mit einem Punkt.
17:16 -
Sieg von FreireDer Spanier ist von weitem an der rechten Seite an allen anderen vorbeigezogen. Die Rückkehr von Boonen, der seinen Sprint später angezogen hat, ist zu knapp. Der zweite Etappensieg bei der Tour de France für Freire.
17:14 -
500 mDie Fahrer von Milram bringen sich in Position, mit Zabel am Hinterrad von Boonen…
17:12 -
Der rote TeufelslappenBoonen von zwei Teamgefährten geschützt…
17:11 -
Liquigas an der Spitze des PelotonsDumoulin und Schröder wurden gerade vom Hauptfeld geschluckt. Der Sprint wird vorbereitet…
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