FAHRRADSTADT

Es können sich alle Städte um die Auszeichnung bewerben, in denen die Tour de France seit ihrer ersten Auflage im Jahr 1903 mindestens einmal zu Gast war.

Eckpunkte:

  • Im Rahmen ihrer Kampagne „Riding into the Future“ startet die Tour de France in diesem Jahr das Label „Ville à Vélo du Tour de France“ (Fahrradstadt der Tour de France), um Initiativen der Kommunen zu fördern, die die Nutzung des Fahrrads als alltägliches Fortbewegungsmittel stärken.
  • Es können sich alle Städte um die Auszeichnung bewerben, in denen die Tour de France seit ihrer ersten Auflage im Jahr 1903 mindestens einmal zu Gast war.
  • Zusammen mit Fachleuten vom französischen Radfahrerbund (Fédération des Usagers de la Bicyclette, FUB) wurden vier verschiedene Stufen des Labels festgelegt, die gleichermaßen den Merkmalen von Großstädten wie kleiner ländlicher Gemeinden Rechnung tragen sollen.

Es ist an der Zeit, einen Gang hochzuschalten. Auch wenn der Anteil der täglichen Fahrten, die mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, seit einigen Jahren deutlich steigt, sind dies nur die ersten Ergebnisse der Bemühungen, die die Kommunen und der Großteil der französischen Gebietskörperschaften zur Förderung der sanften Mobilität unternommen haben. Über ihre Rolle als Leitveranstaltung des Radrennsports hinaus hat sich die Tour de France der Förderung des Fahrrads als alltäglichem Fortbewegungsmittel verschrieben: Alle in diesem Bereich im letzten Jahrzehnt unternommenen Aktivitäten haben die Veranstalter davon überzeugt, dass dieses Engagement in der Zusammenarbeit mit anderen Akteuren größere Wirkung entfaltet. Um die lokalen Akteure anzuregen, in diese Richtung weiterzuarbeiten, möchte die Tour de France Kommunen das Label „Ville à Vélo du Tour de France“ (Fahrradstadt der Tour de France) verleihen, die diese Überzeugung mittragen. Erhalten können dieses Label französische und ausländische Kommunen, die mindestens einmal Ausgangs- oder Zielort einer Etappe waren. Es sind insgesamt über 700 Kommunen, die sich um das Label bewerben können, und die Bewerbungsfrist startet diese Woche.

Das Label untergliedert sich in vier Stufen, die durch kleine gelbe Fahrräder symbolisiert werden. Diese werden auf Schildern abgebildet, die die Kommunen am Ortseingang aufstellen. Die Vergabekriterien des Labels berücksichtigen die Entwicklung von Infrastrukturen für den Radverkehr, konkrete Aktionen zur Förderung des Radsports oder der Fahrradnutzung (Unterricht in den Schulen, Sensibilisierungskampagnen, Radwanderungen etc.) sowie die Unterstützung von Radsportclubs oder verschiedenen am Radsport beteiligten Vereinen auf dem Gebiet der Kommunen. Natürlich werden die riesigen Unterschiede bei den Mitteln, über die Metropolen wie Paris und London einerseits und ländliche Kommunen mit nur wenigen hundert Einwohnern anderseits verfügen, bei der Vergabe des Labels berücksichtigt, erklärt Karine Bozzacchi, die die Maßnahme koordiniert: „Für eine kleine Kommune kann es beispielsweise schwierig sein, einen Radweg auszubauen. Aber das Ausweisen einer „30er Zone“ in bestimmten Wohngebieten zeugt vom klaren Willen, den Radverkehr zu fördern.“

Der Zeitplan der Maßnahme:

  • 3. Februar: Start der Bewerbungsfrist
  • 15. März: Abgabefrist für die Bewerbungsunterlagen
  • 31. März: Prüfung der Bewerbungen durch eine Expertengruppe für Fahrradmobilität
  • 14.-15. April: Beratungen der Jury
  • 3. Mai: Bekanntgabe der ausgezeichneten Kommunen

Bitte richten Sie mögliche Fragen an: labelvilleavelo@aso.fr !