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Froome und Kittel souverän auf den Champs-Elysées

nachrichten des tages15.10.2013Nach dem Rennen

Die 100. Auflage der Tour de France geht mit einer großen Feier zu Ende, bei der der Triumphbogen, die Tour selbst und der Sieger Chris Froome im Mittelpunkt stehen. Nachdem der Brite im letzten Jahr schon Zweiter wurde, kann er sich 2013 in die lange Liste der Tour-Sieger einreihen. Nach der Krönung von Bradley Wiggins, seinem Teamkollegen bei Sky, 2012 ist es der zweite Sieg für einen Briten bei der Tour de France, aber der erste für einen Fahrer, der auf dem afrikanischen Kontinent geboren ist. Der in Kenia aufgewachsene Fahrer startet mit einem bequemen Polster von fünf Minuten in die letzte Etappe, das er sich vor allem bei den Zeitfahren am Mont-Saint-Michel und Chorges sowie an den steilen Hängen des Mont-Ventoux erkämpft hatte. Auf den Champs-Elysées führt Froome seine Mission mit 4'20'' Vorsprung auf Nairo Quintana zu Ende, der sich nicht nur das Weiße Trikot als bester Jungfahrer holt, sondern gleich auch noch das Gepunktete Trikot und sich als die Offenbarung des Jahres präsentiert.Bei der letzten Auseinandersetzung auf den Champs-Elysées ist das Grüne Trikot von Peter Sagan für die Sprinter bereits unerreichbar, aber auf dem Spiel steht ein prestigeträchtiger Etappensieg. Marcel Kittel, der bereits in Bastia, Saint-Malo und Tours erfolgreich war, bestätigt seine Fähigkeit, die Sprinthierarchie auf den Kopf zu stellen, und beendet damit die Siegesserie von Mark Cavendish in Paris. Mit seinem vierten Tageserfolg kann Kittel die meisten Etappensiege bei der Tour de France 2013 für sich verbuchen.

Steegmans und Rojas in der Bergwertung!
Der Schlosspark von Versailles bietet dem Fahrerfeld eine majestätische Kulisse für ein einzigartiges Defilee, das mit Überquerung der Linie bei Kilometer null noch längst nicht beendet scheint. Es gibt Champagner und Glückwünsche für Chris Froome, eine Zigarre für Joaquim Rodriguez und Photos für alle. Das Peloton bewegt sich in gemächlichem Tempo auf die beiden Anstiege des Tages zu, wo sich zwei Sprinter den Luxus gönnen, sich die zu vergebenden Punkte zu holen: Gert Steegmans am Anstieg von Saint-Rémy-lès-Chevreuse und Jose Joaquim Rojas am Côte de Châteaufort.

Reifenschaden bei Cavendish
Mit dem Einzug in Paris und Erreichen der Champs-Elysées verschärft sich das Tempo leicht. Währenddessen erweist die Fliegerstaffel Patrouille de France mit ihren Alpha Jet den Fahrern über der Hauptstadt die Ehre. Zu diesem Zeitpunkt wird Richie Porte von seinem Kapitän eingeladen, sich an die Spitze zu setzen. Der erste Angriffsversuch erfolgt nach der ersten Runde, als sich das Tempo bereits merklich erhöht hat. Lars Boom versucht auszuscheren, aber vergeblich. Der vierfache Etappensieger der Champs-Elysées muss indes 53 km vor dem Ziel einen Reifen auswechseln. Er kann seinen Rückstand 3 km weiter ausgleichen, während sich gleichzeitig ein Angriff auf Initiative von Cameron Meyer (OGE) formiert, dem Millar (GRS), Flecha (VCD) und El Fares (SOJ) folgen. David Millar setzt seine Bemühungen 31 km vor dem Ziel im Alleingang fort. Er fährt einen Vorsprung von 25'' heraus, wird aber 19 km vor dem Ziel nach einem Angriff von Jérémy Roy eingeholt.

Kittel hält „Cav“ in Schach
Ein neues Trio setzt sich 17 km vor dem Ziel ab, bestehend aus Quinziato, Valverde und Tankink. Ihr Schicksal wird zu Beginn der letzten Runde vom Peloton besiegelt, als die Sprinterteams ihre Züge losschicken. Der von Omega Pharma Quick Step scheint auf dem letzten Kilometer am besten unterwegs zu sein, aber die Fahrer von Argos-Shimano fahren Marcel Kittel perfekt an, der mit Mark Cavendish im Windschatten erstmals auf den Plan tritt. Der britische Sprinter startet seinen Antritt, aber Marcel Kittel lässt zum vierten Mal bei dieser Tour seine Leistung für sich sprechen. Der große deutsche Sprinter kontrolliert die Attacken von Cavendish und Greipel und beendet seine zweite Tour-Teilnahme mit einem glanzvollen Etappensieg auf den Champs-Elysées.

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Trikotträger Am Ende der Etappe 14

Klassements Am Ende der Etappe 14

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