Die heutige Etappe

Saint-Pourçain-sur-Sioule / Lyon

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Großer Start 2014 - Yorkshire

Gary VERITY
Generaldirektor von Welcome to Yorkshire

Stolz und glücklich

Gary Verity, Generaldirektor von Welcome to Yorkshire und Christian Prudhomme, Direktor der Tour de France © A.S.O. Leeds © A.S.O. Harrogate © A.S.O. York © A.S.O. Sheffield © A.S.O. Cambridge © A.S.O. Londres © A.S.O.

Die Grafschaft Yorkshire ist stolz und glücklich, das größte Radsportrennen der Welt in einer der schönsten Regionen des Vereinigten Königreichs empfangen zu dürfen.

Wir fühlen uns geehrt, für die Ausrichtung des Grand Départ der Tour de France 2014 ausgewählt worden zu sein, und sind davon überzeugt, dass die Fahrer unsere spektakulären Landschaften als ihrem Talent würdig erachten werden.

Ihr Weg wird sie durch einige unserer großen historischen Städte führen, wie York mit seinen römischen Stadtmauern, Leeds, das zweitgrößte Finanzzentrum des Vereinigten Königreichs, Ripon und seine prächtige Kathedrale oder Sheffield, eine der Städte mit der besten Sportinfrastruktur in Europa. Sie werden zudem den Nationalpark der Yorkshire Dales und die Handelsstadt Harrogate durchqueren, bevor sie abschüssigen Hänge der Pennines im Herzen des Landes der Brontë-Schwestern in Augenschein nehmen. Eine Strecke, die sie zu schätzen wissen werden, da haben wir keinen Zweifel. Yorkshire und der Radsport gehen Hand in Hand. Die Grafschaft ist als Radsportland bekannt und hat Talente hervorgebracht, wie etwa Brian Robinson, den ersten britischen Etappensieger bei der Tour de France, Barry Hoban, der deren acht gewonnen hat, und Malcolm Elliott, der erste unserer Landsleute, der ein Klassement bei einer großen Tour errungen hat, und zwar die Punktwertung bei der Vuelta im Jahre 1989.

Wenn die Landschaften der Region auch heute noch eine neue Generation von Radsportstars inspirieren, so sind die Bewohner des Yorkshire ebenfalls berühmt für ihren warmherzigen Empfang. Wir lieben, es neue Bekanntschaften zu schließen und dafür Sorge zu tragen, dass sich unsere Besucher in dieser „God’s own County“ genannten Region heimisch fühlen. Wir wissen, dass die Männer, Frauen und Kinder aus Yorkshire die Fahrer bei ihrer Fahrt durch unsere Städte und Landschaften in Millionenstärke anfeuern und der Tour de France einen würdigen Empfang bereiten werden…

Und zweifelsohne wird dies anlässlich des dritten Akts dieses britischen Aufenthalts erneut der Fall sein, auf der Strecke von der berühmten Universitätsstadt Cambridge in die Hauptstadt London, wo der denkwürdige ‚Große Start‘ der Tour von 2007 und die wunderbaren Olympischen Spiele von 2012 stattgefunden haben.

Christian PRUDHOMME
Direktor der Tour de France

Qualität und Begeisterung vorprogrammiert

Unvergesslich. Dieses Wort fällt mir spontan ein, wenn ich an den Grand Départ der Tour de France in London im Jahre 2007 zurückdenke, den ersten, der je in Großbritannien organisiert wurde.

Möge sich der Große Tour-Start 2014 genauso einmalig gestalten: das ist der Wunsch, den ich hierzu formuliere, mit Gelassenheit aber, denn ich zweifle nicht daran, dass er in Erfüllung gehen wird, so sehr haben uns die Leidenschaft und die Lust unserer Freunde in Yorkshire schon bei unserem ersten Treffen beeindruckt.

Wir hatten zunächst vom Zeithorizont 2016-2017 für eine Wiederkehr der Tour ins Vereinigte Königreich gesprochen. Das war vor dem Traumsommer des britischen Radsports. Der historische Gesamtsieg von Bradley Wiggins bei der Großen Schleife und der phänomenale Erfolg der Radwettbewerbe bei den Olympischen Spielen haben uns davon überzeugt, dass es angebracht war, früher und letzten Endes schnellstmöglich wiederzukehren. Und die Grafschaft Yorkshire hat dabei das Privileg, die Tour zu ihrem Auftakt zu begrüßen, sich selbst zu verdanken. Insbesondere der Qualität seiner Anlagen, Infrastrukturen und der Standorte, die uns vorgeschlagen wurden. Und den einmaligen Landschaften, die die ganze Welt bei den Übertragungen des Rennens im Fernsehen auf allen fünf Kontinenten entdecken wird. Und seinen Straßen, die ein ausgesprochen abwechslungsreiches Terrain zu bieten haben, das sowohl für die Sprinter als auch für die Puncher etwas in petto hat. Aber auch seiner Radsporttradition, den Erfolgen der Pioniere, angefangen schon zum Ende der fünfziger Jahre mit Brian Robinson. Und sie verdankt es auch einem heute in voller Blüte stehenden Champion, Mark Cavendish, der als Botschafter für eine aufstrebende und gewiss auch zukunftsorientierte Disziplin steht.

Wir machen uns jedenfalls auf ein gewaltiges Volksfest gefasst : in Leeds, wo die Tour starten wird, in Harrogate, in York, in Sheffield, und überall in der Grafschaft. Und die Begeisterung wird weiter südlich im Lande sicherlich nicht abnehmen, wenn die dritte Etappe die Fahrer vom erhabenen Cambridge in die Hauptstadt London führen wird.

Sieben Jahre später gelangt die Tour somit erneut zu The Mall und seiner königlichen Zielankunft gleich gegenüber vom Buckingham-Palast. Und nach einer Woche voller Leidenschaft und drei markanten Etappen wird uns auch dazu nur ein Wort einfallen: unvergesslich.

Wiggins und Cavendish natürlich, aber auch Robinson

Brian Robinson © A.S.O. Tom Simpson © A.S.O. Barry Hoban © A.S.O. Mark Cavendish © A.S.O. Christopher Froome © A.S.O. Bradley Wiggins © A.S.O.

Sonntag, der 22. Juli 2012, der Ruhmestag. Das God Save the Queen erklingt auf den Champs Élysées, um den ersten Gesamtsieg eines britischen Fahrers bei der Tour de France zu feiern. Das Gelbe Trikot von Bradley Wiggins wird auf dem Podium von einem seiner Landsleute flankiert, seinem Teamgefährten Christopher Froome, der die Runde an zweiter Position beendet. Fünfzig Jahre zuvor, im Jahre 1962, war es Tom Simpson, der als erster Fahrer von jenseits des Ärmelkanals das wertvolle Trikot überstreifen durfte, später nachgeahmt von Chris Boardman, Sean Yates und David Millar.

Und von den insgesamt 51 britischen Etappensiegen hat sich natürlich Mark Cavendish den Löwenanteil mit 23 Erfolgen gesichert, gefolgt von Barry Hoban (8), David Millar (4), Michael Wright, Robert Millar und Chris Boardman (3), Bradley Wiggins (2), Sean Yates, Maximilian Sciandri und Christopher Froome (1). Und derjenige, der mit seinen beiden Erfolgen, zunächst 1958 und dann 1959, den Weg eröffnet hat, war Brian Robinson, der – wie Hoban – aus Yorkshire stammt.

Yorkshire, immer höher

© A.S.O. © A.S.O. © A.S.O.

Yorkshire ist sicherlich in der ganzen Welt bekannt für seine wilden, windgefegten Heidelandschaften, die durch die Romane der Brontë-Schwestern im 19. Jahrhundert berühmt wurden. Der moderne Yorkshire hingegen hat sich aus ganz anderen Gründen einen Namen gemacht.

In einem Abstand von nur zwei Stunden Zugfahrt nördlich von London sind wir sozusagen „ein Land in einem Land“, mit sieben großen Städten, die jeweils einen ganz eigenen Charakter aufweisen und auch allesamt nur wenige Minuten von einer einmaligen Naturumgebung entfernt gelegen sind: die Yorkshire Dales und ihre wunderschönen Täler, die North York Moors und ihre atemberaubenden Landschaften, die Hügel der Pennines und unser beeindruckendes Küstengestade an der Nordsee.

Die Stadt Leeds ist ein pulsierendes Finanzzentrum, während ihre Nachbarin Bradford darauf verweisen kann, von der UNESCO als Stadt des Kinos anerkannt worden zu sein. Die Hafenstadt Hull weiter östlich liegt an einer wichtigen Handelsverbindung und dient als Durchgangsstelle zum europäischen Kontinent.

Im Laufe der letzten Jahre hat der Fremdenverkehr im Yorkshire eine viel bedeutendere Entwicklung als anderweitig im Vereinigten Königreich erfahren.

Die Besucher können hier unsere Geschichte und unser Kulturerbe in Städten wie York oder in unseren schönen Landhäusern und Schlössern entdecken und genießen, während wir dabei sind, uns mit der Hepworth Gallery in Wakefield, dem Henry Moore Institute in Leeds und dem Yorkshire Sculpture Park auch im Bereich der Bildhauerei einen Namen zu machen.

Wie von einem Magneten werden Besucher auch von großen Sportereignissen angezogen. Das Sheffield Crucible Theatre ist bereits als weltweites Zentrum für Snooker anerkannt, und in der letzten Zeit haben auch internationale Wettkämpfe in den Sportarten Wasserspringen, Fechten, Eiskunstlauf und Mountainbike in Yorkshire stattgefunden. Der Grand Départ der Tour de France wird einmal mehr die Augen der Welt auf diese blühende und wunderschöne Region des Vereinigten Königreichs lenken.

Leeds Arena © A.S.O.

Yorkshire ist mit seiner Fläche von 15.000 km² die größe Grafschaft im Nordosten Englands und wird noch einmal in vier Gebiete unterteilt: Osten, Norden, Westen und Süden. Die Bevölkerung liegt bei fünf Millionen Einwohnern, davon 752.000 in Leeds, der größten Stadt in der Grafschaft. Harrogate zählt 73.000, York 198.000 und Sheffield 555.000 Einwohner.

Cambridge, das Verwaltungszentrum der Grafschaft Cambridgeshire, zählt wiederum 110.000 Einwohner. Und London schließlich, die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs, hat eine Bevölkerung von rund drei Millionen Einwohnern und das Ballungsgebiet von Groß-London sieben Millionen.

Anreise

Flugzeug : Flughäfen von Leeds Bradford 15 km vom Stadtzentrum oder Manchester 70 km
Zug : von Paris nach London mit dem Eurostar. Zahlreiche tägliche Verbindungen zwischen London und den wichtigsten Städten von Yorskshire
Auto : 780 km von Paris nach Leeds auf der Autobahn

Parcours général
Etape 1

Leeds / Harrogate

190km

Im Stadtzentrum von Leeds zu Füßen der Town Hall, einem imposanten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das gleichzeitig als Rathaus und Konzertsaal dient, startet die Tour de France in ihre 101. Auflage in Richtung Nordwesten der Grafschaft. Die Strecke führt an Harewood House vorbei, dem Sitz der gleichnamigen Grafen, die der königlichen Familie angehören, bevor sie Kurs auf Skipton nimmt, dem Eingangstor zum wunderschönen Nationalpark Yorkshire Dales im Mittelgebirge der Pennines. Die Strecke, die bis hierher flach verläuft, steigt jetzt an und folgt den Konturen der Täler. Am Ausgang des Parks biegt die Strecke nach Südosten über Leyburn und Ripon ab und führt zurück in flaches Gelände. Am Ende einer langen Geraden im Stadtzentrum von Harrogate werden wir wissen, wie der erste Träger des gelben Trikots der Tour de France 2014 heißt.

Etape 2

York / Sheffield

200km

Der Start zur zweiten Etappe erfolgt in der wunderschönen Stadt York mit dem reichen Erbe. Nach dem Startschuss vor dem Clifford’s Tower nimmt das Feld Kurs nach Westen, um Harrogate eine weitere Stippvisite abzustatten, bevor es nach Süden über den Ort Haworth geht, der durch die Romane der Brontë-Schwestern bekannt wurde. Es folgt Huddersfield. Erste Steigungen bieten den Fahrern Gelegenheit, ihre Form unter Beweis zu stellen, bevor das Peloton den Peak District erreicht, den zweiten Nationalpark, der ebenfalls in den Pennines liegt. Hier sind die Anstiege steiler, vor allem der nach Holme Moss, der den Ruf genießt, zu den steilsten Steigungen in Großbritannien zu gehören. Bevor das Feld die Stadt Sheffield erreicht, bleiben noch einige Anstiege zu bewältigen, der letzte 5 km vor der Zieleinfahrt, die im Nordosten der Stadt in der Nähe des Don Valley Stadium liegt.

Etape 3

Cambridge / Londres

170km

Die berühmte Universitätsstadt bietet eine prestigereiche, prächtige Kulisse für den dritten Akt des Tour-Auftakts. Die Strecke, die überwiegend in flachem Gelände verläuft, führt durch die Grafschaften Cambridgeshire, Hertforshire und Essex nach Süden. Schließlich erreicht das Feld über Epping Forest den Nordosten des Londoner Großraums. Das Peloton passiert den Olympic Park, bevor sich die Etappe in der britischen Hauptstadt vor einer Postkartenkulisse ihrem Ende entgegenneigt: Themse, Tower Bridge, London Tower, Big Ben, Westminster Palace und Westminster Abbey... Wie schon beim Prolog der Tour de France 2007 und den Straßenrennen der Olympischen Spiele 2012 entscheidet sich die Etappe auf der Prachtstraße The Mall vor dem Buckingham Palace.

Trikotträger Am Ende der Etappe 14

Klassements Am Ende der Etappe 14

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