Die heutige Etappe

Rouen / St-Quentin

Tagebuch der etappe

le coq sportif

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Grand départ in Liège

29.06.2012 Das Peloton nimmt Formen an …

Evans Cancellara Martin Wiggo

Die offizielle Starterliste ist am späten Vormittag veröffentlicht worden, einschließlich der Rückennummern, welche die 198 Fahrer des Pelotons tragen werden. Aus ärztlichen Gründen können gemeldete Fahrer zwar noch bis zum Start des morgigen Prologs durch Teamgefährten ersetzt werden, die Anwesenheit von David Millar ist aber sowohl auf dem Dokument mit der Zusammensetzung der Mannschaften als auch über seinen sportlichen Leiter Allan Peiper im Gespräch mit letour.fr bestätigt worden: „Er war zwei Tage lang krank, ist aber jetzt wieder auf dem Weg der Besserung. Er wird an den Start gehen, ich glaube aber nicht, dass er beim Prolog vorne mitmischen wird, auch wenn das für ihn eine Priorität war.“
Zum Ende der Sitzung der Rennleiter ist auch die Startreihenfolge für den Prolog mitgeteilt worden. Die Favoriten des Rennens haben nicht auf eine eventuelle Verschlechterung des Wetters gesetzt und werden alle zum Ende des Programms erscheinen. Nach Tom Veelers, der als erster Fahrer die Strecke in Angriff nehmen wird, hat Simon Gerrans sich als einziger Mannschaftskapitän entschieden, so früh wie möglich anzutreten. Der Australier, der beim Prolog in Grenoble beim jüngsten Critérium du Dauphiné die 6. Zeit erzielt hatte, könnte dann eine erstklassige Referenzzeit hinlegen. Kurz danach aber wird mit dem Ukrainer Andri Griwko schon ein ernsthafter Konkurrent ins Rennen gehen, da dieser sich dort als 3. platzierte und morgen um 14.03 Uhr starten wird. Die Spannung um das erste Gelbe Trikot der Tour 2012 dürfte aber bis zur Zielankunft der letzten Fahrer erhalten bleiben. Bradley Wiggins, der Träger der Nummer 101, wird um 17.07 Uhr ins Rennen gehen, kurz nach Weltmeister Tony Martin (16.58 Uhr). Vor allem aber auch wird Fabian Cancellara, der sich an seinem ersten Tag bei der Tour de France in Lüttich im Jahre 2004 auf einer identischen Strecke durchgesetzt hatte, das Doppel im Zeitabstand von acht Jahren anvisieren. Der amtierende Titelträger Cadel Evans wird danach wohl schon deutlich Kurs auf eine Titelverteidigung setzen müssen. Der Australier weiß besser als jeder andere, dass jede Sekunde zählt.

Das Peloton in Zahlen :

  • 22 Manschaften
  • 198 Fahrer
  • 31 am Start vertretene Nationen
  • 23 Fahrer von unter 26 Jahren im Wettbewerb um das Weiße Trikot
  • 40 Jahre, 9 Monate und 13 Tage : das Alter von Jens Voigt, dem ältesten Fahrer am Start
  • 22 Jahre, 1 Monat und 1 Tag : das Alter von Thibaut Pinot, dem jüngsten Fahrer im Peloton

29.06.2012 Die Vermehrung der Brote …

Bei der Tour de France hört die gebotene Leistung nicht bei den körperlichen Herausforderungen für die Fahrer auf. Während drei Wochen gilt es ebenfalls, eine Kleinstadt auf Wanderschaft von mehr als 4.000 Menschen zu ernähren – und das unter bestimmten Zwängen und besonderen Anforderungen. So ist Banette beispielsweise als offizieller Lieferant tätig, um Brot für die Gesamtheit der Stätten zu backen und zu liefern, an denen sich die Fahrer und/oder Begleitpersonen aufhalten. Im Startdorf am Morgen, dann an der Relaisstelle der Etappe, die zumeist auf halber Strecke angesiedelt ist, oder auch in den Empfangsbereichen am Zielort – überall sind die Bäcker eifrig bemüht, regelmäßig zu liefern. Ingesamt werden von Banette bei der Tour 2012 an 24 Tagen 15.000 frische Brote gebacken und geliefert.

Die Eckdaten für die Banette-Struktur bei der Tour :

  • 5 Doppelzentner Mehl werden täglich vom Standort Briare aus geliefert ;
  • 17 verschiedene Produktionsstätten ;
  • nahezu 400 kg Brot werden täglich gebacken bzw. 1.200 Brote geliefert ;
  • 3 Teams von 2 Banette-Bäckern wechseln sich von 11 Uhr bis 4 Uhr morgens ab.

29.06.2012 Trendfarbe Weiß unter den jungen Leuten …

Trendfarbe Weiß unter den jungen Leuten …

Eine Generation gleicht nicht der nächsten. Bei der Tour de France braucht man sich nur die Wertung der Jungprofis anzuschauen, um die Champions der Zukunft absehen zu können, die sich eben auch schon beim Weißen Trikot hervorgetan haben. Dieses Jahr ist die Altersgrenze für die Hauptakteure dieses Klassements der letzten Ausgaben überschritten. Der Weg ist somit frei für die ‘Küken’ im Peloton.

Im gesamten Wochenverlauf wird letour.fr eine Übersicht über die Champions bieten, die bei den verschiedenen Wertungen der Tour de France zu einer vorrangigen Rolle berufen sind. Die vierte Episode: das Weiße Trikot.

Der Favorit : Rein Taaramäe (Cofidis)

Eine ganze Reihe von Fahrern des Jahrgangs 1986, darunter Pierre Rolland, der ausscheidende Titelträger, und Robert Gesink, aber auch Jérôme Coppel, Bauke Mollema und Rob Ruijgh, kommen für das Klassement der besten Jungprofis nicht mehr in Betracht, da hier der bestplatzierte Fahrer von weniger als sechsundzwanzig Jahren (im Jahresverlauf) in einer individuellen Gesamtwertung geehrt wird. Der letztes Jahr mit 46 Sekunden auf den Franzosen zweitplatzierte Este Rein Taaramäe vom Team Cofidis erscheint somit als logischer Nachfolger. Er ist ein kompletter Fahrer, dem überdies die starke Dosierung der Zeitfahrten entgegen kommen dürfte, die dieses Jahr auf dem Programm stehen. Und er wird die Tour auch in aller Frische angehen können, nachdem er seine Saison im Frühjahr zwei Mal unterbrechen musste, ein Mal wegen einer Mononukleose und ein anderes Mal wegen eines Ellenbogenbruchs. Er ist erfahrener als der Niederländer Wout Poels, der vielleicht ein besserer Kletterer als er ist, aber noch keine Tour de France beendet hat (Sturz auf der Strecke nach Saint-Flour im letzten Jahr). Und was Tejay Van Garderen und Steven Kruiswijk betrifft, die beiden anderen ernsthaften Anwärter, so müssen diese prioritär ihren jeweiligen Kapitän unterstützen, Cadel Evans bzw. Robert Gesink.

Die Ambitionierten

Wout Poels (Vacansoleil-DCM) ist ein echter Klassementfahrer bei Etappenrennen. Nachdem er sich bei der Tour de l’Ain profiliert hat (2. Platz 2010 und 2011), sich besonders bei hochprozentigen Anstiegen hervortut (2. auch am Gipfel des Angliru bei der Vuelta) und auch sonst zu tollen Leistungen in der Lage ist (2. bei der Luxemburg-Rundfahrt und 15. bei der Tour de Suisse), hat er nun freie Hand, um auch das Weiße Trikot anzupeilen.

Tejay Van Garderen (BMC) erzeilt weiterhin Fortschritte. Nach einer ersten Tour de France als Lehrzeit verbessert sich der zu Topleistungen bei den Großen Rundfahrten berufene Amerikaner immer weiter (5. bei Paris-Nizza, 4. bei der Kalifornien-Rundfahrt, 14. bei der Dauphiné), dieses Jahr wird er jedoch eher im Dienste von Cadel Evans erwartet als auf eigene Rechnung.

Steven Kruijswijk (Rabobank) ist schon auf den Geschmack des Weißen Trikots gekommen, aber auf den Straßen des Giro, den er 2010 als 18. und 2011 als 8. beendet hat. Achter wurde er auch bei der letzten Tour de Suisse und kommt daher mit herausragenden Referenzen zu seiner ersten Tour de France! Beim Team Rabobank ist er jedoch beim Kampf ums Gesamtklassement nur die Nummer 3, hinter Robert Gesink und Bauke Mollema.

Cyril Gautier (Europcar), neuntbester Jungprofi im letzten Jahr, könnte sich in diesem Klassement hocharbeiten und einen der Plätze übernehmen, die von der Generation 1986 freigemacht worden sind. Wie Pierre Rolland im letzten Jahr braucht der Bretone, der U23 Europameister wurde, nur noch einen Auslöser. Wenn er das Weiße Trikot tragen sollte, könnte das seinen Kampfgeist zu Tage treten lassen und es sehr schwer machen, ihm dieses Trikot noch einmal abspenstig zu machen.

Gorka Izagirre (Euskaltel) ist vom Etappensieg seines jüngeren Bruders Jon bei der 16. Etappe des Giro d’Italia inspiriert. Nachdem er letztes Jahr auf der Strecke zum Alpe d’Huez am Col du Télégraphe die Führung vor Andy Schleck und Alberto Contador übernommen hatte, ist der Baske nunmehr als echter Angreifer in den Bergen bekannt, den die Ambitionen von Samuel Sanchez nicht bremsen können.

Jene, die überraschen könnten

Tony Gallopin (RadioShack-Nissan) kommt seit seinem dritten Platz bei der Oman-Rundfahrt mit Riesenschritten voran. Und weiß steht ihm so gut. Wie bei der Dauphiné gesehen, auf allen Geländearten… oder fast! Peter Sagan (Liquigas-Cannondale) ist kein Kandidat für das Weiße Trikot bis Paris, er hat aber sehr gute Aussichten, es zu Beginn der Tour zu tragen. Arthur Vichot (FDJ-BigMat) nimmt seine zweite Tour de France in Angriff, voller Zuversicht nach seinem Sieg bei der Etappe zum Grand Colombier bei der Dauphiné. Patrick Gretsch (Argos-Shimano) kann sich durch gute Einzelzeitfahrten in Position bringen. Und frei fahren in einer Mannschaft, die keinen Kapitän fürs Gesamtklassement hat. Anthony Delaplace (Saur-Sojasun), der Benjamin der Tour im letzten Jahr, der oft auf Angriffsfahrt zu sehen war, kann seine Ambitionen hochfahren und bei der Wertung der besten Jungprofis mitmischen. Thibaut Pinot (FDJ-BigMat) ist die junge Trumpfkarte der Mannschaft von Marc Madiot. Die Berge und die großen Abstände, die er dort herausfahren kann, scheinen vielversprechend.

28.06.2012 Sie sind auf dem Platz!

Sie sind auf dem Platz! Sie sind auf dem Platz! Sie sind auf dem Platz! Sie sind auf dem Platz! Sie sind auf dem Platz! Sie sind auf dem Platz! Sie sind auf dem Platz! Sie sind auf dem Platz! Sie sind auf dem Platz! Sie sind auf dem Platz! Sie sind auf dem Platz!

Vor dem Palais des Prince-Evêques ist die Bühne auf dem Place Saint-Lambert bereitet. Der Augenblick ist festlich und feierlich zugleich: die Fahrer, die das Peloton der diesjährigen Tour de France bilden, werden einzeln dem Publikum präsentiert, bis auf zwei Ausnahmen. Christophe Kern wird ein Entschuldigungsschreiben vorlegen, das von der Jury mit besten Glückwünschen genehmigt wird, denn er hat Belgien verlassen, um der Geburt seines Kindes beizuwohnen. Die Situation ist heikler für David Millar, der seine Rückennumer Heinrich Haussler überlassen könnte. Der Brite, der von heftigen Übelkeitsattacken geschüttelt wird, hat nun weniger als 48 Stunden, um sich bis zum Prolog wieder zu erholen. Alle anderen absolvieren ihre Passage auf der Bühne mit jeweils eigenem Temperament, am bewegtesten sind aber stets diejenigen unter den Fahrern, die zum ersten Mal bei der großen Schleife dabei sind. Unter den Neulingen dieses Jahres gehört Marcel Kittel zu den Ehrgeizigen, die gleich beim ersten Versuch glänzen wollen. Aus der Höhe seiner hundertachtundachtzig Zentimeter Körpergröße nährt der deutsche Sprinter keinerlei Komplexe gegenüber Cavendish oder Greipel: „Ich bin recht beeindruckt, und heute genieße ich die Atmosphäre. Ich kann kaum erwarten, dass es losgeht, und ich denke, mit der Mannschaft, die wir haben, können wir auf einigen Etappen mit den Besten rivalisieren. Und eine davon zu gewinnen, wäre riesig.“

Wenn er auch nicht zu den Debütanten gehört und in seinem Lebenslauf sogar schon einen 7.Platz in der abschließenden Gesamtwertung vorweisen kann, erscheint Ryder Hesjedal nach seinem Erfolg beim Giro d’Italia mit einem ganz neuen Status. Und der Kanadier gibt sich angesichts des baldigen Rennstarts durchaus auch Träumen hin: „Ich weiss, dass es extrem schwierig ist, Siege beim Giro und der Tour de France aneinander zu reihen, ich komme aber mit großen Ambitionen her – und warum nicht auch der, zu gewinnen.“ Der nach drei Rennwochen zu erringende Titel nährt alle Gespräche. Und Bradley Wiggins nimmt es gerne hin, unter die glaubwürdigsten Anwärter gezählt zu werden: „Wir sind in dieser Favoritenrolle, weil wir dieses Jahr viel gewonnen haben. Ich verspüre dabei nicht allzu viel Druck, eben weil wir viel gewonnen haben. Aber bei der Tour kann alles Mögliche passieren, und letztes Jahr war bei der 7. Etappe Schluss für mich. Wenn ich nicht im Krankenhaus bin, kann das Zeitfahren günstig für mich sein!“ Wenn der Brite – in Begleitung von Mark Cavendish – auch einen starken Eindruck auf der Bühne hinterlassen hat, schnellte dennoch der Applausmesser beim Team BMC am höchsten empor. Und das nicht nur, weil der Titelträger Cadel Evans auch das Etikett des Favoriten trägt. Unter seinen Teamgefährten kann der Australier nämlich auch auf die Unterstützung von Philippe Gilbert zählen. Der junge Bursche aus Remouchamps, der seit seinen Erfolgen bei der Kampagne der Ardennenrennen im Jahre 2011 zum lokalen Helden geworden ist, hat den ihm bescherten Augenblick der Emotionen in vollen Zügen genossen: „Den Großen Tour-Auftakt in Lüttich im Jahre 2004 habe ich verpasst, weil ich noch zu jung war. Ich bin aber froh, diese zweite Chance ergreifen zu können. Mit diesen Emotionen heißt es jetzt umzugehen.“ Es wird gleich losgehen beim Prolog am Samstag. Phil Gil‘ wird aber vor allem für die Zielankunft der ersten Etappe in Seraing erwartet. Die Applaussalven werden dort vielleicht noch vehementer ausfallen.

28.06.2012 GreenEdge: ein neues Trikot … in Erwartung des Grünen

GreenEdge: ein neues Trikot … in Erwartung des Grünen

Bei ihrer ersten Teilnahme an der Tour hat die australische Mannschaft Orica-GreenEdge einen feierlichen Start hingelegt und sich bei der Pressekonferenz durch einen Vertreter des australischen Botschafters präsentieren lassen. Der Diplomat hat seine im Peloton mitfahrenden 12 Landsleute vorab ermutigt und dabei zunächst einmal auf Matt Goss gezählt, um die „Aussie“-Farben glänzen zu lassen. Der sportliche Leiter Matt White hat in der Folge die verschiedenen Ziele von GreenEdge dargelegt: „Wir haben multiple Ambitionen, und eine davon ist das Grüne Trikot für Matt Goss. Wir verhehlen unsere Pläne nicht. Aber es gibt eine große Vielseitigkeit in unserer Mannschaft, da sind Etappensiege drin. Wir werden jedoch nicht auf Gesamtwertung fahren.“ Vor dem Antritt des Rennens hat Orica-GreenEdge schon eine Überraschung in petto, nämlich die Vorstellung eines neuen Trikots, das eigens für die Tour de France gestaltet worden ist. Genau wie für die Teams Garmin-Sharp oder Saxo Bank-Tinkoff wird der neue Look der Fahrer bei der Teampräsentation um 18.30 Uhr auf der Place Saint-Lambert in Lüttich bekannt gegeben.

28.06.2012 Jungreporter : auf die Plätze… !

Jungreporter : auf die Plätze… !

Drei Jungen und drei Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren aus Frankreich, Belgien und Luxemburg werden die Tour als Journalistenlehrlinge mit dem Auftrag begleiten, alle zwei Tage einen Artikel zu verfassen, der dann auf www.letour.fr, www.visionplus.fr, www.lequipe.fr und
www.sportspress.lu. zu lesen sein wird. Die Nummer Null von ‘A Notre Tour’ (wrtl. ‘Jetzt ist unsere Tour’ im Sinne von ‘Jetzt sind wir an der Reihe’) liegt bereits vor.

Sie sind in medias res eingesteigen. Das Team der Jungreporter ist schon gleich nach der Ankunft in Lüttich am gestrigen Vormittag emsig an allen Fronten tätig geworden. Bei der ‚Avant-Tour‘-Ausstellung anlässlich der ersten offiziellen Verteilung der Nummer Null und danach im Presseraum für ihre erste Redaktionskonferenz bekommen Fiona, Gabrielle, Joy, Louis, Robin und Tom schon einen Vorgeschmack auf das Leben als Journalisten, das sie in den kommenden drei Wochen führen werden. Die Interview-Sitzungen fangen heute mit den Konferenzen an, die von den Mannschaften gegeben werden, dann werden die Teams am späten Nachmittag den Zuschauern offiziell präsentiert. In der Erwartung der Nummer Eins, die zum Start der Etappe Visé-Tournai herausgegeben wird, hat die kleine Truppe einen eigenen „Prolog“ zusammengestellt, mittels dessen man die Nachwuchsreporter im Presseraum kennen lernen kann.

Download des “Prologs” in pdf-Format

28.06.2012 Karpow mit der großen Übersetzung

Karpow mit der großen Übersetzung

Alle Schachfreunde werden eingeladen, eine Partie gegen Anatoli Karpow auszutragen, die gleichzeitig mit der Tour de France beginnen wird. Wird es ihnen gelingen, die Spannung bis zur Zielankunft auf den Champs-Elysées zu halten?

Wir befinden uns zwar hier im Bereich der körperlichen Höchstleistungen, aber die Favoriten der Tour denken an nichts anderes als die Strategie. Und im Hinblick auf die Taktik könnten die Titelanwärter sicherlich einen konstruktiven Austausch mit Anatoli Karpow führen, dem ehemaligen Schachweltmeister, auch wenn sein Besuch bei der Tour de France auf den 21. Juli angesetzt ist, den Tag des Einzelzeitfahrens Bonneval-Chartres ganz zum Ende des Rennens. Der russische Großmeister dürfte zu dem Zeitpunkt eine Partie beenden, die er während der gesamten Dauer der Tour de France gegen den „Rest der Welt“ austragen wird, und zwar über die Internetseite www.europe-echecs.com. Gemäß dem Mehrheitsprinzip wird Karpow jeden Tag einen Zug machen, wobei die Replik seines kollektiven Gegners dem Zug entspricht, den die Mehrheit der Surfer in den vorangehenden 24 Stunden gewählt hat. „Wenn ich auch die Tour de France noch nie besucht habe, meine ich sie schon aus mehr als 70 Ländern am Fernseher verfolgt zu haben, sagt uns der treue Fernsehzuschauer, der nunmehr ein Mandat als Abgeordneter in der Duma hat. Letztlich erkenne ich vielerlei Ähnlichkeiten zwischen unseren beiden Sportarten, vor allem die Tatsache, dass wir Ausdauerdisziplinen betreiben. Ich kann mich beispielsweise an einen Kampf um die Weltmeisterschaft gegen Viktor Kortschnoi erinnern, der sich über mehr als zwei Monate und 32 Partien erstreckt hat.“ Selbst gegen Zehntausende von Spielern dürfte die der Tour de France gewidmete Partie wohl kaum so lange dauern.

Anmeldungen zur Mehrheitspartie gegen Anatoly Karpow auf :
http://www.europe-echecs.com/tour_de_france_2012.php

27.06.2012 Jetzt fehlen nur noch die Fahrer …

Jetzt fehlen nur noch die Fahrer …

Drei Tage vor dem Prolog, der in den Straßen von Lüttich ausgetragen wird, hat die Stadt schon in den Tour de France-Modus umgeschaltet. Schon zu Beginn des Nachmittags haben sich die ungeduldigsten unter den Radsportfans Zugang zur ‚Avant-Tour‘ bzw. ‚Vor-Tour‘ verschafft, einem Ausstellungsgelände, auf dem sich die Interessenten kostenlos umschauen können, um beispielsweise die neuesten Fahrzeuge der Werbekarawane zu entdecken. Während sich die dazu gewählte Messehalle (Halle des Foires) füllt, sind die vielen Techniker mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt, um die Bühne und die Zuschauerränge auf der Place Saint-Lambert aufzustellen. Dort wird die Präsentation der Fahrer stattfinden, die von allen Lüttichern ungeduldig erwartet wird, einschließlich jener, die in den Staus verharren müssen! Einige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt sind alle Begleitpersonen zum Stelldichein in der Country Hall gebeten worden. Um Punkt 16.00 Uhr ist das Pressezentrum von Christian Prudhomme eröffnet worden: es sind schon erste Prognosen und Spekulationen unter den aus der ganzen Welt angereisten Journalisten in Umlauf. Und wenn auch sehr viel von den 198 Fahrern die Rede ist, die am Samstag zur Tat schreiten werden, so waren doch gerade sie heute am diskretesten. Sie werden heute Nacht alle in den ihnen zugewiesenen Hotels schlafen, in der Stadt oder in der Umgebung, bevor sie dann morgen um 18h30 vor dem Palais des Princes-Evêques zum ersten Mal vor ihr Publikum treten werden. Und die Cité Ardente (‚die feurige Stadt‘) wird ihren Spitznamen mehr denn je verdienen.

27.06.2012 Die Tour ... der welt der bildschirme

Le Tour: on screens around the world!

Eine TV-Übertragung in 190 Länder von 100 Sendeanstalten, ein für zehn Jahre abgeschlossener Vertrag mit dem amerikanischen Sender NBC, 15 Millionen täglich auf der neuen Webseite letour.fr erwartete Besucher, mehr als 700.000 Fans auf der offiziellen Facebook-Seite, unterschiedlichste Inhalte auf den sozialen Netzwerken… Dieses Jahr wird die Tour de France auf allen Bildschirmen zu sehen sein.

TV : 190 Länder, der Publikumskreis erweitert sich

Die schon seit vielen Jahren weltweit ausgestrahlte Fernsehübertragung erreicht einen immer größeren Publikumskreis, längere Übertragungszeiten und höherwertige Bilder. Insgesamt sind auf dem gesamten Erdball 4.300 Stunden Bildmaterial über das gesamte Rennen geplant, mit zwei Territorien, in denen es erstmals eine Live-Übertragung geben wird: Albanien (Top Channel) und die Mongolei (Channel One). Die Treue der Sendeanstalten zeigt sich auch in deren Bereitschaft, langfristige Verträge zu unterzeichnen. Dies ist der Fall bei den kontinentalen Netzwerken von ESPN Südamerika und TV5 Monde, die ihre Vertragsbindung bis 2017 verlängert haben, oder auch RDS Canada bis 2015. Vor allem aber sichert der mit der NBC bis 2023 abgeschlossene Vertrag der Tour de France und den anderen Radrennen von A.S.O. einen erweiterten Zuschauerkreis auf dem amerikanischen Territorium, und dies mit einer optimalen Programmqualität seitens der Sendeanstalten, die u.a. auch über die Olympischen Spiele und den Stanley Cup (NHL) berichten.

Letour.fr im neuen Gewand

Dieses Jahr werden die Netzsurfer dazu eingeladen, beim Anklicken der offiziellen Webseite eine ganz neue Umgebung zu entdecken. Vor, während und nach jeder Etappe ist bei der Neuorganisation der Inhalte eine besondere Priorität gesetzt worden: einen direkten Zugriff auf die wesentlichen Informationen bieten. Ausgefeilte und effektive Tools sind zudem entwickelt und integriert worden, um es dem Surfer zu ermöglichen, seinen Besuch auf der Webseite zu personalisieren. So reicht bei der jüngsten Version der Applikation für die Live-Berichterstattung eine Mausbewegung oder ein Fingertippen auf dem Tablet, um die Blöcke nach eigenem Vorzug hierarchisch zu ordnen: der Ablauf der Depeschen, die Entwicklung der virtuellen Klassements oder das in manchen Ländern angebotene Video-Streaming können höher angeordnet oder einfach verdeckt werden.

Die Facebook-Seite überschreitet demnächst die Marke der 700.000 Fans

Auf der offiziellen Seite hat sich eine Gemeinschaft von nahezu 700.00 Fans gebildet, die tagtäglich in Partnerschaft mit Alcatel One Touch produzierte Contents abrufen können: Videos vom Rande des Renngeschehens, exklusive Fotogalerien, usw.

Google +

Auf diesem immer beliebter werdenden sozialen Netzwerk ist eine neue Seite für die Tour de France eingerichtet worden. Ungewöhnliche und exklusive Inhalte werden dort täglich eingestellt werden (Fotos, Videos, Kulissen, usw.). Im Übrigen werden mehrere Termine für Online-Gespräche (Video-Hangouts) zwischen den Fahrern und ihren Fans angesetzt werden…

Alle Infos auf Twitter

Der Twitter Account der Tour stellt seinen 60.000 Abonnenten die auf der Webseite angebotene Live-Berichterstattung zur Verfügung. Damit sie nichts vom Renngeschehen während der Etappe verpassen. Die inspiriertesten Twittos werden zudem eingeladen, ihre Kommentare mit dem offiziellen Hashtag #TDF12 zu verbinden.

Die mobilen Applikationen

Das Wesentliche der auf letour.fr verfügbaren Inhalte wird für I-Phones, I-Pads und Android-Terminals umgesetzt, angeboten von Skoda und in Zusammenarbeit mit Orange. Fotos, Videos, Karten, Depeschen, Klassements, Interviews und Datenblätter zu den Fahrern sind über die App abrufbar, die auf Google Play und Apple Store heruntergeladen werden kann.

Digitale Karawane

Im zweiten Jahr nacheinander vervollständigt eine der Werbekarawane gewidmete Webseite das Online-Arsenal der Tour. Die Seite www.lacaravanepublicitaire.com geht ebenfalls mit einer mobilen App einher, die auf Google Play und Apple Store heruntergeladen werden kann. Dort findet man u.a. den Live-Track der Karawane, Fotos, Videos, Quiz und interaktive Spiele. Jeden Tag wird die visuelle Umgebung den Surfer ins Herz der Karawane bei einem der Partner der Webseite eintauchen (Kleber, Alcatel One Touch, Belin, Europcar, Digital, Vittel).

Die Tour auf PC und Konsolen

Wie jeden Sommer wird die Tour de France als Videospiel auf PC und Konsolen herausgegeben. Mit den Videospielen Pro Cycling Manager 2012 für PC und Tour de France 2012 für PlayStation® 3 und Xbox 360® gehören die Straßen der Tour den Gamern. Das mobile Spiel ist ebenfalls auf Smartphones (App Store, Google Play) erhältlich.

27.06.2012 Festina, 20 Jahre Zeitmessung bei der Tour

Festina, 20 Jahre Zeitmessung bei der Tour

Bei der Tour de France fällt nach drei Rennwochen immer die Stoppuhr das endgültige Urteil. Die entscheidende Funktion der offiziellen Zeitmessung wird seit 20 Jahren Festina anvertraut, dem privilegierten und unparteiischen Zeugen von Augenblicken der sportlichen Zeitgeschichte: die 8 Sekunden, die im Endklassement von 1989 zwischen Greg LeMond und Laurent Fignon lagen ; das knappste Podiumresultat der Geschichte mit nur 31 Sekunden Zeitunterschied zwischen Alberto Contador, Cadel Evans und Levi Leipheimer. Zu diesem Jubiläum revanchiert sich nun die Geschichte bei der andorranischen Marke, deren französischer Geschäftssitz in Besançon liegt, der Hauptstadt der Uhrenindustrie, wo eben am 9. Juli ein… Zeitfahren stattfinden wird, das sich als entscheidend herausstellen könnte. Festina wird dem Sieger dieser Etappe zudem eine Uhr schenken, genau wie dem Sieger des Einzelzeitfahrens vom 21. Juli von Bonneval nach Chartres. Es wird jedoch nicht unabdingbar sein, die Beine von Tony Martin oder Bradley Wiggins zu haben, um die Tour mit einer Armbanduhr von Festina am Handgelenkt zu beenden : die im Presseraum anwesenden Journalisten werden dazu auch Gelegenheit erhalten, wenn sie sich bei dem in ihrem Kreise organisierten Prognosewettbewerb als sachkundig erweisen. All jene, die die Tour nur aus der Ferne verfolgen, werden auch ihre Chance bekommen, denn jeden Tag winkt eine Uhr dem Sieger des landesweit (in Frankreich) ausgetragenen Gewinnspiels, das von Radio RMC, der Facebook-Seite http://fr-fr.facebook.com/Festina, und dem Blog www.festinablog.com ausgelobt wird.

27.06.2012 Die Kletterer haben das Wort

Samuel Sanchez Johnny Hoogerland David Moncoutié Jelle Vanendert

Das Spektakel der großen Auseinandersetzungen in den Bergen gehört zu den aufregendsten im Radsport. Und der Träger des Gepunkteten Trikots genießt in diesem Zusammenhang die allgemeine Unterstützung aller Zuschauer vor Ort und an den Fernsehgeräten. Der Kampf um das Gepunktete Trikot verlangt Initiativgeist und Konstanz in gleichem Maße. Forsches Auftreten wird belohnt!

Im gesamten Wochenverlauf wird letour.fr eine Übersicht über die Champions bieten, die bei den verschiedenen Wertungen der Tour de France zu einer vorrangigen Rolle berufen sind. Die dritte Episode: die Jagd auf das Gepunktete Trikot.

Der Favorit : Samuel Sanchez (Euskaltel)

Trotz seiner Plätze unter den ersten zehn Fahrern im Abschlussklassement der Tour de France neigte Samuel Sanchez ein wenig dazu, von den internationalen Medien unbemerkt zu bleiben, bis er letztes Jahr den Sieg in Luz-Ardiden errungen hat, zehn Jahre nach dem Vorstoß von Roberto Laiseka, der baskischen Ikone in der Euskaltel-Mannschaft, in die Siegerliste bei der Großen Schleife. An diesem Tag hat der Asturier und einzige Nicht-Baske im orangefarbenen Team auch das Gepunktete Trikot übergestreift, bevor er es dann wieder an Jérémy Roy und dann Jelle Vanendert abtreten musste. In den Alpen hat seine Besessenheit, es zurückerobern zu wollen, ihn zu einer großen Persönlichkeit bei der Tour de France heranreifen lassen. Er hat sein Ziel erreicht und das Glück entdeckt, auf dem Podium der Champs-Elysées belohnt zu werden. Die Bergwertung ist nämlich ein typisches Ziel für einen großen spanischen Kletterer, der sich im Einzelzeitfahren oder bei den tückischen Etappen zu Beginn des Rennens eher schwer tut und durch die kollektive Schwäche seiner Mannschaft eingeschränkt ist. Sanchez kennt mit 34 Jahren nun sein Fachgebiet: nachdem er die Dauphiné trotz lädierter Rippen couragiert überstanden hat, tut er gut daran, einen Etappensieg in den Bergen anzupeilen und dann der Gesamtwertung das Gepunktete Trikot vorzuziehen.

Die Ambitionierten

Dan Martin (Garmin-Barracuda) entdeckt die Tour zwar, kennt aber schon sein bevorzugtes Terrain : die Berge. Er ist wohl noch zu unbeständig, um die Gesamtwertung anzupeilen, die seinen Teamgefährten Ryder Hesjedal und Tom Danielson wohl eher liegt, seine Qualitäten als Sprinter in Anstiegen machen ihn jedoch zu einem natürlichen Anwärter auf das Bergtrikot.

Jelle Vanendert (Lotto-Belisol) hat das Gepunktete Trikot bereits kennen gelernt, das er letztes Jahr fünf Tage lang tragen durfte. Der belgische Kletterer hat diesmal die Möglichkeit, die Bergwertung zu seinem vorrangigen Ziel zu machen, sofern dieses mit der Hilfe kompatibel ist, die von ihm für seinen Kapitän Jurgen Van den Broeck erwartet wird.

Johnny Hoogerland (Vacansoleil-DCM) hatte sich 2011 im Zentralmassiv darin versucht, das Gepunktete Trikot zu erobern. Er hat es trotz der Verletzungen übergestreift, die mit den vierunddreißig Stichen im Anschluss an seinen Sturz in den Stacheldraht einhergingen und die dann letztlich all seine Hoffnungen in den Pyrenäen zunichte machten sollten. Er kehrt zur Tour zurück und bekennt sogleich Farbe: er will die kleinen roten Punkte!

David Moncoutié (Cofidis) kennt das Gepunktete Trikot aus dem Effeff, aber bei der Vuelta sind die Punkte blau! Vier Mal nacheinander hat er in den letzten Jahren die Bergwertung in Spanien gewonnen und kehrt jetzt nach einer Pause zur Tour zurück. Wenn er nicht alle seine Kräfte in den Dienst von Rein Taraamäe stellen muss, bleiben ihm vielleicht noch einige, um am Wettstreit der besten Kletterer teilzunehmen.

Jene, die überraschen könnten

Mikaël Chérel (Ag2r-La Mondiale) hat als Anfänger bei der Großen Schleife das typische Profil des Punchers, der durchaus das Zeug hat, zu Beginn der Tour Punkte zu sammeln und dann das Trikot zu verteidigen. Sylvain Chavanel (Omega Pharma-Quick Step) ist mit seinem Temperament des unermüdlichen Angreifers das Sinnbild des Jägers nach dem Bergtrikot. Die Beliebtheit dieses Trikots würde so gut zu ihm passen! Matt Lloyd (Lampre-ISD), der beste Kletterer beim Giro 2010, hat sich etwas vorgenommen: das Bergtrikot bei der Tour 2012. Es sei denn, sein Kapitän Michele Scarponi läuft ihm noch den Rang ab. Rémy Di Gregorio (Cofidis) wurde zu seinen Anfängen bei der Tour vor fünf Jahren als neuer Virenque gehandelt. Es ist nie zu spät, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Cadel Evans (BMC), der sich in seinen Bemühungen nie zurückhält, könnte ein Ablenkungsmanöver starten, indem er sich auf die Bergwertung verlagert, falls er erkennen sollte, dass Bradley Wiggins ihm beim Zeitfahren überlegen ist. Thibaut Pinot (FDJ-BigMat) hat seine Profilaufbahn mit einem Titel als bester Kletterer bei der Tour de Romandie 2010 begonnen. Seitdem hat er nachgelegt. Er ist vielleicht der eigentliche französische Kletterer !

27.06.2012 Willkommen in 2012 !

Edition 1997 Edition 1999 Edition 2006 Edition 2011

Für die 99. Ausgabe der Tour de France ist die offizielle Webseite neu durchdacht und überarbeitet worden, um den 15 Millionen täglich erwarteten Besuchern das Surfen zu erleichtern, das intuitiver und benutzerfreundlicher werden und einen direkten Zugriff auf die wesentlichen Informationen ermöglichen soll.

Die Tour de France als Prüflabor für die Informationstechnologien – ob nun für Presse, Rundfunk oder Fernsehen – hat natürlich seit nunmehr 15 Jahren die gesamte Web-Geschichte mit durchlaufen. Im Jahre 1997 wurde erstmals für das Rennen eine offizielle Internetseite erstellt, auf der den Besuchern bereits eine Live-Berichterstattung angeboten wurde, mit Klassements und Interviews nach jeder Etappe, das Ganze in einem… recht einfachen, aber effektiven Dekor, das den Standards dieser Zeit entsprach. Eine erste Weiterentwicklung wurde dann 1999 lanciert: letour.fr bot nunmehr ein vollständigeres Surferlebnis, das die Besucher dazu einlud, die verschiedenen Rubriken zu entdecken. Die Ausfüllung des von den Abmessungen der damals verwendeten Bildschirme vorgegebenen Raums schien darauf hinzudeuten, dass die Nüchternheit vielleicht eine Zukunft haben würde…

In einer zweiten Phase haben die Inflation der Formate (Videos, Applikation zur Verfolgung der Abstände, usw.) und die neuen Möglichkeiten bei den Übertragungsvolumen dazu geführt, dass in Breitbildschirme investiert wurde. Ab 2004 – und mehr noch in der für die Tour 2007 vorbereiteten Version – ging die Bewegung mit einer Aufteilung der Inhalte „in Schubladen“ einher. Nach fünf Jahren guter und treuer Dienste wird die Webseite, die eine geradezu explosionsartige Entwicklung der Publikumsresonanz erlebt hat (5 Millionen Besucher bei der Ausgabe 2007, nahezu 15 Millionen in 2011), nun auch im Archiv landen und Platz machen für eine neue Umgebung mit neuen Funktionalitäten. Das für die Kartografie gewählte System und die gänzliche Verschmelzung der Schnittstelle für die Live-Berichterstattung werden es dem Besucher ermöglichen, seinen Aufenthalt auf letour.fr zu personalisieren. Viel Spaß beim Surfen!

25.06.2012 Bei grün geht’s los … !

Mark Cavendish © Presse Sports Matt Goss © Presse Sports Andre Greipel © Presse Sports Marcel Kittel © Presse Sports Peter Sagan © Presse Sports

Wie in der Leichtathletik übt der schnellste Mann der Welt auch im Radsport eine große Faszination aus, hier wird die Topgeschwindigkeit jedoch bei den – mehr oder weniger massiv ausgetragenen – Sprints bestimmt, bei denen auch Punkte verteilt werden. Diese Spezialität wird zwar seit mehreren Jahren von Mark Cavendish beherrscht, doch beim Kampf ums Grüne Trikot werden vor allem jene Fahrer belohnt, die über das ganze Rennen hinweg am beständigsten fahren. Und die letztes Jahr beschlossene Reform bei der Dotierung der Zwischensprints verleiht diesen Auseinandersetzungen zudem eine strategische Dimension.

Im gesamten Wochenverlauf wird letour.fr eine Übersicht über die Champions bieten, die bei den verschiedenen Wertungen der Tour de France zu einer vorrangigen Rolle berufen sind. Die zweite Episode: die Eroberung des Grünen Trikots.

Der Favorit : Mark Cavendish (Team Sky)

Als Sieger der Punktwertung bei der letztjährigen Tour de France ist Mark Cavendish logischerweise auch Kandidat für ein zweites Grünes Trikot in Paris. Seine Ernte an Etappensiegen – zwanzig im Laufe seiner vier letzten Teilnahmen – lässt auf eine neuerliche Punkte-Razzia schließen. Der Brite ist sicherlich der schnellste Straßenradsportler der Welt. Für ihn wird der wesentliche Teil des Renngeschehens an drei Tagen zwischen Rouen und Metz ausgetragen, nach einem ersten Stelldichein mit den anderen Spezialisten der Disziplin in Tournai (2. Etappe). Cavendish sollte sich aber nicht auf einen für ihn ausgerollten roten Teppich einstellen. Zunächst einmal wird es die Konkurrenz von zwei jungen Siegertypen geben: Peter Sagan und Marcel Kittel. Der Slowake kommt überall durch! Das andere Handicap für Cavendish besteht darin, dass es innerhalb von Team Sky gleichzeitig auch die Ambitionen von Bradley Wiggins fürs Gesamtklassement gibt, für die dann die Teamgefährten vorrangig ab dem Ende der ersten Woche mobilisiert werden sollen, d.h. zu einem Zeitpunkt, zu dem der Kampf ums Grüne Trikot wohl auf die Zwischensprints übertragen werden wird. Sky wird nicht alle Ausreißversuche stoppen, um dadurch nicht die prioritären Ziele zu kompromittieren, das von Cavendish ist derweil… die Vorbereitung der Spiele von London!

Die Ambitionierten

Peter Sagan (Liquigas-Cannondale) ist der Prototyp des Jägers nach dem Grünen Trikot, denn er kann Sprintrennen aller Art gewinnen: auf flacher Strecke und vor allem auch im Anstieg (Seraing und Boulogne-sur-Mer dürften ihm gefallen!). Im Hinblick auf die Zwischensprints hat er zudem Ausreißerqualitäten und eine eiserne Ausdauer, und das auch über drei Wochen!

Marcel Kittel (Argos-Shimano) kann zur Halbzeit seiner zweiten Profi-Saison bereits eine beeindruckende Erfolgsliste vorweisen. Die eines echten Siegers. Mitte Juni hat der Deutsche zwei Mal Cavendish im Sprint geschlagen. Er muss sich demnach keinerlei Ambition bei der Tour verweigern, vor allem auch derjenigen, das Grüne Trikot in Paris zu gewinnen… selbst wenn diese erst mittelfristig angesetzt ist.

Matt Goss (Orica-GreenEdge) trägt auf seinen Schultern die Last des ausschließlichen Ziels, das bei der Gründung des neuen australischen Teams GreenEdge von dessen Promotern angekündigt worden ist: das Grüne Trikot zu gewinnen. Das „Green“ bzw. Grün steht ja schon im Namen! Der Vize-Weltmeister hat dieses Jahr nur einen einzigen Sieg auf dem Zähler, eine Etappe beim Giro, dieser stellt jedoch noch weitere in Aussicht.

José Joaquin Rojas (Movistar) hat das Grüne Trikot letztes Jahr getragen, bevor er es an Mark Cavendish abtreten musste, er ist aber weiterhin ein ernsthafter Anwärter, denn er ist bei Massensprints (fast) immer gut platziert und sehr konstant in seinen Bemühungen auf unterschiedlichen Terrains. Die Rückkehr seines Team- und Trainingsgefährten Alejandre Valverde schränkt seinen Handlungsspielraum jedoch ein.

André Greipel (Lotto-Belisol), die weltweite Nummer 1 bei der Anzahl Siege (13) vor den nationalen Meisterschaften und ein Sprinter einer solchen Qualität, dass das Grüne Trikot notgedrungen für ihn von Interesse ist. Aber bei der Tour 2011 ist es ihm nur ein Mal gelungen, Cavendish zu schlagen, dessen Rasanz bei ihm einige Komplexe nährt. Wenn die Bahn frei wird…

Jene, die für eine Überraschung sorgen könnten

Tyler Farrar, der Sieger der dritten Etappe in Redon im letzten Jahr, hat mit Garmin-Barracuda zwar Mannschaftszeitfahrten gewonnen, aber dieses Jahr noch keinerlei Sprint vor der Tour de France! Jauhen Hutarowitsch, bei dem bislang – im Gegensatz zu den jungen Fahrern bei FDJ-BigMat (Démare, Bouhanni) die siegreichen Sprints ebenfalls ausgeblieben sind, hofft auf eine baldige Befreiung aus dieser Zwickmühle… Oscar Freire (Katusha), Gewinner des Grünen Trikots von 2008, bereitet sich auf die Olympischen Spiele vor. Das Laufbahnende steht kurz bevor. Er kann befreit fahren! Alessandro Petacchi (Lampre-ISD), der Sieger der Punktewertung im Jahre 2010, hat den Giro ausgelassen, um bei der Tour bessere Siegesaussichten zu haben, und das trotz seiner 38 Lenze. Mark Renshaw ist aus dem Zug von Cavendish ausgebrochen, um auf eigene Rechnung bei Team Rabobank zu sprinten, das sich mehr als nur einen Sieg verspricht (die vierte Etappe bei der Türkei-Rundfahrt). Tony Gallopin (RadioShack-Nissan) ist bei der Dauphiné auf den Geschmack des Grünen Trikots gekommen, als er erst in letzter Minute von Cadel Evans geschlagen wurde. Als kompletter, bissiger Fahrer ist er in der Lage, überall Punkte zu sammeln!

22.06.2012 Kurs auf das gelbe Trikot

© Presse Sports

In den Geschichtsbüchern ist nur Platz für einen. Das große Ziel der Tour de France ist das gelbe Trikot, das an den Führenden der Gesamtwertung geht. Radsportler aus der ganzen Welt träumen davon, aber nur eine Handvoll wird während der drei Wochen dauernden Rundfahrt in greifbare Nähe der Spitze kommen. Es folgt ein kurzer Überblick über die Titelanwärter der 99. Auflage.

Während der ganzen Woche wird letour.fr eine Bestandsaufnahme der Meister durchführen, die in den verschiedenen Klassements der Tour de France eine Favoritenrolle haben. Episode 1: Die Eroberung des gelben Trikots.

Der Favorit: Cadel Evans (BMC)

Cadel Evans‘ Favoritenstatus basiert darauf, dass er der amtierende Titelverteidiger ist. Es zeichnet sich ein Duell mit Bradley Wiggins ab. Der Engländer ist bei allen Etappenrennen, bei denen er in diesem Jahr angetreten ist, quasi ungeschlagen (wie der Australier im letzten Jahr). Er hat Paris-Nizza gewonnen, die Tour de Romandie und die Critérium du Dauphiné. Sollte sich das Rennen im Zeitfahren entscheiden, hat der Kapitän von Team Sky a priori die Schlüssel in der Hand. Evans hingegen hat den Vorteil, dass er die Tour bereits gewonnen hat und ein Allrounder ist: Bester Kletterer, vor allem bei der Aneinanderreihung von Schwierigkeiten, die die Fahrer auf zwei Bergetappen erwartet (11. Etappe in den Alpen und 16. in den Pyrenäen), zweifelsohne bester Puncher, woher seine Fähigkeit rührt, bei kurzen, aber heftigen Angriffen Sekunden herauszufahren (Zieleinfahrten in Seraing, Boulogne-sur-Mer, La Planche des Belles Filles, Bellegarde-sur-Valserine) und ganz sicher auch der beste Talfahrer!

Die Ehrgeizigen

Bradley Wiggins (Team Sky) kommt die Rolle des offiziellen Herausforderers zu. Ist 50 Jahre, nachdem der erste Engländer das gelbe Trikot trug, die Zeit reif für den ersten Englänger im gelben Trikot in Paris … fünf Tage vor Eröffnung der Olympischen Spiele in London? Es ist eine Frage der Zeit. Bei dieser Tour spielt das Zeitfahren eine große Rolle: seine Spezialität.

Denis Menchov (Katusha) feiert nach dem diskretesten Saisonstart seiner Karriere sein Comeback bei der Tour. Bei seiner letzten Teilnahme (2010) begleitete er die beiden Fahrer, die in diesem Jahr durch Abwesenheit glänzen, mit einer hervorragenden Vorstellung im abschließenden Zeitfahren auf das Podium in Paris. Er hat bereits die Vuelta und den Giro gewonnen und liegt auf der Lauer …

Vincenzo Nibali (Liquigas-Cannondale) ist der Hoffnungsträger Italiens und das Gesicht einer neuen Generation gegenüber den Dreißigern. Nach seinem Sieg bei der Tirreno-Adriatico hat er seine ganze Saison 2012 auf die Tour ausgerichtet. Für ihn sprechen neben der Erfahrung einer gewonnenen Vuelta (2010) und der Hilfe von Ivan Basso die Tatsache, dass er ein ausdauernder Allrounder ist.

Levi Leipheimer (Omega Pharma-Quick Step) zieht leistungsmäßig an. Als Dritter der Tour de Suisse (der Platz, den er bei der Tour de France 2007 belegte) lässt sich der Amerikaner vom Nachteil seines Alters nicht beeindrucken: Er ist 38 Jahre alt. Im Zeitfahren kann er sich einen Platz erobern, von dem ihn nur ein Sturz (die ihn häufig heimsuchen) vertreiben könnte.

Ryder Hesjedal (Garmin-Barracuda) ist wie ausgewechselt, seit er die italienische Tour gewonnen hat. Wie auch Cadel Evans, der ebenfalls als Mountainbiker startete, um erst später auf der Straße zu voller Blüte zu gelangen, verfügt der Kanadier über alle Eigenschaften und jetzt auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, um von seinem siebten Rang bei der Tour 2010 auf einen Podiumsplatz vorzufahren.

Die möglichen Überraschungen

Chris Froome und Richie Porte sind die beiden aufstrebenden Fahrer von Team Sky, die in der Lage sind, bei unvorhergesehenen Entwicklungen wie 2011 (Sturz) von Bradley Wiggins zu übernehmen. Peter Velits (Omega Pharma-Quick Step) hat nicht vor, sich mit dem Sieg bei der Tour im Oman zu begnügen. Janez Brajkovic (Astana) gewann vor kurzem die Tour in Slowenien. Eine Etappe auf dem Weg zu höheren Weihen? Bauke Mollema ist bei Rabobank die Alternative zu Teamkapitän Robert Gesink, der viel verspricht, aber wenig garantiert. Pierre Rolland (Europcar) reift heran, um in die Fußstapfen von Thomas Voeckler zu treten, dessen Knie Schwierigkeiten macht. Chris Horner ist der manchmal unbequeme alte Hase, den RadioShack-Nissan aus dem Hut gezaubert hat und der in der Lage ist, Fränk Schleck als Ersatz seines jüngeren verletzten Bruders Andy auszustechen.

21.06.2012 PROGRAMM FÜR LÜTTICH

© Province de Liège © Province de Liège

Während die letzten Feineinstellungen vorgenommen werden, bietet die Tour de France in Vorbereitung auf den großen Start bereits die ersten großen Gefühle und geselligen Momente. Von der Eröffnung der Avant-Tour bis zur Vorstellung der Teams steht in der ersten Woche in Lüttich eine Reihe von Terminen auf dem Programm.

Wenn der Countdown im einstelligen Bereich ankommt, nimmt die Tour de France langsam Form an. In der Stadt, in der sie startet, merkt man am ehesten, dass der große Tag näher rückt. Die Lütticher, die sich schon seit Monaten auf das große Ereignis vorbereiten, stellen sich auf das fast einwöchige „Vorglühen“ ein, das mit dem Prolog am Samstag, dem 30. Juni, und der ersten Etappe am Sonntag, den 1. Juli, seinen Höhepunkt erreicht.

Ab dem 27. Juni ist die Tour de France offiziell in der Provinz Lüttich vertreten: An diesem Tag öffnen das Büro des Veranstalters und das Pressezentrum in der Country Hall (Komplex von Bois Saint-Jean) ihre Pforten. Wer hier Stellung bezieht, findet ein arbeitsames Umfeld vor. In der Messe (Halle des Foires) hingegen herrscht Festtagsstimmung: Hier lädt die Avant-Tour die Zuschauer ein, kostenlos an Autogrammstunden der Fahrer teilzunehmen, bei einer Vorpremiere die Fahrzeuge der Werbekarawane zu sehen oder Veranstaltungen zu genießen, die die Partner der Tour durchführen. Ein dritter Ort wird indirekt von der Tour geprägt, denn das „Gallische Dorf“ feiert jedes Jahr auf der Place Saint-Paul in Lüttich die französische Kultur und kulinarischen Spezialitäten. Die Veranstaltung wird in diesem Jahr von Bernard Hinault und Gilbert Duclos Lassalle eröffnet.

Bevor sich die Aufmerksamkeit dem Sport zuwendet, beginnen die Events im Vorfeld am 28. Juni mit einer Vorstellung der Teams, die im imposanten Rahmen der Place Saint-Lambert vor dem Kurfürstlichen Palais empfangen werden. Der Musiker Pierre Theunis und seine Band werden musikalische Anspielungen auf die früheren Gastspiele der Tour de France in Belgien darbieten. Die 198 Fahrer, die bei der 99. Auflage der Tour de France starten, haben einen Tag zur Entspannung und/oder Konzentration, bevor sie auf den Straßen von Lüttich das Rennen gegen die Zeit aufnehmen.

Höhepunkte des Großen Starts in der Provinz Lüttich

  • Mittwoch, 2. Juni: Eröffnung des Büros und des Pressezentrums im Bois Saint-Jean (Country-Hall von Lüttich) - Allée du Bol d'Air, 13 in 4031 Lüttich (Angleur); Eröffnung der Avant-Tour - Halle des Foires de Liège (Messgelände Lüttich).
  • Donnerstag, 28. Juni: ab 18h30, offizielle Vorstellung der Teams - Place Saint-Lambert in Lüttich.
  • Samstag, 30. Juni: ab 14h00, Prolog als Einzelzeitfahren – Start und Ziel im Parc d’Avroy
  • Sonntag, 1. Juli: 1. Etappe, Lüttich - Seraing (198 km)
  • Montag, 2. Juli: 2. Etappe, Visé - Tournai (207,5km)

21.06.2012 Fragen Sie nach dem Programm

Auch auf Seiten der Zuschauer erfordern die drei Wochen der Tour eine gewisse Vorbereitung und Methode. Das Menü des Rennens ist sehr reichhaltig und vielfältig, zahlreiche Protagonisten sind beteiligt, es steht viel auf dem Spiel und die Strategien sind teilweise komplex. Vor und während der Rundfahrt ist das offizielle Programm der Leitfaden, der sich empfiehlt, um sich über den genauen Streckenverlauf einer Etappe oder den Zeitplan zu informieren oder die Steigung eines Passes zu dechiffrieren. Neben den technischen Aspekten des Rennens finden die Leser dieses umfassenden Führers hier auch die Analyse von Bernard Hinault und Interviews mit den Hauptfavoriten. Auch in diesem Jahr passt sich das offizielle Programm wieder an alle Zuschauergruppen an, daher werden von den Partnerzeitungen weltweit insgesamt zwölf verschiedene Fassungen veröffentlicht.

Die 11 Versionen des offiziellen Programms der Tour: Australien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Niederlande, Norwegen, Südafrika, Taiwan, USA

Province of Liège

Wednesday, June 27th

13.30 Inauguration and opening of the Village Avant Tour at the Foire Internationale de Liège (FIL), quai de Wallonie
14.00-20.00 Opening hours of the reception point at Country Hall, Sports and Events Complex, Bois Saint-Jean
14.00-21.00 Opening hours of the press centre at Country Hall, Sports and Events Complex, Bois Saint-Jean

Thursday, June 28th

09.00- 20.00 Opening hours of the reception point
09.00- 22.00 Opening hours of the press centre
17.30 General team briefing (directeurs sportifs and riders) in the reception rooms of the Palais Provincial. Held in private
18.30 Presentation of teams taking part in the Tour de France 2012 in front of the Palais Provincial, place Saint-Lambert

Friday, June 29th

9.00-20.00 Opening hours of the reception point
9.00-22.00 Opening hours of the press centre
10.30 Meeting for the directeurs sportifs / Tour de France / Jury Commissioners at the Country Hall
11.30 Meeting for the directeurs sportifs and France Televisions at Country Hall
13.30 Start and Finish zone event meeting (partners and general commission) at FIL
14.00 Road safety meeting for drivers authorized to drive on the Tour de France route at the Country Hall
14.30 Meeting for the advertising Caravan managers at the FIL
16.30 Tour de France Advertising Caravan meeting at the FIL
17.00 Meeting for the race organiser’s drivers and motorcyclists with the Jury Commissioners at Country Hall
18.00 Meeting for media motorbikes (riders, photographers, cameramen, radio,...) in the presence of the Jury Commissioners at the Country Hall

Saturday, June 30th

9.00-23.00 Opening hours of the reception point and the press centre
12.00 Advertising Caravan crosses the Prologue start line
12.30 Inauguration and opening of Tour de France Village
14.00 Departure of the first competitor in the Prologue

The official teams presentation

The Palais Provincial

On Thursday, June 28th from 18.30 the official presentation of the 198 riders representing 22 teams participating in the 2012 Tour de France will take place.

Following the general briefing to be held at 17.30 in the reception rooms of the Palais Provincial, Place Saint-Lambert, the teams will take to the stage in front of the Palace to be presented in turn to the public.

Having left the podium, the teams, accompanied by the advertising Caravan will lead off on a circuit around the place Saint-Lambert.

In 1919, the year of the creation of the yellow jersey, Firmin Lambot (seen here on the left) was the first to triumph in Paris, wearing the famous jersey. He is one of ten Belgian winners of the Tour de France.

Alle Wege führen zur Avant-Tour

Die Avant-Tour am 26., 27. und 28. Juni ist ein Treffpunkt für die Akteure der Tour und ihr Publikum und ein absolutes Muss. Touristen, Fahrer, Amateure, Journalisten oder Interessierte treffen sich in Lüttich, um die Atmosphäre des Rennens zu schnuppern.

Die Tour de France führt im Juli drei Wochen lang ein Wanderdasein und zieht täglich um. Bevor das Feld auf seine Reise geht, schlägt es zunächst einige Tage lang die Zelte in der Stadt auf, in der der große Start erfolgt. Hier ist Zeit für ein erstes Wiedersehen mit altbekannten Gesichtern, die letzten Vorbereitungen, Spekulationen und Säbelrasseln. Das Gastspiel der Tour in Lüttich in diesem Jahr bietet allen Radsportbegeisterten, die an der großen Rundfahrt teilnehmen oder auch nicht, die Gelegenheit zusammenzukommen. Die Radsportfreunde werden das zweite Jahr in Folge eingeladen, sich an einem Ort zu treffen, der eigens für den Austausch konzipiert wurde. die Avant-Tour.

Bei der Avant-Tour, die drei Tage lang kostenlos ihre Pforten für alle Zuschauer/innen öffnet, kreuzen sich die Wege aller Akteure der Tour, die hier die ersten Pedalumdrehungen des Fahrerfelds abwarten. Während die Werbekarawane ihren Fahrzeugen, die frisch aus der Werkstatt kommen, den letzten Feinschliff verpasst, geben sich die Fahrer bei Autogrammstunden die Klinke in die Hand und die Radio- und Fernsehsender bauen Bühnen mitten auf der Veranstaltung auf: Insgesamt 80 Aussteller kommen in die Messehalle von Lüttich (Halle des Foires de Liège). Die Besucher/innen können sich an eigenen Ständen Tipps zur Pflege und Reparatur ihrer Fahrräder holen, während die Kinder auf einer 600 m2 großen Piste eine Einführung in das BMX-Fahren bekommen können. Es ist alles startklar, um in die Atmosphäre der Tour eintauchen zu können und den Austausch und die Leidenschaft aus erster Hand erleben zu können.

Avant Tour

Messehalle Lüttich

  • Mittwoch, 27. Juni: 13h30 - 21h00
  • Donnerstag, 28. Juni: 10h00 - 21h00
  • Freitag, 29. Juni : 10h00 - 18h00

Trikotträger am ende der etappe 5

Klassements am ende der etappe 5

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