
Super-Besse Sancy
189 km
Sonnabend 9 Juli
Er war sich praktisch sicher, die Führung in der Gesamtwertung heute zu verlieren, doch Thor Hushovd gibt nie auf und überrascht immer. Die Top 5 im Klassement nach der 8. Etappe der Tour de France 2011: 1. Thor Hushovd (NOR) GRM 2. Cadel Evans (AUS) BMC 1" zurück 3. Frank Schleck (LUX) LEO 4" 4. Andreas Klöden (GER) RSH 10" 5. Jakob Fuglsang (DEN) LEO 12"
Alberto Rui Costa hat Team Movistar seinen ersten Sieg bei der Tour de France beschert. Die Top 10 von Etappe 8 lauten: 1. Alberto Rui Costa (POR) MOV - 189km in 4h36’46" 2. Philippe Gilbert (BEL) OLO 12" zurück 3. Cadel Evans (AUS) BMC 15" 4. Samuel Sanchez (ESP) EUS 15" 5. Peter Velits (SVK) THR 15" 6. Dries Devenyns (BEL) QST 15" 7. Damiano Cunego (ITA) LAM 15" 8. Alberto Contador (ESP) SBS 15 9. Andy Schleck (LUX) LEO 15" 10. Fränk Schleck (LUX) LEO 15"
Winokurow ist zum Ende der Etappe eingebrochen und vom Peloton um das Gelbe Trikot gestellt worden. Stattdessen wird der australische Fahrer von Team BMC Dritter.
Der belgische Meister kann seinen kleinen Vorsprung auf das Hauptfeld ins Ziel retten…
Trotz all der Angriffe deutet alles darauf hin, dass Thor Hushovd sein Gelbes Trikot auch nach der 8. Etappe behalten wird.
Rui Costa hat sich den Etappensieg gesichert. Dies ist der erste Sieg für Team Movistar bei der Tour de France.
Cunego hat das Peloton attackiert, was Evans zum Angriff bewogen hat. Sie haben sich von Contador abgesetzt…
Contador hat zu Riblon aufgeschlossen. Andy Schleck und Cadel Evans folgen ihm unmittelbar, doch Gilbert hat sich jetzt von dieser Gruppe abgesetzt…
Costa hält sich Winokurow vom Leibe. Diese beiden sind die einzigen Fahrer auf dem letzten Kilometer. Es liegen noch 18“ zwischen den beiden an der Rennspitze. Van Garderen ist vom Peloton gestellt worden…
Richie Porte führt derzeit das Peloton um das Gelbe Trikot an, das 1‘00“ hinter Costa zurückliegt…
Van Garderen ist zum Sieger in der Rubrik des Kampfgeistes gewählt worden.
Costa ist auf dem finalen Anstieg. Er muss versuchen, den Angriff eines inspirierten Winokurow abzuhalten, der nur noch 16“ zurück liegt…
Winokurow liegt nur noch 20“ hinter Costa bei verbleibenden 3 km auf dieser Etappe. Der portugiesische Fahrer hat 30“ Vorsprung auf Flecha, Van Garderen und Riblon.
Das Peloton um das Gelbe Trikot hat Robert Gesink erneut abgehängt, der vier Teamgefährten um sich geschart hat, die versuchen, seinen Zeitverlust zu begrenzen…
Costa hat noch weniger als 4 km bis zum Ziel zu fahren. Er führt vor Winokurow – der Van Garderen eingeholt und abgehängt hat – mit 20“.
Der Astana-Fahrer, der die Aktion auf dem vorletzten Anstieg eingeleitet hat, ist vom Peloton gestellt worden. Costa liegt immer noch in Führung, dann folgt Van Garderen, und dann Winokurow, der Gautier und Riblon überholt hat.
Das Peloton liegt 1‘05“ hinter Costa bei noch verbleibenden 5 km. Winokurox hat Riblon eingeholt, doch Costa führt weiterhin die Etappe an.
Van Garderen liegt 6“ hinter Costa bei verbleibenden 5 m, dann folgen Gautier mit 15“, Riblon mit 20“ und Winokurow und Flecha mit 27“…
Costa hat die Führung der Etappe auf dem Anstieg 5 km vor dem Ziel übernommen. Er liegt etwa 70 m vor Van Garderen. Riblon und Gautier sind deutlich abgehängt und werden demnächst von Flecha und Winokurow gestellt.
Ein Angriff von Gautier hat die Kräfte von Riblon überfordert, der den Kontakt zur Führungsgruppe verloren hat. Jetzt ist Costa Augenblick gekommen. Der portugiesische Fahrer fährt deutlich vor dem Amerikaner und dem Franzosen.
Van Garderens Gruppe liegt nun 35“ vor der Gruppe Tiralongo, Winokurow und Flecha.
Bei verbleibenden 7 km bis zum Ziel liegt das Hauptfeld immer noch 1‘04“ hinter dem Quartett um Van Garderen. Winokurows Trio liegt 27“ hinter der Führungsgruppe.
Das Peloton ist auf der Abfahrt nach Besse. Team BMC hat zwei Fahrer vorne, mit Martin (HTC) und Leopard-Trak am Hinterrad…
Tejay Van Garderen scheint diese Etappe gewinnen zu wollen. Das wird ihm vielleicht nicht gelingen, da er bei jeder Attacke von Gautier, Costa und Riblon gestellt wird, aber er wird auf jeden Fall das Gepunktete Trikot erobern…
Erneut hat Van Garderen eine Attacke gestartet! Das Peloton mit BMC und auch dem Gelben Trikot an der Spitze liegt weiterhin 1‘13“ zurück…
Die vier führenden Fahrer der Etappe verwenden Attacken, um den Vorsprung auf die Gruppe um Winokurow zu wahren. Bei noch verbleibenden 10 km sind Gautier, Costa, Van Garderen und Riblon immer noch zusammen, doch jeder von ihnen (außer Gautier) hat schon attackiert… sie haben noch 35“ Vorsprung auf Winokurow, Tiralongo und Flecha.
Van Garderen leitet ebenfalls einen Angriff ein, kann sich jedoch nicht von Costa, Riblon oder Gautier absetzen. Gleich danach hat wieder Riblon einen Versuch gestartet, kann sich aber auch nicht absetzen..
15 km vor dem Ziel hat sich Riblon von der Führungsgruppe abgesetzt. Van Garderen leistet die Nachführarbeit vor Costa und Gautier. Sie liegen noch 30“ vor der Gruppe um Winokurow.
Hushovd hat sich an Evans gehängt, der vier Teamgefährten an der Spitze des Pelotons vor sich fahren lässt, das einen Rückstand von 1‘15“ auf die Gruppe um Van Garderen aufweist. Hushovd hat gesagt, dass seine Hoffnungen auf das Gelbe Trikot auf Millar übertragen werden. Sollte das Rennen in diesem Augenblick enden, würde wohl Winokurow die Gesamtführung übernehmen…
Kolobnew ist wieder vom Hauptfeld um Evans geschluckt worden. Es liegen noch 40“ zwischen der ersten Vierergruppe und der verfolgenden Vierergruppe…
Gesink hat sich wieder ans Ende des Hauptfeldes herangearbeitet, das vom Team BMC angeführt wird, 1‘40“ hinter der Führungsgruppe…
Van Garderen, Gautier, Riblon und Costa liegen nun 1‘00“ vor Winokurow, Tiralongo, Flecha und Zandio bei noch verbleibenden 17 km bei dieser Etappe. Das Peloton liegt 1‘40“ zurück.
Winokurow hat derzeit einen Vorsprung von 30“. Seine Dreiergruppe wird demnächst Zandio einholen. Der Kasache war 11. in der Gesamtwertung, 32“ hinter Hushovd…
Das Peloton hat den Fahrer im Gepunkteten Trikot und Rolland gestellt.
Beim 20 verbleibenden Kilometern liegt das Peloton 1‘55“ hinter der Führungsgruppe, die sich nun aus vier Fahrern zusammensetzt: Van Garderen, Riblon, Costa und Gautier.
Bei noch verbleibenden 20 km liegen Winokurow, Flecha und Tiralongo 1‘25“ hinter der Führungsgruppe…
Costa und Van Garderen haben zusammen die letzten 20 km der Etappe erreicht, sie liegen derzeit 10“ vor Gautier und Riblon und 30“ vor Zandio…
Kurz vor dem Gipfel des dritten Anstiegs ist Robert Gesink vom Hauptfeld abgehängt worden. Und das auf einem Anstieg, mit dem er den Namen teilt… doch der Fahrer im Weißen Trikot versucht derzeit wieder zum von BMC-Fahrern angeführten Peloton aufzuschließen…
Tejay Van Garderen übernimmt damit das virtuelle Gepunktete Trikot.
1. Van Garderen (THR) 5 Pkte 2. Costa (MOV) 3 Pkte 3. Riblon (ALM) 2 Pkte 4. Gautier (EUC) 1 Pkt
Team BMC hat das Peloton über den Gipfel geführt, mit 2‘10“ Rückstand auf den Führenden der Etappe. Gesink ist abgehängt worden…
Txurruka, Tiralongo, Hoogerland, Rolland, Flecha haben nun Winokurow in ihrer Gruppe.
Van Garderen erreicht den Gipfel als Etappenführender, etwa 30 Meter vor Costa…
Winokurow lässt in rascher Abfolge die letzten Fahrer der Ausreißergruppe hinter sich, er liegt noch 1‘55“ hinter den Etappenführenden…
Die beiden Führenden der Etappe fahren auf dem letzten Kilometer dieses Anstiegs. Winokurow hat sich gerade vom Hauptfeld abgesetzt, und niemand konnte ihn stellen, obschon ein Fahrer von Saxo Bank auf den Angriff reagiert hat.
Van Garderen (HTC) führt gemeinsam mit Costa (MOV), dann folgen: Gautier (EUC) 10" zurück, Riblon (ALM) 20", Zandio (SKY) und Kolobnew (KAT) 25", Zingle (COF) 30", Rolland (EUR), Txurruka (EUS) und Tiralongo (AST) 40". Zum letzten Trio werden demnächst Hoogerland und Flecha aufschließen.
Txurruka (EUS), Tiralongo (AST) und Rolland (EUC) liegen 1‘45“ hinter dem Trio um Van Garderen, Hoogerland und Flecha 2‘10“…
Mehrere Fahrer haben am Ende des Pelotons ein Grupetto gebildet. Casar ist an ihnen allen vorbeigezogen und fährt nun wieder im Peloton, das von Martin (HTC) und zwei BMC-Fahrern angeführt wird.
Der Fahrer im Gepunkteten Trikot hat sich vom Peloton abgesetzt. Flecha ist mit ihm ausgebrochen, 1‘15“ hinter dem Trio von Van Garderen.
29 km vor dem Ziel hat Van Garderen versucht, sich von Costa und Gautier abzusetzen, doch der Portugiese und der Franzose kämpfen sich wieder zur Etappenspitze vor…
Van Garderen hat Costa und Gautier mit an die Etappenführung gezogen. Sie haben die Marke der letzten 30 km passiert.
Casar musste genau am Fußes des Anstiegs anhalten und auf ein neues Rad warten. Das Peloton liegt zu Beginn dieser ersten großen Schwierigkeit 1‘55“ hinter den Ausreißrn…
Durch den Angriff von Van Garderen werden gleich drei Mitstreiter abgehängt: Zingle (GOF), El Fares (COF) und Engels (QST) konnten beim Tempovorstoß des Amerikaners nicht mitgehen…
Beim km 154 beträgt der Rückstand nur noch 1‘55“.
Der Anstieg zum Col de la Croix Saint-Robert ist der erste Anstieg der 2. Kategorie bei der Tour 2011.
Bei km 150 hat das Hauptfeld, an dessen Spitze sich nun auch Fahrer von Omega Pharma eingefunden haben, noch einen Rückstand von 2‘25“ auf Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT).
Der einzige Etappensieger in der Ausreißergruppe war damals zu den Ausreißer vorgefahren und hatte dann die Entscheidung im Anstieg zum Port de Pailhères gesucht, um dann alleine den Gipfel zu erreichen. Nachdem Amaël Moinard kurz zu ihm aufgeschlossen hatte, beendete er die Etappe schließlich doch mit einer über dreißig Kilometer langen Alleinfahrt.
Mehrere Fahrer von Garmin-Cervélo schieben sich nunmehr in die ersten Reihen im Hauptfeld, um zur Nachführarbeit beizutragen.
Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT) befinden sich weniger als 6 km vor dem Anstieg zum Col de la Croix Saint-Robert.
Im Gespräch mit France Télévisions hat der Manager vom Team BMC die heutige Strategie für seine Kapitän Cadel Evans erläutert: „Wir haben nicht das Ziel, heute das Gelbe Trikot zu übernehmen, doch Garmin-Cervélo hat die ganze Woche gearbeitet, und wir sind gleich dahinter. Irgendwann müssen wir uns dann unserer Rolle stellen. Und dann muss man es auf sich nehmen, es wäre eigentlich logisch für uns, abzuwarten. Es gilt aber vor allem, keine Zeit auf die anderen zu verlieren und den anderen Favoriten eventuell ein paar Sekunden abzunehmen. Wir denken auch an den Etappensieg. Und was das Gelbe Trikot betrifft, ist es mir lieber, dass Cadel 1“ statt 2‘ Rückstand hat. Und wenn wir es übernehmen, haben wir immer noch Zeit, es wieder abzugeben, wenn es uns noch nicht passt.“
Tomas Vaitkus fährt derzeit an der Spitze des Pelotons, bei ungefähr 60 km/h.
Das Peloton wird derzeit von der Astana-Mannschaft angeführt, mit einem Rückstand von 3‘50“ auf Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT).
Am Start zur heutigen Etappe haben die Jungen Reporter der Tour de France sich beim französischen Meister erkundigt, um zu hören, ob er heute eine Offensive zu starten gedenkt: „Es ist ein wenig zu früh, denn ich habe immer noch Schmerzen an der Schulter, ich bin nicht zu 100% fit. Derzeit denke ich nur an den Ruhetag, um mich richtig auszukurieren.“
Der Spanier war 2008 beim letzten Besuch der Tour in Super-Besse nicht im Peloton, kann aber dennoch zu den heutigen Favoriten gezählt werden. Die offizielle Webseite von Saxo Bank veröffentlicht die Eindrücke seines Kapitäns: „Ich bin diesen Anstieg einmal hochgefahren, und ich weiß, dass er sehr schwierig ist. Es wird sicherlich ein wenig Spannung geben, um aber zu wissen, ob auch Favoriten abgehängt werden, muss man schauen, ob das Rennen von Anfang an schwierig verläuft oder nicht. Ich fühle mich derzeit sehr wohl, auch wenn die Erholung nach den regnerischen Tagen etwas schwieriger verläuft.“
Die Fahrer vom Team Cofidis haben seit Beginn der diesjährigen Tour wohl den Rekord bei der Zahl der zu wechlsenden Räder inne…
Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT) haben bei km 130 immer noch 4’40’’ Vorsprung, die Teamgefährten von Alexandre Winokurow wechseln sich aber nun mit denen von Cadel Evans bei der Nachführarbeit ab.
Die führenden Fahrer haben in der dritten Rennstande 37,9 km zurückgelegt, was einem Stundenmittel von 42,7 km/h seit Etappenbeginn entspricht.
Er hat sich auf den letzten 100 Metern abgesetzt, um den zu vergebenden Punkt am Gipfel der Côte du Rocher des Trois Tourtes zu erobern.
Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT) sind noch 1 km vom Gipfel der Côte du Rocher des Trois Tourtes entfernt. Derzeit keinerlei Angriff.
Die Männer an der Spitze haben nur noch 4’45’’ Vorsprung auf das Hauptfeld, das nach wie vor vom Team BMC angeführt wird.
Im Gespräch mit den Jungen Reportern der Tour de France hat sich der Kapitän von Team Lampre zu seinen Ambitionen bei der Tour de France geäußert: „Für mich ist Evans der heutige Favorit. Ich werde versuche, meine Chancen zu wahren und ihm zu folgen. Danach, in den Bergen, weiß ich, dass Contador in Bestform ist. Ihm werde ich wohl nicht folgen können. Dann werde ich versuchen, die anderen zu schlagen. Ich lege mich nicht auf eine Etappe im Besonderen fest, mein Ziel ist es, eine zu gewinnen.“
Das Peloton passiert die Versorgungsstelle mit einem Rückstand von 5’10’’ auf Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT).
Team BMC leistet seit Etappenbeginn die Nachführarbeit im Peloton. Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT) fahren derzeit mit einem Vorsprung von 5’15”.
1996 wurde die Etappe von Super-Besse nicht am Gipfel des gleichnamigen Anstiegs entscheiden. Das Rennen wurde von Rolf Sorensen gewonnen, vor dem Portugiesen Orlando Rodrigues, gefolgt von Richard Virenque und Luc Leblanc. George Hincapie bestritt damals seine erste Tour de France und beendete diese Etappe an 129. Position.
Der australische Fahrer hat sich auf der Webseite seines Teams geäußert: „Bislang läuft alles wirklich sehr gut. Alles hat geklappt, wie vorgesehen, das war aber leichter gesagt als getan. Die letzten Tage waren überaus nervös, ich bin demnach froh, dass ich allen Tücken ausweichen konnte. Heute wird die Rangfolge sicherlich durcheinander gewirbelt. In welchem Umfang gilt es jedoch noch abzuwarten. Das sehen wir dann da oben.“
Der Fahrer von Europcar hat anhalten müssen, weil sich ein Kleidungsstück in der Gangschaltung verfangen hat.
Der belgische Meister gehört ebenfalls zu den Favoriten auf den heutigen Etappensieg. Auch wenn er nur episodisch an der Tour teilnimmt, war er bei der Ausgabe von 2008 sehr wohl im Peloton zu finden, und zwar für Team Française des Jeux. Gilbert war im Grupetto in Super-Besse ins Ziel gekommen, 17’46’’ hinter dem Sieger, an 136. Position der Etappe.
Die führenden Fahrer haben in der zweiten Rennstunde 41,8 km zurückgelegt, was einem Stundenmittel von 45,1 km/h seit Etappenbeginn entspricht.
Außer der Überschallbeschleunigung von Ricardo Ricco war die Etappe nach Super-Bresse von 2008 vor allem vom Sturz des Trägers des Gelben Trikots, Stefan Schumacher, 300 Meter vor dem Ziel geprägt. Der deutsche Fahrer war nach der Berührung einer seitlichen Barriere zu Boden gegangen. Er konnte sein Rad danach wieder besteigen und die Etappe als 25. beenden. Da die Regel, die auf den drei letzten Kilometern stürzende Fahrer schützt, bei Bergankünften nicht gilt, musste er sein Gelbes Trikot danach an Kim Kirchen abgeben.
1. Riblon, 20 Pkte 2. Costa, 17 3. Kolobnew, 15 4. Van Garderen, 13 5. Zingle, 11 6. El Fares, 10 7. Engels, 9 8. Gautier, 8 9. Zandio, 7 … 5’30’’ zurück 10. Gilbert, 6 11. Rojas, 5 12. Ventoso, 4 13. Cavendish, 3 14. Goss, 2 15. Roelandts, 1
Für Cadel Evans, der zu Beginn der heutigen Etappe 1’’ auf Thor Hushovd in der Gesamtwertung aufwies, stellt sich eine doppelte Herausforderung. Der Australier hat in Mûr-de-Bretagne einmal mehr bewiesen, dass er in ansteigenden Zielankünften zu überaus explosiven Antritten fähig ist. Auf der abschließenden Rampe von Super-Besse hat Evans 2008 übrigens den 3. Platz erobert, hinter Ricardo Ricco, der wegen Doping ausgeschlossen wurde, und Alejandro Valverde, der seitdem aus dem gleichen Grunde suspendiert ist. Er kann also ganz zurecht einen Sieg am Puy-de-Dôme ins Auge fassen und dann das Gelbe Trikot überstreifen, das ihm bereist zuzwinkert. Diese doppelte Herausforderung stellt sich auf für Fränk Schleck, der 2008 gleich hinter Evans angekommen war und derzeit im Generalklassement nur 3’’ hinter dem Australier liegt.
Der belgische Meister sichert sich diesen Zwischensprint, an dem sich Cavendish nicht beteiligt hat.
Omega Pharma Lotto führt Gilbert heran, und HTC arbeitet für Cavendish.
Christophe Riblon hat auf den letzten zweihundert Metern angegriffen, es hat ihm jedoch niemand den ersten Platz streitig gemacht.
Keinerlei Angriff derzeit zwischen Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT).
Heute wird es hier für den Sprintersieger im Peloton nur noch 6 Punkte zu holen geben, nachdem Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT) die Wertungslinie passiert haben.
L’Equipe zieht Bilanz nach einer fatalen Etappe für die Hoffnungen von Bradley Wiggins und berichtet über die Folgen des Sturzes, der sich auch für Team RadioShack als überaus schwerwiegend erwiesen hat. Der Teufel spricht Englisch – so lautet der von Jean-Luc Gatellier gewählte Titel, der insbesondere die Ankunft von Chris Horner im Mannschaftsbus beschrieben hat: „Bruyneel musste dem Humpelnden helfen, um die drei Stufen in den Bus zu meistern. Eine Viertelstunde später lag Horner auf einer Trage, die in die Ambulanz geschoben wurde. Er hatte eine gebrochene Nase und eine geschrammte rechte Wange. Die linke Hand über den Brustkorb gekreuzt und mit geschlossenen Augen, genau wie Wiggins eine Stunde zuvor, wurde auch er ins Krankenhaus verbracht, um dort geröntgt und gescannt zu werden. ‚Ich befürchte, dass er nicht weiterfahren kann‘, meinte Bruyneel.“ Die Sporttageszeitung erwähnt zudem die etwas früher im Tagesverlauf eingetretene Aufgabe von Tom Boonen, der zuvor noch meinte, sich vom Sturz des Vortages erholt zu haben: „Aber schon beim Start in Le Mans habe ich verstanden, dass es vorbei war. Mir war schwindlig, und es wurde dadurch gefährlich für alle.“
Das Peloton hat diese Wertungslinie mit einem Rückstand von 5’30’’ auf die Ausreißer absolviert.
Der derzeit im virtuellen Gelben Trikot der Tour de France fahrende portugiesische Fahrer hatte am 9. Juli 2010 weitaus weniger glorreich von sich reden gemacht. Zum Ende der Etappe Montargis – Gueugnon hatte er sich mit dem Spanier Carlos Barredo geschlagen. Die beiden Fahrer wurden von den Rennkommissaren bestraft.
Julien El Fares hat sich hier den einzigen Wertungspunkt gesichert.
Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT) haben km 60 mit 5‘15“ Vorsprung auf das Hauptfeld absolviert.
Ein recht starker Regenschauer geht derzeit über dem Hauptfeld hernieder.
Sky hat am Tag nach dem Etappensieg von Edvald Boasson Hagen alles verloren. Nach einem Sturz war Teamkapitän Bradley Wiggins zur Aufgabe gezwungen, und zwei weitere Fahrer der Mannschaften haben ihr Rad beschädigt. Jene, die nicht gestürzt sind, hatten den Reflex, auf ihren Kapitän zu warten, jedoch umsonst, und da der Kampf um den Etappensieg entbrannt war, konnten sie nicht wieder zum ersten Teil des Pelotons aufschließen. In der Mannschaftswertung haben die Sky-Fahrer damit 9‘38“ und den zweiten Platz im Klassement eingebüßt, das weiterhin von Garmin-Cervélo angeführt wird, nunmehr vor Leopard-Trek (4’’ zurück), RadioShack (10’’) und HTC-Highroad (13’’). Die siebte Etappe wurde bei den Teams von Omega Pharma-Lotto gewonnen, da die Mannschaft ihren Sprinter Andre Greipel, 3. in Châteauroux, herangeführt hat, während Philippe Gilbert als 14. auch ein paar Punkte sammeln konnte und Jurgen Van den Broeck alle Gefahren durch Stürze umgehen und sich noch als 19. platzieren konnte.
Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT) haben derzeit einen Vorsprung von 4‘20“ aufs Hauptfeld.
Die Teamgefährten von Cadel Evans geben weiterhin das Tempo vor. Der Rückstand auf die Ausreißer ist auf über 4 Minuten gestiegen.
Die führende Fahrergruppe hat in der ersten Rennstunde 48,4 km absolviert.
Unter den neun Fahrern, die derzeit an der Spitze fahren, hat sich einzig Christophe Riblon schon einmal bei der Etappe der Tour de France durchgesetzt. Das war letztes Jahr, bei der Etappe nach Ax-3-Domaines.
Geraint Thomas und Edvald Boasson Hagen, die angehalten haben, um ihrem Kapitän nach dem Sturz bei km 180 zu helfen, ohne zu wissen, dass er das Rennen nicht wieder antreten würde, haben dadurch auch ihre ersten beiden Plätze in der Wertung der besten Jungprofis aufgegeben. Es führt nunmehr Robert Gesink, der 10. in der Gesamtwertung mit 20“ Rückstand auf Hushovd, im Weißen Trikot, mit einem Vorsprung von 1‘53“ auf Rein Taaramae. Arnold Jeannesson vervollständigt das vorläufige Podium, mit 2’17’’ Rückstand auf den Kapitän vom Team Rabobank.
Johnny Hoogerland musste seine Führungsposition in der Wertung der besten Kletterer gestern nicht verteidigen. Sein Trikot könnte auf den Straßen nach Super-Besse jedoch in Gefahr geraten, wo das Peloton auf dem Wege zum Pass von Croix Saint-Robert seinen ersten Anstieg der Kategorie 2 in Angriff nehmen wird.
Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT) haben derzeit einen Vorsprung von 2’50’’ auf das Hauptfeld.
Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT) haben bei km 31 einen Vorsprung von 2’35’’.
Jose Joaquin Rojas hatte die Etappe von Châteauroux mit einem Punkt Rückstand auf Philippe Gilbert in Angriff genommen, den er sowohl beim Zwischensprint in Buzançais als auch auf der Ziellinie schlagen konnte. Und somit setzt er sich an die Spitze der Sprinterwertung, mit 11 Punkten Vorsprung auf den belgischen Meister. Marc Cavendish, der das Peloton bei den beiden gestrigen Massensprints des gestrigen Tages dominierte, setzt sich an die 3. Position, 17 Punkte hinter Rojas.
Als Siebtplatzierter in einer Gruppe von 80 Fahrern, die sich in Châteauroux alle dem Diktat von Cavendish fügen mussten, behält Thor Hushovd sein Gelbes Trikot, das er mit Garmin-Cervélo im Teamzeitfahren von Les Essarts erobert hat. Bei 1“ Vorsprung auf Cadel Evans und einem Finale, das ihn heute wohl in die Schranken weist, hat der Norweger bereits angekündigt, das er seine Platzierung bei der heutigen Etappe nicht verteidigen würde. Die Tour hat im Übrigen einen seiner Outsiders verloren, nämlich Bradley Wiggins.
Bei km 26 haben sich die Ausreißer einen Vorsprung von 1‘50“ auf das Hauptfeld herausgearbeitet, das von mehreren Fahrern der BMC-Mannschaft angeführt wird.
Der Einzelausreißer ist vom Peloton gestellt worden, das derzeit einen Rückstand von 1‘10“ auf Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT) aufweist.
Arnaud Coyot (SAU) hat sich vom Hauptfeld abgesetzt und versucht, zu Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT) aufzuschließen. Er liegt 45“ zurück, das Peloton hat 1‘ Rückstand.
Rui Costa (MOV) liegt heute Morgen an 43. Stelle im Gesamtklassement, 4‘02“ hinter Thor Hushovd. Der portugiesische Fahrer kann auch zu einer Bedrohung in der Jungprofwertung werden, die derzeit von Robert Gesink angeführt wird, genau wie Cyril Gautier und – in geringerem Maße – Tejay Van Garderen , der aber schon knapp acht Minuten zurückliegt…
Im Gespräch mit letour.fre hat der Rennleiter vom Team RadioShack den neuesten Stand zu Chris Horner geliefert, der gestern in den Sturz bei km 180 verwickelt wurde und die Etappe mit gebrochener Nase beendet hatte: „Er geht nicht mehr an den Start. Er war benommen, es gab aber in gesundheitlicher Hinsicht keinen Anlass zur Besorgnis. Er hat eine gebrochene Nase, eine Gehirnerschütterung und einen großen Bluterguss am rechten Bein, der ihn sowieso nicht voll in die Pedale treten ließe. Er hat die Etappe gestern fortgesetzt, weil man bei der Tour de France nicht einfach aufgibt. Und was Levi betrifft, es geht ihm recht gut, aber er hat viel Zeit verlorden. Wir werden jetzt weitermachen, es bleibt uns noch Andreas Klöden. Seit dem Beginn der Tour werde ich immer wieder gefragt, wie ich es schaffe, eine Mannschaft mit 4 Kapitänen zu managen. Die Frage hat sich von alleine geklärt, so ist das Rennen. Ich höre viele Leute, die sich über die Straßen wundern, die diesmal gewählt wurden, das Problem ist aber ein ganz anderes. Es gab seitlichen Wind, und als wir in eine von Bäumen geschützte Passage eingefahren sind, wollten alle nach vorne und sich gute Plätze sichern, und da kam es dann zum Sturz.“
Costa (MOV), Riblon (ALM), Zandio (SKY), Engels (QST), El Fares, Zingle (COF), Van Garderen (THR), Gautier (EUC) und Kolobnew (KAT) haben bei km 14 einen Vorsprung von 35’’ auf das Hauptfeld.
Die Ausreißergruppe, die sich auf Initiative von Christophe Riblon gebildet hat, kann sich nicht weiter absetzen. Sie hat weiterhin 15“ aufs Peloton.
Bei km 6 hat sich eine Ausreißergruppe gebildet und zählt 15“ Vorsprung aufs Peloton.
Der Himmel ist wieder bedrohlich über der Tour de France, auch wenn die Straßen noch trocken sind. Nach eine Mitteilung des Rennleitungswagens Nummer 2 liegt die Temperatur über dem Hauptfeld derzeit bei 15,5 Grad.
Das Hauptfeld fährt derzeit geschlossen, bei hohem Tempo.
Das Peloton hat den Kilometer Null um 12.26 Uhr überfahren. 189 Fahrer am Start. Eine Absage: Chris Horner (Usa-RSH).
Diese französische Kunstflugstaffel hat das Peloton überflogen und ein Band in den Tricolore-Farben in den Himmel gezeichnet.
Das Peloton fährt derzeit im Konvoi durch Aigurande in Richtung des realen Starts, der sich 3,2 km von der Sammelstelle befindet.
Die Fahrer der Tour begeben sich heute auf eine Strecke von 189 km von Aigurande in Richtung von Super-Besse Sancy, durch die Departements Indre, Creuse und Puy-de-Dôme. Der fiktive Start ist auf 12.20 Uhr angesetzt.