
Mûr-de-Bretagne
172.5 km
Dienstag 5 Juli
Das BMC-Team feiert seinen ersten Tageserfolg bei der Tour de France. Hier die Top 10: 1. Cadel Evans (AUS) BMC - 172.5km in 4h11’39" 2. Alberto Contador (ESP) SBS - zeitgleich 3. Alexander Winokurow (KAZ) AST - zeitgleich 4. Rigoberto Uran (COL) SKY - zeitgleich 5. Philippe Gilbert (BEL) OLO - zeitgleich 6. Thor Hushovd (NOR) GRM - zeitgleich 7. Frank Schleck (LUX) LEO - zeitgleich 8. Samuel Sanchez (ESP) EUS - zeitgleich 9. Jurgen van den Broeck (BEL) OLO - zeitgleich 10. Andreas Klöden (GER) RSH - zeitgleich
Cadel Evans feiert seinen zweiten Tour-Etappensieg - aber zum ersten Mal darf er auf dem Podium den Applaus und die Glückwünsche entgegen nehmen. Seinen ersten Etappenerfolg verbuchte er auf der 13. Etappe 2007 (nachträglich), denn es handelte sich um ein Zeitfahren, bei dem Winokurow eigentlich der schnellere war... vor seiner Disqualifikation.
Hushovd beendet die Etappe auf Rang 6 hinter Gilbert und verteidigt sein Gelbes Trikot, weil er mit der gleichen Zeit wie Evans klassiert wird.
Evans führt vor Contador, jetzt sind beide gleichauf, und das Fotofinish entscheidet... zu Gunsten von Evans, um einige Zentimeter!
Jetzt ist Jurgen van den Broeck vorne, Contador folgt Gilbert...
Erobert Evans heute das Gelbe Trikot?
Gilbert muss sich vieler Attacken erwehren...
Contador hängt am Rad des Belgiers... jetzt geht das taktische Geplänkel mit Attacken und Gegenattacken los...
Weniger als 3 km vor dem Ziel, und Hincapie ist vorne mit Gesink (RAB). Gilbert folgt dem Niederländer...
Hushovd ist direkt hinter Contador, der an 10. Stelle liegt...
Das BMC-Team an der Spitze des Feldes hat die Ausreißer gestellt. Jetzt schlägt die Stunde von Evans (BMC) und Gilbert (OLO)...
Bei nur noch 4,5 verbleibenden Kilometern ist auch der gestrige Tagessieger aus dem Feld zurückgefallen.
Der gestrige Fünftplatzierte fällt aus dem Peloton zurück, das die Ausreißer schluckt.
Das Trio hat das Duo wieder eingefangen. Es bleiben nur noch 5 km bis zum Ziel.
Izagirre und Hoogerland liegen 8’’ vor Roy, Kadri und Ervitti.
Izagirre und Hoogerland lassen ihre drei Weggefährten dank einer Tempoverschärfung 7,8 km vor dem Ziel zurück. Das Peloton folgt ihnen in einem Abstand von 35".
Marcus Burghardt erhöht deutlich die Schlagzahl an der Spitze des Feldes. Er und Cancellara machen mit ihrer Tempoarbeit den Vorteil der Ausreißer zunichte: Die Gruppe um Erviti liegt nur noch 50" vor dem Feld.
Noch 10 km für die Ausreißer. Sie liegen eine Minute vor dem Peloton, und es hat in der heutigen Spitzengruppe keine weiteren Ausreißversuche gegeben - mit der Ausnahme von Hoogerland, der den Punkt der Bergwertung bei km 79 ergattern wollte.
Obschon Omega vorne im Hauptfeld omnipräsent ist, arbeitet sich der vierfache Zeitfahrweltmeister jetzt auf der linken Straßenseite vor, und an seinem Hinterrad fährt Teamkapitän Andy Schleck. Führen die Fahrer vom Team Leopard etwas im Schilde auf dieser Etappe, die für die Spezialisten der Ardennen-Klassiker als ideal gilt?
Der gestrige Zweitplatzierte, Roman Feillu, hat gerade sein Rad ausgetauscht. Er sucht jetzt wieder den Anschluss an das Peloton, das von Omega angeführt wird. Alle acht verbleibenden Fahrer im Team von Philippe Gilbert sind jetzt vorne und holen mächtig auf die Ausreißer auf: Nur noch 1’05".
Momentan ist es trocken, und es scheint sogar leicht die Sonne im Zielbereich. Aber die Straßen des Schlussanstiegs sind immer noch nass...
Noch liegen 17 km vor den Ausreißern, und die letzte Zeitmessung zeigt einen Abstand von 1’25’’ zwischen dem Peloton und der Gruppe um Erviti.
Im Vorfeld war der Schlussanstieg in aller Munde. Mûr-de-Bretagne ist steil, aber nicht unendlich lang. Kurz vor der 3-km-Marke gibt es einen steilen Anstieg von etwa 300 Metern Länge. Dann folgt eine kurze Abfahrt vor dem geraden Schlussanstieg, der sich auf 2 Kilometern erstreckt und 6,9 Prozent Gefälle aufweist. Der Zielstrich folgt nach einem geraden Stück von etwa 500 Metern nach dem Ende des Anstiegs.
Evans hat bei seiner Rückkehr ins Peloton wahrlich keine Zeit liegen lasse. Falls es doch ein Plattfuß gewesen sein sollte, haben wir soeben unbestritten den schnellsten Reifenwechsel des Tages erlebt!
Cadel Evans muss anhalten und die Hilfe der Mechaniker beanspruchen. Schnell ist er wieder im Sattel und findet mit zwei Gefährten Anschluss an das Peloton.
Bei dem regnerischen Wetter gab es heute eine ganze Reihe von Reifenpannen. Das letzte Opfer (Hinterrad) ist Matteo Tosatto vom Team Saxo Bank. Er muss jetzt mächtig in die Pedalen treten, da die Schlagzahl im Hauptfeld inzwischen sehr hoch ist, weil sich an der Spitze Zabriskie (GRM) und die üblichen Verdächtigen von Omega Pharma abwechseln.
Soeben passiert das Peloton die Markierung "Noch 25 km". Der Rückstand auf das Spitzenquintett beläuft sich auf 1’57".
Der Gewinner des Punkterennens bei den Olympischen Spielen von Athen, Mikhail Ignatiew, hat eine Reifenpanne am Vorderrad. Der Katusha-Teamwagen hilft ihm, sodass er wohl bald wieder zum Peloton aufschließen wird.
Die drei deutschen Fahrer vom Team Omega Pharma-Lotto führen das Feld an: Sieberg, Greipel und Lang - wobei letzterer praktisch schon die gesamte Etappe hindurch vorne fährt...
Die Ausreißer teilen sich die Führungsarbeit gut auf, aber das Tempo im Hauptfeld ist hoch, insbesondere wegen des günstigen Rückenwindes bei km 137.
Das Intermezzo von Liquigas an der Spitze des Pelotons ist bereits vorüber. Jetzt bestimmen erneut Omega Pharma-Lotto und BMC das Tempo, während Evans den Begleitwagen aufsucht, um seine Kette schmieren zu lassen... An seiner Seite wartet Santaromita, um ihn wieder an das Feld heranzuführen.
Es handelt sich heute um eine ganz neue Ankunft, da das Peloton nie zuvor eine Etappe in Mûr-de-Bretagne bestritten hat. Der Anstieg hat indes im Laufe der Jahrzehnte den Beinamen bretonisches Alpe d’Huez verpasst bekommen, wobei die Zuschauer ähnlich dicht gedrängt stehen wie die Niederländer bei Alpe d’Huez. Viele nehmen fälschlicherweise auf «Mur de Bretagne» Bezug, obschon es sich um die Côte de Mûr handelt. Die Ortschaft bezieht ihren Namen tatsächlich aus einer Mauer, aber aus der einer Römerfestung und nicht aus dem Anstieg. Im Jahr 1947 wurde die Côte sozusagen salonfähig. Beim 139 km langen Zeitfahren zwischen Vannes et Saint-Brieuc markierte sie Kilometer 65. Der Anstieg hat die größten Kletterer gesehen, wie Lucien Van Impe, seinerzeit Titelverteidiger, der die Côte 1977 in Führung liegend überquerte. Daraus entwickelte sich ein Klassiker, denn schon 2004 (Sieg von Filippo Pozzato) und 2006 stand sie auf dem Programm, als der Franzose Sylvain Calzati den Gipfel auf der 8. Etappe in eienr Ausreißergruppe als Erster überquerte.
Der Rückstand des Pelotons auf die Ausreißer beträgt 2’25’’.
Der Rückstand des Pelotons auf die Ausreißer beträgt 2’25’’.
Mehrere Fahrer der italienischen Formation haben das Kommando übernommen, aber 41 km vor dem Ziel liegen Roy (FDJ), Izagirre Insausti (EUS), Erviti (MOV), Kadri (ALM) und Hoogerland (VCD) immer noch 2’15’’ in Front.
Auf der Homepage seiner Mannschaft Saxo Bank schilderte der Titelverteidiger gestern Abend seine Eindrücke der beendeten Etappe und seine Meinung zu einem möglichen Szenario für den heutigen Tag: «Das Team war fantastisch, und ich danke all meinen Kollegen. Sie haben mich auf jedem einzelnen Rennkilometer beschützt. Man musste höllisch aufpassen, denn es gab viele Zuschauer, wie bei einer Bergetappe, nur dass wir mit 70 km/h unterwegs waren. Das Finale von Mûr-de-Bretagne wird sicher kein Zuckerschlecken, denn die Steigung ist doch sehr steil. Das ist eine Sache für einen Fahrer vom Typ Philippe Gilberts.»
Luis-Leon Sanchez hält kurz an, um sein Hinterrad zu wechseln.
Roy (FDJ), Izagirre Insausti (EUS), Erviti (MOV), Kadri (ALM) und Hoogerland (VCD) haben in der dritten Rennstunde 41,2 Kilometer zurückgelegt, was einem Durchschnitt von 39,8 km/h seit Etappenbeginn entspricht.
Zum zweiten Mal am heutigen Tag ereilt den Fahrer von Euskaltel eine Reifenpanne, jetzt muss er das Hinterrad wechseln.
Laut Statistik von France Télévisions haben die Kollegen von Philippe Gilbert in den letzten zehn Minuten 64 % der Zeit an der Spitze verbracht, gegenüber 34 % für BMC und 2 % für Movistar.
Der Kapitän von Sky hat eine Reifenpanne und muss sein Hinterrad wechseln. Gemeinsam mit vier Teamkollegen findet er wieder Anschluss an das Peloton.
Das von Omega Pharama Lotto angeführte Peloton liegt 2’ hinter den Ausreißern zurück.
Richie Porte (SBS) unterhielt sich vor dem Start mit letour.fr und beschrieb den Gemütszustand seines Teams nach drei Tagen. “Ich fühle micht gut. Das Wetter heute ist ziemlich erbärmlich, ich hätte mir keinen Regen gewünscht, aber so ist das Leben. “Es ist ziemlich klar, was wir heute tun müssen: Problemen aus dem Weg gehen. So lautet das Hauptziel. Aber es gibt auch gute Neuigkeiten – es schüttet wie aus Eimern, und Alberto mag das." Als wir ihm sagten, die Ziellinie sei rund 500 Meter hinter dem Schlussanstieg, entgegnete er nur, “Ach, echt? Das wusste ich nicht. Wir haben diese Etappe gar nicht ausgekundschaftet. Ich bin mir auch nicht sicher, ob Alberto es getan hat, aber unser Direktor kennt die Strecke nur zu gut.”
1. Hoogerland (VCD) 20pts 2. Roy (FDJ) 17pts 3. Kadri (ALM) 15pts 4. Izagirre (EUS) 13pts 5. Erviti (MOV) 11pts 6. Farrar (GRM) 10pts - at 2’30" 7. Rojas (MOV) 9pts 8. Bozic (VCD) 8pts 9. Cavendish (THR) 7pts 10. Galimzyanow (KAT) 6pts 11. Goss (THR) 5pts 12. Engoulvent (SAU) 4pts 13. Gilbert (OLO) 3pts 14. Greipel (OLO) 2pts 15. Oss (LIQ) 1pt
Das Peloton hat die Sprintmarkierung passiert. Farrar schlägt Rojas im Kampf um die 10 Punkte für Platz 6.
Vier Fahrer von Movistar machen vorne Tempo, darunter auch Rojas, der Mann in Grün. Nur noch ein knapper Kilometer bis zum Zwischensprint...
Die ersten fünf Fahrer haben den Sprint in Spézet bestritten, das Ergebnis: 1. Hoogerland (VCD) 20pts 2. Roy (FDJ) 17pts 3. Kadri (ALM) 15pts 4. Izagirre (EUS) 13pts 5. Erviti (MOV) 11pts
Das Peloton nimmt an Fahrt auf, nicht zuletzt weil sich die Formation Movistar an der Spitze des Feldes postiert, um Rojas für den Zwischensprint in Position zu bringen. Teilweise treibt auch der Rückenwind das Feld voran.
Die fünf Ausreißer passieren soeben die 89-km-Marke. Ihr Vorsprung beträgt 3’00", und bis zum Zwischensprint in Spézet sind es noch 3km, für das Peloton 5km.
Der Vorsprung der Ausreißer auf das Feld beträgt nun 3’00". Vorne sind die Straßen wieder nass, während das Feld gerade auf trockenem Untergrund unterwegs ist. Erviti bleibt entgegen erster Meldungen in der Ausreißergruppe.
Erviti, Roy, Izagirre, Kadri und Hoogerland trennen noch 10 km vom Zwischensprint in Spézet. Es hat den Anschein, dass sich Erviti zurückfallen lässt.
Das Peloton hat den Scheitelpunkt des ersten Anstiegs am heutigen Tag überwunden. Der Rückstand auf die Gruppe um Erviti beträgt 3’20".
Nach dem gewonnenen Punkt auf der Côte de Laz drosselt Hoogerland das Tempo und wartet auf Roy, Izgirre, Kadri und Erviti. Jetzt liegt wieder ein Quintett an der Spitze des Rennens.
Hoogerland liegt jetzt nach Punkten gleichauf mit Gilbert (OLO) und Delage (FDJ). Alle drei haben einen Zähler in der Bergwertung ergattert.
In der zweiten Rennstunde haben die Fahrer 36,5 km zurückgelegt, was einem kombinierten Stundenmittel von 39,1km/h entspricht.
Es ist gerade so, als hätte er gemerkt, dass letour.fr über ihn berichtet... kurz nach dem Eintrag zu seiner Person attackiert Johnny Hoogerland. Die anderen vier Mitstreiter reagieren nicht, und der Niederländer ist jetzt alleine in Front.
Als 24-Jähriger gewann Johnny Hoogerland, einer der heutigen Ausreißer, 2004 eine Etappe der Ruben Granitier Breton (Bretagne-Rundfahrt). Auf dieser zweiten Etappe wurde ein weiterer Fahrer mit erfolgreicher Bilanz in dieser Gegend Frankreichs Vierter: Simon Gerrans, der Gewinner des GP Plouay 2009.
Der Regen lässt etwas nach, allerdings sind die Fahrer weiterhin gut beraten, ihre Regenkleidung zu tragen.
Das abwechselnd von Omega Pharma Lotto und BMC angeführte Peloton nähert sich den Ausreißern deutlich. Roy (FDJ), Izagirre Insausti (EUS), Erviti (MOV), Kadri (ALM) und Hoogerland (VCD) haben einen schweren Stand.
Nach einer kurzen Atempause hat der Regen wieder eingesetzt und macht den Ausreißern genauso wie dem Peloton zu schaffen.
An jedem Tag findet auf der offiziellen Website der Tour de France eine Umfrage zum Renngeschehen statt. Die heutige Frage lautet: Wer wird der Hauptrivale von Philippe Gilbert auf dem Mûr-de-Bretagne sein?
Thor Hushovd, Cadel Evans, Alberto Contador, Andy Schleck oder Thomas Voeckler?
Vergessen Sie nicht, Ihre Stimme auf letour.fr abzugeben...
“Unsere Ziele am heutigen Tag umfassen nicht unbedingt das Gelbe Trikot oder den Etappensieg,” so der sportliche Leiter von BMC, John Lelangue. “Wenn das eintritt, umso besser, aber für mich kommt es in erster Linie darauf an, keine Zeit zu verlieren und nach Möglichkeit etwas Zeit zwischen Cadel und seine Rivalen zu legen. Deshalb haben wir jetzt auch einige Fahrer an der Spitze des Pelotons, insbesondere bei den schwierigen Wetterverhältnissen heute. Es ist wichtig, dass jeder von unserem Team sicher am Fuße des Mûr-de-Bretagne ankommt, und sobald sie da sind, wissen sie, was zu tun ist.”
Im Peloton der Tour de France 2011 ist eine ganze Reihe von früheren Mountainbikern vertreten. Cadel Evans war zweimaliger Gewinner der MTB World Cup Series, bevor er seine Aufmerksamkeit auf die Straße richtete. Jean-Christophe Peraud (ALM) feiert in diesem Jahr sein Tourdebüt und trägt die bemerkenswerte Rückennummer "108". Er ist jetzt seit einigen Jahren Straßenprofi, allerdings handelt es sich um seine erste Saison im Dress von AG2R. Vielleicht schaltet gerade deswegen der Redakteur eines Mountainbike-Magazins in Australien, Chris Southwood, die Liveberichterstattung auf LeTour.fr ein..., oder liegt es vielleicht nur daran, dass die Tour alle möglichen Sportfans interessiert?
Es sah nicht gut für ihn aus, aber mit einem neuen Reifen kämpft sich Gorka Izagirre wieder an die Ausreißergruppe heran.
Nach einer Reifenpanne ist Izagirre vom Team Euskaltel nicht länger in der Ausreißergruppe vertreten... Bleiben also noch Roy (FDJ), Erviti (MOV), Hoogerland (VCD) und Kadri (ALM).
Viele Fahrer lassen sich hinter das Feld zurückfallen, um entweder ihre Regenkleidung im Teamwagen abzugeben oder welche in Empfang zu nehmen... je nachdem, wie sie mit den Bedingungen klar kommen.
Zwar organisiert kein Team eine echte Verfolgungsarbeitbut, aber der Rückstand sinkt weiter. Die letzte Zeitmessung zeigt 2’30". An der Spitze des Feldes erkennt man auch sechs Fahrer von Leopard-Trek, darunter Joost Posthuma, Frank und Andy Schleck sowie Fabian Cancellara...
Den größten Vorsprung verbuchten die Ausreißer bei km 24 mit 4’55". Nach 90 Minuten Rennzeit liegt die Gruppe um Erviti nun 2’50" vor dem Peloton, das weiterhin von den Teamkollegen von Gilbert angeführt wird.
Zu den großen Rennveranstaltungen vor der Tour zählt auch das Critérium du Dauphiné, eine Rennwoche im Juni. In diesem Jahr fand der 5,4 km lange Prolog in St-Jean-de-Maurienne statt. Der Sieger hieß Lars Boom vor Winokurow, Wiggins, Degenkolb... und einem der heutigen Ausreißer auf Platz fünf: Blel Kadri.
Während Erviti schon zwei Tagessiege bei der Vuelta vorweisen kann, wartet er wie seine Mitstreiter noch auf einen Etappensieg bei der Tour de France. Roy (FDJ) wurde bei der 19. Etappe 2008 Zweiter hinter Sylvain Chavanel.
Die Teamkollegen von Philippe Gilbert geben den Takt an. Das Peloton liegt jetzt 3’50’’ hinter den fünf Ausreißern des Tages zurück.
Der belgische Landesmeister und Sieger der 1. Etappe, trägt heute das Bergtrikot und feiert seinen 29. Geburtstag. Den als großen Favoriten auf den Tagessieg gehandelten Belgier erwartet oben auf der Côte de Mûr-de-Bretagne ein erstklassiger Geschenk. Diesen Zufall gab es bereits einmal bei der Tour, als sich Erik Zabel an seinem 25. Geburtstag in Charleroi durchsetzen konnte.
Jurgen Van de Walle (Bel-OLO) verabschiedet sich von der diesjährigen Tour de France.
Roy (FDJ), Izagirre Insausti (EUS), Erviti (MOV), Kadri (ALM) und Hoogerland (VCD) haben in der ersten Rennstunde 41,7 Kilometer zurückgelegt.
Cadel Evans, Dritter der Gesamtwertung mit nur 1’’ Rückstand, ist sicherlich die größte Bedrohung für Thor Hushovd, wobei das Finish allen Spezialisten der Ardennenklassiker liegt, und damit natürlich auch dem Sieger der Flèche Wallonne 2010. Dennoch hat der Australier keine Eile, die Kontrolle über das Rennen an sich zu reißen. Bei zwei Anläufen trug er 2008 und 2010 das Gelbe Trikot sollte es aber anschließend wieder verlieren.
Roy (FDJ), Izagirre Insausti (EUS), Erviti (MOV), Kadri (ALM) und Hoogerland (VCD) verbuchen bei km 31 einen Vorsprung von 3’30’’ auf das Peloton, das vom Team BMC angeführt wird.
Im Gespräch mit letour.fr vor dem Etappenstart gab Richie Porte (SAX) einige Neuigkeiten über seinen Kapitän Alberto Contador: «Heute liegt der Schwerpunkt ganz klar darauf, Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen. Der Regen kommt uns gerade recht. Alberto mag das wirklich, er ist froh. Wir fühlen uns gut, das Teamzeitfahren ist eher besser als erwartet verlaufen. Und Alberto haben die Zwischenfälle der ersten Tage nicht sehr viel ausgemacht. Er ist in Form und macht sich keinen Stress. Es liegt noch ein langer Weg vor uns, und momentan warten wir auf die Ankunft der Berge. Sollte sich eine Möglichkeit ergeben, wird er natürlich versuchen, Zeit auf die übrigen Titelanwärter aufzuholen. Bis heute haben wir es nicht geplant. Aber bei Alberto weiß man, wozu er imstande ist.»
Die letzte Zeitmessung zeigt einen Rückstand von 4’35’’ auf die Ausreißer.
Im Gespräch mit letour.fr gibt der sportliche Leiter von Cofidis einige Neuigkeiten über den Zustand von Samuel Dumoulin, der im gestrigen Etappenfinale stürzte: «Es hat ihn ausgehebelt, und er ist auf den Nacken gefallen. Gestern haben wir ihn also gut gepflegt, insbesondere mit Kältetherapie. Jetzt bleibt noch ein leichter Schmerz, der ihn aber heute nicht weiter stören sollte. Es geht ihm viel besser. Allerdings hoffen wir auf eine Glückssträhne, da wir bislang vom Pech verfolgt waren. Heute darf man die Ausreißer nicht ziehen lassen, denn das kann sehr gefährlich werden. Am Ende warten enge Straßen, und die Witterungsbedingungen sind äußerst schwierig. Gilbert wirkt sicherlich unschlagbar, dennoch kann vieles passieren. In unseren Reihen passt das Finale zu Samuel Dumoulin, Riene Taaramae oder Tony Gallopin.»
Von den fünf Ausreißern ist Imanol Erviti im Gesamtklassement am besten platziert: Beim Start in Lorient belegte er Rang 11 mit einem Rückstand von 2’58’’ auf Thor Hushovd.
Roy (FDJ), Izagirre Insausti (EUS), Erviti (MOV), Kadri (ALM) und Hoogerland (VCD) haben km 19 mit einem Vorsprung von 3’55’’ auf das Peloton passiert.
Alljährlich gehört der 1931 eingeführte Grand Prix de Plouay zu den großen Terminen am Ende des Sommers. Im Peloton der Tour 2011 befinden sich vier Fahrer, die bereits in Plouay siegten: George Hincapie, Thomas Voeckler, Simon Gerrans und Matt Goss, der Titelverteidiger. Darüber hinaus standen schon fünf weitere aktuelle Tourteilnehmer auf dem Podium von Plouay: Chris Horner, Stuart O’Grady, Juan-Antonio Flecha, Thor Hushovd und Tyler Farrar.
Roy (FDJ), Izagirre Insausti (EUS), Erviti (MOV), Kadri (ALM) und Hoogerland (VCD) besitzen inzwischen einen Vorsprung von 3’30’’ auf das Hauptfeld.
Roy (FDJ), Izagirre Insausti (EUS), Erviti (MOV), Kadri (ALM) und Hoogerland (VCD) besitzen inzwischen einen Vorsprung von 3’30’’ auf das Hauptfeld.
Im Gespräch mit letour.fr ging der australische Fahrer vor dem Start auf das Finale von Mûr-de-Bretagne ein: «Ich denke, dass Gilbert nur sehr schwer zu schlagen sein wird. Wir haben das Schlussstück und die letzten 120 Kilometer vor einigen Wochen ausgekundschaftet. Und ganz ehrlich, es ist Gilbert oder Cadel Evans, Fahrern der Ardennen-Klassiker wie auf den Leib geschneidert. Aber wenn es geht, werde ich mein Glück versuchen. Ich werde probieren, mich mit Tony Martin und Peter Velits so lange wie möglich vorne zu halten. Und wenn ich merke, dass ich eine Chance habe, werde ich attackieren.»
L’Equipe geht auch auf die Schicksale von Cavendish und Gilbert ein, die auf den ersten beiden Etappen reihum als Favoriten galten. «Der Anzug hätte ihm gestern zwar gepasst, doch passte Cavendish die Maßanfertigung wohl noch nicht ganz. Heute wird Philippe Gilbert zur Anprobe gebeten. Unschlagbar, so das unumgängliche Fazit am Samstagabend auf dem Mont des Alouettes. Diese hügeligen Zielankünfte, die in der Vergangenheit nicht ausreichend von der Tour genutzt wurden, sorgen in der ersten Rennwoche sichtlich für die nötige Würze, und der belgische Landesmeister wird es heute in Mûr-de-Bretagne, am Donnerstag in Lisieux und vielleicht sogar am Samstag in Super-Besse in vollen Zügen genießen.»
Bei km 11 verbucht das Peloton einen Rückstand von 1’45’’ auf Roy (FDJ), Izagirre Insausti (EUS), Erviti (MOV), Kadri (ALM) und Hoogerland (VCD).
Bei km 9 hat sich eine Gruppe mit Roy (FDJ), Izagirre Insausti (EUS), Erviti (MOV), Kadri (ALM) und Hoogerland (VCD) aus dem Feld gelöst.
Andre Greipel hält an, um sein Vorderrad zu wechseln.
Die Fahrer machen mächtig Dampf, vorne im Feld kommt es zu einem kleinen Bruch.
Die Tagesausgabe von L’Equipe begrüßt in der Einleitung ihrer Radsportrubrik den Sieg von Tyler Farrar. Die Zeitung hebt auch den 2. Platz von Romain Feillu hervor, der deutliche Fortschritte macht, nachdem er bereits vier Mal Rang drei belegte. «‘Ich weiß, dass ich das Zeug habe, um die Besten zu schlagen. Allerdings fehlt mir die Kraft von Cavendish oder Farrar. Ich muss mich zurückfallen lassen, um Schwung zu nehmen und durchzustarten’. Ein Plan, den la Feuille (sein Spitzname) nicht umsetzen konnte. ‘Ich habe den kleinen Fehler gemacht, den Sprint nicht früher anzuziehen, als Rojas an mir vorbeizog, war es schon zu spät. Schade, ich hatte mir durchaus Siegchancen zugetraut. Körperlich war ich nicht auf Topniveau, aber die leichte Steigung im Zielbereich kam mir entgegen.» Aus französischer Sicht wurde das Klassement von Redon durch den 4. Platz von Sébastien Hinault vervollständigt. «Gar nicht übel für einen 37-Jährigen, der nach vierjähriger Abstinenz zur Tour zurückkehrt (es ist seine zehnte). ‘Ich musste also erst so alt werden, um meine Sprints richtig hinzukriegen, scherzt der Fahrer von AG2R La Mondiale. Zum ersten Mal denke ich an mich bei der Tour.»
Die Fahrer haben die Null-Kilometer-Marke um 13h09 passiert. 198 Fahrer am Start. Keine Abmeldung.
Schon nach dem Erfolg im Teamzeitfahren von Les Essarts lag die Formation Garmin-Cervélo in dieser Wertung vorne und zeigte gestern ihr Können auf einem ganz anderen Gebiet: dem Massensprint. Tyler Farrar wurde nicht nur zum Tagessieg in Redon geleitet, sondern man heimste auch noch die Mannschaftsetappenwertung ein, da die Tempomacher Thor Hushovd und Julian Dean auf den Plätzen 6 und 7 landeten. Vacansoleil, Omega Pharma-Lotto und FDJ vervollständigen die Tageswertung, während im Gesamtklassement alles wie gehabt bleibt, da alle in der gleichen Zeit klassiert wurden. Vor der Fahrt nach Mûr-de-Bretagne behauptet Garmin-Cervélo einen Vorsprung von einer Sekunde auf BMC und vier Sekunden auf Leopard-Trek et Sky.
Geraint Thomas, 15. des Massensprints von Redon, behauptet die Führung in der Wertung der besten Jungprofis der Tour de France (4. der Gesamtwertung). Er liegt immer noch in der gleichen Sekunde wie sein Teamkollege Edvald Boasson Hagen und eine Sekunde vor Tejay Van Garderen und Matt Goss.
Die Sonne der ersten Tage ist einem ziemlich dichten Regen gewichen, der auf die Fahrer und den Zielbereich niedergeht.
Mehrere Fahrer sind bereits im Konvoi gestürzt. Allerdings können alle wieder auf ihr Rad klettern und weiterfahren.
Bei der gestrigen Etappe ging es lediglich um einen einzigen Zähler auf dem Höhepunkt des Pont de Saint-Nazaire. Michael Delage hieß der Glückliche, der den Punkt nach einem Sprintduell mit seinem Ausreißergefährten Jose-Ivan Gutierrez einheimste. Wegen der Punktgleichheit mit Philippe Gilbert werden die beiden Fahrer an ihrer Position in der Gesamtwertung gemessen. Dementsprechend trägt heute der belgische Meister das Bergtrikot, nachdem er zuvor schon in Gelb und Grün fahren durfte.
Nach Platz 3 auf dem Mont des Alouettes und Rang 3 gestern in Redon hat Jose Joaquin Rojas die Führung in der Punktwertung übernommen und damit Philippe Gilbert abgelöst. Zudem wurden Thor Hushovd und Mark Cavendish für den gestrigen Zwischensprint des Pelotons um den sechsten Platz wegen irregulären Verhaltens nachträglich deklassiert. Dadurch gehen ihre sicher geglaubten Punkte wieder verloren.
Nach seiner Machtergreifung beim Teamzeitfahren von Les Essarts hat Thor Hushovd das Gelbe Trikot in Redon verteidigt und gleichzeitig seinem Teamkollegen Tyler Farrar zu dessen erstem Tagessieg bei der Tour de France verholfen. Der Norweger wurde in der gleichen Sekunde gezeitet wie sein Weggefährte und der erste Verfolger David Millar. Gefahr geht vor allem von Cadel Evans aus, der nur eine Sekunde zurückliegt. In der Gesamtwertung liegen 22 Fahrer weniger als 10’’ hinter Hushovd, wovon eine Handvoll bei hügeligen Zielankünften wie in Mûr-de-Bretagne glänzen kann.
Geschlossen fährt das Feld durch die Straßen von Lorient zur tatsächlichen Startmarkierung, die 9,3 km von der Sammelstelle entfernt ist.
Heute starten die Fahrer in Lorient und begeben sich auf eine 172,5 km lange Strecke in Richtung Mûr-de-Bretagne. Dabei durchqueren sie die Departements Morbihan, Finistère und Côtes-d’Armor. Der fiktive Start ist für 12h50 vorgesehen.