
Redon
198 km
Montag 4 Juli
1. Tyler Farrar 2. Romain Feillu 3. Jose Joaquim Rojas 4. Sébastien Hinault 5. Mark Cavendish
Farrar hat soeben die Tempoarbeit seines Lebens von Hushovd geliefert bekommen und der Amerikaner feiert somit seinen ersten Solo-Tagessieg am 4. Juli. Mit einem angedeuteten "W" gedenkt er seines verstorbenen Kameraden Wouter Weylandts...
Garmin-Fahrer sind jetzt direkt hinter dem HTC-Express platziert...
HTC ist wieder ganz vorne vertreten, aber auch das Gelbe Trikot ist gut platziert...
Zwei Kilometer vor dem Ziel prescht er rund 20 Meter vor, doch das Feld stellt ihn...
Romain Feillu klebt am Hinterrad von Mark Cavendish.
Jetzt führt Tony Martin den HTC-Zug an, der weiter an der Spitze des Feldes fährt.
Fünf Fahrer von HTC, darunter Eisel vorneweg, bereiten den Sprint für Mark Cavendish vor.
Michael Delage erhält den Preis des kämpferischsten Fahrers von der Jury.
Die Formation HTC teilt sich die Führungsrolle 7 km vor dem Ziel mit BMC.
Neun Kilometer vor dem Ziel werden die beiden nach 189 Rennkilometern an der Spitze eingeholt...
Taaramae hat eine Reifenpanne. Duque vom Team Cofidis hilft ihm aus und gibt seinem Kapitän seinen Reifen.
Gutierrez und Delage beißen weiter auf die Zähne, liegen aber nur noch 15’’ vor dem Peloton.
Gutierrez und Delage haben nun einen Vorsprung von 40’’ auf das Hauptfeld, das von den Formationen HTC und Lampre angeführt wird.
Sie liegen 30’’ vor dem Peloton, das soeben Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Maxime Bouet (Fra-ALM) und Niki Terpstra (Hol-QST) 16 km vor dem Ziel eingeholt hat.
Aus dem Quintett ist ein Duo geworden: Gutierrez und Delage. Ihre drei einstigen Weggefährten scheinen aufzustecken...
Gutierrez hat das Tempo kurz vor dem Passieren der 20-km-Markierung verschärft, doch jetzt ist die Gruppe wieder beisammen.
Quinziato, einer der Teamgefährten von Cadel Evans, lag kurzzeitig am Boden.
Das Peloton gewährt den Ausreißern eine letzte Galgenfrist. Der Vorsprung beträgt 55’’.
Das Führungsquintett hat etwas Zeit gewonnen. Bei Rückenwind halten die Fahrer ein Tempo von rund 70km/h kurz vor Anbruch der letzten 30 km der 3. Etappe.
Nachdem sie beim einzigen Anstieg der Etappe zurückfielen, sind die Kapitäne von FDJ und Katusha - Casar und Karpets - jetzt wieder im Peloton, um die letzten 30 km in Angriff zu nehmen.
Saxo Bank, Leopard-Trek und BMC positionieren sich an der Spitze des Feldes, und auch Rabobank ist nicht weit weg. Dadurch will man die Kapitäne aus den Schwierigkeiten am Ende der Etappe raushalten. Jetzt stoßen auch Fahrer von HTC dazu, die allmählich mental mit der Sprintplanung für Cavendish beginnen, da die Ausreißer fast gestellt sind.
Bei km 163 nimmt die Bedrohung für die Ausreißergruppe immer konkretere Züge an.
Genau 40’’ Vorsprung bleiben auch noch den Ausreißern des Tages: Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ).
Ein Cofidis-Fahrer bestimmt das Tempo des Feldes, das nur noch 40’’ hinter Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ) zurückliegt.
Seit seinem Sturz ist Wladimir Karpets vom Pech verfolgt. Zuerst fiel er aus dem Peloton zurück, dann schloss er sich einer Gruppe mit Sandy Casar an, aber jetzt steht er wieder, um das Rad zu wechseln. Sein Katusha-Teamwagen führt ihn mit viel Tempo wieder an das Feld heran.
Cancellara und drei seiner Teamgefährten von Leopard-Trek bestimmen jetzt das Tempo des Hauptfeldes, das nur noch 1’00" hinter den Ausreißern zurückliegt.
Das Gros der abgehängten Fahrer hat 47 km vor dem Ziel wieder zum Hauptfeld aufschließen können.
Die Kapitäne von Liquigas beziehungsweise Quick Step haben ihren Rückstand wettgemacht, aber rund 40 Fahrer haben immer noch große Mühe, den Anschluss wieder herzustellen.
Eine erste Fahrergruppe wird abgehängt, darunter auch Ivan Basso und Sylvain Chavanel. Eine noch größere Gruppe hat einen größeren Rückstand von etwa 20 Sekunden.
Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ) liegen bei km 144 nur noch 1’20’’ vor dem Peloton.
Im Anstieg zum Pont de Saint-Nazaire fallen rund 40 Fahrer etwa 20 Sekunden hinter das restliche Peloton zurück.
Der Fahrer von FDJ gewinnt den einzigen Zähler und positioniert sich punktgleich mit Philippe Gilbert an der Spitze der Bergwertung. Wer von beiden letztlich vorne liegt, entscheidet sich durch ihre Platzierung in der Gesamtwertung bei der Zielankunft in Redon.
Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ) erklimmen den Anstieg zum Point de Saint-Nazaire.
Bei der 3. Etappe der Tour 2009 waren Maxime Bouet und Ruben Perez Moreno auch gemeinsam in einer Ausreißergruppe, die nach dem Start in Marseille im ersten Rennkilometer aufgebrochen war. Das Teilstück führte nach La Grande Motte, doch wurden die Ausreißer gestellt. Zum Tagessieger im Sprint kürte sich… Mark Cavendish.
Der Vorsprung der Ausreißergruppe beträgt 67 km vor dem Ziel nur noch 2’50’’.
Im Gespräch mit France Télévisions geht der Manager von Garmin-Cervélo auf das Etappenfinale ein: «Wir werden sehen, ob Tyler Farrar heute die richtige Geschwindigkeit hat. Jedenfalls ist er zuversichtlich. Und für ihn handelt es sich um eine erste Reifeprüfung. Ich weiß nicht, ob Thor für ihn den Sprint anziehen wird, mal sehen, wie das alles ablaufen wird. Denn immerhin trägt er das Gelbe Trikot, und wir sollten keine Gefahr eingehen, es zu verlieren.»
Allmählich müssen sich die Ausreißer Sorgen machen. Das Peloton kommt gut voran. Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ) besitzen einen Vorsprung von knapp 3’.
Das Durchschnittstempo der dritten Rennstunde beträgt 40,4km/h... was auch dem kombinierten Durchschnitt der ersten drei Stunden entspricht.
In ganz kurzer Zeit hat das Peloton Ernst gemacht und den Vorsprung der Ausreißer auf 3’35" schmilzen lassen. Der größte Vorsprung betrug 8’05" bei km 74.
Bei den beiden vorigen Tour-Auflagen punktete Cavendish nur einmal bei einem Zwischensprint. Bei der 1. Etappe 2011 belegte er Rang 11, heute Platz 6. Das bedeutet, dass der dominierende Sprinter seiner Generation seit dem Start der Tour 2009 nur bei drei Zwischensprints gepunktet hat.
Navardauskas gibt im Feld weiter das Tempo vor, aber an seiner Seite fährt jetzt ein Akteur von HTC. Damit ist klar, dass die Formation von Cavendish die Verfolgung aufnimmt, um einen Schlusssprint zu organisieren. Das Peloton liegt derzeit 5’00" hinter dem Quintett um Gutierrez zurück.
Der Fahrer von Europcar hat sich leicht abgesetzt, um seine Verwandten am Straßenrand zu begrüßen. Der Gewinner der Bergwertung von 2010 ist im Dorf Chéméré wohnhaft.
Der Kampf um die besten Plätze beim Zwischensprint hat den Vorsprung des Spitzenquintetts dramatisch schrumpfen lassen: 5’05". Das Feld wird wieder von Garmin angeführt.
1. Delage (FDJ) 20 Punkte 2. Gutierrez (MOV) 17 3. Terpstra (QST) 15 4. Perez Moreno (EUS) 13 5. Bouet (ALM) 11 6. Cavendish (THR) 10 7. Galimzyanow (KAT) 9 8. Rojas (MOV) 8 9. Boonen (QST) 7 10. Gilbert (OLO) 6 11. Duque (COF) 5 12. Hushovd (GRM) 4 13. Steegmans (QST) 3 14. Bozic (VCD) 2 15. Feillu (VCD) 1
Vor wenigen Augenblicken lag das Feld noch 6’20" hinter den Ausreißern. Durch den Antritt von Omega Pharma und Lotto kurz vor dem Zwischensprint ist der Vorsprung bei km 104 auf 5’30" geschmolzen.
Er reagiert insbesondere auf eine Tempoverschärfung von Philippe Gilbert, der das Grüne Trikot trägt.
Neben Omega Pharma Lotto und Lampre zeigen sich auch HTC und Quickstep vorne im Feld...
Die Teams von Omega Pharma Lotto und Lampre sind an die Spitze des Feldes gefahren, wo man nun schlangenförmig fährt.
Delage zieht den Sprint 300 Meter vor der Markierung an und holt sich die 20 Punkte für den ersten Fahrer. Ihm folgt Gutierrez.
Nur noch 5 km für die Ausreißer bis zum Zwischensprint, während das Peloton just in diesem Augenblick die Banderole passiert, auf der der Sprint in 10 km angekündigt wird.
Drei Teamgefährten von Alberto Contador übernehmen kurz vor der Verpflegungszone die Spitze des Hauptfeldes.
Das Peloton hat das Tempo verschärft, während die fünf Ausreißer die Verpflegungszone erreichen(km 92). Die letzte Abstandsmessung bei km 86 ergab 6’50’’.
Im Gespräch mit letour.fr erläutert der Manager von AG2R-La Mondiale, dass die Sprinterteams eine Verfolgung prganisieren müssen, wodurch Maxime Bouet in der Ausreißergruppe seiner Chancen beraubt würde: «Ich denke, dass sich HTC irgendwann fragt, was vorne im Peloton geschieht. Es gibt nur wenige Chancen auf echte Sprintankünfte, also wird man sich diese rein theoretisch wohl kaum entgehen lassen. Doch Vorhersagen treten eben nicht immer ein, und das macht den Charme des Radsports aus. Deshalb habe ich Maxime gebeten, nicht mehr als seine Freunde zu unternehmen und ausreichend zu essen, um das Etappenfinale gut verwalten zu können. Momentan verstehen sich die fünf Ausreißer gut und teilen sich die Arbeit gerecht auf.»
Nicolas Roche, der gestern seinen 27. Geburtstag feierte, hatte soeben einen Plattfuß an seinem Hinterrad. Der AG2R-Mechaniker reicht ihm ein neues Hinterrad, und jetzt sitzt Roche wieder im Sattel, um zum Peloton aufzuschließen, dessen Rückstand auf die Ausreißer 8’00".
Sebastien Piquet, die Stimme von Radio Tour, hat soeben das Büro von letour.fr angerufen um mitzuteilen, dass die Temperaturanzeige im Begleitauto der Rennleitung 29,5 Grad misst.
Das Katusha-Team hat heute ein Geburtstagskind in seinen Reihen: Wladimir Gusew wird 29. Es handelt sich um seine zweite Tour-Teilnahme. Den Prolog 2007 (in London) beendete er auf Platz fünf und er trug auch einige Tage lang das Weiße Trikot.
Die Etappe begann in der Küstenstadt Olonne-sur-Mer und führte dann nördlich landeinwärts. Bei km 135 führt der Weg zurück zur Küste, wobei die Gesamtlänge der Strecke 198 km beträgt. Dann stehen noch acht Kilometer an, bevor die Fahrer Pont-de-St-Nazaire erreichen, die einzige Steigung der 3. Etappe.
Inzwischen liegt das Feld 8’05’’ hinter Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ) zurück.
Der litauische Meister im Trikot von Garmin-Cervélo führt das Peloton derzeit an.
Inzwischen beträgt der Vorsprung der fünfköpfigen Ausreißergruppe auf das Hauptfeld 7’15’’.
Das Team Garmin-Cervélo bestimmt weiter die Gangart an der Spitze des Hauptfeldes, aber Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ) bauen ihren Vorsprung aus: 7’.
In Redon zeichnet sich eine Massensprintankunft ab. In den Prognosen liegt Mark Cavendish zwar ganz vorne, doch unterlaufen auch ihm Fehler, und er gewinnt nicht immer. Vor kurzem hat er zum Beispiel den Tagessieg bei der 5. Etappe der Schweiz-Rundfahrt verpasst. Der Sieger hieß übrigens Borut Bozic. In Italien musste er Alessandro Petacchi (2. Etappe) den Vorzug lassen, bevor er die Etappen 10 und 12 zu seinen Gunsten entschied. Etwas früher in diesem Jahr verpasste er auch sein Ziel bei der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico, die an Tyler Farrar ging. Cavendish präsentiert sich bei der diesjährigen Tour mit 4 Siegen im Gepäck: einen bei der Tour of Oman, den GP Scheldeprijs und zwei beim Giro.
Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ) passieren km 55 mit einem Vorsprung von 6’30’’ auf das Peloton.
Es sind zwar immer noch 198 Fahrer im Rennen, doch leiden einige unter den Folgen des Massensturzes bei der 1. Etappe. Das trifft auch auf Andrey Amador aus Costa Rica zu: «Vor dem Teamzeitfahren konnte ich kaum gehen. Doch dann habe ich mir gesagt, dass ich nicht nach nur einem Tag aufgeben kann. Ich musste einfach weitermachen, alleine schon wegen der ganzen Menschen, die mich unterstützen. Der Radsport ist schon so schwer genug, wenn man von derartigen Problemen verschont bleibt. Jetzt ist es noch härter! Ich habe den gestrigen Tag irgendwie überlebt, und ich denke, dass es meinem Knöchel jeden Tag etwas besser gehen wird.»
Das Peloton legt ausreichend Tempo an den Tag, um die Ausreißer an der langen Leine zu halten: 5’10’’ Rückstand bei km 48.
Der Rückstand auf Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ) ist auf 4’55’’ gesunken.
Die Spitzengruppe hat in der ersten Rennstunde 40,1 Kilometer zurückgelegt.
Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ) besitzen einen Vorsprung von 5’15’’ auf das Peloton.
Von den fünf Ausreißern gewannen drei in ihrer Laufbahn Titel auf der Bahn, genauer gesagt bei der Verfolgung. Maxime Bouet war 2004 französischer Landesmeister der Junioren (und 2006 Vize-Meister der Eliteklasse). Niki Terpstra war seinerseits 2006 niederländischer Landesmeister. Und auch Michael Delage feierte 2003 den französischen Junioren-Landesmeistertitel in der Verfolgung.
Garmin-Cervélo bestimmt weiterhin das Tempo an der Spitze des Hauptfeldes und lässt die Ausreißer ziehen. Der Vorsprung von Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ) ist mittlerweile auf 5’10’’ angewachsen.
Bei einem seiner letzten Auftritte ergatterte Niki Terpstra, der derzeit an der Rennspitze liegt, einen Ehrenplatz. Am Ende der Ster Elektrotoer belegte er Rang zwei der Gesamtwertung hinter Philippe Gilbert.
Im Gespräch mit den Jungreportern der Tour enthüllt der Manager von Omega Pharma Lotto einige Elemente der Tagesstrategie: «Das Ziel ist der Sieg mit Greipel, denn normalerweise kommt es zu einem Massensprint. Allerdings ist mit Blick auf den Wind Wachsamkeit das oberste Gebot. Außerdem muss natürlich sichergestellt werden, dass Van Den Broeck und Gilbert vorne dabei sind. Für Greipel kann ich keine Prognose treffen. Es ist seine erste Tour, er hatte bisher nie Gelegenheit dazu, und ich bin gespannt auf ihn.»
Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ) passieren km 26 mit einem Vorsprung von 4’50’’ auf das Peloton.
Im Gespräch mit letour.fr sprach der sportliche Leiter von HTC-Highroad vor Etappenbeginn über das absehbare Szenario zur Vorbereitung des Massensprints für Mark Cavendish: «Im Ziel erwartet uns ein Kampf mit harten Bandagen, es gibt viele gute Sprinter, die gute Tempomacher haben, um sie bis ins Ziel zu befördern. Für uns wird zunächst Tony Martin die Führungsarbeit übernehmen, dann Matt Goss, ehe Mark Renshaw Mark auf die Reise schickt. Was den Zwischensprint betrifft, waren wir bei der ersten Etappe nicht sonderlich aktiv, da wir noch nicht ausreichend betroffen sind. In der letzten Woche ist es durchaus denkbar, dass die Zwischensprints bei einem intensiven Kampf um das Grüne Trikot daas Zünglein an der Waage werden, ähnlich wie der Schlussspurt auf den Champs-Elysées. Momentan ist es aber noch nicht konkret genug, also fehlt es den Jungs an der nötigen Motivation, um Gas zu geben.»
Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ) haben inzwischen einen Vorsprung von 4’05’’ auf das Peloton herausgefahren.
Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ) passieren km 21, und ihr Vorsprung auf das Peloton beträgt 3’20’’. Angeführt wird das Hauptfeld von Garmin-Cervélo.
Im Gespräch mit letour.fr baut der sportliche Leiter vom Team Vacansoleil auf Romain Feillu oder Borut Bozic, um die Favoriten bei einem absehbaren Massensprint zu ärgern: «Heute werden wir für Romain Feillu und Borut Bozic arbeiten. Obschon Bozic auf der ersten Etappe gestürzt ist und immer noch Schmerzen hat, werden wir den Rennverlauf abwarten, bevor wir uns festlegen, wer um den Tagessieg mitfahren soll. Es gibt keine Nummer eins und keine Nummer zwei, sie sind die beiden Sprinter des Teams. Wir werden auch versuchen, beim Zwischensprint zu punkten, da das Grüne Trikot ein Ziel ist.»
Experten hatten wegen der kurzen Distanz (23 km) ein enges Teamzeitfahren in und um Les Essarts vorausgesagt. De facto bleibt die Teamwertung im Vergleich zum Vortag nahezu unverändert, wobei Garmin-Cervélo mit nur einer Sekunde vor BMC führt. BMC ist wahrlich eine faustdicke Überraschung in der Vendée gelungen. Es folgen Leopard-Trek und Sky mit vier Sekunden Abstand, HTC-Highroad mit fünf. Das Gelbe Trikot von Thor Hushovd soll verteidigt werden, sodass die US-Formation folgerichtig an der Spitze der Teamwertung bleiben, wenn die Tour de France die Bretagne erreicht.
Ruben Perez Moreno (Esp-EUS), Jose-Ivan Gutierrez (Esp-MOV), Maxime Bouet (Fra-ALM), Niki Terpstra (Hol-QST) und Michael Delage (Fra-FDJ) liegen weiterhin 2’30’’ vor dem Peloton.
Geraint Thomas, in der Gesamtwertung auf Platz 4 und mit seiner Mannschaft Sky bei der Etappe von Les Essarts auf Rang 3, liegt im Klassement der Jungprofis vorne, in der gleichen Sekunde wie sein Teamgefährte Edvald Boasson Hagen. Aus der Mannschaft HTC-Highroad belegen Tejay Van Garderen und Matt Goss die Plätze 3 und 4, 1’’ hinter Thomas.
Punkte erhalten die ersten 15 Fahrer, die die Sprintmarkierung von Saint-Hilaire-de-Chaléons (km 104) überqueren.
Km 143: Côte du Pont de Saint-Nazaire, Kat.4 (1,1 km à 4,5 %)
Bei km 5 haben die Ausreißer ihren Vorsprung auf das Feld bereits auf 2’30’’ ausgebaut.
Jose Ivan Gutierrez, heute morgen auf Rang 59 der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 1’09’’ auf Thor Hushovd, ist für das Gelbe Trikot der gefährlichste Ausreißer.
Perez Moreno (EUS), Gutierrez (MOV), Bouet (AG2R), Terpstra (QST) und Delage (FDJ) liegen bei km 2 schon 35’’ vor dem Peloton.
Der einzige seit Tourbeginn bislang vergebene Punkt in dieser Wertung ging an Philippe Gilbert. Dennoch trägt heute Cadel Evans das Bergtrikot, der wie gestern Thor Hushovd keinen einzigen Zähler in der Bergwertung eingeheimst hat.
Beim Mannschaftszeitfahren von Les Essarts standen keine Zähler für die Puntkwertung auf dem Spiel. Nachdem er das auf dem Mont des Alouettes eroberte Gelbe Trikot wieder abgeben musste, darf Philippe Gilbert, der in der Punktwertung weiter führt, heute in Grün fahren.
Derzeit sind die Witterungsbedingungen ideal, der Himmel ist wolkenlos, und die Temperatur beträgt im Startbereich 24 Grad. Kein Wind stört das Peloton.
Fünf Fahrer haben sich vom Feld abgesetzt...
Die Fahrer haben die Null-Kilometer-Marke um 12h44 überquert. 198 Fahrer am Start. Keine Abmeldung.
Thor Hushovd, mit seiner Mannschaft Garmin-Cervélo der Sieger des gestrigen Teamzeitfahrens vaon Les Essarts, streift das Gelbe Trikot über, das er bereits 2004 und 2006 trug. In der Gesamtwertung heißt sein erster Verfolger David Millar, der in der gleichen Sekunde gezeitet ist. Bereits nach dem Prolog in Straßburg war das so, als Hushovd vor George Hincapie in der gleichen Sekunde gewann. Der drittplatzierte Cadel Evans liegt eine Sekunde hinter dem neuen Spitzenreiter.
Derzeit ist das Peloton im Konvoi auf den Straßen von Olonne-sur-Mer unterwegs und steuert den eigentlichen Startort an, der 4,3 km vom Sammelplatz entfernt ist.
Heute brechen die Fahrer in Olonne-sur-Mer auf und begeben sich auf eine 198 km lange Strecke Richtung Redon, durch die Departements Vendée, Loire-Atlantique und Ile-et-Vilaine. Der fiktive Start ist für 12h35 vorgesehen.