
Paris Champs-Élysées
95 km
Sonntag 24 Juli
1. Mark Cavendish 2. Edvald Boasson Hagen 3. André Greipel 4. Tyler Farrar 5. Fabian Cancellara
Cadel Evans hält unmittelbar hinter der Ziellinie an, um seine Teamkollegen zu umarmen und seinen Sieg bei der Tour de France 2011 zu feiern.
Der Brite Mark Cavendish holt sich in Paris nicht nur den fünften Etappensieg, sondern auch das grüne Trikot.
Mark Cavendish holt sich den fünften Etappensieg in diesem Jahr. Damit kann er insgesamt 20 Etappensiege für sich verbuchen.
Der Zug von HTC-Highroad ist in Stellung...
Die beiden Fahrer wurden 2 km vor der Ziellinie eingeholt.
Die beiden Fahrer führen 1,5 km vor dem Ziel
Das Hauptfeld hat aktuell 5" Rückstand auf Swift und Bak.
Barredo wird eingeholt. Es liegen nur noch zwei Fahrer in Führung: Bak (THR) und Swift (SKY).
Swift (SKY) hat die Führungsgruppe am Ende der Champs-Elysées angegriffen. Er wird von Bak eingeholt.
Als das Feld die Linie zum vorletzten Mal überfuhr, hat Barredo (RAB) das Feld angegriffen, das noch 12" Rückstand auf die Ausreißer hat.
Das belgische Team hat bei der Tour 2011 keine Etappe gewonnen. Soll dich das heute noch ändern? Vier Fahrer der Formation sind an der Spitze des Felds.
Die sechs Ausreißer gehen mit 15" Vorsprung auf die letzte Runde über den Pariser Parcours.
Geraint Thomas (SKY) ist gerade rechts rüber gefahren, weil er einen Mechaniker braucht.
Die Ausreißer werden von den Sprinterteams ins Visier genommen. Ihr Vorsprung schmilzt auf 22". Sylvain Chavanel führt die Verfolger an.
Auch Astana und Quickstep schicken 10 km vor dem Ziel Fahrer nach vorn. Der Abstand beträgt jetzt 25".
Paulinho (RSH), Koren (LIQ), Riblon (ALM), Roy (FDJ), Bak (THR) und Swift (SKY) haben nur noch 28" Vorsprung auf das Verfolgerfeld. Lampre gibt jetzt den Ton im Peloton vor.
Die Ausreißer müssen den Rundkurs noch dreimal absolvieren. Ihr Abstand bleibt konstant bei 40".
Die Formationen von BMC, Garmin-Cervélo und HTC treten an der Spitze des Felds, das 40" Abstand auf die Verfolger hat, am stärksten in Erscheinung.
Der Fahrer von Rabobank kann die Fahrt fortsetzen.
Drei Wochen hat letour.fr die Internetsurfer an allen Etappen teilhaben lassen und versucht, alle Ereignisse im Rennen zu beschreiben: die Stürze, die Siege, die Angriffe oder Ausfälle, die die Zuschauer bewegt haben. Letour.fr liefert heute eine (völlig subjektive) Auswahl der zehn größten Momente der Auflage 2011, die in chronologischer Reihenfolge vorgestellt werden. Nr. 10: Rolland stößt Contador vom Thron! Zwischen Modane und L’Alpe d’Huez war die Stunde der Revanche gekommen, insbesondere bei Alberto Contador, der auf der Etappe am Vortag zu viele Federn lassen musste, als dass er sich noch Hoffnungen auf eine Titelverteidigung hätte machen können. Nach seinem Patzer am Vortag spielte Contador auf dieser ultrakurzen Etappe von Anfang an den Pistolero, schon am Col du Télégraphe. Er wurde eingeholt, aber der Spanier fuhr auf dem Anstieg nach L’Alpe d’Huez einen erneuten Angriff, wo aber auch Pierre Rolland seine Ambitionen zeigte. Der Zweikampf schien unausgeglichen, zumal der Franzose auch noch auf dem letzten Kilometer Gesellschaft des Olympiasiegers Samuel Sanchez bekam. Pierre Rolland übertrumpfte die beiden Spanier 2 km vor der Ziellinie jedoch nicht nur an Kaltschnäuzigkeit, sondern auch an Energie. Für seinen Teamkollegen Thomas Voeckler endete hier die Fahrt in gelb, aber der junge Fahrer von Europcar übernahm das weiße Trikot und wird 25 Jahre nach Bernard Hinault der zweite französische Sieger in L’Alpe d’Huez.
Paulinho (RSH), Koren (LIQ), Riblon (ALM), Roy (FDJ), Bak (THR) und Swift (SKY) haben bei km 68 jetzt 39" Vorsprung.
Drei Wochen hat letour.fr die Internetsurfer an allen Etappen teilhaben lassen und versucht, alle Ereignisse im Rennen zu beschreiben: die Stürze, die Siege, die Angriffe oder Ausfälle, die die Zuschauer bewegt haben. Letour.fr liefert heute eine (völlig subjektive) Auswahl der zehn größten Momente der Auflage 2011, die in chronologischer Reihenfolge vorgestellt werden. Nr. 9: Erster Toursieg für Cadel im Zeitfahren – Auch wenn er sich das gelbe Trikot auf der „kleinen Schleife“ von Grenoble holt, hat der Kapitän von BMC bereits vorher die Grundlagen für seinen Erfolg durch seine Beständigkeit während des gesamten Rennens gelegt. Er würde heute nicht das gelbe Trikot tragen, hätte er auf dem Anstieg zum Galibier die Sache nicht selbst in die Hand genommen, denn an dem Tag hatte Andy Schleck vielleicht die Möglichkeit, die Tour zu entscheiden. Gerade rechtzeitig, während sich sonst niemand wegen des Vorsprungs des Luxemburgers sorgte, beschloss Evans, das Tempo des Felds zu verschärfen. Er schloss die Lücke auf seine Art. Er bezwang den Col du Galibier im Zug und zeigte eine beeindruckende Leistung. Auf der Passhöhe konnte der Australier den Abstand in erträglichem Maß halten. Dazu musste er unglaubliche Kraft aufwenden, sodass man von einem Zeitfahren von 10 Kilometern in den Bergen sprechen kann.
Es bleiben noch 30 km bis zum Ziel. Die sechs Führenden haben 37" Vorsprung.
Bei km 63 hat das Feld einen Rückstand von 40" auf Paulinho (RSH), Koren (LIQ), Riblon (ALM), Roy (FDJ), Bak (THR) und Swift (SKY).
1. Koren, 20 Pkte 2. Roy, 17 Pkte 3. Paulinho, 15 Pkte 4. Bak, 13 Pkte 5. Riblon, 11 Pkte 6. Swift, 10 Pkte mit 35’’ Abstand 7. Cavendish, 9 Pkte 8. Goss, 8 Pkte 9. Rojas, 7 Pkte 10. Gilbert, 6 Pkte 11. Renshaw, 5 Pkte 12. Eisel, 4 Pkte 13. De Gendt, 3 Pkte 14. Navardauskas, 2 Pkte 15. Martin, 1 Pkt
Paulinho (RSH), Koren (LIQ), Riblon (ALM), Roy (FDJ), Bak (THR) und Swift (SKY) haben bei km 60 jetzt 38’’ Vorsprung auf das Feld.
Er holt sich 9 Punkte für den siebten Platz im Sprint.
Er geht als Erster über die Linie des Zwischensprints.
Der Zusammenschluss erfolgt kurz vor dem Zwischensprint (km 58).
Paulinho (RSH), Koren (LIQ), Riblon (ALM), Roy (FDJ) und Bak (THR) holen Ben Swift (SKY) ein.
Der Fahrer von Sky löst sich und hat bei km 56 etwa 100 Meter Vorsprung.
Der französische Meister schließt sich dem Mann an der Spitze an, aber das Feld holt sie bei der zweiten Abfahrt von den Champs-Elysées bei km 54 sofort ein.
Rui Costa, der Sieger der Etappe nach Super-Besse, hat bei km 52 etwa 30 Meter Vorsprung auf das Feld.
Das Feld schließt die Lücke unter Leitung von RadioShack.
Etwa fünfzehn Fahrer lösen sich und fahren etwa 50 m Vorsprung heraus, darunter Thomas Voeckler, 4. der Gesamtwertung, und David Moncoutié.
Auf der Abfahrt von den Champs-Elysées bei km 46 beschleunigt er als Erster, kann aber das Feld nicht abschütteln.
Drei Wochen hat letour.fr die Internetsurfer an allen Etappen teilhaben lassen und versucht, alle Ereignisse im Rennen zu beschreiben: die Stürze, die Siege, die Angriffe oder Ausfälle, die die Zuschauer bewegt haben. Letour.fr liefert heute eine (völlig subjektive) Auswahl der zehn größten Momente der Auflage 2011, die in chronologischer Reihenfolge vorgestellt werden. Nr. 8: Andy hat es geschafft – Das Warten, das Gift für die Freunde großer Gefühle ist, hat lange genug gedauert. Die Gesamtwertung bewegt sich nicht, ebenso wenig die Abstände, die notwendig sind, um irgendetwas zu bewegen. Die Königsetappe von Pinerolo zum Col du Galibier bietet sich hier hervorragend an. Leopard-Trek sendet zwei Fahrer in der Ausreißergruppe als Aufklärer voran. Alle wittern schon von Weitem den Coup der Brüder Schleck. Sie werden es doch wohl nicht wagen, oder doch? Und ob! Es ist Andy, der sich 65 km vor dem Ziel auf die Socken macht und auf dem Anstieg zum Col de l’Izoard allen davonfährt. Seine Beschleunigung löst bei den Rivalen keine Reaktion aus. Der jüngere der Brüder nimmt einen langen Anstieg in Angriff. Zunächst wird er von anderen Ausreißern begleitet. Schließlich beendet er die Etappe im Alleingang am Col du Galibier. Nach dem Tourmalet im letzten Jahr bei einem weniger spannenden Szenario holt sich Andy Schleck einen weiteren prestigereichen Sieg.
Das Team BMC liegt bei der ersten Überquerung der Ziellinie noch immer an der Spitze des Felds. Es folgen acht Runden.
Das Feld erreicht den Rundkurs, nachdem es die Seine überquert hat. Es fährt durch den Tunnel des Louvre auf den Rundkurs.
Die Fahrer nähern sich dem abschließenden Rundkurs, der achtmal gefahren wird. Das Team von BMC liegt weiter an der Spitze und geht allmählich ein etwas höheres Tempo.
Drei Wochen hat letour.fr die Internetsurfer an allen Etappen teilhaben lassen und versucht, alle Ereignisse im Rennen zu beschreiben: die Stürze, die Siege, die Angriffe oder Ausfälle, die die Zuschauer bewegt haben. Letour.fr liefert heute eine (völlig subjektive) Auswahl der zehn größten Momente der Auflage 2011, die in chronologischer Reihenfolge vorgestellt werden. Nr.7: Forza Norway! Nach dem Anstieg von Pramatino erwies sich die Abfahrt nach Pinerolo in jeder Hinsicht als Riesenschauspiel. An der Spitze des Felds war es die Virtuosität von Boasson Hagen, die beeindruckte. Der Fahrer von Sky, der bereits auf der Etappe nach Lisieux siegte, hatte sich auf dem Anstieg abgesetzt und sich auf der Abfahrt endgültig aller Rivalen entledigt. Er war diesen Berg im Training gefahren und hatte ihn sich per Video endlos angeschaut. Die Rechnung ging auf für den Norweger, der hier seinen zweiten persönlichen Erfolg feierte und die Zahl von Siegen für sein Land auf vier erhöhte, zusammen mit dem älteren Thor Hushovd, der eine gleiche Anzahl von Erfolgen beisteuerte.
Das Feld nähert sich dem abschließenden Rundkurs durch die Straßen des 12. Arrondissements der französischen Hauptstadt.
Die durchschnittliche Geschwindigkeit nach 20 Etappen der Tour de France 2011 (d.h. 3.335 km) beträgt 39,818 km/h.
Nach 3.335 km Rennkilometern beträgt der Abstand zwischem den Ersten und Zweiten der Gesamtwertung gerade mal 1.040m. Cadel Evans (BMC) führt mit 1’34" vor Andy Schleck (LEO), der in den letzten beiden Jahren bereits Zweiter wurde.
Die Fahrer haben die Straßen von Paris erreicht. Es bleiben weniger als 58 km der 98. Tour de France.
Drei Wochen hat letour.fr die Internetsurfer an allen Etappen teilhaben lassen und versucht, alle Ereignisse im Rennen zu beschreiben: die Stürze, die Siege, die Angriffe oder Ausfälle, die die Zuschauer bewegt haben. Letour.fr liefert heute eine (völlig subjektive) Auswahl der zehn größten Momente der Auflage 2011, die in chronologischer Reihenfolge vorgestellt werden. Nr. 6: Thomas „MacAskill“ Voeckler – Sieben Jahre nach seiner ersten Teilnahme an der Tour fährt Thomas Voeckler das gelbe Trikot durch das Land spazieren und verblüfft die ganze Welt, als er seine Position durch die Pyrenäen hindurch verteidigt und den besten Kletterern im Feld Paroli bietet. Er glaubt anscheinend an seine Chancen auf dem Podium. Als Ausnahme-Abfahrer zählt er darauf, seinen Abstand auf Contador auf der äußerst anspruchvollen Abfahrt von Pinerolo gutmachen zu können. Einige Augenblicke vorher schrammt Jonathan Hivert hier schon an der Katastrophe vorbei. In den gleichen beiden Kurven vermeidet der Träger des gelben Trikots knapp einen Sturz, springt über ein Mäuerchen und steht auf der Terrasse einer Villa. Die Hände auf den Bremsen vermeidet Voeckler den Aufprall und wendet, ohne einen Fuß auf die Erde zu setzen. Man könnte meinen, dass der Mann aus der Vendée ein paar Stunden beim schottischen Trial-Champion Dany MacAskill absolviert hat!
Das Feld ist 64 km von der Ziellinie entfernt. Die Einfahrt nach Paris beginnt 58 km vor dem Ziel der 95 km langen Etappe.
Cadel Evans ist immer noch von seinen Teamkollegen umrahmt, die das Tempo ganz leicht verschärfen. Das Feld erreicht Fontenay-sous-Bois bei km 31.
Drei Wochen hat letour.fr die Internetsurfer an allen Etappen teilhaben lassen und versucht, alle Ereignisse im Rennen zu beschreiben: die Stürze, die Siege, die Angriffe oder Ausfälle, die die Zuschauer bewegt haben. Letour.fr liefert heute eine (völlig subjektive) Auswahl der zehn größten Momente der Auflage 2011, die in chronologischer Reihenfolge vorgestellt werden. Nr. 5: In Lourdes ist alles möglich – Thor Hushovd hat das gelbe Trikot nach dem Sieg von Garmin-Cervélo im Mannschaftszeitfahren in Les Essarts sieben Tage lang getragen. Hushovd, der bei der Verteidigung seiner Position in Super-Besse bereits über sich selbst hinauswuchs, bleibt eine weitere Herausforderung: eine Etappe im Regenbogentrikot zu gewinnen, das er mit Freude erneut trägt. Der frühere Gewinner des grünen Trikots macht es sich nicht leicht und wählt eine Pyrenäenetappe, auf der ausreißt. Der Norweger gibt auf dem Anstieg zum Col d’Aubisque und dann auf der Abfahrt nach Lourdes alles, wo er Jérémy Roy einholt. Hushovd lässt dem Franzosen noch nicht einmal die Freude, sein Glück im Sprint zu versuchen. Er lässt ihn 2 km vor dem Ziel stehen und geht im Alleingang über die Ziellinie.
Drei Wochen hat letour.fr die Internetsurfer an allen Etappen teilhaben lassen und versucht, alle Ereignisse im Rennen zu beschreiben: die Stürze, die Siege, die Angriffe oder Ausfälle, die die Zuschauer bewegt haben. Letour.fr liefert heute eine (völlig subjektive) Auswahl der zehn größten Momente der Auflage 2011, die in chronologischer Reihenfolge vorgestellt werden. Nr. 4: Zwei Große am Boden – Der Tag ist bereits reich an Emotionen, aber die Mikadopartie bei km 102 kann zumindest von sich behaupten, einer Ausreißergruppe zur Flucht auf der Strecke nach Saint-Flour zu verhelfen. 35 km vor dem Ziel dürfen sich die fünf Angreifer alle Hoffnungen machen. Aber die Auseinandersetzung „an der Pedale“, die das Rennen verspricht, wird durch einen unerträglichen Unfall zunichte gemacht: Ein Fahrzeug führt ein übereiltes Überholmanöver durch, rammt Juan-Antonio Flecha, der seinerseits Johnny Hoogerland in die Luft katapultiert, der in einem Stacheldraht landet. Trotz der Härte des Aufpralls können die beiden das Rennen fortsetzen und zeigen Großmut, indem sie dem unverantwortlichen Fahrer „verzeihen“. Hoogerland und Flecha sind bei der letzten Etappe der 98. Auflage beide noch im Rennen.
Jérémy Roy wird zum Fahrer mit dem größten Kampfgeist der Tour 2011 ernannt.
Den Fahrern ist noch immer nach einem Schwätzchen zumute, während das Feld mittlerweile in gemächlichem Tempo km 18 erreicht hat.
Drei Wochen hat letour.fr die Internetsurfer an allen Etappen teilhaben lassen und versucht, alle Ereignisse im Rennen zu beschreiben: die Stürze, die Siege, die Angriffe oder Ausfälle, die die Zuschauer bewegt haben. Letour.fr liefert heute eine (völlig subjektive) Auswahl der zehn größten Momente der Auflage 2011, die in chronologischer Reihenfolge vorgestellt werden. Nr. 3: An der Kurve erwartet – Als mehrfacher Etappensieger, vor allem in Paris und Mende nach spektakulären Rennen, kam Alexander Winokurow zur Tour de France, um seine aktive Radsportkarriere gebührend zu beenden. Es wartete jedoch ein anderes Schicksal auf der Etappe nach Saint-Flour auf ihn, nachdem er den Pas de Peyrol erklommen hatte, wo ihn der Puy Mary grüßte. Bei km 102 auf der Abfahrt brachte eine gemeine Kurve den Fahrer, der auf den vorderen Rängen des Felds lag, zu Boden. Die zahlreichen Ausflüge ins Unterholz und Fahrer, die übereinander stürzen, verursachen großen Schaden im Feld, auch unter den großen Favoriten. Der Kasache muss mit einer Oberschenkelfraktur aufgeben, während Jurgen Van den Broeck sich am Handgelenk verletzt und alle Hoffnungen auf einen Podiumsplatz in Paris fahren lassen muss.
Der Zwischensprint der 21. Etappe liegt auf der dritten Runde (von acht) auf den Champs-Elysees, 35,5 km vor dem Ziel. Der Abschlusskurs ist 6,5 km lang.
Das Fahrerfeld erreicht die 14-km-Marke der 95 km langen Etappe. Rolland fährt an der Spitze mit zwei Fahrern von BMC. Es gab noch keinen Angriff und es ist auch nicht wahrscheinlich, dass sich dies ändern wird, bis die Fahrer die Champs-Elysées erreichen.
Der Führende der Tour tauscht das gelbe Rad, mit dem er bis hierher unterwegs war, gegen eines in den traditionellen Farben schwarz und rot.
Drei Wochen hat letour.fr die Internetsurfer an allen Etappen teilhaben lassen und versucht, alle Ereignisse im Rennen zu beschreiben: die Stürze, die Siege, die Angriffe oder Ausfälle, die die Zuschauer bewegt haben. Letour.fr liefert heute eine (völlig subjektive) Auswahl der zehn größten Momente der Auflage 2011, die in chronologischer Reihenfolge vorgestellt werden. Nr. 2 : „Cav“ verpasst den Zug, nicht aber den Sieg – Auf der Strecke nach Cap Fréhel bläst der Wind und die Favoriten schlucken Staub (Brajkovic gibt auf, Sturz von Contador und S. Sanchez…), die Angreifer sähen Ärger am Meeresufer (Roy, Voeckler) und das Achterbahnfinale eliminiert die weniger widerstandsfähigen Fahrer für den Sprint. In dieser äußerst spannenden Lage sieht Mark Cavendish seinen üblichen Zug davonziehen, aber er hat sich vorgenommen, Tyler Farrar eine Revanche zu liefern, der ihn am Vortag geschlagen hat. Sich selbst überlassen, scheint „Cav“ hinten zu liegen, als er schließlich beschleunigt. Auf 300 Metern überholt er gut zehn Fahrer, liefert den spektakulärsten Sprint der Tour und holt sich den ersten seiner vier Etappensiege in diesem Jahr … in der Erwartung noch größerer Glanzleistungen.
Das Fahrerfeld passiert soeben den neuen Sitz der Bank LCL in Villejuif bei km 8.
Drei Wochen hat letour.fr die Internetsurfer an allen Etappen teilhaben lassen und versucht, alle Ereignisse im Rennen zu beschreiben: die Stürze, die Siege, die Angriffe oder Ausfälle, die die Zuschauer bewegt haben. Letour.fr liefert heute eine (völlig subjektive) Auswahl der zehn größten Momente der Auflage 2011, die in chronologischer Reihenfolge vorgestellt werden. Nr. 1: Die Ankündigungen von Gilbert – Philippe Gilbert hat es sich zur Gewohnheit gemacht, sich hehre Ziele zu setzen und liegt damit oft richtig. Bei seiner Rückkehr zur ‚Großen Schleife’ nach dreijähriger Abstinenz hatte der Belgier seine Absicht kundgetan, das gelbe Trikot zu tragen. Nach 191,5 Rennkilometern und einem Sieg in Les Mont des Alouettes in seiner Lieblingsdisziplin erreichte Gilbert sein Ziel und eröffnete die Tour mit einem Paukenschlag. Auch wenn der das gelbe Trikot nur einen Tag trug, hat der König der Klassiker sein stürmisches Temperament während der Tour sprechen lassen, Gänsehaut garantiert.
Cadel Evans fährt mit einem Sektkelch in der Hand ...
Als Cadel Evans acht Jahre alt war, trennten sich seine Eltern und er zog aufs Land in die Nähe von Armidale im Norden von New South Wales. Der Achtjährige wollte das Pferd seiner Mutter füttern. Eine falsche Bewegung zur falschen Zeit veranlasste das Tier, auszuschlagen und ihm an den Kopf zu treten. Cadel Evans erlitt eine Schädelfraktur und wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus in Newcastle geflogen, wo er mehr als eine Woche lang im Koma lag. Er wurde operiert, um Knochensplitter aus seinem Gehirn zu entfernen, und hat bis heute eine riesige Narbe am Kopf. Die Ärzte zweifelten an seinen Aussichten, wieder vollständig zu genesen, aber der Junge wachte schließlich aus dem Koma auf. Er überraschte die Ärzte durch seine schnelle Erholung. Nach wenigen Monaten konnte er wieder zur Schule gehen.
Der Träger des gelben Trikots spricht gerade mit Ivan Basso. Die beiden Männer hatten bis zu dessen Tod im letzten Dezember den gleichen Trainer: Aldo Sassi.
Die ersten vier Jahre seines Lebens verbrachte Cadel Evans in einer abgelegenen Gemeinde im Norden Australiens, mehr als 150 km südlich von Katherine. Der Australier zog dann nach New South Wales, wo seine Eltern ein Haus in Upper Corindi bauten. Während sein Vater das Haus mit Bauholzresten von einem lokalen Sägewerk baute, lebte die dreiköpfige Familie in einem umgebauten Pferdeanhänger. Seine Eltern Helen Cocks und Paul Evans stellten bei ihrem Sohn bereits früh eine große Begeisterung für den Radsport fest, denn bereits mit vier nahm er die Stützräder von seinem kleinen BMX-Rad ab und fuhr stundenlang durch den Busch in der Nähe von Bamyili.
Auch wenn die Flagge gesenkt wurde, haben sich die Fahrer zu den traditionellen Photoaufnahmen an der Spitze des Felds um den Träger des gelben Trikots herum versammelt. Das Fahrerfeld ist bei km 3.
Die 21. Etappe, die nur 95 km lang ist, bietet keine Anstiege. Die letzten 58 km werden auf den Straßen der französischen Hauptstadt ausgetragen. Der 6,5 km lange abschließende Rundkurs auf der Avenue des Champs-Elysées ist achtmal zurückzulegen.
Das Feld hat die Linie bei Kilometer Null um 15h02 überquert. Am Start sind 167 Fahrer. Alle verbliebenen Teilnehmer sind angetreten..
Der Träger des gelben Trikots fährt an der Spitze des Felds mit seinen Teamkollegen von BMC, während sich die Fahrer Kilometer 0 der 21. Etappe nähern. Evans dankt Marcus Burghardt, während sie auf die Linie zufahren.
Bevor das eigentliche Rennen startet, muss das Fahrerfeld zunächst eine 7,7 km neutrale Zone passieren, bevor Christian Prudhomme die weiße Fahne nach unten zieht, um den Start der 95 km langen Etappe nach Paris zu signalisieren.
Die Formation HTC-Highroad, die für ihre gewissenhafte Herangehensweise ans Zeitfahren bekannt ist, beschert sich am Ende des einzigen Einzelzeitfahrens der Tour de France 2011 noch einen Mannschaftserfolg. Zu dem fulminanten Sieg von Tony Martin kommen noch die Leistungen von Peter Velits (9.) und Danny Pate, Weltmeister und große Hoffnung in dieser Disziplin … vor zehn Jahren (29.). HTC-Highroad schlägt Saxo Bank-Sungard um 54 Sekunden, denn es fehlt der dänischen Mannschaft ein dritter Mann in den TOP 30, um die Zeiten von Alberto Contador (3.) und Richie Porte (5.) zu ergänzen. Garmin-Cervélo behält die Führung in der Gesamtwertung. Leopard-Trek landet mit 16 Sekunden Vorsprung auf Ag2r-La Mondiale auf dem zweiten Platz.
Pierre Rolland, der sich das weiße Trikot auf der Etappe nach L’Alpe-d’Huez holte, behielt es nach dem Zeitfahren von Grenoble, wo es durch Rein Taaramae bedroht war. Der Franzose fuhr auf den 21. Rang der Tageswertung, hielt dem Ansturm des estnischen Meisters in dieser Disziplin stand (10.) und verteidigt einen Vorsprung von 46“. Zwei weitere französische Fahrer belegen die Plätze vier und fünf in der Wertung der Jungfahrer: Jérôme Coppel und Arnold Jeannesson mit 7’53’’ bzw. 10’37“ Abstand auf Pierre Rolland.
Im Zeitfahren von Grenoble wurde kein Punkt in dieser Wertung vergeben und die Etappe nach Paris bietet keinen einzigen gewerteten Anstieg. Das gepunktete Trikot bleibt auf den Schultern von Samuel Sanchez, sofern er das Rennen beendet.
Die Punkte, die sich die 15 schnellsten Fahrer zuletzt holten, verändern nicht die Rangfolge des Klassements. An der Spitze verteidigt Mark Cavendish 15 Punkte Vorsprung auf Jose Joaquin Rojas, was bedeutet, dass die Entscheidung um das grüne Trikot zu Beginn der letzten Etappe zumindest rechnerisch noch nicht gefallen ist. Der Fahrer, der als Erster über die Linie des Zwischensprints und die Ziellinie geht, bekommt 65 Punkte. Ginge man davon aus, dass Cavendish patzt, könnte dieser mögliche Jackpot auch Philippe Gilbert interessieren, der mit 50 Punkten Abstand auf dem 3. Platz liegt.
Cadel Evans, der gestern im Zeitfahren von Grenoble Zweiter wurde, übernimmt das gelbe Trikot von Schleck, indem er nicht nur seinen Rückstand von 57“ in der Gesamtwertung gutmachte, sondern gleich noch 1’34’’Marge drauflegte. Nachdem er bereits zweimal Zweiter der Tour de France wurde, schickt er sich an, der erste australische Toursieger zu werden. Im Moment belegen die beiden Schleck-Brüder die verbleibenden Plätze auf dem Siegerpodest, nachdem Fränk dem Ansturm von Thomas Voeckler, der auf dem 4. Rang liegt, standhalten konnte.
Vor dem Start haben sich die Fahrer zu einer Schweigeminute im Gedenken an die Opfer der Anschläge in Oslo in Norwegen versammelt.
Das Fahrerfeld rollt zurzeit geschlossen durch die Straßen von Créteil auf die Startlinie zu.
Die Fahrer starten heute in Créteil auf eine 95 km lange Strecke mit einer Stippvisite im Departement Val-de-Marne nach Paris, wo ein Rundkurs im Zentrum vom Paris achtmal zu absolvieren ist. Der fiktive Start ist für 14h30 vorgesehen.