
Grenoble
42.5 km
Sonnabend 23 Juli
1. Cadel Evans (AUS) BMC 2. Andy Schleck (LUX) LEO mit 1’34" Abstand 3. Fränk Schleck (LUX) LEO mit 2’30" 4. Thomas Voeckler (FRA) EUC mit 3’20" 5. Alberto Contador (ESP) SBS mit 3’57" 6. Samuel Sanchez (ESP) EUS mit 4’55" 7. Damiano Cunego (ITA) LAM mit 6’05" 8. Ivan Basso (ITA) LIQ mit 7’23" 9. Tom Danielson (USA) GRM mit 8’15" 10. Jean-Christophe Péraud (FRA) ALM mit 10’11"
1. Tony Martin 2. Cadel Evans mit 7" Rückstand 3. Alberto Contador mit 1’06" 4. Thomas De Gendt mit 1’29" 5. Richie Porte mit 1’30"
Der Luxemburger verliert das gelbe Trikot an den Australier Cadel Evans. Er kommt mit 2’47" Abstand auf Tony Martin (THR) ins Ziel. Der Deutsche holt sich seinen ersten Etappensieg bei der Tour de France in einer Zeit von 55’33" (45,9 km/h mittlere Geschwindigkeit).
Cadel Evans hat im Laufe seines Lebens viele Rückschläge erlebt, aber er ist auf dem besten Weg, der erste australische Tour-Sieger zu werden. Er wurde drei Wochen nach dem errechneten Geburtstermin mit einer gebrochenen Nase geboren. Im Alter von acht Jahren trat ihm ein Pferd am Kopf, brach ihm den Schädel und er lag wochenlang im Koma. Die Ärzte erwarteten nicht, dass er jemals wieder würde laufen können. Den Etappensieg kann er sich in Grenoble nicht holen, aber er hatte bereits nach der Hälfte der 42,5 km langen Strecke seinen Rückstand von 57“ auf Andy Schleck wettgemacht. Er muss sich im Zeitfahren Tony Martin mit 7“ geschlagen geben, aber er hat jetzt einen komfortablen Vorsprung im Kampf um den Gesamttitel.
Fränk Schleck kommt mit 2’40" Rückstand auf Tony Martin ins Ziel und wird vermutlich den zweiten Rang der Gesamtwertung an seinen Bruder abgeben müssen. Er beendet die Etappe auf dem vorläufig 19. Rang.
Frank Schleck wird erneut im abschließenden Zeitfahren der Tour de France Plätze einbüßen. Er ist auf den letzten 3 km, aber sein Bruder wird heute den zweiten Platz der Gesamtwertung übernehmen.
Der Australier liefert die zweitbeste Zeit ab. Er ist 7" langsamer als Tony Martin.
Er landet vorläufig auf dem 12. Rang der Etappe, womit er den 4. Platz der Gesamtwertung behält.
Der Luxemburger steht kurz davor, das gelbe Trikot zu verlieren, dass er erst seit heute Morgen trägt. Sein Vorsprung auf Evans in der Gesamtwertung beträgt nur 57".
Dem Spanier entgeht der Etappensieg. Er ist 36" langsamer als Tony Martin.
Bei der zweiten Zeitkontrolle nach 27,5 km nimmt Evans dem Luxemburger Fränk Schleck 1’43" ab.
Evans ist an der 27,5-km-Marke nur 7 Sekunden langsamer als Tony Martin. Andy Schleck hat die zweite Zeitkontrolle noch nicht erreicht.
Andy Schlecks Rückstand auf Cadel Evans wächst.
Der Australier hat 20 km vor dem Ziel 1’05’’ Vorsprung auf Andy Schleck, während ihm 58’’ auf dieser Etappe reichen würden, um das gelbe Trikot zu übernehmen.
Pierre Rolland kommt mit 35" Rückstand auf Taaramae ins Ziel. Damit behält der Franzose, der die Etappe nach L’Alpe d’Huez gewann, nach dem Einzelzeitfahren das weiße Trikot.
Der Australier, der bei dieser Tour de France nie schlechter als auf dem vierten Rang platziert war, ist schnell unterwegs und scheint dem Träger des gelben Trikots Zeit abzunehmen.
Der Fahrer von AG2R La Mondiale beendet den Kurs mit 1’33" Rückstand auf Tony Martin und 9" schneller als Fabian Cancellara.
Contador hat an der zweiten Zeitmessung die drittschnellste Zeit. Er ist 42" langsamer als Tony Martin.
Cadel hat dem Zweitplatzierten der Gesamtwertung 25 km vor dem Ziel 41" abgenommen.
Der estnische Meister fährt im Ziel auf den vorläufig 6. Platz der heutigen Etappe, muss aber noch die Ankunft von Pierre Rolland abwarten, um zu wissen, ob es für ihn reicht.
Bei der Durchfahrt am Zeitmesspunkt in Vizille verliert der Träger des gelben Trikots 36" auf seinen Hauptrivalen Cadel Evans.
Bei km 27,5 büßt er nur 24" auf Rein Taaramae ein.
Nach 15 km geht Evans zeitgleich mit Contador und 21" Abstand auf Tony Martin über die Linie.
Der Kapitän von BMC ist kurz vor der ersten Zeitkontrolle. Evans fährt auf trockenen Straßen und liefert die zweitbeste Zeit fast gleichauf mit Contador.
An der ersten Zeitmessung nach 15 km hat Voeckler die 15. Zeit des Tages. Er ist 57" langsamer als Martin an dieser Stelle.
Andy Schleck verliert vor der ersten offiziellen Zeitmessung bei km 15 schon 12" seines Vorsprungs von 57" gegenüber Cadel Evans.
An der 15-km-Marke liefert Contador die bisher zweitschnellste Zeit ab. Er ist 21" langsamer als Tony Martin.
Peter Velits von HTC-Highroad unterbietet die Zeit von Boasson Hagen um 7" und ist 2’03" langsamer als sein Teamkollege Martin. Er gewann das abschließende Zeitfahren der Vuelta a España 2010. Sein Zwillingsbruder fährt für das gleiche Team.
Nach 15 km kann Pierre Rolland sein weißes Trikot noch verteidigen.
Der ältere der beiden Schlecks hat nur 4" Vorsprung gegenüber Cadel Evans. Um seinen Platz auf dem Podium zu verteidigen, muss er schneller als Thomas Voeckler sein, auf den er im Moment einen komfortablen Vorsprung im Gesamtklassement hat.
Jetzt beginnt der große Kampf für den Australier, der bereits zweimal Zweiter der Tour de France wurde. Er muss Andy Schleck 57" abnehmen, um das gelbe Trikot zu übernehmen.
Der Este liegt in Vizille auf dem siebten Rang der vorläufigen Tageswertung.
Pierre Rolland (EUC) führt im Moment die Wertung der Jungfahrer an, aber der Franzose ist viel langsamer als der Este, der das weiße Trikot im Zeitfahren des Critérium du Dauphiné auf der gleichen Strecke trug. Taaramae hat nach 15 km die siebtbeste Zeit. Rolland muss erst noch dort eintreffen.
Samuel Sanchez (EUS) ist vor Alberto Contador auf die Strecke gegangen. Er gewann das abschließende Zeitfahren der Vuelta a España 2007, wo er Dritter der Gesamtwertung wurde.
Der Titelverteidiger hatte auf der Startrampe ein kleines mechanisches Problem. Er fährt heute mit der roten Rückennummer, da er gestern von der Jury mit dem Preis für den größten Kampfgeist ausgezeichnet wurde.
Der Fahrer von Leopard-Trek legt die Strecke in 58’09" zurück, also 2’36" mehr als Tony Martin.
Im Interview des französischen Fernsehens sprach der Teammanager von BMC über die geistige Verfassung seines Kapitäns wenige Minuten vor dem entscheidenden Zeitfahren. „Wir sind ruhig. Es ist eine Strecke, die wir kennen und die wir bei der Dauphiné gefahren sind. Wir waren auch im Training hier und heute Morgen noch mal. Der Schlüssel ist, dass Cadel sein Rennen fährt und nicht an die anderen denkt. Wir arbeiten mit unseren eigenen Richtzeiten. Bei diesem Zeitfahren muss er um den Sieg fahren. Und dann kommt das gelbe Trikot vielleicht von allein.“
Gorka Verdugo ist der Fahrer, den Cadel Evans für seinen Sturz 2008 auf der Etappe nach Hautacam verantwortlich machte. Das war nach Meinung des Australiers der Grund, warum er den Titel mit nur 58" Rückstand verlor.
Der Träger des gelben Trikots startet als letzter Fahrer in das heutige Zeitfahren, in knapp einer halben Stunde.
Nachdem Jean-Christophe Péraud (ALM) gestartet ist, der auf dem 11. Platz der Gesamtwertung liegt, nähern wir uns der TOP 10:
Rolland (EUC)
Danielson (GRM)
Basso (LIQ)
Sanchez (EUS)
Contador (SBS)
Cunego (LAM)
Voeckler (EUC)
Evans (BMC)
F. Schleck (LEO)
A. Schleck (LEO).
Der frühere französische Meister in dieser Disziplin vom Team AG2R La Mondiale wird versuchen, in die TOP 10 der Gesamtwertung zu fahren. Dafür muss er Pierre Rolland 45" abnehmen und sich auch mit Taaramae schlagen.
Der estnische Meister im Zeitfahren wird versuchen, sich das weiße Trikot zurückzuholen, das gestern in L’Alpe d’Huez zu Pierre Rolland wechselte. Der Abstand zwischen den beiden Titelanwärtern beträgt 1’33’’.
Beim Critérium du Dauphiné 2011 wurde er im Zeitfahren von Grenoble Zehnter.
Der erste Träger des gelben Trikots bei der Tour 2011 kann nur mit Mühe einen Sturz vermeiden. Er verliert Zeit, ist aber wieder unterwegs.
Tony Martin (THR) äußerte sich zu seiner heutigen Fahrt. „Ich habe es auf den Steigungen nicht übertrieben“, sagte der Deutsche, der die bisherige Bestzeit hat. „Ich habe versucht, mir ein bisschen Kraft aufzusparen, weil ich auf der letzten Abfahrt wirklich schnell sein wollte.“
124 Fahrer haben das heutige Zeitfahren beendet. Es liegen mehr als 11 Minuten zwischen dem ersten und dem letzten - Tony Martin (THR) brauchte 55’33", während Jeremie Galland (SAU) erst nach 1h06’52" ins Ziel kam.
Während sich Cadel Evans warm macht, erhält er Tipps von Steve Morabito von BMC. Der Schweizer war der 119. Starter. Er beendete die Etappe auf dem vorläufig 69. Rang mit mehr als 12 Minuten Rückstand auf Martins Zeit.
Hesjedal (GRM) ist gerade gestartet. Damit bleiben noch 16 Fahrer, die das Zeitfahren noch vor sich haben. Die Reihenfolge entspricht der Platzierung in der Gesamtwertung in umgekehrter Reihenfolge. Andy Schleck geht um 16h18 auf die Strecke.
Tony Martin gewann das Zeitfahren des Critérium du Dauphiné im Juni auf gleicher Strecke wie heute. Damals war er nur fünf Sekunden schneller.
Die mittlere Geschwindigkeit von Tony Martin beträgt 45,9 km/h. Er unterbietet die bisherige Bestzeit um 1’28" und geht in Führung.
Der Deutsche verbessert die bisherige Bestzeit von De Gendt 5 km vor dem Ziel um 1’06’’.
Nach dem Fahrer von Vacansoleil, der auf dem 21. Rang der Gesamtwertung liegt, erhöht sich der Startabstand auf 3’.
Wie Porte und De Gendt, die beide schneller als Cancellara waren, hat auch Tony Martin Glück und genießt bessere Wetterbedingungen.
Gilbert (OLO) liegt bei der ersten Zeitkontrolle in Vizille auf dem 14. Rang. Er ist 1’04" langsamer als Martin (THR).
Roche (ALM) verlässt als letzter Fahrer die Startrampe. Es folgen noch fünf Fahrer in zweiminütigen Abständen, bis die Intervalle mit Rob Ruijgh auf drei Minuten erhöht werden.
Tony Martin (THR) hat für die ersten 27,5 km 40’26" gebraucht. Das entspricht einer mittleren Geschwindigkeit von 40,8 km/h auf dem ersten Teil.
Bei km 27,5 verbessert der Favorit für den Etappensieg die Zeit von Thomas De Gendt um 38".
Jens Voigt (LEO) wurde im Ziel vom französischen Fernsehen interviewt. Er glaubt, dass Andy Schleck im Kampf um das gelbe Trikot eine "60-prozentige Chance hat, die Tour 2011 zu gewinnen".
Boasson Hagen hatte leider unterwegs technische Probleme mit seinem Rad, sodass wir nicht erfahren werden, ob er De Gendt hätte gefährlich werden können. Er kommt nach 57’43" ins Ziel - mit der viertbesten Zeit bisher.
Geraint Thomas (SKY) steht auf der Startrampe. Er wurde auf der gleichen Strecke bei der dritten Etappe des Critérium du Dauphiné Siebter.
Der Deutsche hat jetzt Steve Morabito eingeholt, der vier Minuten vor ihm gestartet ist.
Der Norweger, der im zweiten Abschnitt der Strecke zurückgefallen war, verliert durch diesen Stopp weitere Zeit, aber liefert trotzdem bei km 37 mit 36’’ Rückstand auf De Gendt die viertbeste Zeit ab.
Boasson Hagen (SKY) hatte an der 15-km-Marke mit 20’34" noch die zweitbeste Zeit, aber bei 27,5 km liegt er mit 48" hinter De Gendt auf dem fünften Rang.
Der Fahrer von HTC-Highroad, der zwei Minuten nach Zandio gestartet war, überholt ihn noch vor der zweiten Zeitmessung bei km 27,5.
Nach 15 km hat der Deutsche 22" Vorsprung auf Edvald Boasson Hagen mit einer Zeit von 20’12". Vor etwas mehr als einem Monat hatte er an der gleichen Stelle eine Zeit von 19’25".
Der Fahrer von Vacansoleil unterbietet im Ziel die bisherige Bestzeit von Richie Porte um 1".
„Es hat weh getan!“ Das war der erste Kommentar des Fahrers mit der vorläufig besten Zeit, als er in Grenoble über die Ziellinie kam. „Ich bin hoch motiviert und denke, dass sich die Strecke für mich gut eignet, weil ich nicht so groß bin. Ich hatte Brad hinter mir, der mich vorangetrieben hat, und ich denke, es sind noch längst nicht alle im Ziel, aber ich bin mit meinem Rennen zufrieden. Ich dachte, ich wäre am Anfang schneller als Fabian gewesen, aber ich war auf den Steigungen gut und wir haben nicht so sehr auf die Zwischenzeiten geachtet. Auf der Abfahrt hatte ich Glück, weil ich ein paar Mal fast gestürzt wäre, aber ich habe mich jedes Mal berappelt. So wie es im Moment ist – nass und trocken – ist es noch schlimmer. Ich suche nicht nach Ausreden, aber vielleicht wird es heute Nachmittag noch trockener. Ich hoffe, dass die großen Kämpfe um die Gesamtwertung den anderen doch ein bisschen was abverlangt haben und ich heute einen Etappensieg holen kann."
Der Deutsche gewann das Zeitfahren in Grenoble beim letzten Critérium du Dauphiné mit einer Zeit von 55’27’’, d.h. 1’30’’ weniger als die heutige vorläufige Bestzeit von Richie Porte.
Richie Porte absolvierte den 42,5 km langen Kurs mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 44,70 km/h.
Der Fahrer von Saxo Bank unterbietet im Ziel die Zeit von Fabian Cancellara um 12 Sekunden.
Edvald Boasson Hagen, der auf dieser Strecke beim Critérium du Dauphiné Dritter war, hat bei km 15 die vorläufige Bestzeit abgeliefert.
Richie Porte, der im Zeitfahren von Paris-Nizza in diesem Jahr Dritter wurde, verbessert die Zwischenbestzeit von Fabian Cancellara um 5".
Die Durchschnittsgeschwindigkeit des belgischen Fahrers, der bei km 15 fünf Sekunden schneller als Cancellara ist, liegt bei 43,65 km/h.
Bei km 27,5 liefert der australische Fahrer, der Teamkollege von Alberto Contador ist und beim abschließenden Zeitfahren des Giro d’Italia Vierter wurde, die zweitbeste Zwischenzeit.
Der Fahrer von Vacansoleil unterbietet bei der Durchfahrt in Vizille die bisherige Bestzeit von Fabian Cancellara um 5".
Stuart O’Grady ist der letzte Fahrer, der einen Etappensieg in Grenoble bei der Tour de France holte. Er setzte sich 1998 in einem lebhaften Sprint gegen Giuseppe Calcaterra durch, der anschließend deklassiert wurde.
Nach 42,5 km hat Roy (FDJ) 1’41" Rückstand auf Cancellara. Der Franzose wurde auf der Etappe nach Lourdes Dritter.
Jérémy Roy (FDJ), der sich schon bei mehreren Etappen als sehr angriffslustig zeigte und bei der Tour 2011 zweimal den Preis für den größten Kampfgeist erhielt, hat in Gières (km 37) die vorläufig sechstbeste Zeit mit 1’22’’ Abstand auf Fabian Cancellara.
Der Vierte des abschließenden Zeitfahrens des Giro d’Italia liegt nach 15 km auf dem 7. Rang. Er hat 32" Abstand auf seinen ehemaligen Teamkollegen Fabian Cancellara.
Nach 15 km hat der Sieger des abschließenden Zeitfahrens des letzten Giro d’Italia 53" Rückstand auf die Zeit von Fabian Cancellara
Nach seinem Etappensieg von L’Alpe d’Huez stellt sich Pierre Rolland heute einer neuen Herausforderung, denn er muss das weiße Trikot des besten Jungfahrers verteidigen, das nicht vor Rein Taaramae sicher ist, auf den er aktuell 1’33“ Vorsprung hat. Auf der gleichen Strecke, aber unter anderen Bedingungen belegte der Este im Zeitfahren beim Critérium du Dauphiné den 9. Rang, während Pierre Rolland 92. wurde. Der Zeitunterschied: 2’57".
Der Fahrer vom Team Saxo Bank-SunGard ist 2’09" langsamer als sein früherer Teamkollege Cancellara und belegt vorläufig den 5. Rang.
An der zweiten Zeitmessung hatte Koren (LIQ) nur 17" Rückstand auf Cancellara und ist damit 9" schneller als Italiener Malori (LAM), der bisher die zweitschnellste Zeit an der 27,5-km-Marke hatte.
Fabian Cancellara verteidigt seine vorläufig beste Zeit mit 17" Vorsprung auf Kristjan Koren und 26" auf Adriano Malori.
Die beiden Favoriten im Kampf um den Titel haben in diesem Jahr nur ein gemeinsames Zeitfahren ausgetragen. Das war beim Tirreno-Adriatico auf der letzten Etappe – ein 9 km langes Zeitfahren in San Benedetto. Evans wurde 12. mit 31’’ Abstand auf Fabian Cancellara, während Andy Schleck auf den 73. Rang kam und 37“ länger brauchte als der Australier, der Gesamtsieger wurde.
Kristjan Koren (LIQ) hat die vorläufig zweitbeste Zeit bei der ersten Zeitmessung. Er ist 10" langsamer als Cancellara und 10" schneller als Adriano Malori (LAM).
Der Sieger des Zeitfahrens der Tour 2003 startet um 13h28. Er gehört zu den sechs früheren Siegern im Zeitfahren, die noch im Rennen sind. Die anderen fünf: Cancellara, Hushovd, Leipheimer, Contador und Evans.
Der italienische Meister im Zeitfahren legt in Vizille die drittbeste Zeit mit 20" Abstand auf Cancellara hin. Der Fahrer von Lampre nahm am Critérium du Dauphiné teil, um seine Leistung für die nationalen Meisterschaften zu testen, die eine Woche später stattfanden. Er wurde beim Critérium du Dauphiné im Zeitfahren in Grenoble 12.
Auch wenn die Straße am Start und im Ziel mittlerweile wieder trocken ist, regnet es über großen Teile der Strecke noch immer. So kam Cancellara bei seiner Fahrt nur auf den ersten und den letzten 5 km in den Genuss trockener Straßen.
In Grenoble stößt die Sonne langsam durch die Wolken. Die Straßen sind zumindest am Start und im Ziel wieder trocken. Aber in der Nähe von Saint-Martin-d’Uriage hat es geregnet. Jean-François Pescheux, der Leiter der Veranstaltung, sagte LeTour.fr eben im Gespräch, dass er Cancellara bei seinem Zeitfahren verfolgt hat, der bei strömendem Regen die vorläufig beste Zeit der heutigen Etappe ablieferte.
Um sein gelbes Trikot zu behalten, muss Andy Schleck seinen Vorsprung von 57’’ auf Cadel Evans verteidigen, der ihm theoretisch in dieser Disziplin überlegen ist, was aber unmöglich zu beziffern ist. Aber die früheren Ergebnisse bei ähnlichen Übungen am Ende einer Tour de France können vielleicht einen gewissen Hinweis auf ihre potenziellen Ergebnisse geben. Evans beendete 2010 sein Zeitfahren, ohne wirklich zu kämpfen, auf den letzten Plätzen der Etappenwertung von Pauillac mit 4’43’’ Abstand auf Andy Schleck. Aber für den am Ellbogen verletzten Australier gab es bei der Tour nichts mehr zu holen, während der Luxemburger versuchte, Alberto Contador das gelbe Trikot abzunehmen. Andy Schleck belegte 2009 ebenfalls den zweiten Platz der Gesamtwertung und Cadel Evans hatte im Zeitfahren von Annecy keinerlei Ambitionen mehr in der Gesamtwertung. Er wurde an dem Tag 12. mit 1’14’’ Abstand auf Contador, war aber 31’’ schneller als Andy Schleck, der auf dem 21. Platz der Tageswertung landete. 2008 war es Cadel Evans, der im Zeitfahren von Saint-Amand-Montrond um das gelbe Trikot kämpfte. Er verfehlte sein Ziel und konnte Carlos Sastre nicht vom Thron stoßen, war aber trotzdem 1’57’’ schneller als Andy Schleck, der seine erste Tour auf dem 12. Rang beendete, im weißen Trikot des besten Jungfahrers, das es zu verteidigen galt.
Es ist die vierte Teilnahme an der Tour de France für Andy Schleck. Er führt im Moment die Gesamtwertung an, aber sein gelbes Trikot ist alles andere als sicher. Der Luxemburger hat nach 19 Etappen 57“ Vorsprung auf den Australier Cadel Evans. So schnitt Schleck bei seinen bisherigen Zeitfahren bei der Tour de France ab: 4. Etappe 2008: 20. Platz - 1’29” hinter dem Sieger Schumacher; 20. Etappe 2008: 30. Platz – 4’02” hinter dem Sieger Schumacher; 1. Etappe 2009: 18. Platz – 1’00” hinter dem Sieger Cancellara; 18. Etappe 2009: 21. Platz – 1’41” hinter dem Sieger Contador; Prolog 2010: 122. Platz – 1’09” hinter dem Sieger Cancellara, 19. Etappe 2010: 44. Platz – 6’14” hinter dem Sieger Cancellara.
Tony Martin von HTC-Highroad gewann in diesem Juni die dritte Etappe des Critérium du Dauphiné und schlug Wiggins (SKY) um 11". Während der Deutsche das Zeitfahren noch unter trockenen Bedingungen absolvieren konnte, musste Wiggins – der den Gesamttitel holte und dank seiner Leistung in Grenoble das gelbe Trikot übernahm – im Regen antreten. Die Zeit des Briten lag im Juni bei 55’38"... über eine Minute schneller als Cancellara heute.
Die meteorologischen Bedingungen erschweren das Zeitfahren, denn nun regnet es über der gesamten Strecke. Besonders im zweiten, technisch anspruchsvolleren Teil stellt die Nässe ein Problem dar.
Es sind 40 Fahrer im Ziel. Der Unterschied zwischen Cancellaras Bestzeit und dem langsamsten Fahrer beträgt 9’37".
Die vorläufige Bestzeit des Tages liefert Fabian Cancellara: 57’15". Er unterbietet Westra um 57" mit einer mittleren Geschwindigkeit von 44,54 km/h.
Der vorläufig Führende der heutigen Etappe sieht mit der unmittelbar bevorstehenden Ankunft von Fabian Cancellara seine Bestzeit bedroht.
Auch wenn es in Grenoble relativ trocken bleibt, regnet es über Teilen der 42,5 km langen Strecke, die sich in südlicher Richtung aus dem Hauptort des Departements Isère hinauswindet, bevor es nach Norden über die Anstiege bei Saint-Martin-d’Uriage zurück nach Grenoble geht.
An der 35,5-km-Marke liegt die mittlere Geschwindigkeit des bisher schnellsten Fahrers - Fabian Cancellara (LEO) - bei 41,466 km/h.
Bei der dritten Zeitkontrolle nach 35,5 km unterbietet Cancellara die bisherige Bestzeit von Westra um 51".
Der Schweizer Weltmeister im Zeitfahren hält weiter die beste Zeit nach zwei Zeitmessungen. Seine mittlere Geschwindigkeit auf den ersten 27,5 km betrug 39,79 km/h.
Der Himmel über dem Departement Isère ist bedeckt, aber der erste Teil des Zeitfahrens fand im Trockenen statt. Es fallen einige Regentropfen, aber die Straßen sind überwiegend trocken.
Der vierfache Weltmeister im Zeitfahren lieferte auch in Saint-Martin-d’Uriage die Bestzeit und unterbot Westra um 26" mit 41’28’’. Bradley Wiggins hatte bei dieser Zeitmessung im Juni die beste Zeit mit 39’29’’, d.h. zwei Minuten weniger.
Die beiden Schleck-Brüder verfolgen im Moment den Schweizer, der bei den ersten beiden Zeitkontrollen die vorläufig beste Zeit abgeliefert hat: Fabian Cancellara legte die ersten 27,5 km in 41’29" zurück - 26" schneller als Westra.
Westra (VCD) absolviert die 42,5 km lange Strecke mit einer durchnschnittlichen Geschwindigkeit von 43,81 km/h.
Lieuwe Westra unterbietet die bisherige Bestzeit von Danny Pate um 51’’ und beendet den Parcours in 59’12’’. Zum Vergleich: Die Bestzeit beim gleichen Zeitfahren beim Critérium du Dauphiné war 55’28’’. Bei diesem Rennen hatte Westra eine Zeit von 58’29’’ und kam damit auf den 28. Rang.
Bisher gelang es nur drei Fahrern, die 42,5 km lange Strecke in weniger als einer Stunde zu absolvieren: Pate, Bodnar und Bak. Pates mittlere Geschwindigkeit ist mit 43,18 km/h die Basis für die vorläufige Bestzeit.
27 Fahrer sind im Ziel und bisher hat Pate (THR) die beste Zeit. Er bewältigte den 42,5 km langen Kurs 5’33" schneller als Lampres Denys Kostyuk.
Der Fahrer von Vacansoleil, den seine Teamkollegen liebevoll "das Tier" nennen, liefert auch in Gières bei km 37 die vorläufig beste Zeit.
Beim Zeitfahren des Critérium du Dauphiné, das auf der gleichen Strecke stattfand, hatte Tony Martin bei km 15 die vorläufig beste Zeit mit 19’25’’. Die vorläufige Bestzeit des heutigen Tages stammt von Fabian Cancellara: 20’42’’.
Der Schweizer verbessert in Vizille Bodnars bisherige Bestzeigt um 22’’. Im Moment liegt seine mittlere Geschwindigkeit bei 43,48 km/h.
Lieuwe Westra liefert in Saint-Martin-d’Uriage die vorläufige Bestzeit ab: mit 41’54’’ unterbietet er Maciej Bodnar um 36’’.
Der polnische Fahrer, der bei den ersten beiden Zeitmessungen vorn lag, ist nach 35,5 km 5" langsamer als Pate. Ihm bleiben weniger als 5 km bis zum Ziel.
Maciej Bodnar (LIQ) hat nach 15 km und nach 27,5 km die bisher beste Zeit abgeliefert. Er gewann 2006 seine erste nationale Meisterschaft im Zeitfahren in der Altersklasse bis 23. Er verteidigte diesen Titel 2007 und wurde 2008 Zweiter in der Elite. In seiner dritten Saison bei Liquigas gewann er 2009 das Elite-Zeitfahren der polnischen Meisterschaften und schlug Bartosz Huzarski und Mateusz Taciak.
Bei der zweiten Zeitkontrolle unterbietet Bodnar (LIQ) erneut Pate (THR). Der polnische Fahrer ist an der 27,5-km-Marke 9" schneller als der Amerikaner.
Der Weltmeister im Zeitfahren gehört natürlich zu den Anwärtern auf den Tagessieg. Er kann außerdem seinem Kapitän Andy Schleck später wichtige Hinweise liefern.
Lieuwe Westra (VCD) liegt nur 7" über der bisherigen Bestzeit von Bodnar (LIQ). Damit fährt der Holländer bei der Zeitkontrolle in Vizille auf den dritten Rang.
Es sind noch sechs Fahrer im Rennen, die bereits führer Einzelzeitfahren bei der Tour de France gewonnen haben. Hier ihre Startzeiten:
Fabian Cancellara (LEO): 11h48
David Millar (GRM): 13h28
Thor Hushovd (GRM): 13h44
Levi Leipheimer (RSH): 14h56
Alberto Contador (SBS): 16h03
Cadel Evans (BMC): 16h12
Fabian Cancellara (LEO) startet jeden Moment sein Zeitfahren. Er ist der erste der früheren Sieger im Zeitfahren, der auf die Strecke der 20. Etappe geht.
Maciej Bodnar unterbietet die bisherige Bestzeit von Danny Pate in Vizille um 4".
Während der Träger des gelben Trikots nicht an dem Zeitfahren von Grenoble teilnahm, das vor wenigen Wochen beim Critérium du Dauphiné ausgetragen wurde, kann sein größter Rivale Cadel Evans eine erste Erfahrung auf dieser Strecke für sich verbuchen. Der Australier wurde auf dieser Etappe 6. mit 1’20’’ Rückstand auf Tony Martin. Ein kurzer Blick auf die Wertung zeigt, welche Fahrer sich mit ungefähr 57’’ Abstand auf Evans positioniert haben, also genau die Marge, die Andy Schleck und ihn heute trennt. An dem Tag kam Alexander Winokurow mit 58’’ Rückstand auf Evans in Ziel. Das wäre genau eine Sekunde zu viel für den Luxemburger!
Danny Pate benötigte für die 42,5 km lange Strecke um Grenoble 59’03’’.
Die ersten drei Starter haben das Ziel erreicht. Die beste Zeit geht an Pate, der die 42,5 km 3’39" schneller als Amador (MOV) absolvierte.
Der Fahrer von HTC-Highroad, der als Dritter auf die Strecke ging, überholte Andrey Amador und Fabio Sabatini, und wird daher als erster Fahrer die Ziellinie in Grenoble überqueren.
Der vierfache Weltmeister im Zeitfahren liegt nach 19 Etappen auf dem 126. Rang der Gesamtwertung und startet daher als 42. Fahrer in das Zeitfahren. Der Schweizer gewann bei der Tour 2010 beide Zeitfahren - den Prolog in Rotterdam und die vorletzte Etappe nach Paulliac. Cancellara gehört zu den Favoriten für den Tagessieg.
Mikhail Ignatiev platziert sich bei der Durchfahrt in Vizielle hinter Danny Pate und Lars Bak. Der Russe wurde bereits bei der Tour 2009 Dritter im Zeitfahren hinter Alberto Contador und Fabian Cancellara. Die Favoriten des Tages sind im Moment noch beim Aufwärmen. Fabian Cancellara geht um 11h48 an den Start.
Die heutige Umfrage auf der offiziellen Seite der Tour de France - LeTour.fr - lautet: Wer trägt am Ende des Zeitfahrens in Grenoble das gelbe Trikot?
Andy Schleck
Fränk Schleck
Cadel Evans
Thomas Voeckler
Damiano Cunego
Das sind die fünf Fahrer, die nach 19 Etappen an der Spitze der Gesamtwertung stehen. Es haben bereits knapp 10.000 Besucher abgestimmt und der Konsens scheint zu sein, dass Cadel Evans in Grenoble das gelbe Trikot übernimmt. 53% der abgegebenen Stimmen entfallen auf ihn.
Auch der Deutsche André Greipel scheint seine Kräfte für morgen schonen zu wollen. Der Sieger der 10. Etappe in Carmaux hat nach 15 km 1’59" Rückstand auf Pate. Der Fahrer von Omega Pharma-Lotto hat in Vizille die bisher langsamste Zeit.
Die ersten beiden Fahrer haben im Zeitfahren die 27,5-km-Mark erreicht. Fabio Sabatini ist bei der zweiten Zeitmessung 3’09" langsamer als Danny Pate.
Lars Bak (THR) hat gerade Vizille erreicht. Er liefert die bisher zweitbeste Zeit mit 14" Abstand auf seinen Teamkollegen Danny Pate.
Mark Renshaw, Lotsenfisch von Mark Cavendish im Zug von HTC-Highroad, liefert bei km 15 die vorläufig schlechteste Zeit ab, mit 1’57’’ Abstand auf Danny Pate. Er scheint seine Kräfte für den Sprint zu schonen, den er morgen erwartet. Er hatte 2009 nicht nur seinem Kapitän geholfen, die letzte Etappe zu gewinnen, sondern holte sich auf den Champs-Elysées auch den zweiten Platz.
Die ersten sieben Fahrer haben die Zeitmessung in Vizille passiert. Der Amerikaner hat weiter die vorläufig beste Zeit mti 25’’ Vorsprung auf Navardauskas.
Danny Pate (THR) hat Vizille mit 1’49’’ Vorsprung auf Fabio Sabatini passiert, was darauf hindeutet, dass er ihn gleich überholen wird.
Auf der gestrigen Etappe überschritten 83 Fahrer die Karenzzeit. Bei allen hat die Jury der Rennkommissare ein Auge zugedrückt (ihr Anteil überstieg 20% des Starterfelds) mit Ausnahme von Bjorn Leukemans, der die Etappe weit abgeschlagen und allein mit mehr als acht Minuten Rückstand auf das Grupetto beendete.
Die Zeiten der Fahrer werden bei ihrer Durchfahrt in Vizille (km 15) und in Saint-Martin-d’Uriage (km 27,5) gemessen, bevor sie in Grenoble (km 42,5) das Ziel erreichen.
Die Formation Garmin-Cervélo, die bereits die Mannschaftswertung anführt, hat sich auch noch einen Etappensieg in L’Alpe d’Huez gesichert, indem sie Ag2r-La Mondiale um 1’28’’ schlägt. Die amerikanischen Kletterer setzten erneut auf Teamarbeit: Ryder Hesjedal und Tom Danielson kommen Hinterrad an Vorderrad als 10. und 11. ins Ziel und Christian Vande Velde folgt nicht weit entfernt an 19. Position, und zwar so, dass das Team seinen Vorsprung in der Gesamtwertung sogar noch ausbaut: 11’58’’ auf Ag2r-La Mondiale und 12’57’’ auf Leopard-Trek. Der Vorsprung auf das vierte Team Europcar ist mit 40’46’’ mittlerweile immens. Da das Einzelzeitfahren eine weitere Spezialität der Formation ist, die bereits das Mannschaftszeitfahren am zweiten Tag der Tour ins Les Essarts für sich entschied, scheint die Sache entschieden. Garmin-Cervélo ist auf gutem Wege, bestes Team der Großen Schleife 2011 zu werden.
Zusätzlich zu seinem Etappensieg holte sich Pierre Rolland ganz nebenbei auch noch das weiße Trikot. Auf dem 10. Rang der Gesamtwertung liegend, machte der Franzose 2’06’’ auf seinen größten Rivalen im Lager der Jungfahrer gut. Rein Taaramae hat 1’33’’ Abstand auf Rolland in der Altersklasse bis max. 26 Jahre, während sich Jérôme Coppel auf den dritten Rang hieven kann und Rigoberto Uran hinter sich lässt, der den Tag im Grupetto beendete.
Samuel Sanchez holte auf der Etappe nach L’Alpe d’Huez alles aus sich heraus, um eine weitere Etappe zu gewinnen, aber das Unterfangen scheiterte. Dafür zahlte sich sein Einsatz zumindest in der Bergwertung aus, denn die Punkte, die er für seinen zweiten Platz der Etappe bekommt, sichern ihm das gepunktete Trikot mit 10 Punkten Vorsprung auf Andy Schleck, der in der Wertung ebenfalls an Jelle Vanendert vorbeizieht.
Mark Cavendish blieb auf der Etappe nach L’Alpe d’Huez innerhalb der Karenzzeit, ein Limit, das für den Träger des grünen Trikots die größte Bedrohung darstellte. Die Punkte, die es zu holen gab, gingen an Fahrer, die nicht in die Punktewertung eingreifen können, sowohl im Ziel als auch im Zwischensprint in Bourg-d’Oisans. Cavendish verteidigt seinen Vorsprung von 15 Punkten gegenüber JJ. Rojas und 50 Punkten gegenüber Philippe Gilbert. Rechnerisch sind sie die beiden einzigen Rivalen, die noch in der Lage sind, Cavendish davon abzuhalten, die Tour in Paris im grünen Trikot zu beenden.
Während Thomas Voeckler auf dem Anstieg zum Col du Galibier einbrach, verbrachte Andy Schleck einen großen Teil der gestrigen Etappe an der Spitze des Rennens und kam zusammen mit den meisten Favoriten 57’’ nach Pierre Rolland, dem Sieger von L’Alpe d’Huez, ins Ziel. 57’’ sind auch genau der Vorsprung, den er gegenüber Cadel Evans vor dem Einzelzeitfahren von Grenoble hat. Sein Bruder Fränk belegt im Moment den zweiten Platz der Gesamtwertung, aber sein Vorteil gegenüber Evans ist mit 4’’ hauchdünn.
Fabio Sabatini, Andrey Amador und Danny Pate sind bereits in das Einzelzeitfahren gestartet.
Die Fahrer bestreiten heute ein Einzelzeitfahren über eine Länge von 42,5 km um die Stadt Grenoble herum. Sie starten in der umgekehrten Reihenfolge ihrer Position in der Gesamtwertung im Abstand von zwei Minuten, bis zu den letzten 20 Fahrern. Fabio Sabatini, der auf dem 167. und letzten Rang liegt mit 3h50’ Abstand auf Andy Schleck, ging als Erster um 10h26 auf die Startrampe.