
Pinerolo
179 km
Mittwoch 20 Juli
Evans kommt mit den Schleck-Brüdern und der Gruppe um Contador ins Ziel. Der Australier rückt näher an den Träger des gelben Trikots heran, da er 28" schneller als Voeckler ankommt, aber der Franzose behält auch nach der 17. Etappe die Führung in der Gesamtwertung, die wie folgt aussieht: 1. Voeckler (FRA) EUC 2. Evans (AUS) BMC mit 1’18" Abstand 3. Frank Schleck (LUX) LEO mit 1’22" 4. Andy Schleck (LUX) LEO mit 2’36" 5. Samuel Sanchez (ESP) EUS mit 2’59".
Der Anstieg kurz vor dem Ziel diente Edvald Boasson Hagen als Abschussrampe. Er rast davon und holt sich seinen zweiten Etappensieg bei der Tour 2011. Die Top 10 auf einer dramatischen Etappe nach Pinerolo: 1. Edvald Boasson Hagen (NOR) SKY - 179 km in 4h18’50" 2. Bauke Mollema (NED) RAB mit 40" Abstand 3. Sandy Casar (FRA) FDJ mit 50" 4. Julien El Fares (FRA) COF mit 50" 5. Sylvain Chavanel (FRA) QST mit 50" 6. Dmitriy Fofonov (KAZ) AST mit 1’10" 7. Maciej Paterski (POL) LIQ mit 1’10" 8. Dmitriy Muravyev (KAZ) RSH mit 1’10" 9. Jonathan Hivert (FRA) SAU mit 1’15" 10. Borut Bozic (SLO) VCD mit 2’20"
Contador und Sanchez wurden auf den letzten Metern eingeholt. Voeckler verliert gegenüber seinen ärgsten Rivalen 24’’ in der Gesamtwertung.
Contador und Sanchez werden kurz vor der Ziellinie von einer Gruppe mit den beiden Schleck-Brüdern und Evans eingeholt.
Die beiden Spanier haben 5’’ Vorsprung auf die Gruppe um Andy Schleck. Voeckler folgt mit 27’’ Rückstand.
Der Träger des gelben Trikots wird ausgebremst, nachdem er eine Kurve verzieht und gezwungen ist, in einem Hof zu wenden.
3 km vor dem Ziel fahren die beiden Spanier gut zehn Sekunden Vorsprung auf den Rest der Gruppe heraus.
Der Norweger gewinnt nach seinem Sieg in Lisieux seine zweite Etappe bei der Tour 2011.
Boasson Hagen schickt sich an, bei der Tour de France 2011 seinen zweiten Etappensieg zu holen.
Alberto Contador führt die Gruppe auf dieser äußerst schwierigen Abfahrt.
Voeckler versucht, auf der letzten Abfahrt das Peloton zu führen, aber er verzieht eine Kurve. Sanchez und ein Fahrer von Saxo Bank gehen an ihm vorbei.
Die Punkte für den letzten Anstieg gehen an: 1. Boasson Hagen (SKY) 5 Pkte 2. Mollema (RAB) 3 Pkte 3. Hivert (SAU) 2 Pkte 4. Chavanel (QST) 1 Pkt
Boasson Hagen hat knapp eine Minute Vorsprung auf Hivert.
Das Hauptfeld stürzt ebenfalls auf der Abfahrt.
Edvald Boasson Hagen liegt weiterhin in Führung.
Das Hauptfeld, bestehend aus etwa 15 Fahrern, wird von Andy Schleck zum Gipfel geführt.
Er verreißt auf der Abfahrt eine Kurve, aber er kann wieder aufsteigen und das Rennen fortsetzen.
Die beiden schnellsten Verfolger von Boasson Hagen haben am höchsten Punkt des Anstiegs von Pramartino 15’’ Abstand auf den Norweger. Chavanel folgt mit 30’’ Rückstand auf Boasson Hagen.
Der Titelverteidiger verschärft das Tempo. Andy Schleck und seine anderen Rivalen folgen auf dem Fuß. Er wird sofort eingeholt.
1,5 km vor dem Gipfel versucht er erneut, Hivert einzuholen, dann Boasson Hagen, der weiter in Führung liegt.
Boasson Hagen setzt seinen Alleingang fort. Die Gruppe um Chavanel besteht nur noch aus sechs Fahrern und folgt mit 25’’ Abstand. Dazwischen liegt Jonathan Hivert.
Hivert hat 10 km vor dem Ziel 10" Abstand auf den Norweger, der mit 25" vor der Gruppe um Chavanel führt.
Boasson Hagen führt 10 km vor dem Ziel. Der Zweite auf der Strecke ist Jonathan Hivert (SAU). Chavanel wurde von Casars Truppe eingeholt.
Sylwester Szmyd gibt das Tempo in der Gruppe um Voeckler an, die 4’55" Abstand auf Boasson Hagen hat.
11 km vor dem Ziel schüttelt der Norweger Sylvain Chavanel ab.
Die Gruppe um das gelbe Trikot verjüngt sich. Philippe Gilbert fällt zurück.
Chavanel wird 3 km vor dem höchsten Punkt des Passes von Edvald Boasson Hagen eingeholt.
12 km vor dem Ziel hat Chavanel gerade mal fünf Sekunden Vorsprung. Boasson Hagen (SKY) verfolgt den französischen Meister.
Perez Moreno wird 12 km vor dem Ziel von seinen Verfolgern eingeholt. Der französische Meister schert daraufhin sofort aus der Gruppe aus.
Das Team BMC führt das Feld, das den Abstand auf die Spitze auf 5’55’’ verkürzt.
Fofonov wird von der Verfolgergruppe eingeholt, die 8’’ Rückstand auf Perez Moreno hat.
Der Fahrer von Astana schert bereits auf den ersten Metern den Anstiegs aus. Er hat 19’’ Abstand auf Perez Moreno.
Tjallingii, Mollema (RAB), Fofonov (AST), Muravyev (RSH), Amador (MOV), Paterski (LIQ), Boasson Hagen (SKY), Chavanel (QST), Casar (FDJ), El Fares (COF), Leukemans, Bozic (VCD) und Hivert (SAU) treten die Steigung mit 35’’ Rückstand an.
Die Teams Garmin-Cervélo und Lampre zeigen sich an der Spitze des Pelotons am aktivsten.
Ruben Perez Moreno erreicht den Anstieg am Côte de Pramartino.
Perez Moreno hat 55’’ Vorsprung auf seine 13 direkten Verfolger und 2’47’’ gegenüber dem Trio bestehend aus De Weert, Hoogerland und Roche.
Der Abstand des Felds auf den Mann an der Spitze verkürzt sich weniger als 25 km vor dem Ziel auf 7’15’’.
Bei der letzten Etappenankunft der Tour in Italien trennte sich auf dem Schlussanstieg in der Ausreißergruppe die Spreu vom Weizen. Auf dem letzten Kilometer lieferten sich drei Fahrer einen Sprint, den Simon Gerrans für sich entschied, vor Egoi Martinez und Danny Pate.
De Weert (QST), Roche (ALM) ud Hoogerland (VCD) haben an der Marke 20 km vor dem Ziel 2’47" Rückstand auf Perez Moreno.
Das Peloton passiert das Banner, das die Distanz bis zum Ziel mit 25 km angibt. Der Abstand auf Perez Moreno beträgt 7’15".
Perez Moreno (EUS) hat 20 km vor dem Ziel 55" Vorsprung vor seinen 13 früheren Mitstreitern in der Ausreißergruppe.
Das Hauptfeld hat 7’50" Rückstand auf den Führenden der Etappe und wird von Bole (LAM) und Fahrern aus dem Team von Garmin geführt. Das Trio um De Weert hat 25 km vor dem Ziel 3’35" Abstand auf Perez Moreno.
Perez Moreno setzt seinen Alleingang fort. Der letzte Anstieg fängt in 10 km an. Er hat 1’05’’ Vorsprung auf Tjallingii, Mollema (RAB), Fofonov (AST), Muravyev (RSH), Amador (MOV), Paterski (LIQ), Boasson Hagen (SKY), Chavanel (QST), Casar (FDJ), El Fares (COF), Leukemans, Bozic (VCD) und Hivert (SAU).
De Weert, Roche und Hoogerland haben sich bis auf 1’00" an die nunmehr 13-köpfige Gruppe von Casar herangearbeitet.
Tjallingii, Mollema (RAB), Fofonov (AST), Muravyev (RSH), Amador (MOV), Paterski (LIQ), Boasson Hagen (SKY), Chavanel (QST), Casar (FDJ), El Fares (COF), Leukemans, Bozic (VCD) und Hivert (SAU) sind noch zusammen, aber das Trio De Weert, Roche und Hoogerland, das wieder vereint ist, rückt näher.
Ruben Perez Moreno hat 1’30’’ Vorsprung. Das Hauptfeld erreicht die 134-km-Marke mit 8’ Rückstand.
De Weert und Roche ziehen auf der Abfahrt von Sestrières davon.
Von den 17 Fahrern, die aktuell vor dem Hauptfeld fahren, hat Kevin De Weert (QST) die beste Platzierung in der Gesamtwertung. Er hat nach 16 Etappen 9’00" Rückstand auf Voeckler. Sein Vorsprung gegenüber dem Peloton beträgt zurzeit 5’35".
Das Hauptfeld passiert die 125-km-Marke 8’02’’ nach Perez Moreno, der weiter allein in Führung liegt.
Perez Moreno liegt weiter allein in Führung auf einer Abfahrt, die bis zum km 163 reicht. Er hat 1’15’’ Vorsprung auf die anderen 13 Ausreißer und 2’20’’ auf die Gegenangreifer Roche, Hoogerland und De Weert.
Thomas Voeckler führt weiter das Hauptfeld an, das den vierten Anstieg in Sestrières mit 7’50’’ Abstand auf Perez Moreno bezwungen hat. Perez Moreno setzt seinen Alleingang fort.
Es handelt sich heute um die 12. Etappenankunft der Tour de France in Italien. Die Etappensieger: 1948: Marseille - San Remo, Gino Sciadris (Louison Bobet in gelb); 1949: Briançon – Aoste, Fausto Coppi (Fausto Coppi in gelb); 1952: Bourg d’Oisans – Sestrières, Fausto Coppi (Fausto Coppi in gelb); 1956: Gap – Turin, Nino Defilippis (Wout Wagtmans in gelb); 1959: Grenoble - St-Vincent d’Aosta, Ercole Baldini (Federico Bahamontes in gelb); 1961: Grenoble – Turin, Guy Ignolin (Jacques Anquetil in gelb); 1966: Briançon – Turin, Franco Bitossi (Lucien Aimar in gelb); 1992: St-Gervais – Sestrières, Claudio Chiappucci (Miguel Indurain in gelb); 1996: Le Monestier-les-Bains – Sestrières, Bjarne Riis (Bjarne Riis in gelb); 1999: Le Grand Bornand – Sestrières, Lance Armstrong (Lance Armstrong in gelb); 2008: Embrun - Prato Nevoso, Simon Gerrans (Frank Schleck in gelb).
Die vollständige Punkteliste für den vierten Anstieg: 1. Perez Moreno (EUS) 10 Pkte 2. Chavanel (QST) 8 Pkte 3. El Fares (COF) 6 Pkte 4. Tjallingii (RAB) 4 Pkte 5. Hivert (SAU) 2 Pkte 6. Boasson Hagen (SKY) 1 Pkt
Thomas Voeckler hat das Hauptfeld mit 7’51" Abstand auf Perez Moreno über den höchsten Punkt in Sestrières geführt.
Perez Moreno hat einen Vorsprung von 1’10" vor seinen früheren Weggefährten in der Ausreißergruppe herausgefahren. Er kämpft auf der Abfahrt und scheint die Bremsen kaum zu berühren. Es ist heiß heute in Italien und die Temperatur liegt bei etwa 29 Grad Celsius.
Die Punkte für den vierten Anstieg der Etappe (dessen Linie bei km 117 lag) gingen an: 1. Perez Moreno (EUS) 10 Pkte 2. Chavanel (QST) 8 Pkte - mit 1’05" Abstand 3. El Fares (COF) 6 Pkte. Das Trio um Roche überwindet den Gipfel 2’05" später als der Führende der Etappe.
Perez Moreno hat den höchsten Punkt des Passes hinter sich und hat 45" Vorsprung auf seine früheren Weggefährten. Gegenüber dem Trio um Roche führt er mit 2’10". Das Hauptfeld folgt mit 6’45" Abstand.
Perez Moreno (EUS) hat sich einen großen Vorsprung gegenüber den 13 anderen Ausreißern erfahren, die mit 2’00" vor Roches Trio führen. In Casars Gruppe scheint niemand Interesse zu haben, den Mann von Euskatel einzuholen, der bereits an vier anderen Tagen an einer Ausreißergruppe beteiligt war. Perez Moreno hat 28" Vorsprung auf die anderen Ausreißer.
Perez Moreno setzt sich auf der Abfahrt an die Spitze.
Der Wintersportort Sestrières ist nicht nur für seine Zieleinfahrten bei der Tour oder dem Giro berühmt, sondern hier stellte 1994 auch der Zar Serguei Bubka seinen letzten Weltrekord im Stabhochsprung im Freien auf, der noch immer gilt: 6’14’’. Der Ukrainer übersprang in der Halle auch 6’15’’.
Der Fahrer von Euskaltel verlässt 2 km vor dem höchsten Punkt in Sestrières seine Mitstreiter an der Spitze und macht sich davon.
Roche, De Weert und Hoogerland haben 5 km vor dem höchsten Punkt des Passes noch 2’50’’ Abstand auf die Spitze. Unter den drei führt Kevin De Weert, der im Moment auf dem 12. Rang der Gesamtwertung liegt, den Gegenangriff allein. Nicolas Roche klebt in seinem Windschatten.
Auf der 9. Etappe der Tour 1999 holte sich Lance Armstrong seinen ersten Sieg in den Bergen. Am Vortag hatte er sich bereits im Zeitfahren von Metz durchgesetzt. Auf der gleichen Strecke nach Sestrières musste Mario Cipollini im gleichen Jahr aufgeben.
Die drei Gegenangreifer Roche, De Weert und Hoogerland verkürzen ihren Abstand auf die Spitze auf 3’50’’.
Seit der Schaffung des gelben Trikots 1919 haben es 25 Fahrer mindestens einen Tag lang getragen: 1923 - Ottavio Bottecchia, 1924 - Ottavio Bottecchia (einer der drei Fahrer in der Geschichte, die es während des gesamten Rennens behalten haben), 1925 - Ottavio Bottecchia, 1930 - Lucca Guerra, 1931 - Rafaele Di Paco, 1937 - Gino Bartali, 1938 - Gino Bartali, 1939 - René Vietto, 1947 - René Vietto, Aldo Ronconi und Pierre Brambilla (der 1949 die französische Staatsangehörigkeit annahm), 1948 - Gino Bartali, 1949 - Fiorenzi Magni, Gino Bartali und Fausto Coppi, 1950 - Fiorenzi Magni, 1951 - Serafina Biagioni, 1952 : Nello Lauredi, Andrea Carrea, Fiorenzi Magni und Fausto Coppi, 1958 - Vito Favero, 1960 - Gastone Nencini, 1965 - Felice Gimondi, 1966 - Tommaso De Pra, 1967 - Giancarlo Polidori, 1970 - Italo Zilioli, 1975 - Francesco Moser, 1990 - Claudio Chiappuci, 1993 - Mario Cipollini, 1994 - Flavio Vanzella, 1995 - Ivan Gotti, 1997 - Mario Cipollini, 1998 - Marco Pantani, 2000 - Alberto Elli, 2009 - Rinaldo Nocentini.
Die Tour ist erstmals in Pinerolo zu Gast, wo 1949 eine Etappe des Giro d’Italia von Cuneo nach Pinerolo ausgetragen wurde, die mittlerweile legendär ist. Mit ihren fünf Pässen war sie die Königsetappe der damaligen Auflage, die Bartali aus der Defensive heraus anging, da er seit Start des Giro an Magenproblemen gelitten hatte: „Der Pass Col de la Maddalena hätte bereits genügt, um einen Stier in die Knie zu zwingen. Aber da hatte der Spaß gerade erst angefangen“, schrieb Dino Buzatti, Sonderberichterstatter der Corriere della Sera zum Duell zwischen Coppi und Bartali. An diesem Tag versetzte der jüngere Coppi dem Älteren den Gnadenstoß: „Heute hat Bartali begriffen, dass er seinen Zenit überschritten hat. Und zum ersten Mal hat er gelächelt.“ Es stimmt, dass es für den Toursieger 1938 und 1948 fast zum Lachen war, soviel Pech ergoss sich an diesem Tag über ihn. „Coppi zog davon, während ich einen Platten hatte. Ich hatte ihn fast eingeholt, als ich erneut eine Reifenpanne hatte. Ich wurde trotzdem noch Zweiter mit 5’ Abstand. Aber die Krönung war, als mir eine Zuschauerin einen Blumenstrauß zuwarf, der sich in der Gangschaltung verfing und ich das kleine Kettenrad nicht mehr einlegen konnte! Aber ich habe nie aufgegeben. Für meine 35 Jahre konnte ich mich sogar noch glücklich schätzen. Ohne all diese Scherereien, die mich wertvolle Minuten gekostet haben, wäre die Sache vielleicht anders ausgegangen“, meint er.
Die drei Gegenangreifer haben 5’12’’ Abstand auf die Spitze, das Hauptfeld hingegen 6’35’’.
Roche, Hoogerland und De Weert kommen auf der Abfahrt näher an die Spitzengruppe heran. Das Hauptfeld liegt mit 6’10’’ zurück.
Die 14 Ausreißer haben 11 km Anstieg vor sich.
Neun italienischen Fahrern gelang es bisher, die "Große Schleife" zu gewinnen: Ottavio Bottecchia (1924 und 1925), Gino Bartali (1938 und 1948), Fausto Coppi (1949 und 1952), Gastone Nencini (1960), Felice Gimondi (1965) und Marco Pantani (1998).
Die Ausreißer befinden sich jetzt in Italien und ihr Vorsprung auf das Feld beträgt weiter 6’40". Das Team Europcar gibt den Ton im Peloton an.
Einer der 14 Führenden dieser Etappe, Maarten Tjallingii (RAB), hat einen platten Vorderreifen. Er hat schnell den Reifen gewechselt und jagt jetzt den Ausreißern hinterher.
Der Gegenangriff besteht nun aus drei Männern: Roche (ALM), Hoogerland (VCD) und De Weert (QST). Sie haben 6’15" Abstand auf die Spitze und 1’00" Vorsprung auf das Feld um Voeckler. Der Angriff wurde bei der 92-km-Marke vom Kapitän von AG2R lanciert.
Perez Moreno (EUs), Tjallingii, Mollema (RAB), Fofonov (AST), Muravyev (RSH), Amador (MOV), Paterski (LIQ), Boasson Hagen (SKY), Chavanel (QST), Casar (FDJ), El Fares (COF), Leukemans, Bozic (VCD) und Hivert (SAU) haben die italienische Grenze überquert und begeben sich auf eine etwa 10 km lange Abfahrt.
1. Chavanel, 5 Pkte 2. Tjallingii, 3 Pkte 3. Fofonov, 2 Pkte 4. El Fares, 1 Pkt
Hoogerland und De Weert setzen sich ebenfalls vom Peloton ab und sind kurz davor, Nicolas Roche einzuholen.
Der Kapitän von AG2R La Mondiale versucht auf halber Höhe des Passes, aus dem Hauptfeld auszuscheren.
Die Spitzengruppe nähert sich dem höchsten Punkt des Passes und Perez Moreno (EUs), Tjallingii, Mollema (RAB), Fofonov (AST), Muravyev (RSH), Amador (MOV), Paterski (LIQ), Boasson Hagen (SKY), Chavanel (QST), Casar (FDJ), El Fares (COF), Leukemans, Bozic (VCD) und Hivert (SAU) machen auch weiterhin keine Anstalten, zum Angriff anzusetzen.
Im Gespräch mit LeTour.fr zieht der sportliche Leiter von Europcar die Lehren aus der gestrigen Etappe und schaut in die Zukunft. „Die großen Verlierer des gestrigen Tags sind Andy Schleck und Ivan Basso, nicht Thomas. Er war im Ziel enttäuscht, weil er einen Fehler gemacht hat, als er dem Angriff von Contador folgte, aber eigentlich war es ein guter Zug für ihn. In jedem Fall ist es Thomas klar, dass er nicht hier ist, um die Tour zu gewinnen. Aber heute Abend dürfte er wohl noch in Gelb fahren.“
Perez Moreno (EUs), Tjallingii, Mollema (RAB), Fofonov (AST), Muravyev (RSH), Amador (MOV), Paterski (LIQ), Boasson Hagen (SKY), Chavanel (QST), Casar (FDJ), El Fares (COF), Leukemans, Bozic (VCD) und Hivert (SAU) fahren weiter geschlossen.
Der Col de Montgenèvre ist 7,9 km lang mit einer mittleren Steigung von 8,3%. Er fällt in die Kategorie 2. Das Hauptfeld ist noch 5 km vom Gipfel entfernt. Der Abstand auf die 14-köpfige Spitze beträgt 7’12". Die Fahrer passieren gleich nach dem höchsten Punkt des Passes, der in einer Höhe von 1.860 m liegt, die italienische Grenze.
An der 86-km-Marke liegt das Hauptfeld 7’10" hinter den 14 Fahrern an der Spitze. Bisher sind am Col de Montgenèvre keine Angriffe zu beobachten - weder an der Spitze noch im Hauptfeld.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag in der zweiten Stunde bei 36,5 km/h. Somit liegt die mittlere Geschwindigkeit seit Start der 17. Etappe bei 43,9 km/h.
Das Feld ist noch 1 km vom höchsten Punkt des zweiten Anstiegs entfernt, der in den Vororten von Briançon liegt, das mit 1.340 Metern über dem Meeresspiegel die höchste Stadt Europas ist.
Perez Moreno (EUs), Tjallingii, Mollema (RAB), Fofonov (AST), Muravyev (RSH), Amador (MOV), Paterski (LIQ), Boasson Hagen (SKY), Chavanel (QST), Casar (FDJ), El Fares (COF), Leukemans, Bozic (VCD) und Hivert (SAU) haben den Anstieg am Col de Montgenèvre mit 7’ Vorsprung auf das Feld in Angriff genommen.
Am Gipfel des Anstiegs von La Chaussée hat Sylvain Chavanel die Nase vorn vor Björn Leukemans.
Für den Polen Maciej Paterski vom Team Liquigas, der in der Ausreißergruppe fährt, ist es die erste Tour de France. Er hat einmal an der Vuelta a España teilgenommen, wo er 2010 auf den 77. der Gesamtwertung kam. Beim Giro d’Italia war er nie in Bassos Team.
1. Casar, 20 Pkte 2. Boasson Hagen, 17 Pkte 3. Perez Moreno, 15 Pkte 4. Tjallingi, 13 Pkte 5. Leukemans, 11 Pkte 6. El Fares, 10 Pkte 7. Fofonov, 9 Pkte 8. Paterski, 8 Pkte 9. Mollema, 7 Pkte 10. Chavanel, 6 Pkte 11. Bozic, 5 Pkte 12. Muravyev, 4 Pkte 13. Hivert, 3 Pkte 14. Amador, 2 Pkte. Mit 5’55’’ Abstand: 15. Cavendish, 1 Pkt.
Der Fahrer vom Team FDJ geht als Erster über die Linie des Zwischensprints in Villar Saint Pancrace.
Dies ist bereits die fünfte Etappe der Tour 2011, auf der Ruben Perez Moreno an der Ausreißergruppe beteiligt ist. Der Baske fuhr schon auf der 3., 11., 12. und 14. Etappe an der Spitze mit.
Zu den aggressivsten Fahrern der Tour 2011 gehört Ruben Perez Moreno von Euskaltel. Er ist regelmäßig an den Ausreißergruppen beteiligt, aber den Preis für den größten "Kampfgeist" hat er bisher für seine Bemühungen noch nicht erhalten.
Die Spitzengruppe nähert sich dem Zwischensprint.
Das Hauptfeld erreicht die 75-km-Marke und ist noch 12 km von der Versorgungszone entfernt. Der Abstand auf die 14-köpfige Gruppe um Casar beträgt 5’05".
Perez Moreno (EUs), Tjallingii, Mollema (RAB), Fofonov (AST), Muravyev (RSH), Amador (MOV), Paterski (LIQ), Boasson Hagen (SKY), Chavanel (QST), Casar (FDJ), El Fares (COF), Leukemans, Bozic (VCD) und Hivert (SAU) haben 4’55’’ Vorsprung.
Die Punkte am Côte de Sainte-Marguerite (bei km 71,5) gehen an: 1. Chavanel (QST) 2 Pkte 2. El Fares (COF) 1 Pkt.
LeTour.fr fragte bei Brad McGee nach, wie er die Anstrengungen von Andy und Frank auf der Etappe nach Gap sah. War er überrascht? „Ich war erstaunt, dass viele andere nicht so auf den Schlussanstieg vorbereitet waren wie wir“, sagt der Australier. Ich bin mir nicht sicher, was sich die anderen gedacht haben. Wir waren definitiv bereit. Hier kann man sich nicht einen Moment lang zurücklehnen. Vielleicht war da ein bisschen Selbstzufriedenheit mit im Spiel. Wir haben dem Schlussanstieg auf jeden Fall unsere ganze Aufmerksamkeit geschenkt. Das hat auch hinterher das Ergebnis gezeigt.“
Die 14 Ausreißer nähern sich dem ersten Anstieg. Sie haben 5’15" Vorsprung auf das Feld, das jetzt von Fahrern von Europcar geführt wird.
Perez Moreno (EUs), Tjallingii, Mollema (RAB), Fofonov (AST), Muravyev (RSH), Amador (MOV), Paterski (LIQ), Boasson Hagen (SKY), Chavanel (QST), Casar (FDJ), El Fares (COF), Leukemans, Bozic (VCD) und Hivert (SAU) führen mit 5’05’’ Vorsprung vor dem Hauptfeld.
Thomas Voeckler, der seit der Etappe nach Saint-Flour die Gesamtwertung anführt, kann hoffnungsvoll auf die Statistik blicken. Seit 1990 haben alle Fahrer, die am Ende der 17. Etappe an der Spitze der Wertung standen, das gelbe Trikot bis Paris verteidigt (außer 2006, als die positive Kontrolle von Floyd Landis bekannt gegeben wurde). 1990 trug Claudio Chiapucci das gelbe Trikot bei der Zieleinfahrt in Pau, hatte aber Greg LeMond mit nur 5’’ Abstand im Nacken. Beim Zeitfahren am Lac de Vassivière schlug der Amerikaner seinen Rivalen mit 2’21’’ und besiegelte seinen dritten Tour-Sieg am Vortag der Ankunft in Paris. Die Gesamtwertungsführenden am Ende der 17. Etappe: 2010: Pau-Tourmalet, Contador; 2009: Bourg-Saint-Maurice – Grand-Bornand, Contador; 2008: Embrun – Alpe-d’Huez, Sastre; 2007: Pau – Castelsarrasin, Contador; 2006: Saint-Jean-de-Maurienne – Morzine, Pereiro; 2005: Pau-Revel, Armstrong; 2004: Bourg d’Oisans – Le Grand-Bornand, Armstrong; 2003: Dax – Bordeaux, Armstrong; 2002: Aime – Cluses, Armstrong; 2001: Brives-la-Gaillarde – Montluçon, Armstrong; 2000: Evian-les-Bains – Lausanne, Armstrong; 1999: Mourenx-Bordeaux, Armstrong; 1998: Albertville – Aix-les-Bains (annulliert, Pantani; 1997: Freiburg – Colmar, Ullrich; 1996: Argelès-Gazost – Pamplona, Riis; 1995: Pau-Bordeaux, Indurain; 1994: Bourg d’Oisans – Val Thorens, Indurain; 1993: Tarbes – Pau, Indurain; 1992: La Bourboule – Montluçon, Indurain; 1991: Gap - Alpe-d’Huez, Indurain; 1990: Lourdes – Pau, Chiapucci (2. in Paris, er musste das gelbe Trikot auf der 20. Etappe an Greg LeMond abgeben).
Sandy Casar (FDJ), der bereits zu Beginn der 17. Etappe an einem Ausreißversuch beteiligt war, ist in der Spitzengruppe erneut der Fahrer mit der besten Platzierung in der Gesamtwertung. Der Franzose liegt auf dem 21. Rang mit 14’36" Abstand.
Von den 14 Männern an der Spitze haben drei schon einmal eine Etappe der Tour de France gewonnen: Sandy Casar (FDJ), Sylvain Chavanel (QST) und Edvald Boasson Hagen (SKY).
Perez Moreno (EUs), Tjallingii, Mollema (RAB), Fofonov (AST), Muravyev (RSH), Amador (MOV), Paterski (LIQ), Boasson Hagen (SKY), Chavanel (QST), Casar (FDJ), El Fares (COF), Leukemans, Bozic (VCD) und Hivert (SAU) vergrößern ihren Vorsprung auf das Feld auf 4’.
Die Männer an der Spitze haben in der ersten Stunde der heutigen Etappe 51,3 km zurückgelegt.
Damit scheinen die 14 Fahrer die Erlaubnis zu haben, sich davon zu machen. Sie haben jetzt 2’05’’ Vorsprung auf das Hauptfeld.
Es sind nur noch 169 Fahrer im Rennen: Tiralongo (AST) hat an der 58-km-Marke aufgegeben.
Die 14 Fahrer an der Spitze bauen ihren Vorsprung auf 1’24" aus, während der eine oder andere dem Ruf der Natur folgen muss.
Perez Moreno (EUs), Tgallingii (RAB), Fofonov (AST), Muravyev (RSH), Amador (MOV), Boasson Hagen (SKY), Casar (FDJ), El Fares (COF), Leukemans (VCD) und Hivert (SAU) waren die ursprünglichen Ausreißer, gefolgt von Mollema (RAB), Paterski (LIQ), Chavanel (QST) und Bozic (VCD).
An der 58-km-Marke holen die vier Angreifer die zehn Fahrer an der Spitze ein.
Es führen weiterhin sechs Fahrer an der Spitze, gefolgt von vier Angreifern mit 8" Abstand. Das Feld folgt mit 20" Rückstand. Gerade, als dieser Angriff begann, verlangsamte das Feld von ca. 58 km/h auf 40 km/h. Vielleicht gibt das Feld die Verfolgungsjagd auf.
Bei mehreren Fahrern, die das SRM-System verwenden, ist es möglich, die Leistung, Geschwindigkeit und den Puls abzulesen. Nach einer Stunde der 17. Etappe stellen wir fest, dass das Feld mit 58 km/h unterwegs ist.
Die Angreifer haben 6’’ Vorsprung vor der vierköpfigen Gruppe, während das Feld 20’’ Rückstand auf die Spitze hat.
Bei km 54 bildet sich an der Spitze des Felds eine Gruppe.
Das Feld fährt weiter geschlossen mit hohem Tempo.
Die Gruppe der Nachzügler hat ihren Rückstand vollständig wettgemacht und das Feld fährt wieder vereint.
Roche, Farrar und die anderen Nachzügler schaffen es, wieder zum Ende des Felds aufzuschließen.
An der 45-km-Marke verlieren mehrere Fahrer den Anschluss zum Feld, darunter Nicolas Roche (ALM) und Tyler Farrar (GRM).
Eine Gruppe von etwa dreißig Fahrern fällt leicht hinter den Rest des Felds zurück.
Zahlreiche Angriffe wirbeln das Feld durcheinander.
Gerdemann (LEO), LL.Sanchez (RAB), Di Gregorio (AST), Costa (MOV), Boasson Hagen, Thomas (SKY), Casar (FDJ), Hondo (LAM), Van Garderen (THR) und De Gendt (VCD) werden vom Peloton eingeholt.
Bei der letzten Zieleinfahrt der Tour de France in Italien 2008 startete das Fahrerfeld in Embrun. Die Etappe gewann damals Simon Gerrans. Einige Tage später erfolgte ein weiterer Start in Embrun in Richtung L’Alpe-d’Huez. An dem Tag fuhr Carlos Sastre einen entscheidenden Angriff, der ihm am Gipfel das gelbe Trikot einbrachte.
Im Gespräch mit LeTour.fr kommentiert der sportliche Leiter von Saxo Bank die Offensive seines Kapitäns Alberto Contador auf der Etappe nach Gap: „Es war unser Plan, auf dem ersten Anstieg der Etappe nach Gap das Rennen ein wenig durcheinander zu wirbeln. Alberto weiß, dass er keine Chance ungenutzt lassen darf, Zeit gutzumachen, das ist für niemanden eine Überraschung. Und wenn sich keine Chancen bieten, müssen wir sie uns selbst machen. Ich bin erstaunt, dass die anderen nicht auf so einen Zug vorbereitet waren. Sie hielten es vielleicht nicht für wichtig oder sie haben gedacht, dass das ganze nicht in Gang kommt. Von jetzt an kann sich keiner mehr auch nur einen Kilometer zurücklehnen, alle müssen ständig höchste Konzentration bringen. Das zeigt das Ergebnis der gestrigen Etappe. Der Tag heute ist sehr schwer, ganz anders. Wir werden uns ständig auf neue Rennkonstellationen einstellen müssen und darauf, was das Peloton entscheidet. Alberto gehört zu den besten Fahrern weltweit, wenn er beschließt, bei einer Abfahrt volles Tempo zu gehen. Es gibt nur sehr wenige Fahrer, die schneller sein können als er. Ich glaube aber nicht, dass er versuchen wird, das Rennen auf einer Abfahrt zu gewinnen. Er hat zuviel zu verlieren, wenn er eine Kurve verreißt.“
Gerdemann (LEO), LL.Sanchez (RAB), Di Gregorio (AST), Costa (MOV), Boasson Hagen, Thomas (SKY), Casar (FDJ), Hondo (LAM), Van Garderen (THR) und De Gendt (VCD) haben bei km 35 nur noch 26’’ Vorsprung.
Beim letzten Gastspiel der Tour de France in Italien bei der Etappe nach Prato Nevoso trug Cadel Evans das gelbe Trikot mit einer Sekunde Vorsprung vor Frank Schleck. Heute liegt der Australier auf dem zweiten Rang und der ältere der beiden Schleck-Brüder folgt mit 4’’ Abstand direkt dahinter. Nach 2.803,5 absolvierten Kilometern seit Start der Tour entspricht der Abstand 45,1 Metern. Was Andy Schleck betrifft, so folgt er mit 18 Sekunden Rückstand mit 203,1 Metern Sicherheitsabstand auf Evans!
Das Hauptfeld hat sich wieder konstituiert und gleichzeitig Hushovd und Roche eingeholt. Die Männer an der Spitze haben nur noch 32’’ Vorsprung.
Hinter Hushovd und Roche setzt sich eine Gruppe von 16 Fahrern vom Rest des Felds ab.
Thor Hushovd und Nicolas Roche haben 15’’ Abstand auf die Spitzengruppe.
Gerdemann (LEO), LL.Sanchez (RAB), Di Gregorio (AST), Costa (MOV), Boasson Hagen, Thomas (SKY), Casar (FDJ), Hondo (LAM), Van Garderen (THR) und De Gendt (VCD) haben aktuell 36’’ Vorsprung auf das Hauptfeld.
„Normalerweise sollte er heute Abend noch in gelb fahren“, sagte Dominique Arnould, der sportliche Leiter von Europcar, heute Morgen im Gespräch mit LeTour.fr. „Aber die beiden Etappen in den Alpen, die noch kommen, können zu großen Abständen führen. Wir möchten natürlich das gelbe Trikot verteidigen, aber man darf dabei nicht vergessen, was uns noch bevorsteht. Und meiner Meinung nach ist es für Thomas Voeckler möglich, in Paris unter die TOP 5 zu kommen. Nach der Etappe am Galibier wissen wir mehr. Im Moment können wir noch nicht sagen, wie wir an das Zeitfahren herangehen werden, das auch ein entscheidender Schritt wird.“
Von den zehn Fahrern in der Spitzengruppe können vier bereits einen Etappensieg bei der Tour de France für sich verbuchen. Sandy Casar (FDJ), Sanchez (RAB), Boasson Hagen (SKY) und Gerdemann (LEO).
Unter den zehn Fahrern an der Spitze hat Sandy Casar die beste Platzierung in der Gesamtwertung. Er ist aktuell 21. mit 14’36’’ Abstand auf Voeckler.
Gerdemann (LEO), LL.Sanchez (RAB), Di Gregorio (AST), Costa (MOV), Boasson Hagen, Thomas (SKY), Casar (FDJ), Hondo (LAM), Van Garderen (THR) und De Gendt (VCD) bauen ihren Vorsprung leicht aus, aber das Hauptfeld wird von einigen Fahrern von AG2R vorangetrieben, die zur Spitzengruppe aufschließen möchten.
Es gelingt den Ausreißern nicht so recht, sich abzusetzen, da die Formation von Garmin-Cervélo beschlossen hat, an der Spitze des Felds zu reagieren. Der Vorsprung beträgt bei km 14 weiter 27’’.
Gerdemann (LEO), LL.Sanchez (RAB), Di Gregorio (AST), Costa (MOV), Boasson Hagen, Thomas (SKY), Casar (FDJ), Hondo (LAM), Van Garderen (THR) und De Gendt (VCD) passieren km 12 mit 25’’ Vorsprung auf das Hauptfeld.
Bei km 10 bekommt die Gruppe an der Spitze Verstärkung. Sie hat etwa 20’’ Vorsprung auf das Hauptfeld.
Bei km 5 hat sich eine kleine Gruppe vom Rest des Felds gelöst.
Punkte gibt es für die ersten 15 Fahrer, die die Linie des Zwischensprints in Villar-Saint-Pancrace (km 81,5) überqueren.
Km 71,5: Côte de Sainte-Marguerite, Kat. 3 (2,8 km mit 7,4% Steigung) Km 85,5: La Chaussée, Kat. 3 (1,4 km mit 8,3%) Km 96,5: Col de Montegnèvre, Kat. 2 (7,9 km mit 6,1%) Km 117: Sestrières, Kat. 1 (11,1 km mit 6,3%) Km 171: Côte de Pramatino, Kat. 2 (6,7 km mit 6%)
Mit zwei von drei Fahrern in der gestrigen Ausreißergruppe, die sich den Etappensieg im Ziel von Gap einverleibte, hat Garmin-Cervélo gleich in mehrerlei Hinsicht groß gepunktet: Thor Hushovd holte sich den zweiten Sieg mit Schützenhilfe von Ryder Hesjedal, der Dritter wird. Und da sich Tom Danielson in einer Favoritengruppe halten und seinen Platz in der Top 10 der Einzelwertung verteidigen konnte, gewann der amerikanische Rennstall die Etappe in der Mannschaftswertung mit Längen. Der Vorsprung war beträchtlich: 4’57’’ auf den Zweiten Sky. Während der Sieg in dieser Kategorie vor Kurzem noch Leopard-Trek sicher schien, hat die luxemburgische Formation inzwischen 7’01’’ Rückstand auf Garmin-Cervélo. Europcar folgt auf dem dritten Platz mit 8’14’’. Die Abstände wachsen!
Das Feld fährt nach den ersten Kilometern weiterhin im Pulk.
Auch wenn Edvald Boasson Hagen gestern mit seinem zweiten Platz hinter Hushovd mit 4’44’’ Vorsprung vor seinen Verfolgern der beste Jungfahrer war, kann er nicht in den Kampf um das weiße Trikot eingreifen. Rigoberto Uran, der an 10. Position der Gesamtwertung liegt, trat keine Sekunde an Rein Tarramae ab, seinen Rivalen, der ihm mit 1’07’’ Abstand folgt, und verteidigte seinen Vorsprung gegenüber Pierre Rolland mit 33’’ (3. der Gesamtwertung mit 1’58’’ Abstand).
Die Punkte, die sich die vier schnellsten Fahrer in der Ausreißergruppe am Col de Manse holten, haben die Bergwertung nicht umgestürzt, in der noch immer Jelle Vanendert mit 2 Punkten Vorsprung vor Samuel Sanchez an der Spitze steht.
Auch wenn Jose Joaquin Rojas und Philippe Gilbert auf der Zielgeraden sprinteten, um sich den 14. und 15. Platz zu holen, stellt diese leichte Annäherung für Mark Cavendish, der die Punktewertung weiter anführt, keine Bedrohung dar. Der Träger des grünen Trikots hat 34 Punkte Vorsprung gegenüber seinem spanischen Rivalen und 69 Punkte gegenüber dem belgischen Meister. Thor Hushovd arbeitet sich mit den 30 Punkten für den Etappensieg bis auf 15 Punkte an einen Podiumsplatz in dieser Hierarchie heran.
Das Fahrerfeld hat die Linie bei Kilometer Null um 12h36 überquert. Es sind 170 Teilnehmer am Start, keiner musste aufgeben.
Auf der Etappe nach Gap verlor Thomas Voeckler einige Sekunden gegenüber drei seiner Rivalen: Cadel Evans, Alberto Contador und Samuel Sanchez. Er kam aber gemeinsam mit den meisten Fahrern in den Top 10 ins Ziel und machte sogar ein wenig Zeit auf Ivan Basso (7.), Tom Danielson (9.) und Rigoberto Uran (10.) gut. Voeckler behält das gelbe Trikot mit 1’45’’ Vorsprung auf Cadel Evans und 1’49’’ auf Fränk Schleck.
Das Fahrerfeld rollt zurzeit geschlossen durch die Straßen von Gap auf den realen Startpunkt zu, der in 2,1 km Entfernung zum Treffpunkt liegt.
Der neutrale Abschnitt ist heute nur 2,1 km lang, bevor das Feld die Startlinie der 17. Etappe erreicht. Der offizielle Start wird für 12.35 Uhr erwartet.
Die Fahrer starten heute in Gap auf eine 179 km lange Strecke in Richtung der italienischen Stadt Pinerolo. Der fiktive Start ist um 12h30.