
Gap
162.5 km
Dienstag 19 Juli
Platz 1 und 2 für Norwegen. Hier die Top 15 in Gap: 1. Thor Hushovd (NOR) GRM - 162,5 km in 3h31’38" 2. Edvald Boasson Hagen (NOR) SKY zeitgleich 3. Ryder Hesjedal (CAN) GRM 2" zurück 4. Tony Martin (GER) THR 38" zurück 5. Mikhail Ignatiew (RUS) KAT 52" zurück 6. Alan Perez Lezaun (ESP) EUS 1’25" zurück 7. Jérémy Roy (FRA) FDJ 1’25" zurück 8. Marco Marcato (ITA) VCD 1’55" zurück 9. Dries Devenyns (BEL) QST 1’55" zurück 10. Andriy Grivko (UKR) AST 1’58" zurück 11. Cadel Evans (AUS) BMC 4’23" zurück 12. Alberto Contador (ESP) SBS 4’26" zurück 13. Samuel Sanchez (ESP) EUS 4’26" zurück 14. Jose Joaquin Rojas (ESP) MOV 4’44" zurück 15. Philippe Gilbert (BEL) OLO 4’44" zurück
Andy Schleck verliert 1’06’’ auf Contador und 1’09’’ auf Evans.
Der Spitzenreiter Thomas Voeckler beendet Etappe 24’’ hinter Cadel Evans. Dadurch behauptet der Franzose sein Gelbes Trikot.
Der Luxemburger hat heute Federn gelassen. Sein Formzustand wirft vor den Alpen Fragen auf...
Der Italiener, als Geheimfavorit gehandelt, kommt erst jetzt ins Ziel.
Der Mann in Gelb zeigt eine erstaunliche Leistung...
Evans kämpft sich ins Ziel, Contador kann dank Sanchez aufholen und kommt knapp dahinter ins Ziel.
Der Luxemrger sieht wie der Verlierer des Tages aus...
Der Australier liegt 7’’ vor dem Spanier, noch 1 km ist zurückzulegen.
Nach dem Erfolg in Lourdes darf er heute wieder auf das Podium klettern.
Hinter Hushovd kommen Boasson Hagen und Hesjedal sowie mit etwas mehr Abstand Tony Martin ins Ziel...
Hushovd zieht den Sprint im richtigen Moment an und feiert seinen 10. Etappensieg!
Der Weltmeister zieht den Sprint an...
Der FDJ-Fahrer kommt auf der Abfahrt zu Fall, kann aber weiterfahren.
Das Trio ganz vorne nimmt Tempo raus: Norwegische Sprintmeisterschaften mit einem kanadischen Schiedsrichter?
Die beiden Norweger attackieren abwechselnd vorne, um Hesjedal zu ermüden...
Voeckler führt Abfahrt an...
Hesjedal muss auf die Zähne beißen...
Der jüngere der beiden Schleck-Brüder kommt mit der Abfahrt nicht so gut zurecht.
Nach der anspruchsvollen Abfahrt werden Hesjedal, Boasson Hagen und Hushovd den Sieg wohl unter sich ausmachen.
Der Vorsprung auf die übrigen Favoriten beträgt 20’’. Die Abfahrt ist streckenweise trocken, aber insgesamt sehr feucht.
Wenn das mal gut geht: Evans, Sanchez und Contador gehen auf die Abfahrt. Wer geht welches Risiko ein?
In der Abfahrt zieht der jüngere der beiden Norweger davon...
Evans und Sanchez können folgen, Evans hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Frank Evans führt die Gruppe der restlichen Favoriten an...
Zwei Garmin gegen einen Sky: Boasson-Hagen, Hushovd und Hesjedal machen jetzt gemeinsame Sache.
Der Col de Manse gibt erste Aufschlüsse über den Zustand der Favoriten. Der Belgier Vanendert führt die restlichen Favoriten an.
Beide arbeiten jetzt zusammen, die restlichen Favoriten haben große Probleme...
Nur Evans kann ihm folgen, Voeckler und die beiden Schlecks kommen nicht mit...
Fränk Schleck kommt nicht nach...
Contador attackiert, Voeckler folgt - unglaublich - dahinter folgt Andy Schleck... Evans, Sanchez, Basso und Fränk Schleck folgen in etwas größerem Abstand.
Die Favoriten belauern sich...
Hesjedal hat einen knappen Vorsprung auf Boasson-Hagen und Hushovd...
Die Attacken haben die Gruppe auf etwa 25 Fahrer ausgedünnt...
Der Abstand zwischen dem führenden Hesjedal und dem Peloton beträgt 5’13’’.
Das Peloton ist nach einigen Attacken der Favoriten wieder beisammen... doch Saxo Bank zieht sofort das Tempo wieder an. Contador macht einen guten Eindruck. Auch Gilbert ist noch in der Gruppe.
Der Mann in Gelb kann immer noch folgen...
Basso hat Schwierigkeiten... Nach Sanchez attackiert jetzt auch Andy Schleck...
Er lässt Ignatiew hinter sich...
Contador hat das Überraschungsmoment auf seiner Seite, doch ist die Lücke fast schon wieder geschlossen...
Absolut unerwartet startet Contador eine Attacke...
16 km vor dem Ziel stellt Hesjedal den Russen Ignatiew im Alleingang.
Ignatiew führt nur noch mit einem Vorsprung von 8’’ 5 km unterhalb des Gipfels...
Hesjedal führt die Verfolger wieder an Ignatiew heran...
Den halben Anstieg hat der Russe bewältigt. Hesjedal versucht, die Lücke zu schließen...
Drei BMC-Fahrer bestimmen das Tempo an der Spitze des Pelotons, das noch 20 km zurücklegen muss.
Boasson-Hagen und Hushovd immer noch mit besten Aussichten in der Gruppe hinter Ignatiew...
Ignatiew wird weiterhin von Devenyns verfolgt, der einen guten Eindruck macht. Der Russe liegt noch 5’’ vor dem Belgier, während der Rest der Ausreißergruppe (ohne Grivko) 22’’ zurückliegt.
Grivko (AST) fällt in der Hushovd-Gruppe zurück...
In der dritten rennstudne haben die Fahrer 44,7 km zurückgelegt, was einem Durchschnittstempo von 47,5 km/h seit Etappenbeginn entspricht.
Devenyns und Perez Lezaun liegen 10’’ hinter Ignatiew, dahinter bemüht sich Hesjedal um Anschluss...
Der Russe versucht es erneut...
Ignatiew passiert das Schild mit der Aufschrift "Noch 20 km", das Peloton liegt 5 km zurück. Die Zeitdifferenz beträgt 5’55".
Der heutige Anstieg ist 9,5 km lang mit einem durchschnittlichen Gefälle von 5,2 Prozent. Der Gipfel ist nur 11,5 km vom Ziel entfernt (in 1268 m Höhe).
Der Straßenweltmeister höchstpersönlich fährt die Lücke zu...
Noch ist der Russe alleine vorne...
Das Quecksilber sinkt unter 11 Grad, Jeandesboz, Dumoulin und Mollema werden vom Feld gestellt.
Etappe 2, 2010: 1. Sylvain Cahavnel. Dieser Tag umfasste zahlreiche Anstiege aus dem Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. Auf den letzten 50 km goss es wie aus Eimern, 40 km vor dem Ziel stürzte sogar einer der Motorradpiloten. Das führte zum Sturz von etwa 60 Fahrern. Voigt und Cancellara bremsten daraufhin das Feld als Zeichen des Protestes aus. Nur einer lag noch in Front, Sylvain Chavanel, der zum ersten Mal das Gelbe Trikot überstreifen durfte
Rund 24 km vor dem Ziel setzt sich Ignatiew in der Abfahrt bis zum Fuße 9,5 km langen Anstiegs zum Col de la Manse leicht ab.
Vier Fahrer von AG2R führen das Hauptfeld an, dahinter folgen drei Akteure von Europcar. Inzwischen ist klar, dass der Tagessieger wohl aus der Ausreißergruppe stammen wird.
Er nimmt Tempo raus und lässt sich aus der Verfolgergruppe heraus zurückfallen...
Die drei Verfolger scheinen aufzugeben...
Regen und Kälte machen den Fahrern jetzt im Departement Hautes-Alpes zu schaffen. Die zehn Ausreißer liegen 28 km vor dem Ziel 6’22’’ vor dem Peloton.
100 km waren nötig, um eine Ausreißergruppe zu bilden. Die Spitzengruppe befindet sich auf den letzten 35 km der 162,5 km langen Etappe und ist wie die Verfolgher und das peloton mit einer Geschwindigkeit von rund 42 km/h unterwegs. Hier noch einmal die 10-köpfige Spitzengruppe und die Verfolger: Perez Lezaun (EUS), Hushovd (GRM), Hesjedal (GRM), Grivko (AST), Boasson Hagen (SKY), Devenyns (QST), Roy (FDJ), Martin (THR), Ignatiew (KAT) and Marcato (VCD). In einem Abstand von 3’15" folgen Mollema (RAB), Dumoulin (COF) und Jeandesboz (SAU).
Prolog 2010: 1. Fabian Cancellara. Beim Zeitfahren von Rotterdam öffnet der Himmel seine Schleusen, was einige Favoriten aus dem Tritt bringt, darunter auch Bradley Wiggins, der seinen Auftaktsieg vom Giro d’Italia 2010 nicht wiederholen kann und 56” hinter dem Sieger ins Ziel kommt. Cancellara startete als Vorletzter im Trockenen.
Zwei französsiche Teams führen das Peloton an, das rund 6’10" hinter der Hushovd-Gruppe zurückliegt. AG2R und Europcar scheinen sich auf eine gemeinsame Nachführarbeit verständigt zu haben an diesem nassen Renntag der jetzt das Departement Hautes-Alpes erreicht.
Die Spitzengruppe liegt 2’55’ vor den drei Verfolgern und 6’11’’ vor dem Peloton.
Beim Zwischensprint (km 117,5) wächst der Rückstand des Pelotons auf über 6’ an.
Die letzten drei Punkte erhalten auf Platz 14 Kadri (ALM) 2pts und auf Rang 15 Minard (ALM) 1pt.
Weder Cavendish, noch seine Verfolger im Kampf um das Grüne Trikot bestreiten aktiv den Zwischensprint. Die zwei noch zu vergebenden Punkte scheinen kein Ansporn zu sein...
1. Devenyns (QST) 20pts 2. Roy (FDJ) 17pts 3. Martin (THR) 15pts 4. Hushovd (GRM) 13pts 5. Hesjedal (GRM) 11pts 6. Grivko (AST) 10pts 7. Marcato (VCD) 9pts 8. Ignatiew (KAT) 8pts 9. Perez Lezaun (EUS) 7pts 10. Boasson Hagen (SKY) 6pts 11. Jeandesboz (SAU) 5pts - 2’10" zurück 12. Dumoulin (COF) 4pts 13. Mollema (RAB) 3pts... Das Peloton erreicht soeben Veynes.
Die zweite, dreiköpfige Ausreißergruppe liegt beim Zwischensprint (117,5 km) 2’10" hinter der Spitzengruppe zurück.
Die ersten zehn Fahrer haben den Zwischensprint hinter sich gelassen. Die ersten drei Plätze belegen: 1. Devenyns (QST) 20 Pkte 2. Roy (FDJ) 17 Pkte 3. Martin (THR) 15 Pkte... Die vollständigen Ergebnisse folgen, sobald die ersten 15 Plätze bekannt sind.
Die Spitzengruppe bestreitet den Sprint, und der Vorteil ist auf 6’ angewachsen...
Die Spitzengruppe um Hushovd passiert km 107,5, und der Vorsprung wächst auf über 3’ an...
Aus der Spitzengruppe ist der bestplatzierte Fahrer Ryder Hesjedal (GRM). Er belegt im Generalklassement Position 32 mit einem Rückstand von 25’18" auf Thomas Voeckler.
Das Peloton passiert die Markierung "Sprint in 10 km", und die 10-köpfige Ausreißergruppe hat einen Vorsprung von 2’55". Die drei weiteren Ausreißer liegen 1’20" hinter der Gruppe um Husvhod zurück.
Von den zehn Fahrern in der Spitzengruppe haben die beiden Norweger bereits einen Etappensieg auf ihrem Konto. Boasson Hagen (SKY) siegte in Liseux, und Hushovd (GRM) in Lourdes - zwei Städte, die als Wallfahrtsorte bekannt sind. Andere, darunter Roy, Martin und Ignatiew kamen einem Tour-Etappenerfolg in der Vergangenheit nahe, mussten sich aber mit zweiten Plätzen begnügen.
Das Hauptfeld liegt nun mit 2’05" im Hintertreffen. Die 10-köpfige Gruppe scheint den Bann bei km 100 gebrochen zu haben.
Mollema (RAB), Dumoulin (COF) und Jeandesboz (SAU).
Inzwischen haben sich 13 Fahrer vom Hauptfeld gelöst. In der 10-köpfigen Spitzengruppe fahren Perez Lezaun (EUS), Hushovd und Hesjedal (GRM), Grivko (AST), Boasson Hagen (SKY), Devenyns (QST), Roy (FDJ), Martin (THR), Ignatiew (KAT), Marcato (VCD). Die drei Ausreißer dahinter liegen 50" zurück. Das Peloton hat einen Rückstand von 1’10".
Das Hauptfeld liegt inzwischen 58" hinter der 10-köpfigen Spitzengruppe zurück.
Hier die Fahrer: Mollema (RAB), Ventoso (MOV), Burghardt (BMC), Dumoulin (COF) und Jeandesboz (SAU).
Die beiden sind ebenfalls in der 10-köpfigen Gruppe vertreten...
Bei km 99 führen 10 Fahrer 20’’ vor fünf weiteren Ausreißern. In der 10er-Gruppe befinden sich u.a. Hushovd (GRM), Perez Lezaun (EUS), Boasson Hagen (SKY), Devenyns (QST), Roy (FDJ), Martin (THR), Ignatiew (KAT) und Marcato (VCD).
Etappe 4, 2011: 1. Cadel Evans (BMC). In der Bretagne regnet es quasi ununterbrochen. Bei windigen Verhältnissen organisieren BMC, Omega Pharma-Lotto und Leopard-Trek die Nachführarbeit: Die Ausreißer Izagirre (EUS) und Hoogerland (VCD) werden als letzte 5 km vor dem Ziel gestellt. Im ansteigenden Sprintfinale sorgen Philippe Gilbert (OLO) und Jurgen van den Broeck (OLO) für Bewegung, bevor Evans in Führung geht und zum Sieg sprintet. Titelverteidiger Alberto Contador (SBS) bleibt nur Platz zwei, obschon er im ersten Moment glaubt, Evans noch abgefangen zu haben.
In der zweiten Rennstunde haben die Fahrer 46,4 km zurückgelegt, was einem Durchschnittstempo von 48,9 km/h seit Etappenbeginn entspricht.
Etappe 11, 2011: 1. Mark Cavendish (THR). Zwischen Blaye-les-Mines und Lavaur bleibt es bewölkt, und genau vor der Zielankunft schüttete es wie aus Kübeln. Sechs Ausreißer hatten sich zu Beginn abgesetzt, von denen fünf 3,5 km vor dem Ziel eingefangen wurden. Lars Boom (RAB) wurde gar erst 2,8 km vor dem Zielstrich abgefangen. Dann zog HTC seine Sprintzug auf, und Renshaw führte Cavendish im Regenduell mit Greipel zum Sieg.
Di Gregorio, Hushovd, Rojas, Boasson Hagen, Hesjedal, Roche, Devenyns, Roy, Dumoulin und Galland sind doch noch an der kurzen Leine. Das Peloton gibt ihnen keinen Freifahrtschein...
Gap ist regenüberströmt. Laut Wetterbericht ist keine Besserung in Sicht. In den letzten Jahren gab es mehrere Regentage bei der Tour de France, und letour.fr wird einige der Etappen Revue passieren lassen und an die Gewinner erinnern.
Die 14 liegen 13" vor einer zweiten Gruppe mit dem Sieger der 13. Etappe, Thor Husvhod. Erst nach 90 km gewinnt die heutige Ausreißergruppe an Konturen.
Zu den sechs Fahrern haben sich noch acht andere gesellt. Das Peloton passiert soeben km 87. Auch Hushovd befindet sich jetzt vorne. Der erwartete Regen hat eingesetzt.
Nur noch sechs Ausreißer bleiben übrig...
Drei Fahr vom Team Sky führen das Peloton an, es folgen zwei weitere von Europcar. Die Straßen sind inzwischen regennass, während sich Gallopin (COF) an die Spitze der Ausreißergruppe setzt, um das Tempo hoch zu halten.
Nun versucht ein Fahrer von Quickstep, die Lücke zu schließen. Das Spitzenduo liegt 20" vor dem Hauptfeld.
Kreuziger und Hesjedal verschärfen das Tempo und setzen sich erneut ab. Die übrigen 11 Ausreißer schauen sich an und scheinen sich zu fragen, wer die Lücke schließen soll. Das Duo liegt 15" vor dem Peloton.
Die Gruppe scheint sich gefunden zu haben: Knees (SKY), Kreuziger(AST), Di Gregorio (AST), Coppel (SAU), Hesjedal (GRM), Hoogerland (VCD), Roy (FDJ), Jeannesson (FDJ), Mollema (RAB), Zandio (SKY), Roche (ALM), Gallopin (COF) und Marcato (VCD).
Bei km 83 führen weiterhin ein Dutzend Fahrer. Ihnen folgen jeweils zwei Fahrer-Trios, von denen sich das letzte gerade vom Feld abgesetzt hat.
Knees (SKY), Kreuziger (AST), Di Gregorio (AST), Roche (ALM), Mollema (RAB), Hesjedal (GRM), Jeannesson (FDJ), Coppel (SAU), Hoogerland (VCD) sowie drei weitere... Bislang macht diese Gruppe den besten Eindruck.
Vor dem Start unterhielt sich letour.fr mit Simon Gerrans über Juan Antonio Flecha, dabei ging es auch um die allgemeine Stimmung im Team Sky. „Ausgesprochen gut! Alle sind fit und gesund und motiviert für die letzte Rennwoche. Dem Team geht es richtig gut. Seit dem Ausscheiden von Wiggins haben wir alles getan, was wir uns im Rennen noch erhoffen konnten – wir hatten an den richtigen Tagen Fahrer unter den Ausreißern und ‘Rigo’ fährt richtig gut. Er trägt immer noch das Weiße Trikot, und alle sind zufrieden.“ Wie geht es denn Juan Antonio Flecha? Erholt er sich? “Es geht ihm zusehends besser”, so Gerrans über den Spanier, der sich in der ersten Rennstunde angriffslustig gezeigt hat. “Natürlich raubt einem ein solch heftiger Sturz ungemein viel Kraft – viele mehr als manche Leute glauben mögen... der Körper befindet sich in einer Art Schockstarre – aber es geht ihm besser. Ich denke, dass er darauf hofft, in der letzten Woche wieder voll ins Renngeschehen einzugreifen.“
Hesjedal bekommt Besuch von elf weiteren Fahrern. Noch immer warten wir auf eine echte Ausreißergruppe, während die Versorgungszone bei km 81 fast erreicht ist.
Etwa 15 Fahrer starten eine Gegenattacke hinter Hesjedal und Roy, die wiederum vor einem Fahrer von Saur und einem weiteren von Vacansoleil führen.
Jérémy Roy (FDJ) schließt bei km 79 zu Ryder Hesjedal auf.
Der kanadische Garmin-Fahrer ist nun alleine in Führung, blickt sich aber nach Unterstützung um.
Nachdem der erste Versuch nicht von Erfolg gekrönt ist, versucht Westra sein Glück erneut. Hesjedal liegt zwischen dem Niederländer und dem Peloton.
Lieuwe ’Die Bestie’ Westra von Vacansoleil attackiert bei km 73,5. Schnell erfährt er sich einen Vorsprung von etwa 200 m auf das Hauptfeld.
Die heutige Strecke führt die Fahrer schon bei km 139 in die Zielstadt Gap. Dann verlässt das Peloton den Ort wieder, erklimmt die Côte de Manse und kehrt nach einer 11,5 km langen Abfahrt wieder nach Gap zurück.
Der Fahrer von Quick Step, dessen Onkel heute morgen unter noch ungeklärten Umständen im Zielbereich leblos aufgefunden wurde, versucht bei km 70 sein Glück.
Nach einem Sturz und einer Untersuchung durch den Rennarzt ist Duque jetzt um Anschluss bemüht...
André Greipel ist der erste Pechvogel des Tages, kann aber weiterfahren...
Duque (COF) ist inzwischen wieder losgefahren, nachdem er sich am Straßenrand einer kurzen Untersuchung durch den Rennarzt unterzogen hat...
Duque (COF) hat ein gutes Näschen, bei km 65 stellt das Peloton die Ausreißer wieder...
Bei km 64 setzen sich 14 Fahrer ab. Duque (COF) schließt sich der Gruppe nicht an.
Jetzt liegen acht Fahrer auf dieser 16. Etappe in Front. Doch wie schon Simon Gerrans gegenüber letour.fr heute morgen sagte, hat eine Ausreißergruppe beste Erfolgschancen und - wie der Australier vorhergesagt hat - dauert es eine ganze Zeit lang, bis sich die richtige Gruppe findet. Die letzte Achter-Gruppe ist es jedenfalls nicht...
Die große Tour-Familie trägt Trauer. Patrick Guay, der seine 27. Tour de France mit den Teams von Alimage als Informatiker bestritt, wurde heute morgen unweit seines Campingwagens in der Nähe des Zielbereiches von Gap leblos aufgefunden. Die genauen Todesumstände sind derzeit Gegenstand einer Untersuchung durch die Behörden. Der leidenschaftliche Radsportler und ehemalige Fahrer (Ende der 1970er Jahre) war 59 Jahre alt und kein Geringerer als der Onkel von Jérôme Pineau, der aktuell im Feld mitfährt. Die Tour de France äußert gegenüber seiner Familie, Jérôme, seinen Freunden und Kollegen bei Alimage ihr aufrichtiges Beileid.
Die Spitzengruppe bilden u.a. Martin (THR), Millar (GRM), Bole (LAM), Flecha (SKY) und Chavanel (QST)... doch lässt das Hauptfeld sie (noch) nicht ziehen.
Inzwischen liegen sechs Fahrer in Front: Flecha, Bole, Millar, Chavanel sowie ein noch nicht identifizierter Akteur von RadioShack und ein weiterer von Vacansoleil.
Millar bekommt Gesellschaft von Chavanel (QST) sowie jeweils einem Fahrer von Vacansoleil und Sky.
Millar (GRM) nimmt an der Spitze seine Zeitfahrposition auf dem Rad ein. Nach seinem Antritt zu Beginn der zweiten Rennstunde liegt er jetzt 15" vor dem Peloton. Zwischen dem Schotten und dem Feld befindet sich ein weiterer Ausreißer.
Die Fahrer haben in der ersten Rennstunde 51,4 km/h zurückgelegt!
Ein Fahrer von Rabobank kann sich etwa 100 Meter absetzen...
Bei km 48 ist der letzte Ausritt auch schon wieder Geschichte...
Die beiden wechseln sich vorne ab, während etwa ein Dutzend Fahrer versuchen, die Lücke zu schließen...
Zwei Fahrer von Movistar und jeweils einer von Cofidis, Lampre und Vacansoleil haben zuvor ihr Glück versucht.
Ihm folgt Di Gregorio, beide liegen etwa 50 m vor der Vorhut des Pelotons.
Alle Mannschaften versuchen, einen Fahrer in die richtige Gruppe einzuschleusen. Doch sind die Plätze dort heute besonders begehrt.
Im Gespräch mit den Jungreportern der Tour de France vermittelt der Träger des Gelben Trikots seine Eindrücke: "Ich werde mich damit begnügen, den Besten zu folgen und auf das Wetter zu achten, denn hier ist es schön, aber in Gap wohl eher nicht. Also ist Vorsicht geboten. Ich habe nicht unbedingt die Absicht zu attackieren. Was das Gelbe Trikot angeht, wird es schwer, noch drei Tage lang durchzuhalten, um meine eigene Bestmarke zu knacken. Dann wäre das Ziel nicht mehr fern. Ich mache keine Rechenspielchen, mal sehen, was passiert. Wie ich schon seit Tourbeginn sage, schaue ich von Tag zu Tag."
Ein knappes Dutzend Fahrer versuchen ihr Glück...
Schon bei km 34 ist sein Ausritt wieder beendet, genau wie bei vielen anderen Kandidaten vor ihm...
Bei der diesjährigen Tour de France hat es bislang zwei Etappen mit einem Durchschnittstempo von 50 km/h in der ersten Rennstunde gegeben. Heute sieht es auch ganz danach aus, während das Hauptfeld auf trockenen Straßen Richtung Gap jagt. Bereits 36 km liegen hinter den Fahrern.
Dries Devenyns (QST) ist der nächste Kandidat, der sich gerade leicht absetzen kann.
Das Hauptfeld ist wieder beisammen. Das wird eine Geduldsprobe...
Acht Fahrer setzen sich 50 m vom Feld ab, werden aber an der kurzen Leine gehalten...
Während das Feld die Weinberge der Drôme durchquert, erkennt man an den Fahnen am Straßenrand, dass ein ziemlich starker Rückenwind die Fahrer antreibt. Es kommt immer wieder zu kurzlebigen Attacken, doch geschieht dies so häufig, dass die Motorradjournalisten keine Namen weitergeben können, weil sie einen entsprechenden Sicherheitsabstand einhalten müssen...
Nach den letzten Attacken fährt das Feld wieder im Verbund. Obschon sich gerade Chavanel umschaut, ob er nicht eine Gruppe lancieren kann...
Jetzt versuchen sich neuen Fahrer, und der kasachische Meister führt das Feld an. Es sieht so aus, als würde auch Greipel (OLO) sein Glück versuchen.
An der Spitze des Feldes tummeln sich je ein Fahrer von Astana und FDJ, die wohl attackieren wollen. Dahinter reagieren knapp 20 Fahrer, während das Peloton in 100 m Entfernung folgt. Die Sonne scheint, und die Straßen sind trocken bei km 25.
Der heutige Schnellstart macht alle Ausreißversuche zunichte. Bei km 22,5 ist das Feld nach wie vor geschlossen unterwegs.
Im Gespräch mit letour.fr hat der sportliche Leiter von RadioShack nur noch einen Etappensieg vor Augen. Vielleicht in Gap, wo Paulinho im Vorjahr siegreich war: "Jetzt wissen alle, dass er das Zeug dazu hat, also wird es kein Zuckerschlecken für ihn. Aber heute ist der richtige Tag, um etwas zu wagen, denn wir verfolgen keine anderen Ziele mehr. Allerdings wird in einer Ausreißergruppe kein Platz für Zubeldia sein, da er in der Gesamtwertung zu nah dran ist. Für Levi warten wir noch die Rückkehr in die Berge ab. Also bleiben noch drei Fahrer, die in Frage kommen: Paulinho, Irizar und Muravyew."
Bei km 20 fängt das mit 55 km/h fahrende Peloton den Ausreißer wieder ein...
Bei km 19 entsteht wieder Bewegung an der Spitze...
HTC-Highroad hat an der Spitze des Feldes wesentlichen Anteil daran, dass sich bislang keine Ausreißer absetzen können.
Nach nur 1 km wird die Vierergruppe wieder gestellt. Ausreißer haben momentan einen schweren Stand...
Bei km 15 versucht eine kleine Gruppe, sich vom Hauptfeld zu lösen, doch hält das Peloton das Tempo sehr hoch.
"Ich werde es versuchen. Ich glaube jedenfalls nicht, dass es zu einer Sprintankunft kommen wird. Darauf wird es die Mannschaft auch nicht anlegen. Und wenn das Peloton in der Schlussphase wieder zueinander findet, besteht die Gefahr, dass Gilbert im Anstieg attackiert. Also kriege ich grünes Licht für einen Ausreißversuch. Ich denke, dass einige starke Fahrer in der Gruppe vertreten sein werden, die auch den letzten Anstieg gut überstehen und eine gute Abfahrt hinbekommen können. Beispielsweise Gerrans, Chavanel, Luis-Leon Sanchez oder sogar noch einmal Hushovd."
Im Gespräch mit letour.fr vor Etappenbeginn gibt der Fahrer von HTC an, dass er heute wohl nicht als Sprinthelfer in Erscheinung treten muss. Stattdessen kann er sich durchaus vorstellen, sein Heil als Ausreißer zu suchen: "Heute Morgen sind wir wegen des Gewittersturms sehr früh aufgewacht. Beim Start wird es trocken sein, aber die Serie setzt sich fort: Schlechtes Wetter – das Thema der Tour 2011. Das wird mit Sicherheit eine schwere Etappe. Fast den ganzen Tag lang steigt die Strecke, und eine Ausreißergruppe dürfte echte Chancen haben. Wenn ich den Etappensieg will, muss ich in der richtigen Gruppe sein."
Das Feld zeigt sich unerbittlich und unterbindet bislang sämtliche Ausreißversuche.
Nach dem Frühregen brechen die Fahrer bei Sonnenschein und einer unveränderten Temperatur von 24 Grad auf. Im Zielbereich in Gap ist es dagegen immer noch sehr frisch. Regenfälle sind im gesamten Streckenverlauf zu erwarten.
Im Gespräch mit letour.fr vor Etappenbeginn kann sich der Fahrer vom Team Sky durchaus vorstellen, heute sein Glück zu versuchen, auch bei widrigen Wetterverhältnissen und einer regenreichen Etappe: „Ich werde eine Kappe unter meinem Helm tragen, auf die Zähne beißen und mich nicht beklagen. Es gibt keine andere Lösung. Heute reizt mich ein Ausreißversuch. Auf der Streckenführung der Tour 2011 gibt es nur drei Etappen, auf denen Ausreißer eine echte Chance haben, ihr Werk zu vollenden, also werde ich mich heute einer Ausreißergruppe anschließen. Allerdings denke ich, dass 80 Prozent aller Fahrer im Feld die gleiche Idee haben. Es wird also ein reines Glücksspiel, um die richtige Gruppe zu wählen. Die Etappe nach Lourdes war die erste, die Ausreißern entgegen kam, deshalb hat es auch solange gedauert, bis sich eine Gruppe gefunden hatte. In der Regel ist es so, wenn eine Gruppe schon sofort nach der Null-Kilometer-Marke losfährt, dass ihr niemand Chancen einräumt. Beim Sieg von Thor hat es länger als 50 Kilometer gedauert, und ich denke, dass es heute ähnlich laufen wird. An dem Tag war ich vorne bei den ersten Ausreißversuchen dabei, genau wie Edvald Boasson Hagen, allerdings haben wir uns nicht an die richtige Gruppe dran gehängt! Auf 50 Kilometern kann es 100 Attacken geben, wovon jede einzelne Erfolgschancen hat.“
Die den Sprintern vorbehaltene 15. Etappe endete logischerweise mit einem Status Quo in der Gesamtwertung der Mannschaften, da alle Teams in Montpellier mit gleicher Zeit verbucht wurden. Bei der Addierung der Plätze lag einmal mehr Team Garmin-Cervélo vorne, denn die Sprinthelfer von Tyler Farrar, der 2. hinter Cavendish wurde, sind vorne geblieben: Julian Dean 18. und Thor Hushovd 22. Die bescheidenen französischen Teams Cofidis und Saur-Sojasun haben diese Etappe ohne Relief genutzt, um in der „Preiswertung“ zu landen, vor allem dank des 8. Platzes von Tony Gallopin und des 11. Platzes von Jimmy Engoulvent. In der Gesamtwertung behält Leopard-Trek die Führung vor zwei anderen französischen Mannschaften, die gute Leistungen im Gebirge erzielt haben: Europcar und Ag2r-La Mondiale.
Viele Ausreißer versuchen ihr Glück, werden aber systematisch wieder eingefangen.
Rigoberto Uran belegt in der Gesamtwertung Rang11, 5’55’’ hinter Thomas Voeckler. Im Klassement der Jungprofis behauptet er das Weiße Trikot mit einem Vorsprung von 1’07’’ auf Rein Taaramae und 1’25’’ auf Pierre Rolland.
Christian Prudhomme senkt die Flagge zum Start der 16. Etappe um 13h13. Und sofort folgt eine Attacke von einem Fahrer von Vacansoleil. Das Feld zählt noch 170 Fahrer. Am Ruhetag gab es keine Abmeldungen.
Ein einziger Punkt wurde zwischen Limoux und Montpellier dem Ausreißer Mikhail Ignatiew zuteil. Jelle Vanendert, strahlender Sieger auf dem Plateau de Beille, führt die Bergwertung weiterhin mit einem dünnen Vorsprung von 2 Punkten vor Samuel Sanchez an.
Durch seinen Etappensieg in Montpellier sowie die beim Zwischensprint ergatterten Punkte konnte Mark Cavendish seinen Vorsprung ausbauen, obschon auch sein ärgster Konkurrent JJ.Rojas in beiden Fällen in die Punkte fuhr. Der Brite liegt inzwischen 37 Zähler vor dem Spanier, während Philippe Gilbert an Boden verloren hat. Der drittplatzierte belgische Meister liegt mit 71 Punkten im Hintertreffen.
Das Etappenziel Montpellier war Schauplatz einer geschlossenen Ankunft des Hauptfeldes mit den Tenören der Gesamtwertung ohne Positionswechsel. Der Spitzenreiter Thomas Voeckler behauptet weiterhin einen Vorsprung von 1’49’’ auf Fränk Schleck, 2’06’’ auf Cadel Evans und 2’15’’ auf Andy Schleck.
Derzeit ist das Peloton in der neutralen Zone unterwegs und begibt sich zum offiziellen Start. Der Quecksilber kletert im Departement Drôme auf 24 Grad.
Heute in der Früh regnete es noch im Departement Drôme, doch jetzt ist es trocken. Das gilt sicher nicht für den Zielort Gap, wo es in Strömen regnet. Die heutige Strecke führt die Fahrer von Saint-Paul-Trois-Chateaux nach Gap. Es handelt sich um ein 162,5 km langes Teilstück mit einem Wertungsanstieg 11,5 km vor dem Ziel. Bei Nässe könnte die letzte Abfahrt gefährlich werden. Der Beginn der 16. Etappe ist für 13h05 vorgesehen. Die neutrale Zone ist 3,7 km lang. Die Live-Berichterstattung auf letour.fr beginnt in Kürze.