
Montpellier
192.5 km
Sonntag 17 Juli
Er ist der Meister des Sprints, und er sagt jedes Mal, dass er einfach nur die Arbeit beenden muss, die von seinem Team schon lange vor der Ziellinie begonnen wird. Und heute hat Cavendish erneut gewonnen. Dies ist sein 19. Etappensieg bei der Tour de France. Die Top 10 in Montpellier lauten: 1. Mark Cavendish (GBR) THR - 193km in 4h20’24" 2. Tyler Farrar (USA) GRM 3. Alessandro Petacchi (ITA) LAM 4. Daniel Oss (ITA) LIQ 5. José Joaquin Rojas (ESP) MOV 6. Ben Swift (GBR) SKY 7. Gerald Ciolek (GER) QST 8. Tony Gallopin (FRA) COF 9. Francisco Ventoso (ESP) MOV 10. Sebastien Hinault (FRA) ALM
Zum Ende hin haben es Farrar und Oss noch einmal versucht, aber Cavendish war auch dieser Sieg nicht zu nehmen, sein 19. bei der Tour de France!
Renshaw hat das getan, was er bei allen Sprintetappen tut: seinen Mann Mark Cavendish bis zu den letzten 300 m heranführen. Und da schaltet dann Supermanx den Turbo ein und nimmt sich alle anderen zur Brust. Und mit dieser Formel hat er seine 4. Etappe bei der diesjährigen Ausgabe der Tour gewonnen!
Zwei Mannschaften haben die Kontrolle im Peloton übernommen, während der Sprint eingeleitet wird: Sky gegen HTC...
Bei verbleibenden 1800 m ist der Ausreissversuch von Gilbert vorbei. Hondo hat sich nun an die Spitze des Pelotons gesetzt, und Team Sky bewegt sich nach vorne, gleich rechts vom HTC-Zug.
Es fahren drei Mann vorne, aber gleich gefolgt vom HTC-Zug...
Der FDJ-Fahrer, der mit Gilbert gleichgezogen hat, ist Anthony Roux... und Marcato ist ebenfalls mitgezogen.
Gilbert hat attackiert und Terpstra 3 km vor dem Ziel gestellt. Ein FDJ-Fahrer ist dem belgischen Meister gefolgt...
Das Peloton ist auf den letzten 4 km angekommen, und Terpstra ist immer noch alleine vorne. Vande Welde (GRM) fährt eine starke Kurve vor dem Peloton...
Die windigen Bedingungen könnten der Grund sein, doch es gibt keine rote Flamme...
Es bleiben noch knapp 4 Kilometer, Terpstra hat noch 10 Sekunden...
Es fahren noch vier HTC-Teamgefährten vor dem Grünen Trikot. Es bleiben noch knapp 5 km...
Der Niederländer hat weiter 12" Vorsprung, zumindest der Preis für den Kampfgeist scheint ihm sicher...
Der Niederländer hat einen letzten Tempovorstoss gestartet und den Russen Ignatiew dabei zurückgelassen...
Der Vorsprung der beiden Führenden ist auf 14" geschrumpft. Terpstra spürt wohl schon den Atem des Pelotons im Nacken. Er hat schaut nach hinten geschaut, ob das Hauptfeld schon in Sichtweite ist... aber die beiden machen doch noch weiter bei dieser 15. Etappe.
Ignatiew und Terpstra liegen nur noch 20" vor dem Hauptfeld, es bleiben noch 8 km bis zum Ziel.
Der Russe hält sich nun deutlich länger an der Spitze des Duos, in der letzten Minute hat Ignatiew 34" Sekunden gearbeitet, Terpstra nur noch 21"...
Es fahren derzeit sieben Fahrer vom Team HTC an der Spitze des Pelotons, das immer näher auf die beiden führenden Fahrer aufrückt...
Der Vorsprung der beiden Führenden schrumpft weiter, noch etwa 25"...
Ignatiew und Terpstra liegen noch 31" vor dem Peloton. Der Niederländer lag zuletzt 25 Sekunden, der Russe 29 Sekunden vorne für die Führungsarbeit...
Der Träger des Gelben Trikots hat sich vor der Liquigas-Mannschaft und vor dem BMC-Team in der Nähe der Spitze des Pelotons eingependelt, das noch 35" hinter Ignatiew und Terpstra fährt.
Kein guter Tag für Dumoulin, der vom Peloton nicht nur eingeholt, sondern gleich auch abgehängt worden ist...
Ignatiew (KAT) und Terpstra (QST) kämpfen weiter an der Spitze gegen das aufrückende Hauptfeld.
Die beiden verbliebenen Ausreisser haben noch 41" Vorsprung auf das Hauptfeld.
Delage, Dumoulin und Delaplace sind vom Peloton geschluckt worden.
Nur noch wenige Sekunden trennen das Hauptfeld von den zwischengelagert fahrenden 3 Ausreissern.
Ignatiew und Terpstra haben die Marke der letzten 20 km passiert. Der Russe leistet die meiste Führungsarbeit. Die beiden fahren nun 20 km vor dem Ziel 18" vor den anderen Ausreissern und 55" vor dem Hauptfeld.
Ignatiew und Terpstra liegen nun 10" vor Delage, Dumoulin und Delaplace und 50" vor dem Peloton.
Der Fahrer vom Team Quick Step hat zum Russen an der Rennspitze aufgeschlossen. Sie haben nunmehr rund hundert Meter Vorsprung auf Delage (FDJ), Dumoulin (COF) und Delaplace (SAU).
Mikhail Ignatiew hat seine Mitausreißer 22 km vor dem Ziel hinter sich gelassen…
Das Peloton liegt nun 1’05“ hinter den fünf führenden Fahrern…
Die letzte Etappenankunft der Tour in Montpellier war ein Mannschaftszeitfahren, das dort in der Ausgabe 2009 ausgetragen wurde. Es war das Jahr der Rückkehr von Lance Armstrong zur Tour de France, und seine damalige Mannschaft hatte die Etappe gewonnen. Zum Ende der Etappe lag der Texaner auf die Sekunde genau mit Fabian Cancellara zusammen in der Gesamtwertung, doch noch ein paar Sekunden hinter dem Gelben Trikot.
Der Vorsprung der Ausreißer ist auf 1‘10“ geschrumpft. Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU) haben auf weniger als vier Kilometern 20“ verloren. Die HTC-Mannschaft gibt nun wieder das Tempo im Peloton vor.
Der Russe Mikhail Ignatiew war letztes Jahr schon einmal bei einer Ausreißergruppe im Süden Frankreichs auf der Straß nach Perpgignan dabei. Er wurde im Finale von Thomas Voeckler um den Etappensieg geschlagen, hatte aber dennoch auch der Rückkehr des Hauptfeldes widerstanden, um die Ziellinie noch just vor Mark Cavendish und Tyler Farrar zu erreichen, die 3. bzw. 4. wurden.
Der Abstand hat sich stabilisiert, bei einem Vorsprung von 1‘30“ auf das Peloton für Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU).
Die Mannschaften von Saxo Bank und Leopard-Trek zeigten sich jetzt vorne…
Niki Terpstra ist nicht bei seinem ersten Versuch bei der Tour de France und hat insbesondere mehrere Male versucht, eine Etappe auf einer den Sprintern „versprochenen“ Strecke zu gewinnen. Das war schon 2008 der Falle, als er sich vom Peloton abgesetzt hatte und weniger als 25 km von Toulouse gestellt wurde, wo dann der Sprint von… Cavendish gewonnen wurde. Einige Tage später war sich Terpstra gemeinsam mit Florent Brard bei der Etappe Narbonne-Nîmes ausgerissen. Das Duo hatte hatte den Gegenangriffen bis zu den letzten 10 Kilometern widerstanden, bevor es dann doch wieder vom Peloton geschluckt wurde, das dann von… Cavendish auf der Ziellinie abgefertigt wurde.
Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU) haben derzeit 1’15’’ Vorsprung auf das Peloton, mit günstigem Wind im Rücken.
1. Delage, 20 Pkte 2. Dumoulin, 17 3. Delaplace, 15 4. Ignatiew, 13 5. Terpstra, 11 … 1’ 6. Cavendish, 10 7. Rojas, 9 8. Gilbert, 8 9. Ventoso, 7 10. Renshaw, 6 11. Eisel, 5 12. Martin, 4 13. Goss, 3 14. Jeannesson, 2 15. Hincapie, 1
Der belgische Meister muss für einen Wechsel des Hinterrads anhalten.
Michael Delage hat den knappsten Zwischensprint seit Beginn der Tour 2011 gewonnen…
Dumoulin schickt sich zum Zweikampf mit Delage an…
Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU) fahren derzeit mit 1‘45“ Vorsprung auf das Hauptfeld.
Die führenden Fahrer haben in der dritten Rennstunde 43,5 km zurückgelegt, was einem Stundenmittel von 43,5 km/h seit Etappenbeginn entspricht.
Bei km 129,5 liegt das Hauptfeld nur noch 1‘55“ hinter Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU).
Bei einer Etappe, die – wie heute - entlang der Küste führte, damals zwischen Marseilel und La Grande Motte, fuhr die HTC-Mannschaft bereits an der Spitze mit der Hoffnung, die Ausreißer des Tages einzuholen, zu denen damals u.a. Samuël Dumoulin gehörte. Die Tempoerhöhung 70 km vor dem Ziel hatte einen Abriss im Hauptfeld hervorgerufen. Zahlreiche Favoriten waren in die Falle getappt, darunter Sastre, Contador, Evans, A.Schleck und Mentschow. Bei der Zielankunft hatten sie einen Rückstand von 41’’ auf den Tagessieger… Mark Cavendish.
Beim Interview am Start mit den Jungen Reportern der Tour liefert der Fahrer von AG2R La Mondiale seine Eindrücke zur heutigen Etappe: „Die Ausreißergruppe wird es nicht schaffen, diese Etappe ist den Sprintern vorbehalten. Es wird sicherlich Abrisse wegen des Windes geben. Vorsicht ist angesagt. Wenn man bei der morgendlichen Ausreißergruppe dabei ist, ist man vielleicht beim ersten Abriss dabei, der wie vor zwei Jahren bei der Etappe von Marseille nach La Grande Motte eintreten kann, als ich selbst in einer ersten Gruppe angelangt bin, in der recht viele Fahrer dabei waren und ich letztlich 9. der Etappe wurde. Die Anweisung lautet demnach: auf unsere Kapitäne Nicolas Roche und Jean-Christophe Péraud achten und diese vorne im Peloton unterbringen.“
Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU) fahren derweil 2 km weiter vorne, mit einem Vorsprung von 2‘35“.
Der Fahrer vom Team Astana hat versucht, sich vom Peloton abzusetzen.
Die Teamgefährten von Mark Cavendish liegen immer noch an der Spitze des Pelotons, das 3‘05“ hinter den fünf Ausreißern fährt.
Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU) haben jetzt weniger als drei Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld, das immer noch von HTC angeführt wird.
Das Peloton hat die Verpflegungsstelle von Cennesson-sur-Orb mit 2’45’’ erreicht, einer Gemeinde, die einige Kilometer von Béziers entfernt liegt. Beim letzten Etappenstopp der Tour in Béziers war es wie heute am Tag nach der Zielankunft am Plateau de Beille im Jahre 2002. David Millar hat sich gegen 10 Mitausreißer durchgesetzt.
Pate, Bak, Eisel und Martin führen in dieser Reihenfolge das Hauptfeld an. Mark Cavendish belegt den 9. Platz, hinter seinen Teamgefährten.
Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU) fahren derzeit in Saint-Chinian, mit einem unveränderten Vorprung von 3‘10“.
Die komplette HTC-Mannschaft leistet derzeit die Nachführarbeit.
Im Anstieg liegt der Vorsprung von Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU) auf 4‘15“ angestiegen.
Dumoulin führt den Anstieg in der Côte de Villespassans an.
Bei einem Interview mit letour.fr hat der Rennleiter von Omega Pharma Lotto bei der heutigen Etappe alles auf André Greipel gesetzt: „Der gestrige Sieg war eine Überraschung, aber eine besonders positive Überraschung. Jelle fährt eine tolle Saison, und er freut sich über den Verlauf der Dinge. Die heutige Etappe wird normalerweise mit einem Massensprint enden. Wir werden für Greipel arbeiten, der die Pyrenäen korrekt bewältigt und unter den Anstiegen nicht allzu sehr gelitten hat. Wenn er in Form ist, fährt er immer gute Sprints. Er hat nach seinem Sieg in Carmaux viele Komplimente bekommen. So ist das im Sprint! Manchmal ist man gut platziert und dann gewinnt man. An anderen Tagen funktioniert nichts. Ich hoffe, dass heute alles klappen wird. Auf jeden Fall werden wir uns nicht an einer Ausreißergruppe beteiligen, denn wir haben nur noch 6 Fahrer in der Mannschaft. Und die letzten Tage waren für einige unserer Fahrer besonders hart. Vor allem haben wir schon drei Etappen gewonnen.“
Unter den fünf Angreifern des Tages hat ein einziger schon eine Etappe bei der Tour de France gewonnen, und zwar Samuel Dumoulin, der sich 2008 bei der Etappe von Saint-Malo nach Nantes, nach einem erfolgreichen Ausreißversuch gemeinsam mit William Frischkorn, Paolo Longo Borghini und Romain Feillu, der daraufhin das Gelbe Trikot überstreifen konnte.
Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU) haben km 72 erreicht.
Niki Terpstra ist zeitweilig zurückgefallen und arbeitet sich nach seinem Radwechsel derzeit wieder zu den anderen Ausreißern vor.
Bei km 61 hatte das Hauptfeld einen Rückstand von 3‘20“ auf Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU).
Laurence Ten Dam, der bei der gestrigen Etappe gestürzt ist, hat Verletzungen am Gesicht davon getragen. Nach Röntgenaufnahmen am Abend wurde keinerlei Fraktur festgestellt, doch der Fahrer vom Team Rabobank musste dennoch genäht, mit acht Stichen an Lippen und Nase.
170 Fahrer sind zum Ende der Etappe zum Plateau de Beille ins Klassement aufgenommen worden. Trotz einer ersten Woche mit zahlreichen Stürzen und schwierigen klimatischen Bedingungen liegt die Rate der verbliebenen Fahrer gegenüber den anfänglich gestarteten im oberen Durchschnitt im Vergleich zu den vorangehenden Frankreiche-Rundfahrten seit dem Jahr 2000: 2011 : 170 / 198, d.h. 86 % des Pelotons 2010 : 175 / 197, d.h. 89 % 2009 : 164 / 180, d.h. 91 % 2008 : 157 / 180, d.h. 87 % 2007 : 165 / 189, d.h. 87 % 2006 : 156 / 176, d.h. 89 % 2005 : 160 / 189, d.h. 85 % 2004 : 160 / 188, d.h. 85 % 2003 : 155 / 198, d.h. 78 % 2002 : 163 / 189, d.h. 86 % 2001 : 152 / 189, d.h. 80 % 2000 : 141 / 177, d.h. 80 %
Das Peloton liegt derzeit 3‘20“ hinter Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU).
Andrey Amador hat derzeit die rote Laterne in der Gesamtwertung, als 170. mit 2‘41‘ Rückstand auf Thomas Voeckler. Diese Distanz zum Gelben Trikot entspricht einer Strecke von 107,94 km.
Der Sieger der Etappe zum Plateau de Beille unterzieht sich regelmäßig der Pflege einer australischen Kinesitherapeutin, die sich in Belgien niedergelassen hat und zuvor für die CSC-Mannschaft gearbeitet hat. Im Gespräch mit letour.fr hat sich Robyn Taylor geäußert, die für den Fahrer von Omega-Pharma-Lotto auf die Straßen der Tour de France zurückgekehrt ist, der schon viele Verletzungen und Operationen hinter sich hat: „Als wir zum ersten Mal eine Anpassung an Jelles Rad vorgenommen hatten, habe ich ein Video von ihm gedreht und er fuhr perfekt. Danach ist er bei einer Trainingsetappe gestürzt und nach seiner Rückkehr hat er sich über Schmerzen beklagt, dabei ist uns aufgefallen, dass sein ganzer Körper übel zugerichtet war. Er trat nun auf eckige Weise in die Pedale! Wir haben ihn zu weiteren Untersuchungen geschickt, und er hatte einen schlimmen Bandscheibenvorfall. Insgesamt hatte er in seiner Laufbahn drei große Rückschläge nach schweren Stürzen. Jedes Mal musste er wieder ganz von vorne anfangen, um sein Leistungsniveau aufzubauen. Die meisten hätten aufgegeben.“ Gestern hat Vanendert auch von der letzten großen Unterbrechung gesprochen, die durch eine Knieverletzung hervorgerufen wurde, die ihn den größten Teil der letzten Saison vom Renngeschehen ferngehalten hat (2010 nur 10 Renntage).
Die führenden Fahrer haben in der ersten Rennstunde 45,1 km zurückgelegt.
Das Rennen wird derzeit von einem Westwind ‚gedrückt‘…
Bei km 35 lag der Vorsprung von Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU) nur noch bei 2’55’’.
Bei km 30 ist das Tempo angezogen worden, und mehrere Fahrer haben sich abgesetzt, darunter Hushovd, Moncoutié, Vanendert,…
Im Gespräch mit letour.fr hat der sportliche Leiter von Europcar die Stimmung bei Thomas Voeckler und seiner Mannschaft am Start der heutigen Etappe geschildert, bei der wieder ernsthaft und konzentriert gearbeitet werden muss : „Heute fahren wir normalerweise eine Übergangsetappe, die von einem Sprinter gewonnen werden dürfte. Bei dem stark wehenden Wind aber heißt es: aufmerksam bleiben und Vorsicht vor Windkanten. Es ist sicher, dass alle sehr nervös sein werden und wir entsprechend konzentriert bleiben müssen. Wenn man das Gelbe Trikot hat, muss man grundsätzlich vorne fahren, es gibt somit kaum eine Gefahr, sich von einem Abriss überraschen zu lassen, aber man muss dennoch aufpassen. Wir wollen uns dabei auch auf die Mannschaften der Sprinter verlassen. Wenn HTC frühzeitig die Kontrolle übernimmt, kann es sein, dass wir gar nicht arbeiten müssen. Unser erstes Anliegen besteht demnach darin, keine Grurppe von 20 Fahrern ausreißen zu lassen. Wir sind nicht in der Lage, auf eine Windkante zu setzen, die Teamgefährten von Thomas haben schon viel gerackert.“
Im Gespräch mit letour.fr hat der sportliche Leiter von Europcar die Stimmung bei Thomas Voeckler und seiner Mannschaft am Start der heutigen Etappe geschildert, bei der wieder ernsthaft und konzentriert gearbeitet werden muss : „Heute fahren wir normalerweise eine Übergangsetappe, die von einem Sprinter gewonnen werden dürfte. Bei dem stark wehenden Wind aber heißt es: aufmerksam bleiben und Vorsicht vor Windkanten. Es ist sicher, dass alle sehr nervös sein werden und wir entsprechend konzentriert bleiben müssen. Wenn man das Gelbe Trikot hat, muss man grundsätzlich vorne fahren, es gibt somit kaum eine Gefahr, sich von einem Abriss überraschen zu lassen, aber man muss dennoch aufpassen. Wir wollen uns dabei auch auf die Mannschaften der Sprinter verlassen. Wenn HTC frühzeitig die Kontrolle übernimmt, kann es sein, dass wir gar nicht arbeiten müssen. Unser erstes Anliegen besteht demnach darin, keine Grurppe von 20 Fahrern ausreißen zu lassen. Wir sind nicht in der Lage, auf eine Windkante zu setzen, die Teamgefährten von Thomas haben schon viel gerackert.“
Bei km 27 kontrolliert das Hauptfeld den Abstand zu den Ausreißern.
Die Tour de France hat in der Ausgabe 2006 zum letzten Mal eine Etappe in Carcassonne eingelegt. Yaroslav Popowitsch gewann damals am Ende eines Tages, an dem er gemeinsam mit Freire, Ballan und Le Mevel ausgerissen war.
Die Europcar-Mannschaft von Thomas Voeckler hat dank der Arbeit von Pierre Rolland die große Pyrenäen-Etappe gewonnen, denn er hat seinen Kapitän maximal begleitet und dabei auch die Wertung der besten Jungprofis im Auge behalten. Anthony Charteau, der bei der Ausreißergruppe zu Beginn des Rennens dabei war, hat sich reingehängt, um als dritter Wertungsfahrer der Gruppe ins Ziel zu kommen. Europcar liegt dadurch 1‘14“ vor dem Leopard-Trek-Team, das ganz logisch Garmin-Cervélo die Gesamtführung wieder abgenommen hat. Die luxemburgische Mannschaft zählt jedoch nur sechs Sekunden Vorsprung auf Europcar, gefolgt von Ag2r-La Mondiale mit 2‘32“, Garmin-Cervélo mit 3‘43“, während sich ein deutlicher Abstand zum fünften Team in der Wertung gebildet hat, Katusha lieg nämlich schon 8‘31“ zurück.
Rigoberto Uran und Pierre Rolland waren die einzigen Fahrer, die dem Tempo der Favoritengruppe beim Anstieg zum Plateau de Beille folgen konnten. Uran hat sich damit vor Rein Taaramae und Arnold Jeannesson gesetzt und die Führung in der Wertung der Jungprofis unter 26 Jahren übernommen. Der Kolumbianer hat nun einen Vorsprung von 1’07’’ auf Taaramae und 1’25’’ auf Rolland.
Jelle Vanendert und Samuel Sanchez haben jeweils den 1. und 2. Platz bei einer Etappe belegt, die auf einem Berg ‚außer Kategorie‘ entschieden und mit doppelter Punktzahl belohnt wurde. Zusätzlich zu diesen massiven Punktgewinnen hat Vanendert sich aber auch zwei Punkte beim ersten Anstieg der Etappe nach Lourdes (Côte de Cuqueron) gesichert, die ihm somit auch die Führung in der Bergwertung bescheren.
Der Abstand bei km 16 beträgt nunmehr 3‘25“ zugunsten von Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU) gegenüber dem Peloton, das derzeit von einem Fahrer der HTC-Mannschaft angeführt wird.
Mark Cavendish hat seine Bemühungen gestern auf das Tempo konzentriert, das erforderlich war, um im Grupetto zu bleiben und die Etappe in der vorgegebenen Zeit zu beenden. Keiner seiner direkten Rivalen im Kampf um das Grüne Trikot konnte gestern Punkte einstreichen, da die vorne fahrende Gruppe der 20 Ausreißer die Gesamtheit der zu vergebenden Punkte des Zwischensprints in Orgibet unter sich verteilt hat. Der britische Sprinter wahrt somit seine 13 Punkte Vorsprung auf JJ. Rojas und 24 Punkte auf Gilbert.
Bei der Etappe zum Plateau de Beille hat Thomas Voeckler mit den Favoriten der Tour mithalten können, insbesondere beim finalen Anstieg, den er als 7. beendete, ohne auch nur eine Sekunde auf seinen ersten Verfolger zu verlieren, Fränk Schleck, der in der Gesamtwertung weiterhin 1’49’’ hinter ihm liegt.
Bei km 8 hatte das Hauptfeld einen Rückstand von 3‘30“ auf Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU).
Unter den fünf Fahrern, die sich vom Peloton abgesetzt haben, war Michael Delage heute Morgen der Bestplatzierte in der Gesamtwertung, als 120. mit einem Rückstand von 1h48‘ auf Thomas Voeckler.
Nach 2.448,5 km Rennkilometern, die Thomas Voeckler bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 40,094 km/h zurückgelegt hat, entspricht sein Vorsprung von 1’49’’ auf Fränk Schleck einer Distanz von 1.213 Metern.
Der Sieger der gestrigen Etappe, Jelle Vanendert, hatte die Bestzeit von 46‘04“. Zum Vergleich: Alberto Contador benötigte 2007 44‘08“ und Armstrong 2004 45’30’’, im Jahre 2002 hatte Lance Armstrong 45’43’’ gebraucht, und den Rekord hält immer noch Marco Pantani mit 43’30’’.
Terpstra (QST), Delage (FDJ), Dumoulin (COF), Ignatyew (KAT) und Delaplace (SAU) haben bei km 3 einen Vorsprung von 1’05’’ auf das Peloton.
Bei km 2 hat sich eine kleine Gruppe vom Peloton abgesetzt.
Das Peloton hat die Linie von Kilometer 0 um 12.59 Uhr erreicht. 170 Fahrer am Start. Keine Absagen.
Das Peloton fährt derzeit im Konvoi in den Straßen von Limoux zum Ort des ‚scharfen‘ Starts, der sich 4,6 km von der Sammelstelle befindet.
Die Fahrer starten heute in Limoux zu einer Etappe von 193 km nach Montpellier, durch die Departements Aude und Hérault. Der fiktive Start ist auf 12.50 Uhr angesetzt.