
Lourdes
152.5 km
Freitag 15 Juli
Jérémy Roy, der traurige Held der heutigen Etappe, kann sich vielleicht mit dem ihm verliehenen Preis für den Kampfgeist trösten…
Thomas Voeckler hat die Etappe im Peloton beendet, das alle anderen Fahrer umfasste, die die vorderen Plätze in der Gesamtwertung innehaben. Der Franzose wird demnach auch bei der 14. Etappe das Gelbe Trikot tragen.
Die Top 10 bei der 13. Etappe der Tour de France – von Pau nach Lourdes - lauten: 1. Thor Hushovd (NOR) GRM - 152km in 3h47’36" (40,2km/h) 2. David Moncoutie (FRA) COF 10" zurück 3. Jérémy Roy (FRA) FDJ 26" 4. Lars Bak (DEN) THR 5’00" 5. Jérôme Pineau (FRA) QST 5’02" 6. Edvald Boasson Hagen (NOR) SKY 5’03" 7. Wladimir Gusew (RUS) KAT 5’08" 8. Alessandro Petacchi (ITA) LAM 5’16" 9. Maarten Tjallingii (NED) RAB 5’16" 10. Philippe Gilbert (BEL) OLO 6’48"
Der Weltmeister kann einfach alles: er ist gut im Zeitfahren (siegreich bei den Weltmeisterschaften unter 23 und erneut beim Prolog zu Beginn der Tour 2006), er kann sprinten (wie zwei Grüne Trikots bei der Tour beweisen), er kann Etappen auf Pflasterstrassen gewinnen (wie 2010), und der kann den Aubisque hochklettern und das Peloton mit besonderem Panache schlagen. Dies ist sein neunter Etappensieg (inklusive Prolog) bei der Tour de France.
Roy ist der König der Kletterer, der Meister der Attacken, der angriffslustigste Fahrer der Etappen 4 und 13... doch heute wird er nur Dritter, mit 30" Rückstand auf Hushovd...
Er war Mitglied des siegreichen Teams in der zweiten Etappe, hat eine Woche im Gelben Trikot verbracht, und nun wird der Weltmeister für seinen herausragenden Sieg in Lourdes gefeiert.
Roy gehen die Kräfte aus, er kann nicht mit Moncoutié mithalten. Der Weltmeister ist schon auf dem Weg zum Etappensieg, doch Frankreich erzielt die Plätze 2 und 3...
Der Norweger hat die beiden Franzosen deutlich hinter sich gelassen und fährt im Alleingang zum Ziel...
Der Weltmeister hat sich zu Roy vorgearbeitet und hängt diesen sogleich ab...
Der Norweger hat sich auf dem letzten kleinen Anstieg von Moncoutié abgesetzt und macht sich alleine auf die Verfolgung von Roy...
Die beiden Verfolger können den Führenden nun vor sich fahren sehen...
Bei noch zu fahrenden 5 km liegen Hushovd und Moncoutié nun 15" hinter Roy.
Vor kurzem haben sich zwei Fahrer vom Leopard-Team an die Spitze des Pelotons gesetzt, doch auch Movistar und Europcar haben Leute nach vorne geschickt...
Moncoutié scheint Hushovd bei der Nachführarbeit nicht mehr helfen zu wollen, er hängt sich nur noch ans Rad des Weltmeisters. Das ist eine gute Nachricht für Roy...
Das Streckenrennen nach Lourdes scheint nun doch zu lang für Roy zu werden. Nicht einmal der nun aufgetretene Rückenwind wird den Franzosen davor retten können, vom Weltmeister und seinem Begleiter gestellt zu werden.
Der Zweite in der Jungprofiwertung hatte bei der Tour 2011 bislang mehr Reifenpannen als jeder andere Fahrer im Peloton. Auf der Abfahrt vom Soulor hat er gerade wieder ein neues Rad bekommen...
Jérémy Roy hat die Marke der letzten 10 km passiert... sein Vorteil liegt bei nur noch 17"
Roy muss alleine gegen den Wind ankämpfen, seine zwei Verfolger können sich abwechseln... vor allem die Abfahrt von Hushovd war mehr als beeindruckend...
Es könnte der zweite Tag hintereinander werden, an dem der Etappensieger auch das Gepunktete Trikot überstreift... Roy hat jetzt genug Punkte, um Sanchez (EUS) das Trikot des besten Kletterers abzunehmen...Er hat allerdings weiterhin an Vorsprung auf das Verfolgerpaar eingebüsst...
In weltmeisterlicher Verfolgung schmilzt nun der Vorsprung von Roy dahin...
Der Franzose liegt noch 45" vor Hushovd und Moncoutié bei verbleibenden 15,5 km
Der Belgier hat 23 km vor dem Ziel zu Mollema aufgeschlossen...
Gilbert liegt nun auf seiner Jagd nach Punkten fürs Grüne Trikot 8’00" hinter Roy und hat noch 25 km zu fahren. Seine waghalsige Abfahrt hat ihm mittlerweile 1’00" aufs Hauptfeld beschert...
Hushovd und Moncoutié wechseln sich weiter bei der Nachführarbeit ab. Sie liegen 1’05" hinter Roy bei noch verbleibenden 20 km.
Der belgische Meister spekuliert wohl noch auf weitere Punkte fürs Grüne Trikot...
Pineau (QST), Bak (THR) und Boasson Hagen (SKY) liegen 4’35" hinter Roy (FDJ) bei noch verbleibenden 25 km...
Voeckler führt das Hauptfeld an, mit Unterstützung von drei Teamgefährten. Diese Gruppe liegt 8’20" hinter dem Führenden der Etappe, der zugleich der bislang angriffslustigste Fahrer der Tour 2011 ist. Kann es heute zum ersten französischen Etappensieg bei der 98. Tour kommen? Angesichts des aktuellen Vorsprungs scheint es möglich... aber noch hat er 21 km zu absolvieren...
Während Gilbert zu einer waghalsigen Abfahrt geblasen hat, ist zu vermerken, dass sich Moncoutié und Hushovd nun tatsächlich in der Verfolgungsarbeit hinter Roy abwechseln, der immer noch 1’25" Vorsprung hat...
Bei der letzten Zeitmessung lag Mollema 6’35" hinter Roy, der seine Alleinfahrt fortsetzt...
Der Norweger hat den Franzosen eingeholt und fragt diesen wohl, ob er bei der Verfolgung zusammen arbeiten möchte...
Jérôme Roy muss noch 25 km bis zum Ziel absolvieren...
Der Weltmeister nähert sich in rasendem Tempo dem Franzosen Moncoutié...
Edvald Boasson Hagen, Lars Bak und Jérôme Pineau haben gemeinsam Soulor-Pass erreicht...
33 km vor dem Ziel führt Roy (FDJ) mit 1’20" vor Moncoutié (COF) und 1’45" vor Hushovd (GRM)...
Roy hat den Gipfel des col du Soulor absolviert. Er muss noch 33 km bis zum Ziel zurücklegen, und es sieht so aus, als ob er seine erste Etappe bei der Tour gewinnen könnte. Es ist noch früh, weil es noch eine lange Abfahrt zu meistern gilt und darauf noch eine lange Flachstrecke nach Lourdes folgt, doch Roy ist auf jeden Fall der König der heutigen Etappe...
Bei der letzten Zeitmessung lagen Boasson Hagen, Bak und Pineau 4’15" zurück...
Es gilt noch eine letzte Rampe zu erklimmen. Roy ist derzeit im Anstieg zum Col du Soulor, dessen Pass der 119-km-Marke entspricht.
Der FDJ-Fahrer in der Etappenführung hat einen Vorsprung von 1’30" auf Moncoutié und 1’45" auf Hushovd.
Am Gipfel liegt das Peloton (mit dem Gelben Trikot) 8’00" hinter Roy. Vanendert fährt nun zusammen mit Mollema, und dieses Duo lag am Gipfel des letzten Anstiegs der heutigen Etappe 6’30" hinter dem Führenden.
Roy hat die 117-km-Marke erreicht. Er wird immer noch von Hushovd verfolgt, doch der Weltmeister kann nicht wirklich auf den wagemutigen Abfahrer aufschliessen, der in der Nähe von Tours lebt.
Nachdem die ersten sechs Fahrer den Col d’Aubisque erreicht haben, lautet der Stand wie folgt: 1. Roy (FDJ) 20 Pkte 2. Moncoutié (COF) 16 - 55" zurück 3. Hushovd (GRM) 12 - 2’05" 4. Gusew (KAT) 8 - 2’35" 5. Pineau (QST) 4 - 3’55" 6. Bak (THR) 2 Boasson Hagen ebenfalls 3’55" zurück...
Fofonow (AST) ist soeben vom Peloton gestellt worden, das bei noch zu erklimmenden 3 km 8’00" hinter dem Etappenführenden fährt...
Der Gewinner am gestrigen Col du Tourmalet ist heute auch der Erste am Col d’Aubisque und bekommt dafür 20 Punkte.
Roy wird die maximale Punktzahl auf dem Gipfel des Col d’Aubisque einfahren. Er liegt derzeit als Dritter in der Bergwertung nach 12 Etappen, wird aber dank des heutigen Angriffs wohl das Gepunktete Trikot überstreifen können.
Es gibt derzeit keinerlei Angriff im Hauptfeld, das 7’26” hinter Roy liegt.
Bei noch verbleibenden 3 km bis zum Gipfel des Aubisque war der Rennstand:
Roy vorne
45" vor Moncoutie
1’42" vor Hushovd
2’50" vor Boasson Hagen
2’55" vor Bak und Pineau
4’29" vor Tjallingii ...
Bei der 117-km-Marke liegt ein Tunnel auf der Abfahrt. Die Rennjury hat die Teamleiter gerade gewarnt, ihren Fahrern mitzuteilen, dass die Straße dort nass und rutschig ist.
3km vor dem Gipfel liegt Roy 45" vor Moncoutié, 1’42" vor Hushovd, 2’50" vor Boasson Hagen und 2’55" vor Bak und Pineau
Obwohl Moncoutié aus dem Sattel gestiegen und in den Tänzelschritt übergangen ist, schafft er es dennoch nicht, auf Roy aufzuschließen, der die letzten 3,5 ikm des Col d’Aubisque erreicht hat.
Thomas (SKY) ist vom Peloton abgehängt worden, gleichzeitig hat Gesink (RAB) seinen Teamwagen zu sich gerufen.
Roy ist auf den letzten 5 km des Anstiegs angelangt. Er liegt 7‘20“ vor dem Hauptfeld, das gerade das Schild der letzten 7 km passiert hat.
Bei noch verbleibenden 7 km fahren Mollema und Bouet zwischen den 10 Ausreißern und dem Hauptfeld. Die beiden liegen 6‘20“ hinter Roy.
Delage vom Team FDJ hatte das Peloton schon früh am Aubisque attackiert, doch der Franzose ist nunmehr vom Peloton durchgereicht und abgehängt worden…
Cofidis ist das einzige Team, für das David Moncoutié als Profi gefahren ist. Er hat zuvor zwei Etappen bei der Tour gewonnen und liegt derzeit an zweiter Stelle bei der 13. Etappe. Der Franzose, der schon einmal 13. in der Gesamtwertung geworden ist, hat angekündigt, dieses Jahr seine letzte Tour zu fahren. Er liegt derzeit 25“ hinter Roy.
Der Astana-Fahrer, der in der Ausreißergruppe dabei war, liegt 7 km vor dem Gipfel 3‘00“ zurück. Delage ist soeben vom Peloton gestellt worden.
Bei noch zu fahrenden 7 km bis zum Gipfel des Aubisque führt Roy (FDJ) die Etappe an, gefolgt von:
Moncoutie (COF) 15" zurück
Hushovd (GRM) 30"
Boasson Hagen (SKY) 50"
Gusev (KAT) 55"
Pineau (QST) und Bak (THR) 1’30"
Petacchi (LAM) 1’46"
Tjallingii (RAB) 2’25"
Hushovd liegt an dritter Stelle, vor ihm fahren Roy und Moncoutié.
Bouet (ALM) und Mollema (RAB) haben Delage (FDJ) von der Gruppe der Gegenangreifer abgehängt, die bei der letzten Messung 5‘40“ hinter Roy lag.
Es hat sich ein Grupetto am Ende des Pelotons gebildet, das weiterhin von Europcar angeführt wird. Der frühere Führende in der Bergwertung, Johnny Hoogerland (VCD), ist nun auch vom Peloton abgehängt worden, das 6‘40“ hinter Roy liegt.
Ein zweiter Franzose setzt sich nun an die zweite Position der Etappe, er hat gerade Hushovd überholt…
Der Franzose hat sich nun einen Vorsprung vor dem Weltmeister herausgearbeitet…
Das Hauptfeld liegt 6‘40“ hinter dem Weltmeister und seinem Mitausreißer Roy.
Mollema, Delage und Bouet liegen 5‘50“ hinter Hushovd und Roy.
Cavendish fährt nun mit Eisel ganz am Ende des Pelotons.
Roy und Hushovd haben 15“ Vorsprung auf Moncoutié und Boasson Hagen… dann folgen: Gusew 30“, Pineau, Bak und Petacchi 48“, Tjallingii und Fofonow 1‘00“
Das Team des Gelben Trikots leistet die Nachführarbeit im Peloton, mit derzeit 6‘15“ Rückstand auf Hushovd und Roy.
Die 10 Ausreißer haben sich in mehrere Gruppen aufgesplittert. Hushovd und Roy fahren ganz vorne, dann folgen Tjallingii (RAB), Moncoutié (COF), Fofonow (AST), Boasson Hagen (SKY), Pineau (QST), Petacchi (LAM), Bak (THR) und Gusew (KAT)...
Bouet und Mollema haben Delage eingeholt, und dieses Trio arbeitet nun zusammen, um die 10 Fahrer zu stellen, die zu Beginn der zweiten Stunde ausgerissen sind.
Es liegen nun zwei Fahrer in Führung: Hushovd (GRM) und Roy (FDJ).
Maxime Bouet hat gemeinsam mit Bauke Mollema das Tempo erhöht.
Der Weltmeister hat weiterhin 30“ Vorsprung auf Jérémy Roy.
Der Abstand zur Rennspitze beträgt 5‘45“.
Der Weltmeister hat 30“ Vorsprung auf Jérémy Roy, darauf folgt die aufgesplitterte Gruppe.
Boasson Hagen (SKY), Moncoutié (COF), Roy (FDJ), Gusew (KAT), Petacchi (LAM), Bak (THR), Fofonow (AST) und Tjallingii (RAB) haben nun 16,4 km Anstieg vor sich.
Boasson Hagen (SKY), Moncoutié (COF), Roy (FDJ), Gusew (KAT), Petacchi (LAM), Bak (THR), Fofonow (AST) und Tjallingii (RAB) haben derzeit 5‘20“ Vorsprung auf das Hauptfeld.
Die Fahrer an der Spitze haben in der zweiten Rennstunde 39,1 km absolviert, was einem Stundenmittel von 44,1 km/h seit Etappenbeginn entspricht.
1. Boasson Hagen, 20 Pkte 2. Moncoutié, 17 3. Gusew, 15 4. Fofonow, 13 5. Petacchi, 11 6. Tjallingii, 10 7. Hushovd, 9 8. Roy, 8 9. Bak, 7 10. Pineau, 6 … 4’35’’ 11. Rojas, 5 12. Cavendish, 4 13. Ventoso, 3 14. Delage, 2 15. Renshaw, 1
Team Movistar zeigt sich vorne im Peloton.
Der Norweger hat die Wertungslinie beim Zwischensprint als Erster erreicht.
Es scheint nicht zum Schlagabtausch zu kommen.
Im Gespräch mit letour.fr hat der Rennleiter vom Team Sky seinen Eindruck von der heutigen Etappe geliefert : „Geraint ist ein echter Killer. Wenn man ihn auffordert da zu sein, ist er da. Das Problem ist nur, dass er nicht zu den schnellsten Sprintern gehört, und auch nicht zu den besten Kletterern, und er ist keiner der besten Zeitfahrer… aber ist bei weitem der beste Pilotfisch. Somit ist es schwierig für ihn, seine Qualitäten zu zeigen oder diese für gute Ergebnisse zu nutzen. Er wird bei den Klassikern zu einem der ganz Guten werden. Zunächst aber müssen die Jungs klettern, und dann wird es einen Ausreißversuch und Angriffe schon lange vor dem Aubisque geben. Da müssen wir versuchen, jemanden in der Ausreißergruppe dabei zu haben, der auch gut den Berg hochkommt und sich auch bei der Taktik geschickt anstellt und dann auch noch zum Ende stark ist. Mit diesen Qualitäten habe ich beispielsweise Edvald Boasson Hagen und Simon Gerrans zu bieten. Wir werden versuchen, ihnen dabei zu helfen, bei den entscheidenden Zügen dabei zu sein.“
Nach dem Etappensieg von Samuel Sanchez in Luz Ardiden kann die baskische Mannschaft heute den Geburtstag von Alan Perez Lezaun feiert, der heute 29 wird.
Bei km 73 haben Boasson Hagen (SKY), Moncoutié (COF), Roy (FDJ), Gusev (KAT), Petacchi (LAM), Bak (THR), Fofonov (AST) und Tjallingii (RAB) immer noch einen Vorsprungvon 4‘20“ auf das Hauptfeld.
Im Gespräch vor dem Start mit letour.fr hat der Rennleiter von Saur-Sojasun Zwischenbilanz zur Form von Jérôme Coppel gezogen und seine Meinung zur heutigen Etappe geliefert: „Gestern haben wir gesehen, dass Jérôme sich wieder gut fühlt, auch wenn es bei einem Radwechsel nach dem Tourmalet ein wenig gehakt hat, wodurch er sich für den finalen Anstieg nicht besser platzieren konnte. Zufrieden stellend ist jedoch, dass ihm dennoch ein toller Anstieg gelungen ist und dass er gegenüber den Allerbesten im Ziel nur wenig zurückstecken musste. Heute haben wir eine Ankunft nach einer langen Abfahrt, und Jérôme hat im letzten Winter besonders daran gearbeitet. Doch ich glaube, dass der heutige Coup schon vorher gelandet wird, es wird also nicht für ihn sein. Wir werden versuchen zu antizipieren. Ich erinnere mich an dieser Abfahrt bei der Tour 1998, als wir im Nebel gefahren sind und es viele Stürze gegeben hat. Heute wird man zum Sieg ein guter Abfahrer sein müssen, aber auch ein guter Streckenfahrer, denn nach der Abfahrt gibt es noch einmal 15 Flachkilometer. Wenn ich eine Prognose abgeben soll, setze ich auf Jérôme Pineau oder Sylvain Chavanel.“
Die Teamgefährten des Manns im Gelben Trikot halten das Tempo hoch. Der Abstand zu den Ausreißern beträgt derzeit 4’10’’ bei km 66 auf Boasson Hagen (SKY), Moncoutié (COF), Roy (FDJ), Gusev (KAT), Petacchi (LAM), Bak (THR), Fofonov (AST) und Tjallingii (RAB).
Die heutige Ausgabe von L’Equipe begrüßt auf der Titelseite das Temperament des Fahrers im Gelben Trikot mit „Löwenhafter Voeckler“ und interessiert sich auch für Arnold Jeannesson, der ein anderes Wertungstrikot erobert hat, und zwar das des besten Jungprofis. Sein Porträt wird von ihm nahe stehenden Personen umrissen, die ihn in seiner Entwicklung beobachtet haben: „‘Ich habe eine solche Leistung von ihm erwartet‘, meinte Jérémy Roy am Ziel. ‚Denn letztes Jahr beim Giro hatte er schon tolle Leistungen in den Bergen für Arroyo geliefert, vor allem in der letzten Woche‘. Yvon Ledanois, Rennleiter von Movistar, hatte ebenfalls eine markante Leistung des jungen Fahrers erwartet, den er in den letzten zwei Rennjahren geleitet hatte: ‚Ich habe ihn in der Vendée bei einem Querfeldeinrennen entdeckt, bei denen man Fahrer beobachten kann, die fünfzig Minuten bis eine Stunden durchhalten können, was man schaffen muss, um mit den Besten im Gebirge mithalten zu können. Er ist ein Super-Kletterer, wie wir deren wenige haben, mit zusätzlich dem Durchsetzungsvermögen, das man beim Querfeldeinrennen erlernt. Er könnte die Entdeckung der Tour werden.‘“
Das Hauptfeld passiert den Gipfel mit einem Rückstand von 4‘20“ auf Boasson Hagen (SKY), Moncoutié (COF), Roy (FDJ), Gusev (KAT), Petacchi (LAM), Bak (THR), Fofonov (AST) und Tjallingii (RAB).
Seit seiner Passage an der Spitze am Col du Tourmalet liegt Jérémy Roy nun an 3. Stelle in der Bergwertung.
Boasson Hagen (SKY), Moncoutié (COF), Roy (FDJ), Gusev (KAT), Petacchi (LAM), Bak (THR), Fofonov (AST) und Tjallingii (RAB) fahren nun im Anstieg der Côte de Belair.
Die zehn Fahrer an der Spitze haben bei km 61 einen Vorsprung von 3‘40“.
Wladimir Isaichew (KAT) verlässt die Straßen der Tour.
Boasson Hagen (SKY), Moncoutié (COF), Roy (FDJ), Gusev (KAT), Petacchi (LAM), Bak (THR), Fofonov (AST) und Tjallingii (RAB) haben km 60 mit einem Vorsprung von 1’55’’ auf das Peloton absolviert.
Unter den acht Fahrern an der Rennspitze liegt Wladimir Gusew am besten in der Gesamtwertung, als 28. mit 11‘13“ Rückstand auf Thomas Voeckler.
Im Gespräch mit letour.fr kam der Rennleiter von FDJ noch einmal auf die tolle Leistung von Arnold Jeannesson bei der gestrigen Etappe sowie dessen Aussichten zu sprechen, auch heute auf dem Anstieg ganz lange bei den Besten dabei zu bleiben: „Das ist keine große Überraschung, wir wussten, dass Arnold sehr gut drauf und auch in der Lage ist, bei diesem Anstieg sehr lange bei den Besten dabei zu bleiben. Dies ist somit eine Bestätigung. Aber er ist ein ehrgeiziger Junge und wird weiter machen und versuchen, das Weiße Trikot zu behalten. Wir haben jetzt ein Ziel in der Gesamtwertung, wir werden also unser System ein wenig ändern, doch unser Ziel bleibt das gleiche: einen Etappensieg erreichen. Wir werden also weiterhin bei den Ausreißversuchen dabei sein, und heute wird ganz bestimmt eine solche Gruppe es bis zum Ziel schaffen. Dabei wird man vielleicht Arthur Vichot oder Sandy Casar sehen, unsere zwei Bsten in der Abfahrt. Vor der Abfahrt aber gibt es den Aubisque, man muss also auch ein guter Kletterer sein, um zu gewinnen. Das Profil erinnert mich an die Etappe nach Pau von letztem Jahr, die von Pierrick Fédrigo gewonnen wurde, und bei der Sandy Casar Zweiter geworden war.“
Hushovd fährt jetzt mit Boasson Hagen, Moncoutié, Roy, Gusew, Petacchi, Bak, Fofonow und Tjallingii. Sie haben 50’’ Vorsprung auf das Peloton.
Lars Boom verlässt die Straßen der Tour de France.
Bei km 108 führt nunmehr Thor Hushovd eine kleine Gruppe von acht Fahrern an, doch das Hauptfeld hat nur noch etwa hundert Meter Rückstand.
Der Fahrer der FDJ fährt jetzt u.a. in Begleitung von Moncoutié und Gusew.
Es sind jetzt drei weitere Fahrer zu ihm vorgestoßen.
In der ersten Rennstunde sind 49,1 Kilometer zurückgelegt worden.
Der führende Fahrer hat bei km 48 etwa zehn Sekunden Vorsprung auf eine Gegenangreifergruppe und 20“ auf das Hauptfeld.
Nachdem er gestern bereits eine Attacke gesetzt hatte, hat sich Jérémy Roy in der Abfahrt einen kleinen Vorsprung herausgefahren.
Das Peloton fährt wieder zusammen, während ein Fahrer der FDJ versucht, sich alleine abzusetzen.
Zum Ende der Côte de Cuqueron hat der Fahrer vom Team Rabobank ein paar Fahrer zum Ausreißversuch inspiriert.
Der Wegbegleiter von Samuel Sanchez beim gestrigen Finale hat sein Punktekonto als Erster auf dem Gipfel der Côte de Cuqueron (km 43,5) erhöht.
Der Niederländer ist in der Côte de Cuqueron abgehängt worden.
Silin (KAT), Delaplace (SAU) und Terpstra (QST) sind auf dem letzten Kilometer des Anstiegs vom Peloton geschluckt worden.
Die Vorhut des Pelotons arbeitet sich 1 km vom Gipfel rasch wieder zu den Angreifern vor.
Silin (KAT), Delaplace (SAU) und Terpstra (QST) haben zu Beginn des Anstiegs zur Côte de Cuqueron einen Vorsprung von 10“.
Silin (KAT), Delaplace (SAU) und Terpstra (QST) haben 17“ Vorsprung auf das Hauptfeld.
Das Peloton fährt mit etwa zehn Sekunden Vorsprung auf eine Gruppe von drei Fahrern.
Die Mannschaft hatte zuvor schon Brajkowitsch, Horner und Popowitsch verloren.
Sylvain Chavanel hat bei km 30 erneut eine Attacke eingeleitet.
Der Kapitän von RadioShack steigt gerade in den Teamwagen. Trotz des Versuchs weiterzufahren, muss er entkräftet aufgeben...
Der Belgier Gert Steegmans ist bei dieser 13. Etappe nicht an den Start gegangen. Bei Röntgenaufnahmen im Krankenhaus von Pau ist eine Scaphoid-Fraktur an der linken Hand festgestellt worden, und das nach einem Sturz während der 5. Etappe. „Ich habe versucht weiterzufahren, in der Hoffnung, dass es besser werden würde, vor allem weil ich gute Beine hatte. Es tut mir leid, dass ich das nicht zeigen konnte“, erläutert der Sieger der Etappe in Gent im Jahre 2007 auf der Internet-Seite seiner Mannschaft.
Das Angreifertrio ist ebenfalls vom Peloton gestellt worden.
Dabei sind u.a. Riblon und Irizar zu Boden gegangen und wieder aufs Rad gestiegen.
Die Angreifergruppe ist bei km 25 gestellt worden. Ein neuerliches Trio versucht sich abzusetzen.
Europcar hat ganz logisch die Führung in der Teamwertung an Leopard-Trek verloren, in Luz Ardiden hat aber eine andere französische Mannschaft die Tageswertung gewonnen: Ag2r-La Mondiale. Trotz der Ausscheidens ihres Kletterers John Gadret, der 4. beim Giro wurde, hat die Mannschaft von Vincent Lavenu drei Fahrer unter die ersten dreißig gebracht: Hubert Dupont 15., Nicolas Roche 17. und Jean-Christophe Péraud 26.. Leopard-Trek liegt nunmehr 1’05’’ vor Europcar und 2’21’’ vor Ag2r-La Mondiale, während das vorangehende Führungsteam, RadioShack, jetzt 4’08’ zurückliegt’.
Bei km 24 hat Sylvain Chavanel versucht, sich von der Angriffsgruppe abzusetzen. Das Peloton rückt näher…
Der französische Meister hat diesen Versuch bei km 20 gestartet, die Gruppe umfasst 15 Fahrer.
Rund zehn Fahrer haben sich mit leichtem Vorsprung abgesetzt.
Die Angreifer sind bei km 18 wieder geschluckt worden.
Das Duo ist zunächst um einen Gegenangreifer verstärkt worden, die Gruppe könnte jedoch noch weiter wachsen, da sich zwei weitere Kandidaten heranarbeiten.
Erneut haben sich zwei Fahrer abgesetzt, mit derzeit etwa hundert Metern Vorsprung.
Die Angreifer sind gestellt worden, das Peloton fährt derzeit in lang gestreckter Schlange.
Die Angreifergruppe ist bei km 10 verstärkt worden, darunter Philippe Gilbert, doch das Peloton rückt näher.
Mehrere Fahrer haben sich vom Hauptfeld abgesetzt, darunter Andreas Klöden und Wladimir Isaichew.
Drei Fahrer sind aus dem Peloton ausgerissen.
Wenn auch Pierre Rolland der beste Jungprofi bei der Etappe nach Luz Ardiden (10.) gewesen isst, trägt doch Arnold Jeannesson heute das Weiße Trikot dank seines Vorstoßes vom 26. auf den 13. Platz in der Gesamtwertung. Der Fahrer der FDJ hat es länger in der Gruppe der Favoriten ausgehalten als Gesink, der schon bald abgehängt wurde, aber auch als Rein Taaramae, Rigoberto Uran und Jérôme Coppel, seine drei ersten Verfolger in der Wertung der Fahrer unter 26 Jahren zum Abschluss der Etappe nach Luz Ardiden. Jeannesson hat nun 1’37’’ Vorsprung auf Taaramae.
Beim ersten Auftritt in der Bergwertung hat Samuel Sanchez sogleich den ersten Platz erobert, da er sich auf dem Gipfel außer Kategorie von Luz Ardiden durchgesetzt hat, an dem die Punkte doppelt gezählt wurden, wie dies bei der diesjährigen Tour vier Mal der Fall ist. Mit 40 Punkten liegt der Spanier nun vor seinem Weggefährten im Finale und Zweitplatzierten, Jelle Vanendert, sowie Jérémy Roy, der am Col du Tourmalet vorne gelegen hatte.
Der Rennen ist bei km 6 angelangt, die Angreifer sind wieder eingeholt worden.
Der Himmel ist heute wolkenlos, bei einer Temperatur von 28 Grad.
Ein Duo hat sich bei km 2,5 um einige Längen vom Peloton abgesetzt.
Das Peloton hat die Linie von Kilometer 0 um 13.29 Uhr erreicht. 174 Fahrer am Start. Eine Absage: Gert Steegmans (Bel – QST).
Mark Cavendish hat seinen Vorsprung auf Rojas und Gilbert beim Zwischensprint in Sarrancolin leicht erhöhen können, wo er das Peloton abgefertigt hat, um sich die 9 Punkte des 7. Platzes zu sichern. Trotz seines Angriffsversuchs in der Abfahrt nach dem Col du Tourmalet ist es dem belgischen Meister nicht gelungen, „in die Punkte zu fahren“, d.h. unter den ersten 14 in Luz Ardiden anzukommen. Der Brite hat somit 18 Punkte Vorsprung auf Rojas und 26 auf Gilbert.
Thomas Voeckler hat gestern bis auf die letzten beiden Kilometer des Anstiegs nach Luz Ardiden mit der Gruppe der Favoriten mitgehalten und somit nur 20“ auf Cadel Evans eingebüßt, während sein erster Verfolger beim Start in Cugnaux, Luis-Leon Sanchez bei der abschließenden Kletterpartie eingebrochen ist. Nach der Zielankunft setzte sich Fränk Schleck an die zweite Position in der Gesamtwertung, mit 1‘49“ Rückstand auf Voeckler und 17“ Vorsprung auf Cadel Evans.
Das Peloton fährt derzeit im Konvoi in den Straßen von Pau zum Ort des realen Starts, der sich 8,9 km von der Sammelstelle befindet.
Die Fahrer verlassen heute Pau zu einer Etappe von 152,5 km in Richtung Lourdes, durch die Departements Pyrénées-Atlantiques und Hautes-Pyrénées. Der fiktive Start ist auf 13.10 Uhr angesetzt.