
© A.S.O.
Aix les Bains > Grenoble - 1936 - Frederico Ezquerra © Presse Sports
Ingesamt 64 km Zeitfahren © A.S.O.
1911 mussten die Teilnehmer der Tour de France erstmals den Col du Galibier überqueren.
Um dieses hundertjährige Jubiläum gebührend zu würdigen, wird der Col du Galibier 2011 gleich zweimal innerhalb von 24 Stunden bezwungen. Die 18. Etappe entscheidet sich am Gipfel des Passes in 2.645 m Höhe und wird so zur höchsten Zieleinfahrt in der Geschichte der Tour.
Es wird einer der starken Momente der ersten Rennwoche sein. Die Zieleinfahrt der vierten Etappe liegt am höchsten Punkt des Anstiegs von Mûr-de-Bretagne am Ende einer zwei Kilometer langen Geraden mit durchschnittlich 6,9% Steigung und einigen Abschnitten mit 15%. Der Anstieg trägt nicht umsonst den Beinamen „bretonisches L’Alpe d’Huez“.
Nach dem Start in der Vendée verläuft die restliche Strecke der Tour 2011 überwiegend auf französischem Territorium, mit Ausnahme der 17. und 18. Etappe, die die Teilnehmer in das italienische Pinerolo entführen werden.
Bei der Auflage 2011 gibt es keine Zeitgutschriften für Zwischensprints und Etappenankünfte. Ausschlaggebend bleibt weiterhin die Echtzeit.
Bei der 98. Auflage der Tour werden zwei Etappen als Zeitfahren ausgetragen.
Das erste steht gleich zu Beginn der Tour am zweiten Renntag in Les Essarts auf dem Programm: ein Mannschaftszeitfahren über 23 km. Das zweite folgt in Grenoble. Es ist die 20. und vorletzte Etappe: ein Einzelzeitfahren über 41 km.
Insgesamt sind 3,4 Millionen Euro an die Teams und Fahrer zu vergeben. 450.000 Euro gehen an den Sieger der Einzelgesamtwertung.