Agenturmeldungen

étape 20 - Longjumeau Paris Champs-Élysées 102.5 km
Sonntag 25 Juli

Agenturmeldungen

17:52 - Contador bestätigt seinen dritten Sieg

Er hielt bereits gestern nach dem Zeitfahren im Ziel die Ansprache des Gewinners und alles, was Alberto Contador nun noch tun musste, um tatsächlich die Tour 2010 zu gewinnen, war, die letzte Etappe abzuschließen. Er überquerte die Ziellinie als 81., die Arme zum Zeichen des Sieges gen Himmel gereckt. Er gewinnt die Tour de France zum dritten Mal!

17:49 - TOP 10 der 20. Etappe

Mit vier Siegen 2008, sechs 2009 und fünf 2010 ist Mark Cavendish unangefochten der beste Sprinter der Tour. Die TOP 10 der 20. Etappe: 1. Mark Cavendish (GBR) THR 2. Alessandro Petacchi (ITA) LAM 3. Julian Dean (NZL) GRM 4. Jurgen Roelandts (BEL) OLO 5. Oscar Freire (ESP) RAB 6. Gerald Ciolek (GER) MRM 7. Thor Hushovd (NOR) CTT 8. Matti Breschel (DEN) SAX 9. Robbie McEwen (AUS) KAT 10. Daniel Oss (ITA) LIQ

17:48 - Petacchi gewinnt das grüne Trikot

Alessandro Petacchi ist erst der zweite Italiener, der das grüne Trikot bei der Tour de France gewinnt. Er wurde Zweiter auf dieser Etappe, Hushovd Siebter. Cavendish hat den Sprint mit Leichtigkeit für sich entschieden – erneut mit einigen Längen Vorsprung. Aber wie er uns nach seinem Sieg auf der 18. Etappe sagte, „hat er das grüne Trikot auf der ersten Etappe verloren“.

17:45 - Cavendish schlägt erneut zu

Cavendish hat zum zweiten Mal in Folge die letzte Etappe der Tour de France gewonnen. Er schlägt Petacchi und Dean und holt sich den fünften Etappensieg in diesem Jahr.

17:44 - Letzter Kilometer

Noch eine Kurve und der Sprint kann beginnen. Cavendish kann angreifen, aber Hushovd ist in optimaler Position.

17:43 - Noch 3 km

Das Peloton geht geschlossen auf die letzten 3 km. Sky hat einige Fahrer vor, aber ein Fahrer von Quickstep greift an.

17:42 - Bereit für den Sprint...

Das Peloton geht geschlossen auf die letzten 5 km des Rennens. HTC-Colombia hat drei Fahrer vorn, gefolgt von zwei Rekruten von Sky und vier von Lampre. Turgot (ALM) schafft den Anschluss an das Feld nach seiner Reifenpanne.

17:41 - Lampre mit voller Kontrolle

Das Team Lampre hat das Kommando im Peloton übernommen. Sie haben die Ausreißer 5,5 km vor dem Ziel eingeholt.

17:40 - Letzte Runde

Es bleiben noch 6,5 km auf der letzten Etappe der Tour 2010. Knees, Kroon und Sorensen führen mit 8". Casar und Pauriol haben nur 4" Vorsprung auf das Feld.

17:39 - Drei vor zwei

Casar und Pauriol versuchen weiter, zu den drei Führenden aufzuschließen, aber die anderen Ausreißer wurden von einem hungrigen Peloton verschlungen.

17:38 - Drei vor acht

Kroon, Knees und Nicki Sorensen lösen sich an der Spitze des Felds ab, während die anderen acht Fahrer 5" Abstand haben. Das Feld folgt mit 18" Rückstand auf die Führenden.

17:37 - Reifenpanne bei Turgot

Turgot, der Sprinter von AG2R, muss anhalten, um sich nach einem Platten einen neuen Reifen geben zu lassen.

17:36 - Kroon holt auf

Kroon hat Knees und Sorensen eingeholt und das Trio führt jetzt mit 19" vor dem Feld, das weiter von HTC-Columbia und Katusha geführt wird.

17:35 - Knees erhöht Tempo ein

Die anderen zehn Ausreißer verfolgen Knees, aber der deutsche Meister hat erneut angegriffen. Er war im letzten Jahr 21. der Gesamtwertung. Knees wird von Sorensen (SAX) eingeholt. Die beiden haben 10 km vor dem Ziel etwa 16" Vorsprung auf das Peloton.

17:33 - Knees verschärft Tempo

Knees hat das Tempo an der Spitze verschärft. Ihm folgt Kroon. Ihr Vorsprung beträgt 16".

17:32 - Noch zwei Runden

Das Peloton hat im Moment zwei Aufgaben: Es gibt eine Gruppe, die einen Massensprint im Finish will, und eine zweite Gruppe, die die Führenden der Gesamtwertung schützen will. Es bleiben nur noch zwei Runden auf den Champs-Elysées, bevor die Tour de France 2010 zu Ende geht.

17:31 - 22" Vorsprung

Die Formation von Saxo Bank fährt zwar vorn im Hauptfeld, aber die Verfolgungsjagd wird weiter von den Sprinterteams bestimmt. Die Ausreißer arbeiten an der Spitze immer noch zusammen, auch wenn der Zweite der gestrigen Etappe (Martin) eher mitläuft. Ihr Vorsprung beträgt 22".

17:29 - Lampre bisher verhalten

Das Team Lampre hat Hondo in der Ausreißergruppe, aber keiner von Petacchis Teamkollegen hat sich bisher bemüht, das Tempo an der Spitze des Pelotons zu verschärfen. Jetzt schieben sich jedoch einige pinkfarbene und blaue Trikots nach vorn und es scheint so, als habe man sich jetzt zur Verfolgung entschlossen.

17:27 - Ausreißer in der Rue du Rivoli

Während das Peloton aus dem Tunnel herauskommt, passieren die elf Ausreißer die Marke 1 km vor dem Ziel des Rundkurses. Cummings (SKY) löst sich an der Spitze des Hauptfelds mit Kolobnev (KAT) und Pliushin (KAT) ab. Der Rückstand beträgt aktuell 21".

17:25 - Vorsprung wächst auf 24"

Die Ausreißer verteidigen ihren Vorsprung. Er bträgt 22 km vor dem Ziel 24".

17:23 - Katusha arbeitet mit

Das Hauptfeld wird von drei Teams geführt: HTC-Columbia, Team Sky und ein Fahrer von Katusha.

17:22 - Zweiter Zwischensprint

Die Punkte für den zweiten Sprint gingen an: 1. Karsten Kroon (BMC) 6 Punkte 2. Sandy Casar (FDJ) 4 Punkte 3. Christian Knees (MRM) 2 Punkte. Die elfköpfige Ausreißergruppe hat 25 km vor dem Ziel 22" Vorsprung.

17:21 - Kurz vor dem zweiten Zwischensprint

Das Feld hat bei der fünften Überquerung der Ziellinie 25" Abstand auf die Ausreißer. Die Führenden stehen kurz vor dem zweiten Zwischensprint der Etappe (25 km vor dem Ziel).

17:19 - Sky auf Aufholjagd

Das Feld hat 25" Abstand auf die 11 Ausreißer. Zwei Teams bemühen sich um eine Aufholjagd, um einen Sprint zu ermöglichen: HTC-Columbia hat einige Fahrer vor, aber Flecha von Sky ist auch dabei und wechselt sich mit den Teamkollegen von Cavendish ab.

17:17 - Vier frühere Etappensieger

Von den elf Ausreißern haben vier bereits früher eine Etappe gewonnen: Nicki Sorensen (SAX), Sandy Casar (FDJ), Karsten Kroon (BMC) und Christophe Riblon (ALM).

17:17 - 20. Rang: Carlos Sastre (CTT)

Der Toursieger von 2008 hatte nur sieben Renntage zwischen der Tour 2009 und dem Giro d’Italia, aber er zeigte sich in Rotterdam vor drei Wochen kampfbereit. Er kam nie über den 12. Platz der Gesamtwertung (nach der 8. Etappe) hinaus. In den Bergen griff er dennoch in das Geschehen ein. Er griff auf der Etappe nach Tourmalet nach dem Sturz von Samuel Sanchez an, war jedoch nicht erfolgreich – außer zu zeigen, dass er noch dabei ist!

17:14 - Noch 33 km

Die elf Führenden überqueren die Ziellinie zum vierten Mal und haben somit noch 33 km vor sich. Ihr Vorsprung beträgt 21".

17:13 - Vorsprung wächst auf 18"

Die 11 Ausreißer führen mit 18" gegenüber dem Feld, das jetzt drei Fahrer von HTC vorn hat.

17:12 - Elf wieder geschlossen

Roux wurde von den zehn anderen Ausreißern eingeholt. Die elfköpfige Gruppe hat einen Vorsprung von 15" auf das Feld unter Führung von zwei HTC-Columbia-Fahrern.

17:11 - Roux im Alleingang

Von den 11 Fahrer an der Spitze wagt Anthony Roux einen Alleingang. Ihm folgen: Sorensen (SAX), Casar (FDJ), Riblon (ALM), Martin (THR), Kroon (BMC), Knees (MRM), Pauriol (COF), Perez Laudun (EUS), Hondo (LAM) und Perez Arrieta (FOT).

17:10 - 11 Fahrer vorn

Es bleibt weniger als eine Stunde der Tour 2010. Wir unterbrechen die Übersicht des Gesamtklassements hiermit und konzentrieren uns auf das aktuelle Geschehen. Wir können berichten, dass sich elf Männer vom Feld gelöst und 8" Sekunden Vorsprung erkämpft haben.

17:08 - Lance Armstrong (Fortsetzung)

Der Boss saß auch in diesem Jahr wieder im Sattel, aber ziemlich glücklos. Auf der Etappe nach Morzine-Avoriaz stürzte er früh, stieg wieder auf, nur um noch zweimal zu stürzen, bis er endlich ins Ziel kam. Er verlor am zweiten Tag in den Bergen mehr als 10 Minuten und erklärte in der Folge seinen Titelkampf für beendet. Aber er fand dennoch den Antrieb, nochmals anzugreifen. Auf der Strecke nach Pau positionierte er sich in einer Ausreißergruppe und wurde Sechster.

17:05 - 23. Rang: Lance Armstrong

Er hat den Titel siebenmal gewonnen und Lance Armstrong hatte nach der Tour 2005 niemand mehr etwas zu beweisen, als er offiziell seinen Rückzug aus dem Radsport erklärte. Aber Ende 2008 verkündete er sein Comeback. Er wurde bei der Tour 2009 Dritter und half seinem Team Astana damals, das Zeitfahren in Montpellier zu gewinnen.

17:02 - Punkte für den ersten Sprint

Die Punkte für den ersten Sprint gehen an: 1. Aliaksandr Kuchynski (LIQ) 6 Punkte 2. Marcus Burghardt (BMC) 4 Punkte 3. Ruben Perez Moreno (EUS) 2 Punkte

17:02 - Burghardt leitet Verfolgung

Kuchynski wurde vom Feld eingeholt, das Marcus Burghardt von BMC führt.

17:01 - Sechs Punkte für Kuchynski

Kuchynski führt die Etappe mit 13" Vorsprung, während er sich dem ersten Zwischensprint nähert.

17:00 - Die Ausreißer

Die Ausreißer sind: Kuchynski, Pliuschin, Riblon, Perez Moreno, Tjallingii und Augé.

17:00 - Sechs führen

An der 54-km-Marke haben sechs Fahrer einen leichten Vorsprung herausgefahren. Sie sind jetzt auf der Rue de Rivoli und haben einen Vorsprung von ca. 100m.

16:59 - Hincapie wieder im Feld

George Hincapie (BMC) hatte just in dem Moment einen Platten, als das Feld das Tempo verschärfte, aber nach einer 4 km langen Aufholjagd hat er den Anschluss wieder geschafft.

16:57 - Acht Fahrer führen kurz

Acht Fahrer greifen an und erkämpfen einen leichten Vorsprung auf den Rest des Felds, aber sie werden vor Ende der ersten Runde wieder eingeholt.

16:56 - 31. Rang: Sylvain Chavanel (QST)

Der Fahrer, der bei der Tour 2008 als angriffstärkster Fahrer ausgezeichnet wurde, zeigte auch in diesem Jahr wieder seine üblichen Stunts. Er kann der Versuchung nicht widerstehen, sein Glück zu versuchen, und es ging bereits bei der 2. Etappe los. Normalerweise bringen seine Versuche ihm wenig mehr als müde Beine ein, aber Chavanel ist ein Fahrer alter Schule, der Spaß am Rennen hat. Und in diesem Jahr trug ihm seine Angrifflust große Früchte ein.

16:53 - Peloton auf den Champs-Elysées

Wir dürfen davon ausgehen, dass sich das Tempo jetzt verschärfen wird. Astana hat das Feld über die Linie geführt, die auch als Ziellinie der Etappe in 50 km dienen wird. Hincapie (BMC) hat indes einen Reifenschaden.

16:52 - 47. Rang: Matt Lloyd (OLO)

Der Sieger der Bergwertung des Giro d’Italia 2010 beendet hier seine zweite Tour. Er musste nach einem Sturz beim Amstel Gold Race 2009 wieder laufen werden, nachdem er sich fünf Wirbel gebrochen hatte. Dann erholte er sich und lernte, „den Radsport wieder neu lieben“. Er war eine wertvolle Hilfe für Jurgen van den Broeck, der als erster Belgier in 25 Jahren die Tour unter den TOP 5 beendet.

16:49 - Astana führt Peloton auf die letzten Runden

Wie es Tradition ist, fährt das Team des Führenden an der Spitze des Felds, das sich dem abschließenden Rundkurs nähert. Nachdem das Peloton die Linie überquert hat, dürfen wir davon ausgehen, dass die Teams Lampre, HTC-Columbia und Cervelo mehrere Gänge hoch schalten werden, weil die Entscheidung über das grüne Trikot nach aussteht.

16:47 - 53. Rang: Rafael Valls Ferri (FOT)

Das Team Footon-Servetto hatte nur einen einzigen Fahrer in der Startaufstellung, der die Tour schon einmal gefahren war. Dennoch wurde es eingeladen teilzunehmen, und am ersten Tag in den Bergen bekamen wir einen eindrucksvollen Angriff von Rafael Valls Ferri auf dem Weg zum Wintersportort Les Rousses zu sehen. Auch Sylvain Chavanel hatte sich bereits abgesetzt, aber der junge Spanier zeigte, dass ihm die Zukunft gehört. Er wurde nach einem atemberaubenden Ritt über die Pässe des Jura Zweiter.

16:44 - Peloton in Paris

Das Feld ist kurz vor den Champs-Elysées. Auf dem etwa 7 km langen Kurs sind acht Runden bis ins Ziel zu absolvieren. Der angekündigte Regen bleibt bisher aus und die Uhr läuft bis zum Finish weiter – was nicht der Fall gewesen wäre, hätte es bei Einzug des Pelotons geregnet. In diesem Fall hätte die Jury die Zeit bei der ersten Überquerung der Linie an den Champs-Elysées für die Gesamtwertung zugrunde gelegt.

16:41 - 68. Rang: José Joaquin Rojas (GCE)

Die Formation von Caisse d’Epargne war gezwungen, sich einen neuen Plan für die Tour 2010 auszudenken, nachdem ihr Kopf Alejandro Valverde etwa einen Monat vor dem Start suspendiert wurde. LL Sanchez liegt auf dem 11. Rang der Gesamtwertung und der Teamsprinter José Rojas liegt dank konstant guter Sprintleistung auf dem vierten Platz der Punktewertung. Er war auf sieben Etappen unter den Top 8, aber einen Sieg konnte der Spanier nicht erringen, der in diesem Jahr seine zweite Tour fährt.

16:38 - Peloton in Issy-les-Moulineaux

Das Peloton nähert sich Paris. Es hat die 39,5-km-Marke erreicht, die sich in der Nähe des Hauptsitzes des Veranstalters ASO befindet.

16:37 - 76. Rang: Thomas Voeckler (BTL)

Am Sonntag vor der Tour gewann er die französischen Meisterschaften und durfte prompt seine Nationalfarben bei der Tour spazieren fahren. Der ehrgeizige Fahrer ist immer in Aktion und dieses Jahr sollte keine Ausnahme sein. Er hat bereits früher das weiße und gelbe Trikot getragen und er gewann 2009 in Perpignan eine Etappe. In diesem Jahr siegte er auf der Etappe nach Bagnère-de-Luchon dank eines wunderschönen Alleingangs auf den vorhergehenden Anstiegen.

16:34 - 79. Rang: Eduard Vorganov (KAT)

Im Laufe der Live-Berichterstattung auf LeTour.fr werden die meisten Fahrer wenigstens ein- oder zweimal erwähnt. Es gibt nur wenige Ausnahmen. 2010 hat Eduard Vorganov vom Team Etusha seine Wasserträgerrolle mustergültig gespielt – so sehr, dass er auf LeTour.fr unerwähnt geblieben ist – bisher. Es freut uns, Eduard Vorganov in der Live-Berichterstattung vorzustellen.

16:31 - 89. Rang: Juan Antonio Flecha (SKY)

Als Teil eines Teams, das sich große Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis im Gesamtklassement gemacht hatte, gehörte der vielseitige Spanier letztlich einer Formation an, die Trostpreisen hinterjagte. Er war für Wiggins auf dem Kopfsteinpflaster der 3. Etappe ein wichtiger Wegbegleiter und er half Boasson Hagen, den Kopf des Teams für die Sprints in gute Position zu bringen. Er war in Ausreißergruppen und immer bereit, der Teamorder zu folgen. Wiggins hat für Sky vielleicht nicht das gewünschte Ergebnis gebracht, aber Flecha hat dem britischen Team viele spannende Momente beschert.

16:25 - Fahrer in Châtenay Malabry

Einige Fahrer müssen sich erleichtern und fahren an den Rand. Das Feld ist aktuell in Chatenay Malabry, der Vorort, in dem sich eines der Anti-Doping-Labore befindet.

16:23 - 11. Rang: Thor Hushovd (CTT)

Er gewann die mörderische dritte Etappe – über das Kopfsteinpflaster und im Staub der Straßen nach Wallers Arenberg – und erkämpfte sich das grüne Trikot, das er bereits zweimal gewonnen hat. Dann führte er elf Tage lang die Punktewertung an, wobei er regelmäßig den grünen Zwirn mit Petacchi tauschte. Der Norweger ist noch immer der Sprintsieger. Er hat bereits früher (2006) auf den Champs-Elysées gewonnen und mit einem weiteren solchen Erfolg würde er in der Punktewertung an seinem italienischen Widersacher vorbeiziehen.

16:23 - 113. Rang: Sébastien Turgot (BTL)

Bei seiner ersten Tour de France war der Franzose auf den Sprintetappen oft mitten im Getümmel zu finden. Auch wenn er nicht den Antritt hat, um Cavendish und Petacchi auf die Plätze zu verweisen, hat er doch eine konstante Leistung gezeigt. Er wurde an drei aufeinander folgenden Tagen Sechster – in Reims, Montargis und Gueugnon – und war ganze drei Tage lang in den TOP 10 der Punktewertung. Der Name Turgot mag noch nicht vielen ein Begriff sein, aber der 25-Jährige lässt die Franzosen auf zukünftige Sprintetappen hoffen.

16:19 - Peloton an 25-km-Marke

Das Feld rollt weiter gemächlich in Richtung Paris. Nach einer Rennstunde erreicht es die 25-km-Marke.

16:14 - 127. Rang: Ignatas Konovalovas (CTT)

Bei seiner ersten Tour de France hat Ignatas Konovalovas den Bildschirm gesprengt. Die Fernsehzuschauer hatten oft Gelegenheit, den jungen Litauer über eine Stunde lang an der Spitze des Felds zu sehen, wenn er dieses an eine Ausreißergruppe heranführte, die andere Ziele im Kopf hatte als sein Kapitän Thor Hushovd. In Pauillac konnte er mit dem vierten Platz im Zeitfahren sein Talent in eigener Sache unter Beweis stellen.

16:10 - 137. Rang: Tony Martin (THR)

Die Arbeitstiere bekommen in der Formation von Columbia, in der Tony Martin ein wichtige Rolle spielt, wenn es darum geht, das Rennen zu kontrollieren, keine Atempause. Neben seinen Aufgaben im Dienste der Formation hat sich Martin außerdem als Spezialist im Zeitfahren durchgesetzt. Beim Prolog in Rotterdam und in Pauillac musste er sich nur Fabian Cancellara geschlagen geben, der diese Disziplin wie imme kaiserlich beherrschte.

16:06 - Craig richtet Armstrongs Rückennummer

Nach der hastigen Befestigung der Rückennummer nach seinem Trikotwechsel flatterte die Rückennummer des siebenmaligen Toursiegers, der demnächst (erneut) in Rente geht im Wind. Craig Geater von RadioShack hat sich gerade aus dem Fenster des Teamfahrzeugs hinausgelehnt, um die Nummer an Armstrongs Trikot zu richten.

16:03 - Das Peloton in Antony

Die Fahrer müssen noch 14 km absolvieren, bevor sie Paris erreichen.

15:57 - 149. Rang: Stuart O’Grady (SAX)

Der Australier bestreitet in diesem Jahr seine 14. Tour de France – ein Rennen, das er erst zweimal infolge eines gebrochenen Schlüsselbeins aufgeben musste. Der Sieger von Paris-Roubaix 2007 spielte den Wasserträge de luxe für Fabian Cancellara und Andy Schleck bei Saxo Bank. Im Gebirge und auf den Flachetappen hat O’Grady seinen Teil dazu beigetragen, den Rückstand auf diverse Ausreißergruppen zu verkürzen oder das Tempo zu verschärfen, wenn das Rennen härter wurde. Der frühere Sprinter hat sich zum Vorzeige-Teamkämpfer entwickelt.

15:53 - 150. Rang: Alessandro Petacchi (LAM)

Der Italiener war die Überraschung in Brüssel, als er sich gegen ein Feld von Überlebenden eines Massensturzes durchsetzt. Drei Tage später bringt er alle böse Zungen in Reims zum Schweigen, als er ein vollständiges Peloton in Schach hält. Im Kampf um das grüne Trikot tut sich der Italiener im Gebirge entgegen seiner Gewohnheiten Gewalt an. Petacchi könnte heute Abend nach Franco Bitossi 1968 der zweite Italiener werden, der die Punktewertung gewinnt.

15:48 - Peloton im Schongang

Das Feld hat bisher erst 19 km absolviert.

15:44 - 154. Rang: Mark Cavendish (THR)

Der Brite fing die Tour in der Rolle des bösen Buben an, der auch noch seine Geschwindigkeit eingebüßt hatte. Die ersten Etappen schienen seinen Kritikern recht zu geben, aber „Cav“ machte es sich zur Aufgabe, das Bild in Montargis, dann in Gueugnon, in Bourg-lès-Valence und in Bordeaux wieder gerade zu rücken. Mit und ohne Mark Renshaw ist er im Moment unangefochten der schnellste Sprinter der Welt. In der Geschichte der Tour ist er der einzige Fahrer, der bei nur drei Teilnahmen 14 Etappen gewonnen hat … laufende Serie.

15:40 - Neues Fahrrad für Andy Schleck

Andy Schleck musste an der 10-km-Marke der 20. Etappe anhalten, um das Rad zu wechseln.

15:39 - 157. Rang: Julian Dean (GRM)

Als Pilotfisch von Tyler Farrar hat der Neuseeländer unermüdlich für den Amerikaner gearbeitet. Aber Farrar, der sich schwer am Handgelenk verletzte, war nie ernsthaft in der Lage, seine Chancen zu verteidigen und musste aufgeben. Dean, dem einzigen Neuseeländer im Starterfeld, gelang es dennoch zweimal, bis auf den zweiten Platz vorzufahren, jedes Mal hinter Cavendish. Er bewahrte sogar die Ruhe, als ihm Mark Renshaw in Bourg-lès-Valence mit Kopfstößen zusetzte.

15:36 - 429,49 m zwischen dem Ersten und Zweiten

Würde das Feld die 3.539,4 km, die bisher bei der Tour de France zurückgelegt wurden, in einem Durchgang absolvieren, würde der Abstand zwischen Alberto Contador und Andy nach 19 Etappen und dem Prolog 429,49 m betragen. Das ist die Entsprechung von 39 Sekunden nach 89 Stunden 16 Minuten und 27 Sekunden Rennen.

15:34 - 158. Rang: David Millar (GRM)

Bei seiner ersten Tour gewann er die Etappe am Eröffnungstag. Millar gehört zu den alten Haudegen im Feld, ein beredter Fahrer, der sich in einer Reihe von Sprachen auszudrücken weiß. Er ist ein Kosmopolit, der sich heute vehement gegen Doping einsetzt – und dabei unumwunden zugibt, dass sein Fehlverhalten zu Beginn seiner Karriere „dumm“ war. Der Spezialist im Zeitfahren wurde auf der vorletzten Etappe 17. und gehört zu den Überlebenden des Teams, das bereits in der ersten Woche aufgrund von Stürzen drei Fahrer verlor.

15:25 - 165. Rang: Robbie McEwen (KAT)

Der Australier stürzte auf der Etappe nach Spa und verletzte sich am Ellbogen. Die Situation verschlimmerte sich anschließend durch den Zusammenprall mit einem Kameramann. Es erging McEwen im Verlauf der Tour zunehmend schlechter, was ihn aber nicht davon abhielt, sich insgesamt sechsmal unter die Top 5 der Sprintetappen zu schieben. Die restliche Zeit war „Grupetto“ angesagt.

15:22 - Champagner für Contafor

Der Träger des gelben Trikots bei der obligatorischen Photosession, umringt von seinen Teamkollegen.

15:21 - 169. Rang: Bert Grabsch (THR)

Als Motor der Formation HTC-Columbia hat der Deutsche Stunden an der Spitze des Pelotons im Wind verbracht, um auf den Etappen, die seinen Kapitän Mark Cavendish interessierten, Ausreißergruppen zur Räson zu bringen. Dank dieser Bemühungen war er einige Tage lang Schlusslicht im Gesamtklassement. Ungewöhnlich für einen früheren Weltmeister im Zeitfahren, der seine Tour versöhnlich mit einem guten dritten Platz im Zeitfahren nach Pauillac beendet.

15:17 - 170. Rang: Adriano Malori (LAM)

Als Schlusslicht der Auflage 2010 beendet Malori die Tour mit 4h26’26’’ Rückstand auf Alberto Contador. Mit einer mittleren Geschwindigkeit von 39,646 km/h ergibt dies umgerechnet eine Distanz von 176,05 km. Er ist der erste Italiener seit Rodolfo Massi 1990, der die Tour am unteren Ende des Gesamtklassements abschließt.

15:15 - Reise durch das Gesamtklassement

Es ist an der Zeit, die 97. Tour de France Revue passieren zu lassen. Einige Stunden vor dem Ende unternimmt letour.fr eine kleine Reise durch die Gesamtwertung, von den Tiefen bis zu den Gipfeln des Klassements. Auf diesem Weg werden wir willkürlich einige Fahrer hervorheben, die zu einem bestimmten Punkt des Rennens unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben: durch ihre Leistung, ihre Persönlichkeit, ihren Mut, ihren Einsatz etc.

15:12 - Start erfolgt

Das Feld hat die Linie bei Kilometer Null wie geplant um 14h58 überquert. Es sind 170 Fahrer am Start, es hat sich kein Fahrer abgemeldet.

15:10 - Kürzeste Etappe seit 1996

Dies ist die kürzeste Straßenetappe seit der verkürzten neunten Etappe bei der Tour 1996. Diese war nur 46 km lang, weil sie aufgrund der Wetterbedingungen geändert werden musste (die Pässe, die auf dem Programm standen, waren wegen Schnee unbefahrbar). Die kürzeste Straßenetappe (d.h. kein Zeitfahren) vor dem heutigen Tag wurde 1988 ausgetragen, als der Streckenverlauf eine 93,5 km Etappe von Ruelle sur Touvre nach Limoges vorsah.

15:06 - Rückennummer flattert im Wind

Die Rückennummer von Lance Armstrong wurde so hastig Hast festgesteckt, dass sie nun im Wind flattert, wie man es vielleicht bei einem Anfänger im ersten Rennen erwarten würde. Er hat noch nicht den offiziellen Startpunkt erreicht, aber er hat Popovych zur Unterstützung dabei, sollte sich das Feld entschließen, das Rennen anzugehen.

15:04 - Eröffnung der 20. Etappe

Die offizielle Startzeit der 20. Etappe war um 14h58. Ein Fahrer von Astana hat an der Spitze des Felds zur Schau angegriffen, aber Armstrong steht im Zentrum der Aufmerksamkeit, während eine Dame ihm hilft, seine Rennnummern zu befestigen.

15:03 - Start ohne Armstrong

Der offizielle Start wird jede Sekunde vollzogen, während Lance Armstrong ohne regelkonformes Trikot unterwegs ist.

15:02 - Stopp bei Kilometer Null

Die Nummer geht weiter. Das gesamte Feld ist bei Kilometer Null zum Stehen gekommen, aber die Rennleitung sagt, die Etappe werde in "einer Minute" starten. Lance Armstrong hat sein Trikot schließlich doch gewechselt, muss aber noch die Rückennummer befestigen.

15:00 - Armstrong widersetzt sich dem Reglement

Lance Armstrong trägt sein rotes RadioShack-Trikot, aber über dem schwarzen Trikot mit der Rückennummer "28". Er muss die Rennnummern noch austauschen, fährt aber weiter, während seine Teamkollegen ihre Nummern austauschen. Armstrongs letzter Renntag beginnt mit einer Kontroverse...

14:56 - ... und die Witze auch

Stéphane Augé und Thomas Voeckler haben ihr Trikot gewechselt. Der Fahrer von Cofidis trägt im Moment das Trikot in den französischen Nationalfarben. Sie werden ebenfalls ihre normalen Trikots anlegen, bevor sie auf die Strecke gehen...

14:53 - Die Diskussionen gehen weiter

Die Fahrer von RadioShack haben wieder ihre üblichen Trikots angelegt, müssen jedoch auch ihre Rückennummern daran befestigen, wie ihnen die Rennkommissare des UCI in Erinnerung rufen.

14:52 - Neues Trikot bei RadioShack

Lance Armstrong und seine Teamkollegen tragen im Moment ein schwarzes Trikot mit der Nummer 28, das an die Anzahl von Menschen (in Millionen) erinnern soll, die derzeit mit einer Krebserkrankung leben. Das Verbandsreglement des UCI verbietet jedoch einen Wechsel des Trikots. Die Fahrer von RadioShack müssen also wieder ihr übliches Trikot anziehen, um die Starterlaubnis zu erhalten.

14:49 - Teamwertung

RadioShack hat seinen Vorteil in der Mannschaftswertung gegenüber der Formation Caisse d’Epargne beim gestrigen Zeitfahren nach Pauillac ausbauen können. Muravyev, Popovych und Leipheimer waren die drei besten Vertreter des Teams, das jetzt über eine Marge von 9’15’’ verfügt.

14:48 - Wertungen: Weißes Trikot

Als Zweiter des Gesamtklassements hinter Alberto Contador setzt sich wie im letzten Jahr Andy Schleck als bester Jungprofi durch. Damit zieht er mit dem Rekord von drei weißen Trikots gleich, den Jan Ullrich aufstellte. Robert Gesink ist Zweiter in dieser Kategorie mit 8’52’’ Abstand auf Schleck.

14:45 - Wertungen: Gepunktetes Trikot

Anthony Charteau hat seit der Etappe von Pau nach Tourmalet die Gewissheit, die Tour an der Spitze der Bergwertung zu beenden. Er führt die Hierarchie der Bergfahrer unangefochten mit 15 Punkten Vorsprung auf Christophe Moreau an.

14:43 - Wertungen: Grünes Trikot

Die Vergabe des grünen Trikots ist eine der Entscheidungen, die auf dieser letzten Etappe noch ausstehen. Alessandro Petacchi muss mit seinen 10 Punkten Vorsprung gegenüber Thor Hushovd und 16 gegenüber Mark Cavendish vor seinen Verfolgern auf der Hut sein und kann sich im Falle eines Sprints bei der Zieleinfahrt in Paris keinen Sturz erlauben.

14:41 - Wertungen: Gelbes Trikot

Beim Zeitfahren von Bordeaux nach Pauillac konnte Alberto Contador seinen Vorsprung auf Andy Schleck in der Gesamtwertung auf 39’’ ausbauen. Er steht kurz vor einem dritten Titelgewinn bei der Tour de France nach seinen beiden Erfolgen 2007 und 2009.

14:39 - Fahrer unterwegs

Das Peloton rollt aktuell geschlossen durch den Ort Longjumeau auf den eigentlichen Startpunkt zu, der sich in 5,2 km Entfernung befindet.

14:38 - Zwei Zwischensprints

Ihren Stand in der Punktewertung können die ersten drei Fahrer verbessern, die die Sprintlinien auf den Champs-Elysées bei km 58 und km 77,5 passieren.

14:31 - Herzlich willkommen zur Live-Berichterstattung von der 20. Etappe

Die Fahrer starten heute in Longjumeau auf eine 102,5 km lange Strecke in Richtung der Champs-Elysées in Paris, die sie durch die Departements Essonne, Hauts-de-Seine und Paris führen wird. Der fiktive Start ist für 14h30 vorgesehen.