
Bordeaux
198 km
Freitag 23 Juli
1. Mark Cavendish (GBR) THR 2. Julian Dean (NZL) GRM 3. Alessandro Petacchi (ITA) LAM 4. Robbie McEwen (AUS) KAT 5. Oscar Freire (ESP) RAB 6. Edvald Boasson Hagen (NOR) SKY 7. Jurgen Roelandts (BEL) OLO 8. Jose Joaquin Rojas (ESP) GCE 9. Grega Bole (SLO) LAM 10. Ruben Perez (ESP) EUS
Alessandro Petacchi zog genau dann an, als Lancaster seinen Kollegen Hushovd lancierte. Der Italiener zog nach links, woraufhin Cavendish den Turbo zündete. Der Mann von HTC-Columbia hat einfach die besten Sprinterbeine der Tour. Es ist sein vierter Tageserfolg in diesem Jahr und sein 14. Etappensieg in vier Tour-Teilnahmen.
Etappensieg Nummer 14 für Cav, der seine Mannschaft für ihre harte Arbeit belohnt. Der Brite schlägt Julian Dean und Alessandro Petacchi.
Cavendish kann niemand folgen, Petacchi versucht es trotzdem...
Jetzt geht es um alles...
Barry führt vor Lovkist, Wiggins, Flecha, Thomas und Boasson Hagen.
Sechs Fahrer des Teams geben den Takt vor...
Hohes Tempo an der Spitze des Hauptfeldes, alle bringen ihre Sprinter in Position...
Auf der 2,5 Km langen Zielgerade schlägt der Wind den Fahrern von links entgegen.
Aus und vorbei, der junge Italiener Daniel Oss wird vom Feld geschluckt.
Oss gibt nicht auf, ist aber in Sichtweite des Feldes, das von HTC angeführt wird.
Oss nimmt an seiner ersten Tour Teil und kämpft um den ersten Etappensieg für Liquigas 2010. Er liegt 10’’ vor dem Feld. Der 23-jährige Fahrer gewann seinen ersten Landestitel als Junior in der Kategorie 3000m Verfolgung...
Oss kämpft wie besessen gegen die Übermacht des Feldes, aber sein Vorsprung schrumpft auf 13’’.
Vier Fahrer von Euskaltel versuchen eine Spitzenposition zu behaupten, während das Feld 23" hinter Daniel Oss unterwegs ist.
Daniel Oss (LIQ) führt noch mit einer knappen halben Minute Vorsprung. Soeben erhält er die Auszeichnung für den kämpferischsten Fahrer von der Jury, weshalb ihm ein Platz auf dem Podium sicher ist... und vielleicht sogar ein Stelldichein mit Cameron Diaz und Tom Cruise, die heute die Tour besuchen.
Der Vorsprung nimmt leicht ab und beträgt noch 26’’, allerdings verschärft das Feld nun das Tempo...
Oss befindet sich auf den letzten 10 Km der Etappe. Der Vorsprung beträgt 32".
Oss trennen noch 12 Km vom Ziel und er setzt seine Attacke fort. Sein Vorsprung beträgt 35" auf das Feld, das nun von HTC und Lampre angeführt wird
Einen Cervelo-Fahrer ereilt eine Reifenpanne. Hushovd ist es nicht, da man ihn an seinem Grünen Trikot erkennen würde.
Die früheren Ausreißer Breschel, Vaugrenard und Pineau warten auf das heran nahende Feld.
Durch das Tempo des Pelotons verlieren einige den Anschluss, auch Basso und Nocentini gehören dazu...
Oss nimmt den Wettlauf mit der Zeit alleine in Angriff, seine Mitstreiter strecken die Waffen...
Milram führt das Feld mit Wegmann. Der Vorsprung von Oss schnellt kurz hoch, sinkt aber wieder auf knapp 30’’...
Nur noch 14 Km und Pineau attackiert, Breschel fährt die Lücke zu. Jetzt versucht es Oss...
Noch 15 Km für die Ausreißer, aber das Feld ist ihnen auf den Fersen...
Der Vorsprung sinkt auf 48’’. Die Ausreißer sehen ihre Chancen schwinden...
Das Peloton rast mit 60 Km/h den Ausreißern hinterher und liegt nur noch 1’00" hinter den vier Ausreißern, die noch 18,5 Km bis ins Ziel zurücklegen müssen.
Ein Fahrer von Caisse d’Epargne bleibt zurück, um LL. Sanchez nach dessen Panne wieder an das Feld heranzuführen.
Der Kapitän von Caisse d’Epargne erhält gerade einen neuen Reifen nach einer Panne.
Das Peloton fährt nun stromlinienförmig, und das Tempo liegt dank Rückenwind über 50 Km/h. Bei der letzten Zeitnahme zeigt die Uhr einen Rückstand von 1’25".
Die Ausreißer sind nun schon seit 160 Km in der Führungsposition. Weniger als 28 Km trennen sie vom Ziel, aber das Peloton hat sie niemals wirklich von der Leine gelassen. Oss leistet permanent mehr Führungsarbeit als seine Mitstreiter Pineau, Vaugrenard und Breschel, obschon sich das Quartett die Tempoarbeit mehr oder weniger gerecht aufteilt.
Das Peloton fährt 1’55" hinter den vier Ausreißern, die sich auf den letzten 30 Kilometern der Etappe befinden.
Die Fahrer haben nun wieder so viel Rückenwind wie zu Beginn der Etappe. Die Leistungsdaten von Tony Martin zeigen, dass man im Peloton mit etwas mehr als 48 Km/h unterwegs ist. Martin überschreitet sogar leicht die 50 Km/h bei einem Output von über 300 Watt.
Es verbleiben noch 170 Fahrer bei der Tour de France. Francesco Reda von Quickstep hat das Rennen soeben aufgegeben.
Das Hauptfeld drängt auf eine Entscheidung im Massensprint und lässt die Ausreißer rund 40 Km vor dem Ziel nur bedingt ziehen...
1. Daniel Oss (LIQ) 6 Pkte 2. Jerome Pineau (QST) 4 Pkte 3. Matti Breschel (SAX) 2 Pkte
Andy Schleck hat sich hinter das Feld zurückfallen lassen, um den Arzt aufzusuchen. Über die Kameras ist er nicht sehr erfreut und bittet darum, das Filmen einzustellen. Anscheinend hat er Probleme mit seiner linken Hand, aber das Gespräch ist schon vorüber, und Schleck schließt zum Feld auf.
Milram wartet noch auf einen Etappensieg 2010. Das Team hat gerade zwei Fahrer nach vorne beordert, und man scheint auf eine Kooperation mit HTC-Columbia und Lampre aus zu sein, um den Takt an der Spitze des Feldes vorzugeben. Bislang kam der Sprinter der Mannschaft, Gerald Cioleck, auf Platz 11 (4. Etappe), Platz 2 (5. Etappe), Platz 5 (6. Etappe) und Platz 10 (11. Etappe)...
Der Vorsprung der Ausreißer ist wieder leicht auf 2’35" angewachsen. Daniel Oss (ITA) LIQ, Matti Breschel (DEN) SAX , Jerome Pineau (FRA) QST und Benoit Vaugrenard (FRA) FDJ sind bei Km 11 ausgerissen.
Der Gewinner der 15. Tour-Etappe von 2001, Rik Verbrugghe, feiert heute seinen 36. Geburtstag.
Breschel (SAX), Oss (LIQ), Vaugrenard (FDJ) und Pineau (QST) liegen bei Km 134 weiter 2’15’’ vor dem Peloton , das immer noch von HTC-Columbia und Lampre angeführt wird.
Die beiden Schauspieler, auf der Leinwand in der aktuellen Kinoproduktion "Knigt and Day" vereint, verfolgen das Rennen auf Einladung in einem Begleitfahrzeug...
Contador kann ja noch eine Etappe bei der Tour 2010 gewinnen. Seit dem ersten Rennen nach dem 2. Weltkrieg (1947) haben nur fünf Fahrer den Titel ohne Etappensieg gewonnen: Roger Walkowiak (FRA) 1956, Gastone Nencini (ITA) 1960, Lucien Aimar (FRA) 1966, Greg LeMond (USA) 1990 und Oscar Pereiro (ESP) 2006
Das Hauptfeld schlägt jetzt wieder eine Rechtskurve ein, und das Tempo nimmt möglicherweise wieder zu, weil die Fahrer wieder Unterstützung durch den Rückenwind bekommen.
Vorher half den Fahrern ein kräftiger Rückenwind, aber jetzt dreht die Windrichtung möglicherweise. Das Feld hat das Verfolgungstempo leicht gedrosselt, Grabsch (zuvor an der Spitze des Feldes) fährt mit 38 Km/h.
Noch trennen die Führenden 63 Km von Bordeaux, und ihr Vorsprung auf das Peloton beträgt wieder 2’15".
Wie schwer fällt es den Fahrern, nach einigen Tagen in den Bergen wieder in den Sprintmodus zu schalten? „Das hatten alle im Hinterkopf“, so Allan Peiper vom Team HTC-Columbia. „Heute ist die Rückkehr in den Alltag für alle. Für das morgige Zeitfahren hat Tony Martin gute Siegchancen. Bert Grabsch hofft dann auch auf eine gute Leistung, und heute werden wir für Cav nichts unversucht lassen. Sie wissen, dass die letzten drei Tage für das team von großer Bedeutung sind.“
Den größten Vorsprung von 3’40’’ verbuchten die Ausreißer bei Km 45, seither holt das Feld kontinuierlich auf. Bei der letzten Messung führen Oss, Vaugrenard, Pineau und Breschel mit einem Vorsprung von 1’50".
Der letzte Fahrer, der die Tour ohne einen Tageserfolg gewinnen konnte, war Oscar Pereiro 2006, und nicht Greg LeMond 1990.
In der dritten Rennstunde haben die Führenden 40,3 Km/h zurückgelegt, was einem Durchschnittstempo von 42,0 Km/h seit Etappenbeginn entspricht.
In diesem Jahr ist Alberto Contador schon in den Top 10 von sieben Etappen gelandet, allerdings wartet er noch auf einen Tageserfolg. Der Spanier im Gelben Trikot hat vier Etappen bei seinen drei bisherigen Rennteilnahmen gewonnen – in Plateau de Beille 2007, Zeitfahren im letzten Jahr (in Montpellier), in Verbier 2010 und Zeitfahren in Annecy im Vorjahr. Indes könnte er der erste Tour-Gewinner ohne einen einzigen Etappensieg seit Greg LeMond 1990 werden.
Breschel (SAX), Oss (LIQ), Vaugrenard (FDJ) und Pineau (QST) besitzen noch einen Vorsprung von 2’15’’ auf das Hauptfeld.
Vier Akteure von HTC-Columbia sind ganz vorne im Peloton vertreten, aber alle verbleibenden Teammitglieder von Lampre teilen sich die Nachführarbeit. Simon Spilak ist als einziger Fahrer gestern auf dem Weg zum Col du Tourmalet bei der Tour ausgeschieden, sodass die italienische Mannschaft auf acht Fahrer geschrumpft ist.
Natürlich haben wir nicht die gleiche Struktur wie die großen Sprintermannschaften, er ist also zu mehr Autonomie gezwungen. Dennoch haben wir mit Christophe Riblon und Nicolas Roche zwei sprintstarke Fahrer, die ihn so weit wie möglich ziehen werden.»
Im Gespräch mit France Télévisions zählt der Teammanager von AG2R – La Mondiale auf seinen Sprinter Lloyd Mondory, um das Team im Finale zu vertreten: «Momentan ist er in Form, er war sogar bei einer Bergetappe Vierter. Im Sprint ist er nicht gerade so stark wie die Besten, auch wenn er nie weit dahinter ist. Wir werden also alles versuchen, um ihn in die beste Position zu bringen in der Hoffnung, dass er es in die Top 5 schafft.
Während sich Bert Grabsch an der Nachführarbeit des Feldes beteiligt, überprüften wir seine Energieleistung: Er fährt etwa 40 Km/h mit einem Output von 305 Watt. Das ist weitaus mehr als die Energieleistung seines Teamkollegen Bernhard Eisel, der sich seine Kraft für das Finale aufspart, wenn er der letzte Tempomacher für Cavendish sein wird. Der Österreicher fährt weiter hinten im Peloton mit einem Output von lediglich 140 Watt...
Der Gewinner der Jungprofiwertung beim Giro d’Italia, Richie Porte, unterhielt sich vor kurzem mit letour.fr. Er wurde aufgefordert, die Eigenschaften des Führenden der Jungprofiwertung bei der Tour de France, Andy Schleck, zu bewerten. Der nicht sehr redselige Tasmanier brauchte gerade mal drei Worte: "Er ist gewieft."
Sivtsov ist einer der Fahrer von HTC-Columbia an der Spitze des Hauptfeldes. Um das gleiche Tempo wie sein Teamkollege Martin zu halten, erzeugt der Weißrusse rund 280 Watt Leistung.
Tony Martin ist üblicherweise einer der späten Tempomacher für Mark Cavendish. Derzeit fährt er im Hauptfeld, das ein Tempo von 41,1 Km/h anschlägt und 2’30’’ hinter der Spitzengruppe liegt. Um Schritt zu halten, muss er 214 Watt Energieleistung produzieren.
Einer der Fahrer der Spitzengruppe, Matti Breschel, gehört zu einer Band, zusammen mit zwei seiner Teamkollegen von Saxo Bank - Kasper Klostergaard und Anders Lund. "Ich habe gehört, dass er ziemlich gut sein soll", so eine Quelle im Team, "und ich glaube, er ist der Sänger..."
Beim Eintreffen in der Versorgungszone liegt das Feld 2’20" hinter den Ausreißern.
Andy Schleck steht kurz davor, als zweiter Fahrer zum dritten Mal das Weiße Trikot zu gewinnen. Es ist seine dritte Tour-Teilnahme, schon bei seinem Debüt gewann er die Wertung der Jungprofis (2008 – Platz 11 der Gesamtwertung). Im Vorjahr wurde er Zweiter im Generalklassement und Sieger der U26-Kategorie. In diesem Jahr hat Saxo Bank schon ein Weißes Trikot gewonnen - Richie Porte, ein Giro-Debütant war der beste Jungprofi im Mai.
Oss, Breschel, Pineau und Vaugrenard befinden sich in der Versorgungszone bei Km 91,5. Ihr Vorsprung auf das Hauptfeld beträgt 2’25".
Das Durchschnittstempo der zweiten Rennstunde beträgt 40,6 Km/h, was einem Durchschnitt von 43,0 Km/h seit Etappenbeginn entspricht.
Keiner der vier Führenden hat bislang eine Tour-Etappe gewonnen. Benoit Vaugrenard attackiert regelmäßig, seine beste Platzierung war 2006 ein achter Rang bei der 18. Etappe. Er gehörte damals zu einer 15-köpfigen Ausreißergruppe, die sich früh auf dem Weg nach Macon absetzte. Der Sieger hieß Matteo Tossato, und ein weiterer der heutigen Ausreißer war auch damals vertreten: Jerome Pineau... Das Peloton kam mit einem Rückstand von acht Minuten ins Ziel.
Das von Lampre und HTC-Columbia angeführte Feld passiert die 83-Km-Marke mit einem Rückstand von 2’50" auf die Ausreißer.
Der Rückstand des Pelotons auf Breschel (SAX), Oss (LIQ), Vaugrenard (FDJ) und Pineau (QST) bleibt stabil bei 3’10’’.
Drei Astana-Teamkollegen helfen Contador, um schnell wieder den Anschluss an das Hauptfeld herzustellen.
Der Mann in Gelb stoppt für einen Radwechsel. Nach dem schrill gefärbten Sonderrahmen sitzt er jetzt wieder auf seinem Rad von gestern.
Von den vier Ausreißern hat Daniel Oss (LIQ) die meiste Zeit in der Führungsposition verbracht. In den letzten zehn Minuten hat er 27 Prozent der Zeit den Takt vorgegeben.
Der Vorsprung der Ausreißer nimmt wieder leicht ab und liegt inzwischen bei 3’.
Wie Allan Peiper vom Team HTC-Columbia mutmaßte, übernimmt Lampre die Nachführarbeit. Nach 90 Minuten beträgt der Vorsprung der Ausreißer in etwa 3’30".
Das Feld lässt Oss, Pineau, Breschel und Vaugrenard nicht ziehen. Bislang betrug der größte Abstand bei Km 45 3’40". Bei der letzten Zeitnahme schlagen 3’15" zu Buche.
Genau wir vor sieben Jahren haben die Fahrer mächtig Rückenwind auf einer nördlichen Route am Vorabend des Zeitfahrens. Damals kämpften Ullrich und Armstrong um Zeitgutschriften, und der Etappensieger hieß Pablo Lastras, der beste von 16 Ausreißern. Der Spanier beendete die 203,5 Km lange Etappe in vier Stunden, 3 Minuten und 18 Sekunden, die zweitschnellste Etappe der Tour mit einem Tempo von 49.938 Km/h.
Vor einer Woche hätte ich sicher gesagt, dass man mich nicht mehr bei der Tour sehen wird. Allerdings habe ich noch keine endgültige Entscheidung über meine Zukunft getroffen. Meine Gedanken reichen nicht über den heutigen Nachmittag beziehungsweise das Ende des Rennens hinaus."
Dieses Jahr habe ich während der ganzen Tour gelitten. Ich musste mehr an meine Reserven rangehen als gewöhnlich. Ich leide unter den Verletzungen an und für sich und unter den unbequemen Positionen, die ich gezwungenermaßen auf dem Rad einnehmen muss. Ich musste auf die Zähne beißen, um soweit zu kommen. Jetzt bleibt abzuwarten, ob meine Beine einen guten Sprint überhaupt zulassen.
Aber Voraussetzung ist eine Massenankunft, und zweitens muss ich dann noch mithalten können. Noch ist aber nicht sicher, dass wir eine Sprintankunft erleben werden. Wir stehen vor dem Abschluss eines dreiwöchigen Rennens, die Berge haben uns alles abverlangt, und es ist schwer, alles zu kontrollieren, vor allem weil viele Teams bisher leer ausgegangen sind. Bei der letzten Ankunft in Bordeaux hatte Servais Knaven im Alleingang gewonnen, nachdem er bei Km 0 ausgerissen war.
Im Gespräch mit letour.fr gibt der australische Sprinter an, bei einer Massenankunft in Bordeaux sein Glück im Sprint versuchen zu wollen, obschon er nicht in bester körperlicher Verfassung ist: «Ich bin nach wie vor im Rennen, also ist alles möglich. In den Bergen habe ich auf die Zähne gebissen, um bei dieser Etappe und vor allem in Paris noch dabei zu sein.
Der bestplatzierte Fahrer der Ausreißer ist Jérôme Pineau auf Rang 66 in der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 1h53 auf Alberto Contador.
Am Ende der Tour de France 2003 trennten den Sieger Lance Armstrong und den Zweiplatzierten Jan Ullrich nur 1’07". So nahe war nie ein anderer Fahrer an Armstrong während dessen Regentschaft herangekommen, und Zeitgutschriften wurden seinerzeit noch bei den Zwischensprints vergeben. Auf der 18. Etappe von Bordeaux nach St-Maixent L’Ecole kämpften beide um die Zeitgutschriften... (Forts. folgt...)
Das Peloton kommt mit der Unterstützung von Rückenwind schnell voran.
In der ersten Rennstunde haben die Ausreißer 45,4 Km zurückgelegt.
Bei der letztjährigen Tour of Missouri kam Daniel Oss auf der 3. Etappe nach 184 Km als Vierter hinter Tagessieger Thor Hushovd ins Ziel und überflügelte sogar Mark Cavendish. Am nächsten Tag landete der Neuling von Liquigas wieder auf Platz vier. Zwei tage später machte er das Tempo für Francesco Cicchi, der die Etappe vor Hushovd und Haedo gewann.
Bei Km 41 liegt das Peloton 3’35" hinter den vier Ausreißern, die jetzt seit 30 Km in Front sind.
Als Junior war Daniel Oss ein polyvalenter Fahrer, der in Italien Goldmedaillen in verschiedenen Disziplinen einheimsen konnte. In der Einzelverfolgung gewann er 2004 die Goldmedaille (3000m), wurde Dritter in der Teamverfolgung, Zweiter beim Straßenzeitfahren und EM-Dritter beim Mannschaftssprintwettbewerb. Heute arbeitet er als Tempomacher, aber seine Zeit als eigenständiger Sprinter kommt vielleicht noch...
Ende März hinterließ Daniel Oss, der junge Italiener von Liquigas und heutige Ausreißer, einen starken Eindruck als Tempomacher. Beim Klassiker Mailand-San Remo arbeitete der 23-Jährige für Daniele Bennati, führte das Peloton auf die letzten 1000 Meter und zog über 500 Meter lang den Schlussspurt für seinen Teamkollegen an. Er feiert seine Tour-Premiere.
Einer der Fahrer in der Spitzengruppe gewann die fünfte Giro-Etappe im Mai. Jérôme Pineau attackierte und erhielt Unterstützung von seinem Landsmann Julien Fouchard und dem japanischen Bbox-Fahrer Yukiya Arashiro auf der Strecke nach Novi Ligure. Sie retteten einen Vorsprung von vier Sekunden vor dem Peloton ins Ziel, wobei Pineau seinen ersten Sieg seit 2004 einfuhr...
Die Leitung von HTC-Columbia hat eingeräumt, dass man kaum noch an das Grüne Trikot herankommen wird, einige Etappensiege für Cavendish aber immer noch drin sind. "Heute werden wir einige Bergfahrer zuerst taktisch einsetzen – wie Montfort und Sivtsov – um die Ausreißergruppe zu kontrollieren. Dann werden wir so spät wie möglich Grabsch, Martin und Rogers in die Schlacht werfen. Und dann wird Eisel für Cav den Sprint anziehen."
"Lampre wird heute unser Verbündeter, um Ausreißer zu kontrollieren", so Peiper weiter. "Mal sehen, was wir mit unseren Fahrern schaffen können. Cav hat sich gestern wacker geschlagen. Nachdem er früh zurückgefallen war, stellte er sich auf der Abfahrt clever an und fand Anschluss an die Hauptgruppe auf der Rückseite des Col de Marie-Blanque. Das ist ein gutes zeichen. Er macht einen guten Eindruck."
Im Gegensatz zu den Äußerungen von Allan Peiper übernimmt sein Team die Nachführarbeit. Vier Fahrer von HTC-Columbia team führen das Feld jetzt an.
Das Peloton passiert die Sprintmarkierung (Km 29,5) mit einem Rückstand von 3’25" auf die vier Ausreißer.
1. Matti Breschel (SAX) 6 Pkte 2. Daniel Oss (LIQ) 4 Pkte 3. Jerome Pineau (QST) 2 Pkte
“Petacchi braucht die Punkte, und ich glaube, dass er heute einen Massenspurt braucht, um auf Nummer sicher zu gehen," so Allan Peiper. "Thor sprintet momentan nicht so schnell, also könnte Cav bei einem Massensprint gewinnen, wobei Petacchi vielleicht Zweiter würde. In solch einem Fall landet Thor für gewöhnlich auf Platz sechs oder sieben. Dadurch wäre Petacchi im Vorteil, weshalb Lampre heute Tempo machen sollte. Sie haben mehr Gründe als wir, die Verfolgung aufzunehmen."
Allan Peiper sagte letour.fr heute morgen, dass er kein Problem mit einer kleinen Ausreißergruppe hätte. Der sportliche Leiter von Mark Cavendish: "Es ist zu hart, eine große Gruppe in Schach zu halten und auch noch den Sprint anzuziehen. Vier, fünf oder sechs Fahrer… das ist in Ordnung, damit kommen wir klar."
Bei Km 21 liegt das Peloton 2’10" hinter den vier Ausreißern.
„Wie wir die Etappe bestreiten werden, hängt sehr stark von Cavendishs Verfassung ab“, so Allan Peiper heute morgen zu letour.fr. „An den letzten Tagen kränkelte er ein wenig, also weiß ich nicht, ob er wirklich gut drauf ist, aber gestern ist er meiner Meinung nach richtig gut durchgekommen. Die andere Sache ist, dass Petacchis Team immer noch Punkte für das Grüne Trikot braucht, sodass sie sicherlich Tempo machen werden. Für uns kommt es aber darauf an, dass wir keine große Gruppe ziehen lassen, ansonsten können wir unsere Siegchancen begraben.“
Der Mann im rot-weiß gepunkteten Jersey hat einen Plattfuß am Hinterrad...
Dier vier Ausreißer gewinnen an Boden. Vaugrenard (FDJ) war der Initiator und erhielt dann Verstärkung von seinen drei aktuellen Gefährten. Bei Km 20 liegt das Peloton 1’15" zurück.
Das Peloton passiert Km 18 mit einem Rückstand von 30" auf die vier Ausreißer: Oss (LIQ), Breschel (SAX), Pineau (QST) und Vaugrenard (FDJ).
Burghardt und Ballan sind bereits vom Hauptfeld gestellt. Das Peloton fährt nun 20" hinter den vier Ausreißern, die bei Km 11 attackiert haben. Garmin, Lampre und HTC setzen sich an die Spitze des Feldes.
Ballan und Burghardt starten eine Gegenoffensive, die sie bis auf 15" an die Führenden heranbringt.
Daniel Oss (LIQ), Jerome Pineau (QST), Benoit Vaugrenard (FDJ) und Matti Breschel (SAX) bilden die Spitzengruppe. Das Peloton ist bei Km 14.
Die Wettervorhersage von Radio Tour ist eher verwirrend. "Es ist sonnig und bewölkt," so die Erklärung gegenüber letour.fr. Nach Rückfrage ergänzte der Wetterexperte noch, dass es in und um Salies-de-Bearn trocken bleibt, und der Himmel generell strahlend blau mit einigen Höhenwolken ausfällt.
Mal sehen, ob sich diese vier Ausreißer länger an der Spitze behaupten können... das Feld reagiert schnell auf Ausreißversuche. Doch vielleicht stimmt ja jetzt die Mischung.
Jetzt ziehen vier Fahrer auf und davon und versuchen ihr Glück...
Bei Km 7 werden Breschel (SAX), Popowitsch (RSH), Di Gregorio (FDJ), Burghardt (BMC), Barredo (QST), Gerdemann (MRM) und Perget (GCE) wieder vom Hauptfeld eingefangen.
Nach der gestrigen Etappe hat RadioShack seinen Vorsprung auf Caisse d’Epargne vergrößert, insbesondere dank Chris Horner, der es fertig brachte, der Gruppe um S. Sanchez und Mentschovw zu folgen. Der Abstand zu der spanischen Formation beträgt nun 8’30’’.
Der in der Gesamtwertung nach wie vor zweitplatzierte Andy Schleck bleibt bester Jungprofi der Tour und konnte seinen Vorsprung auf die Verfolger gar noch ausbauen. Robert Gesink liegt nun 6’33’’ hinter dem Luxemburger.
Die Situation hat sich bei der Etappe zum Tourmalet nicht verändert, wobei alle für das Grüne Trikot in Frage kommenden Fahrer die Ziellinie über eine halbe Stunde nach Andy Schleck überquerten. Hushovd behauptet also das Trikot mit einem minimalen Vorsprung von vier Einheiten auf Petacchi, der kurz davor steht, die Tour nach 2001 erst zum zweiten Mal zu Ende zu fahren.
Eine kleine Gruppe hat sich leicht vom Peloton abgesetzt...
Letzte Zähler für die Bergwertung wurden auf der Etappe Pau-Col du Tourmalet vergeben, und Anthony Charteau hat nun die Gewissheit das Bergtrikot auch in Paris zu tragen. Christophe Moreau, sein erster Verfolger, blieb gestern punktlos, wodurch der Abstand unverändert 15 Punkte zu Gunsten des Fahrers von Bbox Bouygues Télécom beträgt.
Das Peloton hat die Null-Kilometer-Marke um 13h02 passiert. 171 Fahrer am Start. Keine Absage.
Nach der gemeinsamen Ankunft von Andy Schleck und Alberto Contador auf dem Col du Tourmalet bleibt der Vorsprung unverändert 8’’ zu Gunsten des Spaniers. Samuel Sanchez konnte seinerseits Denis Mentschow auf den letzten Metern des Anstiegs abhängen und vorläufig die dritte Platzierung im Generalklassement übernehmen.
Zähler für die Punktwertung erhalten die dre ahrer, die zuerst die Sprintmarkierungen von Castelnau-Chalosse (Km 29,5) und Hostens (Km 150,5) überqueren.
Das Peloton fährt derzeit geschlossen durch Salies-de-Béarn zum realen Startort, der 2,1 Km von der Sammelstelle entfernt ist.
Heute bricht das Feld in Salies-de-Béarn auf und begibt sich auf eine 198 Km lange Strecke in Richtung von Bordeaux durch die Departements Pyrénées-Atlantiques, Les Landes und Gironde. Der fiktive Start ist für 12h55 vorgesehen.