
Col du Tourmalet
174 km
Donnerstag 22 Juli
1. Andy Schleck (LUX) SAX - 174 Km in 5h03’29" 2. Alberto Contador (ESP) AST zeitgleich 3. Joaquim Rodriguez (ESP) KAT 1’18" 4. Ryder Hesjedal (CAN) GRM 1’27" 5. Samuel Sanchez (ESP) EUS 1’32" 6. Denis Mentschow (RUS) RAB 1’40" 7. Robert Gesink (NED) RAB 1’40" 8. Chris Horner (USA) RSH 1’45" 9. Jurgen van den Broeck (BEL) OLO 1’48" 10. Roman Kreuziger (CZE) LIQ 2’14"
Andy Schleck ist ganz eindeutig der beste Jungprofi bei der Tour. Er feiert seinen zweiten Tageserfolg und bleibt unverändert acht Sekunden hinter dem Gesamtführenden. Alberto Contador behauptet das Objekt der Begierde, das Gelbe Trikot.
Andy Schleck gewinnt die prestigeträchtige Etappe des Col du Tourmalet. Er überquert die Ziellinie etwa eine halbe Radlänge vor dem Mann im Gelben Trikot.
Das Führungsduo ist auf den letzten Metern der Etappe. Schleck führt weiterhin mit Contador im Schlepptau. Der Spanier will sicher seinen ersten Tageserfolg 2010 feiern...
Contadors sportlicher Leiter sagte ja, dass die oberste Priorität der Gewinn der Tour sei, dass aber auch ein Etappensieg das Ziel sei...
Andy findet keine Lösung, um die acht Sekunden auf Alberto wettzumachen. Beide fahren praktisch Seite an Seite... Nur noch 2 Km sind zu absolvieren, und die Menge am Straßenrand tobt wie verrückt.
Es ist klar, dass Andy und Alberto über den anderen Tour-Favoriten stehen. Ihr Vorsprung beträgt jetzt 1’40" auf die Gruppe mit Van den Broeck, Horner, Mentschow, Hesjedal, Gesink, Kreuziger, Sanchez...
Schleck kann sich nicht absetzen...
Bei noch 3,7 verbleibenden Km stellt Contador Schleck auf die Probe. Er schießt vor, aber Schleck kann mithalten. Beide sind nun 1’30" vor der Gruppe um Mentschow.
Seit der 10,5-Km-Marke führt Andy vor Alberto. Seither sitzt der Spanier dem Luxemburger im Nacken...
Die Jury zeichnet Kolobnev mit dem Preis für den kämpferischsten Fahrer aus.
Andy geht 5 Km vor dem Ziel wieder aus seinem Sattel. Auch Contador steht auf, um dem Tempo zu folgen.
Horner (RSH), Kreuziger (LIQ), Hesjedal (GRM), Rodriguez (KAT), Mentschow (RAB), Van den Broeck (OLO), Gesink (RAB), Sanchez (EUS) liegen 1’20" hinter Contador und Schleck.
Andy trug heute Mittag eine dunkle Sonnenbrille, die er inzwischen abgelegt hat. Mit einem Blick über die rechte Schulter schaut er nach, ob Alberto seinem Höllentempo folgen kann...
Contador muss nicht an die Spitze gehen, und er weiß das. Schleck und er gehen aus dem Sattel und schwingen hin und her, weg von den anderen. Noch liegen 6,5 Km vor ihnen, und es sieht bislang nicht so aus, als ob Schleck Zeit auf seinen Rivalen gut machen kann...
Gesink, Rodriguez, Van den Broeck, Sanchez, Mentschow liegen 45" hinter dem Führungsduo. Contador fährt eine größere Übersetzung(Pedalentritt von 75 Umdr. pro Minute), während Schleck es auf 97 Umdrehungen bringt...
Da ist es also, das von allen erwartete Duell: Der Mann in Weiß attackiert den Mann in Gelb. Der Vorsprung auf die Gruppe um Mentschow beträgt nun schon 40", und entweder Alberto oder Andy wird diese Etappe wohl gewinnen.
Die beiden besten Fahrer der Tour liegen in Front, jetzt wo noch 8,5 Km bis zur Passhöhe zurückgelegt werden müssen. Bei der letzten Messung liegen Mentschow, Sanchez, Gesink, Van den Broeck 30" zurück.
Nach der 16. Etappe versprach Schleck, er würde attackieren, bis er von seinem Rad fiel... noch sitzt er im Sattel und baut auf alle seinen Vorsprung aus, außer auf den einen Widersacher, den er abschütteln möchte: Contador. Die beiden schließen bald zu Kolobnev auf.
Contador muss Schleck heute nur decken, und das schafft er momentan. Kein anderer Fahrer kann der Tempoverschärfung folgen. Sie liegen 30" vor Mentschow, Sanchez und Rodriguez.
Schleck und Contador legen nun Zeit zwischen sich und die übrigen Favoriten. Rodriguez, Mentschow und Sanchez sind dem Gelben und dem Weißen Trikot am nächsten.
Andy Schleck attackiert und nur Contador kann folgen. Jetzt kommt Rodriguez nach... aber die restlichen Favoriten können nicht Schritt halten.
In der Gruppe um das Gelbe Trikot Contador fahren u.a. Schleck, Fuglsang, Barredo, Szmyd, Kreuziger, Klöden, Leipheimer,... und jetzt auch Barredo, der 10 Km vor dem Ziel attackiert.
Kolobnev fährt 1’45" vor der Gruppe um den Mann in Gelb, die noch 20 Fahrer zählt, obschon Aerts (OLO), Gautier (BTL), Barredo (QST) sehr gezeichnet aussehen...
Navarro, traditionell der letzte Teamkollege für Contador in den Bergen, fällt zurück. Contador ist jetzt isoliert in der Gruppe, die von Fuglsang angeführt wird.
Sorensen hat seinen Job erledigt, und jetzt leistet Fuglsang die Tempoarbeit. Hinter ihm sind Matt Lloyd und Jurgen van den Broeck (OLO), Szymd und Kreuziger (LIQ), Kiriyenka (GCE), Schleck (SAX), Contador (AST), Rodriguez (KAT)...
Winokurow muss abreißen lassen, während das Feld weiterhin von Chris Anker Sorensen und Jakob Fuglsang angeführt wird. Sie sind 2’20" hinter Kolobnev.
Kolobnev ist jetzt alleine auf weiter Flur. Burghardt kann dem russischen Meister nicht folgen. Boasson Hagen wird vom Peloton eingeholt, das 2’25" hinter Kolobnev (20" vor Burghardt und 30" vor Koren, Pauriol und Perez Moreno) liegt.
Contadors Gruppe zählt nur noch rund 30 Fahrer. Weltmeister Evans beißt auf die Zähne, doch ist sein Regenbogentrikot nicht mehr zu erkennen neben Contador, Schleck, Leipheimer, Mentschow, Armstrong...
Cancellara fällt aus der Gruppe um das Gelbe Trikot zurück, die jetzt von seinen Teamkollegen Chris Anker, Sorensenund Fuglsang angeführt wird...
Nur noch 15 Km, und das Feld rückt bis auf 2’35" an Burghardt und Kolobnev heran.
Burghardt und Kolobnev führen weiterhin... dann folgen in einem Abstand von 10" Koren, Pauriol und Perez Moreno, in weiteren 20" Flecha und in 1’30" Boasson Hagen...
Kolobnev und Burghardt geben jetzt vorne den Takt vor, während sich Basso aus der Gruppe um das Gelbe Trikot verabschiedet.
O’Grady führte das Team Saxo Bank 2008 an die Ausläufer von Alpe d’Huez heran, als Sastre sich zu seinem Siegesritt aufmachte. Der Australier führt die Hauptgruppe derzeit vor vier Teamkollegen an...
Das Peloton ist beim Eintreffen am Fuße des Tourmalet 3’05" hinter den Ausreißern. Boasson Hagen verliert den Anschluss zur Spitze der Hauptgruppe.
Der abgekämpfte Einzelgänger fällt am Fuße des Tourmalet zurück. Das gleiche Schicksal ereilt auch Gerdemann und Wiggins.
Das Gelbe Trikot ist ganz vorne präsent.
In den letzten zehn Minuten hat Rabobank 67 Prozent der Zeit die Nachführarbeit geleistet. Astana und Saxo Bank beteiligen sich ebenfalls.
Das Peloton befindet sich auf den letzten 25 Km der Etappe und wird von Breschel (SAX) angeführt. Der Regen hat aufgehört, aber der Tourmalet versteckt sich im Nebel.
Der Spanier, der bei Km 24 attackiert hat, wird bei km 140 gestellt.
Der Vorsprung der Führenden auf das Feld beträgt 5’...
Jetzt wird die Hauptgruppe von Rabobank-Fahrer Lars Boom angeführt. Ihm folgt Matti Breschel... auch Astana ist vorne gut vertreten, während der Rückstand auf die Ausreißer 5’35" beträgt. Zwischen beiden befindet sich Sastre 4’25" hinter der Spitzengruppe.
1. Edvald Boasson Hagen (SKY) 6 Pkte 2. Alexander Kolobnev (KAT) 4 Pkte 3. Remi Pauriol (COF) 2 Pkte
Als die Tour den Col du Tourmalet 2006 passierte, gewann Denis Mentschow seine einzige Etappe - in Pla de Beret - und schon früh bildete sich für den Anstieg eine vierköpfige Ausreißergruppe. Damals war Flecha ein teamkollege des Russian bei Rabobank. Der Spanier machte gemeinsame Sache mit Wegmann, De la Fuenta und Camano.
Die Straßen von Argeles-Gazost sind eng, aber von Menschenmassen gesäumt. Die Ausreißer haben den 37,5 Km vom Ziel entfernten Ort soeben durchquert. Sie führen 5’33" vor dem Feld und 4’06" vor Einzelgänger Sastre.
Bei Koren (LIQ) und Pauriol (COF) hat man gerade eine Spitzengeschwindigkeit von über 75 Km/h auf der Abfahrt gemessen...
Die Live-Messung von Daten der Fahrer zeigt, dass Remi Pauriol die Spitzengruppe eben mit 202 Watt, einem Puls von 127 und einem Tempo von 55 Km/h angeführt hat.
Die Hauptgruppe hat beim Durchqueren des Örtchens Arrens (Km 125) einen Rückstand von 4’55" auf die Führenden.
Der erste Teil der Abfahrt erfolgt im Nebel mit stark eingeschränkter Sicht...
1. Burghardt, 15 Pkte 2. Koren, 13 Pkte 3. Perez Moreno, 11 Pkte 4. Pauriol, 9 Pkte 5. Flecha, 8 Pkte 6. Kolobnev, 7 Pkte 7. Boasson Hagen, 6 Pkte … 2’55’’ 8. Sastre, 5 Pkte
Das Peloton hat die Stelle mit einem Rückstand von 4’25’’ auf die Ausreißer passiert.
Die siebenköpfige Spitzengruppe befindet sich 500 Meter unterhalb der Passhöhe des Soulor. In Vorbereitung auf die 25 Km lange Abfahrt ziehen alle Jacken und Armwärmer über.
Hoppla, es könnten auch Bergziegen sein, die da auf die Straße gerannt sind. Es war ein Mini-Auflauf der wolligen Vierbeiner, bei dem niemand einen Schaden erlitten hat.
Mehrere Schafe strömen genau dann auf die Straße, als das Peloton vorbeifährt. Die Vierbeiner mischen sich unter die Fahrer...
Die Gruppe um das Gelbe Trikot schrumpft zusehends, aber "Spartakus" Fabian Cancellara will es heute wissen. Der Schweizer fährt nahe an die Spitze der Hauptgruppe heran, die seit Beginn des Anstiegs zum Soulor von Astana angeführt wird.
Der Regen von Tagesanbruch hat aufgehört, und die Fahrer öffnen nun den Reißverschluss ihrer Trikots. Im jetzigen Streckenbereich ist die Straße noch trocken, aber auf dem Tourmalet ist es noch immer feuch, und die Menschenmenge steht in 2115 Metern Höhe buchstäblich in den Wolken.
Die sieben Ausreißer sind weiterhin beisammen, als sie die Stelle passieren.
Der Rückstand des Feldes schmilzt 8 Km vor dem Gipfel auf 5’45". Astana hat sieben der letzten zehn Minuten an der Spitze der Hauptgruppe verbracht. Soeben verlieren der letztjährige Etappensieger Sergei Ivanov (KAT) und Valls Ferri (FOT), der Zweitplatzierte der 7. Etappe, den Anschluss.
Nach der Panne kehrt Moreau (GCE) wieder in die Hauptgruppe zurück. Noch ist der Anstieg 8 Km lang. Sastre liegt 4’10" hinter den Ausreißern.
Das Peloton passiert die 108-Km-Marke mit einem Rückstand von 6’10" auf die Ausreißer. Astana führt das Feld an, während Yaroslav Popowitsch dem Tempo nicht mehr folgen kann...
Moreau hält wegen mechanischer Probleme am Straßenrand.
Iglisnki (AST), Vogondy (FDJ), Knees (MRM), Thomas (SKY), Le Mével (FDJ), Capecchi (FOT), Nocentini (ALM)... sind nur einige der Fahrer, die den Anschluss verlieren.
McEwen ist der erste Fahrer, der den Anschluss an die Hauptgruppe am Fuße des Soulor verliert...
Mehrere Formationen führen das Feld an: Noval von Astana, Sorensen von Saxo Bank und Roelandts von Omega Pharma-Lotto haben bisher einen Großteil der Nachführarbeit geleistet. Die Gruppe erreicht den Fuße des Soulor mit einem Rückstand von 7’25" auf die sieben Ausreißer.
Am Fuße des Col du Soulor beträgt sein Rückstand auf die Ausreißer 4’55’’.
Während die Spitzenppe den Soulor erklimmt, liegt das Peloton mit 7’50" im Hintertreffen. Sastre lässt auf seiner Verfolgungsjagd nicht locker, obschon der Wind auf den Anhöhen stark weht. Im Tal, wo Sastre gerade unterwegs ist, herrscht dagegen eher Windstille.
Die sieben Ausreißer machen sich daran, den Col du Soulor zu erklimmen. Der Anstieg ist 11,9 Km lang mit einer durchschnittlichen Steigung von 7.8 Prozent. Die Passhöhe liegt in 1474 Metern und markiert Km 117.5 der heutigen Etappe.
Milrams Mechaniker reicht Thomas Rohregger nach der zweiten Panne auf dieser Etappe einen weiteren Reifen.
Der Slowene in der heutigen Ausreißergruppe, Kristjan Koren, war der Initiator der Attacke unmittelbar nach Rennstart. Er feiert seine Tour-Premiere. Vor einem Jahr 2009 nahm er am Bottoli Nordelettrica Ramonda Teil und beendete den „Baby Giro“ im Juni auf Rang fünf. Der Gewinner hieß Cayetano Sarmiento, und Peter Kennaugh, die Neuerwerbung von Sky, die nach Meinung von Shane Sutton ein kommender Tour-Sieger ist, wurde mit einem Rückstand von 14 Sekunden Dritter. Koren stieß zu Beginn des Jahres zu Liquigas.
Bei Km 94 wird deutlich, dass der Abstand stetig wächst. Das Feld liegt indes 8’ hinter Flecha, Boasson Hagen (SKY), Koren (LIQ), Kolobnev (KAT), Burghardt (BMC), Pauriol (COF) und Perez Moreno (EUS) zurück.
"Es ist eine gute Sache, zwei Fahrer vorne dabei zu haben, allerdings bin ich Realist. Wir sollten versuchen, die Ausreißergruppe bis über den Col du Soulor am Leben zu halten, sodass sie am Fuße des Tourmalet immer noch in Front ist... allerdings wird sie abgefangen." Und der Sieger? "Alberto", so Yates ohne Zögern. "Saxo Bank wird sicherlich nichts unversucht lassen, aber ich bin nicht überzeugt, dass sie Erfolg haben werden. Obschon ich mir sicher bin, dass Riis einen Plan ausgeheckt hat..."
Zeitweise konnte er den Abstand auf die sieben Ausreißer auf 1’20" verkürzen, doch inzwischen liegt Sastre (CTT) wieder 3’ hinter Flecha (SKY), Boasson Hagen (SKY), Koren (LIQ), Burghardt (BMC), Pauriol (COF) und Perez Moreno (EUS)...
Im Gespräch mit letour.fr schildert Sean Yates vom Team Sky seine Eindrücke der Etappe. "Es ist schön, dass zwei Jungs vorne dabei sind", so der Brite über Flecha und Boasson Hagen. "Bei den letzten Etappen haben wir den Anschluss verpasst... auf dem Weg nach Pau hatten wir beinahe Fahrer in die Ausreißergruppe eingeschleust, doch wurden sie zurückbeordert, kurz bevor sich Lance der Gruppe anschloss. Das war eine echte Schande. Heute sagten wir uns vor dem Start, dass wir unbedingt in der Ausreißergruppe vertreten sein wollen, und ’Eddy’ sowie Flecha haben es geschafft."
Im Zielbereich weht ein heftiger Wind, und obschon es zu Tagesanbruch sehr nass war, bricht jetzt die Sonne durch die Wolkendecke, sehr zur Freude der großen Menschenmenge, die den beschwerlichen Weg zu diesem spektakulären Ort auf sich genommen hat.
Ein Fahrer aus der Mannschaft Omega Pharma führt das Feld an, gefolgt von Nicki Sorensen. Das angeschlagene Tempo ist inzwischen etwas höher. Zu den Opfern dieser Beschleunigung zählt auch Nicolas Roche (ALM).
Bei der Tour 2009 beteiligte sich Rémi Pauriol an zwei Ausreißversuchen. Auf dem Weg nach Vittel gehörte Pauriol schon einmal einer siebenköpfigen Gruppe an. Beim Finale gewann Nicki Sorensen im Sprint vor Sylvain Calzati. Pauriol war auch in der Ausreißergruppe der Etappe von Le Grand-Bornand vertreten, genau wie Perez Moreno. Damals hieß der Tagessieger Frank Schleck.
Von den sieben Führenden beteiligten sich zwei auch im Vorjahr an einer Attacke auf der 17. Etappe. Perez Moreno und Pauriol gehörten zu einer 16-köpfigen Gruppe, die bei den letzten Anstiegen zersplitterte und letztlich nach einer Gegenattacke von Alberto Contador, Andy Schleck und Frank Schleck abgefangen wurde.
Benjamin Noval (AST) führt das Feld auf die zweite Passhöhe des Tages. Der Rückstand auf die siebenköpfige Gruppe um Flecha beträgt 7’50".
Konovalovas (CTT), dessen Ausreißversuch misslungen ist, wird in Kürze wieder vom Peloton eingefangen.
Sastre heimst nicht nur fünf Zähler ein, sondern rückt bei Km 56,5 auch bis auf 1’20’’ an die Spitzengruppe heran.
1. Flecha, 15 Pkte 2. Koren, 13 Pkte 3. Perez Moreno, 11 Pkte 4. Pauriol, 9 Pkte 5. Kolobnev, 8 Pkte 6. Burghardt, 7 Pkte 7. Boasson Hagen, 6 Pkte … 1’20’’ 8. Sastre, 5 Pkte
Zu Beginn der Etappe lag Sastre (CTT) in der Gesamtwertung auf Rang 15. Er versprach eine Attacke auf dem Col de Marie-Blanque und hält Wort. Im Generalklassement liegt er 9’02" hinter Schleck zurück und hat bislang virtuell schon fünf Minuten auf den Luxemburger wettgemacht.
Mehrere Fahrer fallen jetzt aus dem Feld zurück. Noval vom Team Astana bestimmt das Tempo des Pelotons, das inzwischen 8’40" hinter den Ausreißern zurückliegt.
Vor den Führenden liegen noch 1000 Meter bis zum Gipfel des Col de Marie-Blanque. Das Tempo ist hoch, und Kolobnev and Burghardt können kaum mit der von Boasson Hagen vorgegebenen Schlagzahl mithalten.
Rund 2 Km vor dem Col beträgt der Rückstand von Sastre auf Flecha, Boasson Hagen (SKY), Koren (LIQ), Kolobnev (KAT), Burghardt (BMC), Pauriol (COF) und Perez Moreno (EUS) nur noch 2’45’’.
Dries Devenyns (QST) feiert heute seinen 27. Geburtstag.
Roux, Martin, Eisel und Cavendish können dem Tempo offenbar nicht mehr folgen...
5 Km vor dem Col de Marie-Blanque liegt das Peloton 9’20’’ im Hintertreffen.
Der Gewinner der Tour 2008 liegt jetzt 3’55’’ hinter Flecha, Boasson Hagen (SKY), Koren (LIQ), Kolobnev (KAT), Burghardt (BMC), Pauriol (COF) und Perez Moreno (EUS).
Die Führenden nehmen den Anstieg zum Col de Marie-Blanque mit einem Vorsprung von 3’35’’ auf Carlos Sastre in Angriff.
Konovalovas hat seine Bemühungen eingestellt, sein Teamgefährte versucht nun alleine, die Lücke zu den Ausreißern zu schließen.
Im Gespräch mit France Télévisions gibt der Tour-Arzt Auskünfte über den Zustand von Samuel Sanchez, den er nach seinem Sturz bei Km 23 untersucht hat: «Er hat einen Schlag auf den Brustkorb, genauer gesagt auf das Brustbein abbekommen. Dadurch geriet er in Atemnot. Nachdem er aufgestanden war, bekam er allmählich aber wieder Luft. Wenn man sieht, wie er wieder auf das Rad geklettert ist, hatte er wohl mehr Angst als Schmerzen.»
Bei Km 39 beträgt der Rückstand des Pelotons 7’30’’, während Sastre und Konovalovas (CTT) 3’35’’ zurückliegen.
Sicherlich kommt es auf die Art und Weise an, allerdings darf man das reale Ziel nicht aus den Augen verlieren. Es gibt viele Arten, die Tour zu gewinnen, mit oder ohne Etappensieg, mit großem oder kleinem Abstand, usw. Aber unter dem Strich zählt nur der Sieg. Heute können wir uns ein echtes Bild von Albertos und Andys Stärke machen, wir werden sehen. Allerdings darf Alberto auch nicht Denis Mentschow oder Samuel Sanchez außer Acht lassen.»
Und dann gibt es da noch den symbolischen Aspekt dieser Etappe mit einer Ankunft auf dem Tourmalet, einem der prestigeträchtigsten Bergpässe der Tour, zumal im Rahmen des 100. Jubiläums der Pyrenäen. Wenn es die Rennbedingungen zulassen, würde er dieser Etappe gerne seinen Stempel aufdrücken.
Konovalovas und Sastre (CTT) liegen jetzt 3’10’’ hinter Flecha, Boasson Hagen (SKY), Koren (LIQ), Kolobnev (KAT), Burghardt (BMC), Pauriol (COF) und Perez Moreno (EUS).
Das Peloton hat den Zwischensprint von Bidos mit einem Rückstand von 6’25’’ auf Flecha, Boasson Hagen (SKY), Koren (LIQ), Kolobnev (KAT), Burghardt (BMC), Pauriol (COF) und Perez Moreno (EUS) passiert.
Im Gespräch mit letour.fr betonte der Manager von Astana vor dem Start die strategische Bedeutung der heutigen Etappe, die noch stärkere Emotionen mit sich bringt: «Alberto ist fest entschlossen, das Bestmögliche herauszuholen, weil diese Etappe über den Ausgang der Tour entscheiden wird. Dieser Tag beinhaltet zwei Aspekte für Alberto. Zunächst gibt es eine Verteidigungsstrategie für das Gelbe Trikot, das ist seine prioritäre Richtschnur.
1. Boasson Hagen, 6 Pkte 2. Flecha, 4 Pkte 3. Kolobnev, 2 Pkte
Die kleine Gruppe um Sanchez und drei Begleiter liegt nur noch eine Minute hinter dem Hauptfeld.
Von den sieben Ausreißern war Rémi Pauriol (COF) in Pau der bestklassierte auf Position 36 mit einem Rückstand von 52’11’’ auf Contador.
Die beiden Teamgefährten von Cervélo befinden sich jetzt zwischen Hauptfeld und Ausreißern.
Carlos Sastre hat sich bei Km 25 vom Feld abgesetzt.
Er nimmt mit drei Begleitern die Fahrt wieder auf...
Samuel Sanchez kommt bei Km 24 zu Fall. Seine Teamgefährten warten auf ihn, anscheinend kommt er wieder auf die Beine und kann weiterfahren.
Flecha, Boasson Hagen (SKY), Koren (LIQ), Kolobnev (KAT), Burghardt (BMC), Pauriol (COF) und Perez Moreno (EUS) liegen 2’50’’ vor Konovavlovas (CTT) in Front und 3’05’’ vor dem Peloton.
Ignatas Konovalovas macht sich auf die Verfolgung der Ausreißer...
Bei Km 17 fängt das Peloton Lloyd (CTT), Gutierrez (GCE) und Augé (COF) wieder ein.
Lloyd (CTT) erhält Unterstützung von Gutierrez (GCE) und Augé (COF).
Auf dem Gipfel der Côte de Renoir beträgt der Rückstand des Hauptfeldes auf die Ausreißer 3’15’’.
Der Fahrer von Cervélo hat das Feld kurz vor dem Gipfel der Côte de Renoir hinter sich gelassen.
Simon Spilak (Slo - LAM) verlässt die diesjährige Tour de France.
1. Kolobnev, 3 Pkte 2. Pauriol, 2 Pkte 3. Flecha, 1 Pkt
Die Ausreißer befinden sich jetzt im Anstieg zur Côte de Renoir...
Flecha, Boasson Hagen (SKY), Koren (LIQ), Kolobnev (KAT), Burghardt (BMC), Pauriol (COF) und Perez Moreno (EUS) besitzen nun einen Vorsprung von 1’20’’ auf das Hauptfeld.
Bei Km 5 stößt eine kleine Gruppe weiterer Ausreißer zu Koren...
Koren (LIQ) hat sich vom Feld abgesetzt und einen kleinen Vorsprung von 7’’ herausgefahren.
Als Zweitplatzierter der Gesamtwertung bleibt Andy Schleck zugleich bester Jungprofi mit einem Vorsprung von 4’53’’ vor Robert Gesink beziehungsweise 7’50’’ vor Roman Kreuziger.
Das Peloton hat die Null-Kilometer-Marke um 12h30 passiert. 172 Fahrer am Start. Keine Absage.
Anthony Charteau, der seine Position auf den ersten beiden Schwierigkeiten der Etappe Kuchon-Pau verteidigen konnte, wurde anschließend von der Ausreißergruppe abgehängt. Christophe Moreau holte auf den Passhöhen des Tourmalet und des Aubisque die maximale Punktzahl und liegt jetzt nur noch 15 Zähler hinter Charteau.
Thor Hushovd, der einzige Sprinter, der dem Tempo des Feldes über die Anstiege der Etappe von Luchon-Pau folgen konnte, enschied den Schlussspurt um Platz zehn nach der Ausreißergruppe für sich. Die sechs ergatterten Punkte verhalfen ihm wieder ins Grüne Trikot. Sein Vorsprung auf Alessandro Petacchi beträgt vier Zähler.
Heute verbringt Alberto Contador seinen dritten Tag bei der Tour 2010 im Gelben Trikot, nachdem er im Schlussabschnitt der Etappe von Bagnères-de-Luchon das Kommando über das Rennen übernommen hat. Seither beträgt sein Vorsprung 8’’ vor Andy Schleck, dem ersten Verfolger in der Gesamtwertung.
Km 13,5: Côte du Renoir, Kat.4 (2,2 Km à 6 %) Km 56,5: Col de Marie-Blanque, Kat.1 (9,3 Km à 7,6 %) Km 117,5: Col du Soulor, Kat.1 (11,9 Km à 7,8 %) Km 174: Col du Tourmalet, außer Kat. (18,6 Km à 7,5 %)
Derzeit fährt das Peloton geschlossen durch Pau zum realen Startort, der 6,8 Km von der Sammelstelle entfernt ist.
Heute starten die Fahrer in Pau und begeben sich auf eine 174 Kilometer lange Strecke in Richtung des Col du Tourmalet durch die Departements Pyrénées-Atlantiques und Hautes-Pyrénées. Der fiktive Start ist für 12h12 geplant.